Chris Cleave – Lieber Osama

Beschreibung
Der verrückteste Briefroman aller Zeiten. (Newsweek)
Beim wichtigsten Fußballspiel des Jahres explodieren mitten im Londoner Arsenal-Stadion mehrere Bomben. Tausend Menschen sterben. Massenpanik. Paranoia. Die Stadt ist im Ausnahmezustand. Eine junge Frau verliert bei dem Terroranschlag ihren Mann und ihren Sohn. Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt und Schockzustand macht sie sich in einem Brief an Osama bin Laden persönlich Luft. Und sie lässt dabei nichts aus Dieses Debüt ist so bewegend, so sicher und unbelehrbar, dass man es nicht mehr aus der Hand legt. (Beschreibung von buch.de)

Prophetie oder einfach schlechtes Timing? Chris Cleaves Roman erschien in England am 7. Juli 2005, dem Tag der Anschläge auf den Londoner Berufsverkehr. Im Buch geht die Bombe in einem vollbesetzten Fußballstadion hoch, eine namenlose Frau verliert dabei Mann und Kind. Fassungslos beginnt sie, Briefe an Osama zu schreiben, versucht zu verstehen, was nicht zu verstehen ist. Cleave trifft mit seinem atemlosen Stil den Ton eines Menschen, der aus der Sicherheit seines Alltags gerissen wird und zwischen Verzweiflung und Zynismus schwankt. Nur geht es bald weniger um die Folgen des Terrors. Stattdessen entspinnt sich ein Seifenoper-Plot mit klischeehaften Versatzstücken: Affären, Drogen, Doppelgängerinnen, Sex. Das ist wendungsreich und rasant inszeniert – doch führt es weg vom eigentlichen Thema, dem Terror, der Ungeheurlichkeit der Verbrechen. Cleave will „ganz normale Leute wie ich in Nike- und Puma-Klamotten“ beschreiben – aber seine koksenden Journalisten und bigotten Modeschöpfer sind alles andere als normal. So bleibt die Reflektion an der Oberfläche. Dem Leser aber bleiben zumindest die starken Passagen im Gedächtnis, in denen Cleave Massenpanik und Paranoia beschreibt. (Beschreibung von Amazon)

Sprecher
Sophie Rois

Länge
8 CDs

Meine Meinung
Entweder man mag Sophie Rois‘ Stimme oder man mag sie nicht. Und wenn ich eins nicht leiden kann, dann ist es, wenn Menschen schreien. Und das tut Sophie Rois in diesem Buch so dermaßen oft und so schrill und so ne, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll! Ständig musste ich an der Lautstärke regeln, boah wie nervig. Entweder war es zu laut oder es war zu leise. Nur wenige Stellen waren ok für mich. Und dann die Aussprache von ihr – als hätte sie eine heiße Kartoffel in der Kehle stecken! Ich habe den Player in der Mitte der 2. CD entnervt ausgemacht. Das wars, mit diesem Hörbuch bin ich fertig.

Das Buch an sich scheint schon sehr interessant zu sein. Aber vielleicht sollte man hier besser lesen anstatt hören.

Fazit: Zeitverschwendung (gilt für die Hörbuchversion)