Andreas Winkelmann – Wassermanns Zorn

Wassermanns ZornBeschreibung
In dunklen Gewässern lauert das Grauen …

Eingekeilt zwischen Baumwurzeln und Treibgut liegt im seichten Teil des Sees eine Frauenleiche – ertränkt. Gleich an ihrem ersten Tag im Morddezernat muss sich Manuela Sperling mit dieser toten Prostituierten und einer irritierenden Spurenlage befassen: Das Wasser in der Lunge des Mordopfers stammt nicht aus dem See, und auf dem Bauch der toten Frau prangt eine grausige Botschaft – ausgerechnet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Eric Stiffler. Bald steht Manuela mit ihrem Eifer im Präsidium allein da, nur Kollege Peter Nielsen ist auf ihrer Seite. Da ertrinkt erneut eine junge Frau im See, direkt vor Manuelas Augen. Und ihr Chef dreht durch.

Simon Jägers Lesung ist wie eine rasante Verfolgungsjagd: hochtourig und spannend bis zum Finale.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
6 h 45 m

Meine Meinung
Mein erstes Hörbuch von Andreas Winkelmann. Bisher kannte ich den Schriftsteller noch gar nicht. Mein Gott, was habe ich da nur verpasst!

Die Geschichte fängt schon grausig an. Ok, ist meistens so bei einem Krimi. Da gibt es einen Toten und die Polizei fängt an zu ermitteln. Doch hier war der Fall etwas „pikanter“. Denn die Tote hatte eine Botschaft auf dem Bauch für den Chef des Ermittlerteams. Erklärungsnöte und Ausreden folgen.

Die Neue im Team ist dem Chef ein Dorn im Auge. Doch sie ist hochmotiviert und folgt nicht immer exakt den Anweisungen, die sie bekommt. Denn sie ist gut – verdammt gut. Wenn sie auch noch neu und jung ist. Merke: das hast nichts zu heißen.

Als es dann eine weitere Tote gibt, stellt sich bald heraus, dass die Morde mit dem Chef mehr zu tun haben, als ihm lieb ist und er zugeben will. Mehr wird aber nicht zur Story verraten.

Das Ende fand ich dann mal grandios gelungen. Damit hatte ich nun wirklich und wahrhaftig nicht gerechnet. Klasse Herr Winkelmann! Besser hätte man die Spannung nicht auf die Spitze treiben können.

Die Personen fand ich sehr gut dargestellt, ich sah sie alle vor Augen. Und: ich glaube Herr Winkelmann hat eine sehr feine Nase. Denn er beschreibt sehr oft auch sehr intensiv die Gerüche. Der Geruchssinn findet zwar durchaus auch in anderen Büchern Erwähnung. Aber hier ist mir das besonders aufgefallen.

So, und jetzt geh ich schauen, was es noch für Hörbücher von meiner Neuentdeckung gibt. Vielleicht sind sie ja auch von Simon Jäger gelesen, was ich sehr begrüßen würde. Denn Simon Jäger hat hier wieder eine seiner Glanzleistungen hingelegt.

Fazitstars_5 absolut empfehlenswert

Siehe auch: