Johan Theorin – So bitterkalt

Beschreibung
Ein seltsamer junger Erzieher in der Einsamkeit eines westschwedischen Ortes. Und ein mehrfacher Mörder mit einem irrwitzigen Plan – der schwedische Bestsellerautor Johan Theorin liefert psychologische Hochspannung und ein Duell, das erst in der allerletzten Minute sein dramatisches Finale findet.

Kaum ein Bewerber findet den Weg nach Valla an die schwedische Westküste. Jan Hauger besitzt viel Erfahrung und glänzende Zeugnisse. Doch es ist kein Zufall, dass sich der junge Erzieher in dem abgelegenen Kinderhort vorstellt.Durch einen unterirdischen Gang ist der Hort mit der psychiatrischen Klinik verbunden. So sollen selbst die als gefährlich eingestuften Insassen durch den Kontakt zu ihren Kindern schneller ins Leben zurückfinden. Damit hat Jan kein Problem – aber er hat auch ein unliebsames Geheimnis. Denn unter seiner Aufsicht ging ein Kind verloren, das erst nach Tagen auf noch immer ungeklärte Weise wieder auftauchte. Und das ist nicht der einzige Fleck auf Jan Haugers Weste. Warum will er ausgerechnet in Valla arbeiten? Und was verbindet ihn mit dem psychopathischen Mörder Ivan Rössl, der seit Jahren in der Klinik behandelt wird? Johan Theorins Thriller jagt eiskalte Schauer über den Rücken und lässt nicht nur seine Opfer vor Angst über die Dunkelheit der menschlichen Psyche erstarren.

Sprecher
Wolfram Koch, Hans Löw

Länge
471 Minuten

Meine Meinung
Von Johan Theorin habe ich bisher noch kein Buch gehört. Ich glaube, das wird sich in Zukunft ändern. Denn er schaffte es mit dieser Story, mich wirklich zu gruseln. Schon allein die Vorstellung, dass ein Kinderhort an eine psychiatrische Klinik, in der auch Schwerverbrecher sind, angegliedert ist, um den Kindern und den Eltern den Kontakt zu ermöglichen, fand ich schon erschreckend. Gleich zu Beginn erfährt man auch, dass der Mann, der sich in dem Kinderhort bewirbt, Dreck am Stecken hat. Das lässt schon nichts Gutes erahnen. Doch die Geschichte ist so überraschend und so genial ausgeklügelt, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Und was gibt es Besseres, als wenn eine Story einen so richtig überraschen kann.

Immer wieder neue Wendungen halten die Spannung aufrecht, so dass ich dieses Hörbuch an einem Sonntag durchhörte. Ich konnte nicht aufhören, bevor ich das Ende kannte. Und das war dann wirklich sehr gut ausgearbeitet.
Was allerdings das Cover und der Titel mit der Story zu tun haben, hat sich mir nicht recht erschlossen. Aber egal. Das hake ich ab unter: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt…

Hier bekommt man jedenfalls eine psychologisch klug durchdachte Story, die einem Gänsehaut beschert.

Da die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen erzählt wird, war es eine gute Entscheidung, zwei Sprecher für das Hörbuch zu wählen. Und die Beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht.

Fazit empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Johan Theorin – So bitterkalt