Rosamund Lupton – Liebste Tess

Liebste TessBeschreibung
„Liebste Tess“, damit beginnt der Brief, den Beatrice an ihre Schwester richtet, deren Tod sie heftig aus der Bahn geworfen hat. Die Polizei behauptet, Tess habe ihr Leben freiwillig beendet, aber Beatrice kennt ihre Schwester gut genug, um zu wissen, dass sie einem Verbrecher zum Opfer gefallen sein muss. Bei dem Versuch, den Mörder ihrer Schwester zu finden, verrennt sie sich auf fatale Weise.

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Sprecher
Daniela Wutte

Länge
10 h 42 m

Meine Meinung
Tess ist tot. Laut Polizei verübte sie Selbstmord. Beatrice, ihre Schwester, kann das nicht glauben und reist aus Amerika an, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Dieser Roman ist in Briefform verfasst. Über diese Briefe, die Beatrice an ihre tote Schwester schreibt, aber auch über Briefe und eMails, die sich die Geschwister zu Lebzeiten geschrieben haben, erfährt man, wer die beiden sind und was sie für ein Verhältnis zueinander hatten. Recht schnell wurde mir klar, dass Beatrice Zweifel berechtigt waren. Denn Tess war eine ausgesprochen lebensbejahende und fröhliche junge Frau gewesen. Warum sollte sie sich selbst umbringen?

Beatrice zieht in ihre Wohnung ein und stellt Nachforschungen an. Und was diese aufdecken, hat mich sehr berührt und schockiert zugleich.

Denkt man, man hätte es mit einem „normalen“ Krimi zu tun, so liegt man damit falsch. Denn „Liebste Tess“ ist ein zarter und nicht gerade blutrünstiger Krimi der etwas anderen Art. Eigentlich eher ein Roman, der zu Herzen geht, aber keineswegs schnulzig daherkommt. Mich hat dieses Hörbuch jedenfalls sehr berührt.

Daniela Wutte als Sprecherin fand ich auch ziemlich gut. Ihre etwas schnelle und manchmal etwas abgehackte Art, fand ich – anders – aber nicht störend. Ich hatte mich sehr schnell an ihre Art gewöhnt.

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Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Rosamund Lupton – Liebste Tess