Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt – Der Mann, der kein Mörder war

Beschreibung
Ein Fall für Sebastian Bergman: In der Nähe eines Waldstücks bei Västerås in Schweden finden Kinder eine Leiche. Bei der Identifizierung stellt sich heraus, dass der aufgefundene Junge Schüler eines Elitegymnasiums war und seit Tagen als vermisst galt. Da die örtliche Polizei mit dem Fall überfordert ist, reist der Stockholmer Kommissar Höglund an und nimmt gemeinsam mit seinem Team die Ermittlungen auf. Die Lösung des Falles bringt mehr als nur ein dunkles Geheimnis ans Licht…

„Der Mann, der kein Mörder war“ wird gelesen von Douglas Welbat und ist ein spannendes Hörbuch, das den Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Kritikerstimmen

Ein beeindruckendes Krimidebüt … psychologisch dicht, mit unerwarteten Wendungen und einem ungewöhnlichen Ermittler.
3sat, Kulturzeit-Krimibuchtipps

Das wahrscheinlich beste schwedische Krimidebüt seit Larsson.
Kristianstadsbladet

Zum Glück geht das Autorenteam Hjorth/Rosenfeldt mit dem Psychologen in Serie. … Schon eins ist klar: Das ZDF wird „Die Fälle des Sebastian Bergman“ verfilmen.
Berliner Kurier

Sprecher
Douglas Welbat

Länge
964 Minuten

Meine Meinung
Das waren die längsten 964 Minuten meines Leben. Warum? Weil es ca. 1800 Minuten wurden. Bei diesem Hörbuch ist mir etwas sehr seltsames passiert. Normalerweise schweife ich mit meinen Gedanken nicht ab, wenn ich eine Geschichte interessant finde. Und ich finde diese Geschichte interessant, sehr sogar! Aber trotzdem war ich ständig mit meinen Gedanken woanders. Daraus resultierte, dass ich das Buch über weite Abschnitte doppelt hörte! Daher hat es auch gefühlt fast doppelt so lange gedauert.

Nun aber zu dem Buch an sich. Die Story ist spannend, aber leider erst ab der zweiten Hälfte auch wirklich spannend erzählt. In der erste Hälfte fehlte der Geschichte einfach der Pepp, die sie zügig vorangebracht hätte. Viel wird hier über die persönlichen Befindlichkeiten der Ermittler privat und innerhalb des Teams erzählt. Das ist zwar auch recht interessant, aber bremst den Fortgang der Story ungemein. Durchhalten war hier also über lange Zeit angesagt. Aber das hat sich gelohnt. Denn die Auflösung der Hauptstory fand ich ungemein gut. Die Auflösung der Nebenerzählung – na, ich weiß nicht – fand ich jetzt nicht so glaubwürdig und auch etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber da es nur eine Nebenhandlung war, will ich mich da gar nicht groß darüber aufregen.

Insgesamt ist „Der Mann, der kein Mörder war“ ein gut durchdachtes Hörbuch, das von dem mir noch unbekannten Sprecher Douglas Welbat sehr passend umgesetzt wurde. Er hat eine sehr angenehme tiefe Stimme. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören.

Fazit empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt – Der Mann, der kein Mörder war