Eric Berg – Das Nebelhaus

Das NebelhausBeschreibung
Seit Jahren haben sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet mit einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur, und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf…

Sprecher
Jürgen Uter, Anneke Kim Sarnau

Länge
10 h 59 m

Meine Meinung
Die Geschichte fängt sehr harmlos an. Eine frühere Clique, die sich damals aus Protest an Gleise ketteten, in Hühnerzuchtanlagen einbrachen etc. haben sich nach dem Ende ihrer Studienzeit aus den Augen verloren. Jetzt haben sie sich über das Internet wiedergefunden, bis auf Yasmin, die bis dato keinerlei Spuren im WWW hinterlassen hat. Spontan lädt Philipp sie zu sich nach Hiddensee ein. Timo gelingt es, doch auch Yasmin davon zu unterrichten und bringt sie zu dem Treffen mit, wovon Philipp wenig begeistert ist.

Doro Kagel ist Journalistin und aufgrund eines persönlichen Schicksalsschlags „Expertin“ für Mordfälle. Sie bekommt den Auftrag, über den Amoklauf von Hiddensee, der sich nun zum zweiten Mal jährt, einen ausführlichen Artikel zu schreiben. Zunächst ist sie wenig begeistert von dem Auftrag. Doch es hilft ja nichts, sie muss etwas abliefern. Und da sie nicht einfach alles nochmals zusammenfassen will, was darüber bereits geschrieben wurde, sondern vielmehr eine detaillierte Story aus verschiedenen Blickwinkeln abliefern möchte, beginnt sie, ausführlich zu recherchieren.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen von zwei verschiedenen Sprechern gesprochen. Nach und nach erfährt man, was sich damals auf der idyllischen Insel Hiddensee ereignet hat. Und Stück für Stück stellten sich mir die Haare mehr zu Berge. Ich fand die Zusammenführung der Ereignisse dieser zwei Handlungsstränge (also einmal Doro Kagel in der Gegenwart und zum anderen, die Erzählung von damals) dermaßen gut gelungen, dass ich das Hörbuch nicht mehr ausschalten konnte, bis ich die ganze Story gehört hatte. Ich hatte von den Protagonisten jeden einmal in Verdacht, verwarf meinen Verdacht wieder und war mir sicher, dass es sich so und nicht anders zugetragen haben musste. Doch nein… Und solche Geschichten liebe ich einfach, bei denen man schön miträtseln kann und am Ende doch verblüfft aufgrund der tatsächlichen Lösung dasteht.

Die beiden Sprecher Jürgen Uter und Anneke Kim Sarnau hätten ihre Sache nicht besser machen können. Zum einen sind beide ganz hervorragende Sprecher und zum anderen erleichterte es der Einsatz von zwei Sprechern dem Hörer ungemein, jederzeit genau zu wissen, in welchem Handlungsstrang man sich gerade befindet.

Ich kann für dieses Hörbuch nur eine klare Hörempfehlung aussprechen. Ich jedenfalls fühlte mich bestens unterhalten und war von Anfang an von der Geschichte gefesselt.

Dieses Hörbuch kommt auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Eric Berg – Das Nebelhaus

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