Tilman Rammstedt – Der Kaiser von China

Beschreibung
Nach China? Dahin wollte natürlich niemand mit, auch Keith nicht, ein pathologischer Lügner, der seinen sonderbaren Großvater auf die Reise hätte begleiten sollen. Also fährt der Großvater alleine los, mit dem Auto, und schickt Postkarten aus dem Westerwald, die er mit „Grüße aus Schanghai“ übermalt. Doch dann ist er plötzlich tot, und Keith, der sich versteckt, erfindet lange Briefe an die Geschwister, über China, Land und Leute: „vielleicht werde ich mich noch ein wenig umsehen. Es ist schließlich ein großes Land.“

Sprecher
Tilman Rammstedt

Länge
266 Minuten

Meine Meinung
Entweder liebt man dieses Buch oder man hasst es. Ich für meinen Teil liebe es 🙂 Es ist derart urkomisch, so etwas habe ich selten gehört. Obwohl ich mich stellenweise schon fragte: soll ich nun heulen oder lachen? Ich entschied mich für letzteres 😉

Der Autor liest dieses Buch selbst. In den ersten 10 Minuten war ich darüber nicht sehr erfreut, da er kein geübter Sprecher zu sein schien. Aber dann habe ich mich an ihn gewöhnt. Und was soll ich sagen: jetzt, da ich das Buch zu Ende gehört habe glaube ich, hätte es kaum ein anderer Sprecher besser hinbekommen, als Tilmann Rammstedt selbst. Seine sehr seltsame Art der Betonung und seine etwas ungewöhnliche Aussprache passt einfach hervorragend zu diesem äußerst außergewöhnlichen Schreibstil und dieser skurrilen Geschichte.

Ja, wem könnte dieses Buch zusagen? Ich habe irgendwo gelesen, dass sein Schreibstil mit dem von John Irving verglichen wird. Und ja, dem kann ich zustimmen. Ich habe von Irving „Garp und wie er die Welt sah“ gehört. Und das fand ich toll. Wenn man es nun also ganz unkompliziert betrachtet, dann könnte man sagen: wer Irving mag, wird wohl auch Rammstedt mögen 😉

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
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