Tracy Chevalier – Das Mädchen mit dem Perlenohrring

PerlenohrringBeschreibung
Delft 1664. Die Welt der jungen Griet ist wohlgeordnet, bis ihr Vater bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert. Sie wird Dienstmagd im Haushalt des Malers Johannes Vermeer. Die Schikanen von Vermeers eifersüchtiger Gattin ließen sich kaum ertragen, wären da nicht die Bilder des Meisters, die Griet auf magische Weise in ihren Bann ziehen. Obwohl der Zutritt streng verboten ist, wagt sich Griet heimlich in Vermeers Atelier, um dort Farben und Gegenstände nach ihren Vorstellungen zu ordnen. Immer häufiger ruht nun der Blick des Künstlers auf ihr, und Vermeer beginnt, sie heimlich zu malen. Als er Griet schließlich bittet, einen Perlenohrring anzulegen, beschwört das eine Katastrophe herauf.

Sprecher
Stefanie Stappenbeck

Länge
5 h 59 m

Meine Meinung
Nach all den Krimis und Thrillern und den vielen Toten in der letzten Zeit brauchte ich zur Abwechslung mal wieder einen historischen Roman. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ erschien mir somit die richtige Wahl. Und ich irrte mich nicht.

Dieser Roman erzählt die schwierige Zeit des Mädchens Griet, die zwei Jahre als Dienstmagd im Haushalt des Malers Vermeers verbringen muss. Die Vermeers haben viele Kinder und es werden im Laufe der Jahre immer mehr. Eine der Töchter macht Griet das Leben besonders schwer. Doch nicht nur die Tochter, auch die Herrin und die schon seit längerer Zeit dort arbeitende Dienstmagd erschweren ihr das Leben immens. Einzig Johannes Vermeer ist ihr wohlgesinnt und sieht ihr verborgenes Talent für die Farbenlehre und die Kunst des Schönen. Er bringt ihr insgeheim bei, wie man Farben mischt und worauf man beim Malen achten muss. Doch auch Griet überrascht ihn immer wieder mit kleinen Veränderungen im Kompositionsaufbau. Und Vermeer nimmt diese kleinen Hinweise dankbar an. Da die Ehefrau jedoch äußerst eifersüchtig und misstrauisch ist, kann all dies nur im Geheimen geschehen, was Griet immer wieder in äußerst schwierige Situationen bringt.

Mir hat dieses Hörbuch so gut gefallen, dass ich mir direkt im Anschluss nochmals den Film, den ich schon seit Jahren zuhause und auch schon gesehen habe, anschaute. Mein letzter Samstag war somit ganz in der Hand des Mädchens mit dem Perlenohrring. Und wie könnte es anders sein: Der Film ist zwar recht gut, aber natürlich ist das Hörbuch um Klassen besser.

Stefanie Stappenbeck als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat die jugendliche Stimme der Griet sehr gut gesprochen und es machte mir über die sechs Stunden wirklich Spaß, ihr und der Geschichte zu lauschen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Tracy Chevalier – Das Mädchen mit dem Perlenohrring