Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik 1)

Der Name des WindesBeschreibung
„Vielleicht habt ihr von mir gehört“ …von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
28 h 08 m

Meine Meinung
Sollte ich langsam doch zu Fantasy einen Zugang bekommen? Bisher war das ja nicht so meine Sparte, doch langsam muss ich meine Meinung wohl revidieren. Denn von dieser Geschichte war ich sehr fasziniert.

Erzählt wird hier die Kindheit und Jugend von Kvothe, der momentan inkognito eine Gaststätte betreibt. Ein Chronist kommt auf der Durchreise dorthin. Als ihm klar wird, wen er vor sich hat, schreibt er seine Geschichte auf. Und so findet man sich plötzlich im Leben des Kvothe wieder, der ein sehr begabtes und intelligentes Kind ist. Man durchlebt mit ihm seine Träume, seine Wünsche und auch seine Schicksalsschläge, die härter kaum sein könnten. Doch unser Held verfolgt eisern seine Ziele. Und um diese zu erreichen, ist er sich für nichts zu schade.

Tolle Geschichten werden hier erzählt, allesamt äußerst spannend – ich war ständig am Mitfiebern und drückte die Daumen, dass er die Prüfungen, die ihm das Leben immer und immer wieder stellte, doch bitte schaffen würde.  Sehr interessante Ideen hat Patrick Rothfuss. So gibt es z. B. die Wissenschaft der Sympathie, ein Fach, das man studieren kann.  Es gibt z. B. Sympathielampen. Um diese herzustellen und letztendlich auch benutzen zu können, erfordert es sehr viel Geschick. Unglaublich viele fantastische Ideen hatte er, die mich allesamt be- und verzaubert haben.

Während der 28 Stunden gab es kaum eine Spanne, die nicht spannend oder interessant gewesen wäre. Ok, manchmal wusste man als Hörer sofort: pass auf Kvothe, der stellt dir gerade eine Falle! Und er fiel natürlich prompt darauf rein. Aber das verzeiht man gerne, da er damals ja noch sehr jung war und die Niederträchtigkeit der Welt erst noch kennen lernen musste.

Das Ende der Geschichte ist gar kein Ende. Es ist nur das Ende von Tag 1. Somit ist es selbstredend, dass ich mir auch Tag 2 anhören werde. Kann es kaum abwarten endlich zu erfahren, wie es weitergehen wird mit meinem mir sehr ans Herz gewachsenen Protagonisten Kvothe.

Stefan Kaminski als Sprecher passt natürlich wie die Faust aufs Auge für diese Geschichte.

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik 1)