Andreas Eschbach – Solarstation

Beschreibung
Im Jahr 2015: Hauchdünn und kostbar sind die Sonnensegel der japanischen Solarstation NIPPON. Von ihnen aus wird die Erde mit Energie versorgt. Als die Energieübertragung versagt, denken Leonard Carr und die Mannschaft der Station zuerst an eine technische Panne. Doch dann geschieht ein Mord, und ein fremdes Raumschiff dockt widerrechtlich an. Entsetzt erkennt die Besatzung, dass sie Spielball in einem Plan ist, der die Station zu einer nie dagewesenen Bedrohung für die Erde werden lässt. Leonard hat nur eine Chance gegen die kalte Präzision, mit der seine Widersacher vorgehen: Er kennt alle Geheimnisse der Solarstation und weiß beim Kampf, die Gesetze der Schwerelosigkeit für sich zu nutzen…

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
541 Minuten

Meine Meinung
Tja, was soll ich nun dazu sagen. Große Erwartungen hatte ich an dieses Hörbuch. Denn ich bin ein großer Eschbach-Fan und bisher fand ich alles, was ich von ihm kenne, super gut. Nur leider muss ich dieses Mal sagen: das hat mir nicht so gut gefallen. Ständig schweifte ich mit meinen Gedanken ab, was ein klares Zeichen dafür ist, dass mich die Story einfach nicht fesselt.

Sehr interessant fand ich die Beschreibungen, wie es sich denn so in der Schwerelosigkeit lebt. Diese Schilderungen waren so detailliert beschrieben, dass man es sich wirklich bildlich und „leiblich“ sehr gut vorstellen konnte.

Verwirrend fand ich es ab dem Moment, in dem das feindliche Raumschiff andockte. Das war derart chaotisch – da blickte ich stellenweise gar nicht mehr durch, wer denn nun wo ist und wer was gerade macht. Stellenweise machte mich das ganz verrückt, dass ich das nicht kapierte. Aber vielleicht muss man dazu mal eine Raumstation von innen gesehen haben – das konnte ich mir jedenfalls gar nicht vorstellen.

Der Thema der Geschichte fand ich mal wieder grandios ausgewählt! Aber da will ich gar nichts  zu verraten. Nur soviel: das war mal wieder eine typische Eschbach-Idee. Einfach grandios.

Schade fand ich halt wirklich, dass es der Autor bei dem guten Stoff dieses Mal leider nicht schaffte, mich zu „kriegen“. Ich war zum Ende hin ganz froh, als es fertig war. Aber alleine für die Idee sollte man es sich eigentlich anhören.

Der Sprecher war ok und passte gut.

Fazit: ganz nett

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Andreas Eschbach – Solarstation

Siehe auch:

 

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