Simon Beckett – Flammenbrut

Beschreibung
Eigentlich hätte Kate Powell allen Grund, mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Soeben hat sie ihrem arroganten Ex-Lover einen lukrativen Traumauftrag vor der Nase weggeschnappt, der ihre Karriere in ungeahnte Höhen katapultieren könnte. Trotzdem kommt keine rechte Freude auf. Denn der arrogante Ex-Lover zeigt einmal mehr seine unglaubliche Brutalität, und der Wunsch nach einem Kind lässt Powell nicht zur Ruhe kommen. Also sucht die Geschäftsfrau per Zeitungsinserat einen anonymen Spender für die Vaterschaft. Und damit nimmt das Unglück unaufhaltsam seinen Lauf…

Sprecher
Johannes Steck

Länge
6 CDs

Meine Meinung
Etwas skeptisch ging ich dieses Hörbuch an, las ich doch bei Amazon, dass dieses Hörbuch vor den Bestsellern „Kalte Asche“ und „Die Chemie des Todes“ veröffentlicht wurde und damals (1997) nicht wirklich erfolgreich war. Aber ich bilde mir ja gerne meine eigene Meinung und war gespannt, was mich denn da erwarten würde.

Auf einer Linie der grausamsten Arten, wie man zu Tode kommen kann, stehen bei mir lebendig begraben zu werden und lebendig zu verbrennen. Letzteres ist u. a. Thema in diesem Buch.

Es fängt mit dem nervigen Ex-Freund der Protagonistin Kate schon recht spannend an. Schnell denkt man, aha, daher weht der Wind – aber nein, dem ist nicht so. Vielmehr wird der Wunsch nach einem Kind der alleinstehenden Frau zum Verhängnis. Und dann weiß man auch sehr bald, da stimmt doch was nicht mit dem potentiellen Samenspender – unterschwellig und ganz leise erzählt Beckett, wie sich die beiden trotz der vereinbarten und auch durchgeführten künstlichen Befruchtung immer näher kommen – und mir schnürte es immer mehr den Hals zu. Ich ahnte zwar auch recht bald, wohin das führen würde, womit ich auch nicht falsch lag, aber trotzdem nahm dieses Wissen oder mehr diese Ahnung kein bisschen von der Spannung, die immer intensiver wurde, bis es in einem absoluten Horrortrip endete.

Johannes Steck hat hier wirklich absolut brilliert. Er hat Alex mit seinem kleinen Sprachfehler derart glaubhaft umgesetzt, ich war begeistert. Auch die extrem angespannten Situationen, in denen die Nerven der Protagonisten zum Bersten gespannt waren, trug er souverän vor  – es gab einem fast das Gefühl, dabei zu sein.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass ich nicht ganz verstehe, warum dieses Buch damals floppte und auch jetzt viele negative Bewertungen bekommt (aber auch positive wie ich gesehen habe). Für mich war es ein Thriller, wie ich ihn mag. Er war spannend, man konnte lange miträtseln, dann irgendwann nur noch bangen und hoffen, dass vielleicht doch alles gut werden würde und das Ende fand ich auch absolut ok. Also von mir bekommt dieses Buch jedenfalls volle Punktzahl.

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Siehe auch:

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