Alex Rühle – Ohne Netz – Mein halbes Jahr offline

Beschreibung
Alex Rühle ist ein Netzjunkie. Als SZ-Redakteur surft er durchs Netz, wo er geht und steht. Dass das Blackberry auch am Ende der Welt noch Empfang hat, ist ihm wichtiger, als sonntags gemütlich mit der Familie zu grillen. Doch jetzt will er das größtmögliche Abenteuer: Netzentzug. Entschleunigung. Keine E-Mails, keine SMS und das bei laufendem Redaktionsbetrieb. In Tagebuchform berichtet er vom kalten Entzug, von blöden Kommentaren seiner Kollegen und steinzeitlichen Dialogen mit der Telefonauskunft.

Ein amüsantes Hörbuch voller Selbstironie und einer klaren Botschaft: Wenn das Netz aus ist, geht etwas anderes an: das eigene Gehirn.

Sprecher
Heikko Deutschmann

Länge
299 Minuten

Meine Meinung
Ich denke, jeder der oft im Internet unterwegs ist, wird sich schon einmal überlegt haben, wie es denn wohl ohne Internet wäre, oder wie man noch vor 10 Jahren eigentlich leben konnte, ohne Internet? Wo hat man denn damals seine Informationen herbekommen? Schnell kommt man zu dem Schluß, dass das Leben damals schon sehr steinzeitlich war. Aber gut gelebt hat man trotzdem, oder?!

Nichts anderes wird hier in dem Hörbuch in Tagebuchform erzählt. Er berichtet, wie es ihm tagtäglich ergeht, und dass es heute fast gar nicht mehr möglich ist, an unserem schnelllebigen Leben ohne Internet teilzuhaben.

Alex Rühle beschreibt das stellenweise recht lustig, verteufelt nichts und lobt auch nichts in den Himmel. Es ist eben einfach wie es ist: ohne Internet ist es beschwerlich, seiner täglichen Arbeit schnell genug nachzugehen. Aber etwas erstaunlich Neues habe ich dem Buch nicht entnehmen können. Nur eines ist für mich sonnenklar: ich werde solch einen Selbstversuch nie machen. Wie sollte ich mir denn sonst meine geliebten Hörbücher z. B. bei Audible herunterladen? 😉

Fazit: stars_3 ganz nett

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de