Elia Barceló – Töchter des Schweigens

Beschreibung
Margarita, Ana, Magdalena, Teresa, Carmen, Candela und Soledad: Sie haben ihre Kindheit zusammen verbracht, gemeinsam die Liebe entdeckt, Pläne geschmiedet und einander vertraut. Und sie teilen ein Geheimnis: ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit. Etwas, das in einer mallorquinischen Nacht geschah, das sie alle zu Schuldigen macht und ihr Leben bestimmt. Als sie sich nach vielen Jahren wiedersehen, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, werden alte Gefühle neu entfacht. Bis eine von ihnen unter rätselhaften Umständen ihr Leben verliert. Und auf einmal wird das, was einst geschah, zur gefährlichen Bedrohung.

Sprecher
Nina Petri

Länge
466 Minuten

Meine Meinung
466 Minuten können verdammt lang sein, wenn man keinen Bezug zum Buch / zur Geschichte findet. So erging es mir hier. Eigentlich hat die Geschichte alles, was zu einem guten Roman gehört. Viele verschiedene Themen wie z. B. Homosexualität, Kindesmissbrauch durch Vertreter der Kirche, Mord, Intrigen – alles da. Aber das Buch hat es nicht geschafft, mich zu fesseln. Da frage ich mich natürlich warum? Ich glaube, ein Großteil liegt daran, dass ich die Frauen sehr lange überhaupt nicht auseinander halten konnte. Da gab es eine Margarita, eine Magdalena, eine Matti und dann noch Spitznamen aus der Jugend, eine nennt sich nun Rita – mein Gott, ich war ständig durcheinander. Wenn die einzelnen Personen deutlicher herausgearbeitet worden wären, wäre mir das sicherlich einfacher gefallen. Aber dem war leider nicht so. Erst ziemlich zum Schluss konnte ich die Personen auseinander halten.

Die Geschichte wurde in Zeitsprüngen erzählt. 1974, 2007 vor Lenas Tod und dann noch 2007 nach Lenas Tod. Ok, das fand ich ganz in Ordnung. Man wusste eigentlich immer, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Doch sehr schnell wurde durch das Hin und Her auch klar, was denn passiert war – ziemlich durchschaubar – selbst für mich 😉

Von diesem Buch hatte ich mir wesentlich mehr erwartet. Und ich überlegte wirklich des Öfteren, ob ich es überhaupt zu Ende hören soll. Ok, das habe ich geschafft – aber letztendlich hätte ich es mir auch sparen können.

Nina Petri war gut, außer in den Szenen, in denen sie Schreie o. ä. vertonen sollte. Das war mehr als lächerlich. Aber das kam ein Glück nicht oft vor.

Fazit: naja

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Elia Barceló – Töchter des Schweigens