Ralf D. Brinkmann – Kurt H. Stapf – Innere Kündigung – Wenn der Job zur Fassade wird

Beschreibung (von Amazon)
Angenehm im Umgang, mit Kritik zurückhaltend, Entscheidungen kommentarlos umsetzend – so wünschen sich viele Chefs in großen Betrieben und Verwaltungen den idealen Mitarbeiter. Doch es könnte sein, daß sie einem fundamentalen Irrtum aufsitzen – daß sich hinter der Fassade des unauffälligen Angestellten oder Sachbearbeiters ein aktiv unengagierter Arbeitnehmer verbirgt, der sich von seinem Job innerlich längst distanziert hat und täglich nur auf den Feierabend wartet.
Für die bewußte, aber unauffällige Aufkündigung der Einsatzbereitschaft am Arbeitsplatz hat sich seit einigen Jahren der Terminus „innere Kündigung“ eingebürgert. Die entsprechenden Zahlen sind alarmierend: Laut der jüngsten Gallup-Umfrage empfinden 87 Prozent der deutschen Arbeitnehmer keine echte Verpflichtung gegenüber ihrer Arbeit; gut drei Viertel von ihnen machen lediglich noch „Dienst nach Vorschrift“, während knapp ein Viertel die „innere Kündigung“ bereits vollzogen hat.
Sachlich und informativ erläutern die Autoren Symptome, Ursachen und Hintergründe eines Phänomens, das in jüngster Zeit verstärkt für n sorgt. Zugleich aber zeigen sie praxisorientierte Lösungswege auf, die weit über die Phrase von der Entdeckung der Faulheit am Arbeitsplatz hinausgehen.

Klappentext
„Der Einzige, der in diesem Laden gut aufgelegt ist, ist der Telefonhörer“ – nur ein typischer Angestelltenwitz oder die Wahrheit über den Mythos Motivation in unseren Unternehmen und Amtsstuben? Führungsfehler sind der ausschlaggebende Grund für die innere Kündigung am Arbeitsplatz. Die Psychologen Ralf D. Brinkmann und Kurt H. Stapf liefern dafür eine Fülle aufschlussreicher Fallbeispiele. Ihr Buch enthält organisations- und motivationspsychologische Erklärungsansätze für ein um sich greifendes Phänomen und zeigt funktionierende Auswege auf.

Seiten
219

Meine Meinung
Ein weiteres sehr gutes Buch über die immer erschreckender werdenden Zustände in der heutigen Arbeitswelt. Ob man es nun innere Kündigung oder Boreout nennt. Der Effekt ist der gleiche: der Mitarbeiter hat keine Lust mehr auf seinen Job und macht mehr und mehr Dienst nach Vorschrift. Dass hier größtenteils ein falscher Führungsstil zugrunde liegt, wird in diesem Buch sehr deutlich herausgearbeitet.

Eine sehr empfehlenswerte Ergänzung zu den Büchern über Boreout, die ebenfalls in diesem Blog gepostet sind.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch: