Kathrin Lange – 40 Stunden

40 StundenBeschreibung
Als Faris Iskander – Ermittler einer Sondereinheit für religiös motivierte Verbrechen – ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines wahren Alptraums ist. Denn ihm bleiben nur 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Versagt er, wird der Täter überall in Berlin Bomben zünden. Während Zehntausende von Menschen nichtsahnend den ökumenischen Kirchentag feiern, stellt sich Faris dem Wettlauf gegen die Zeit. Als er plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Fall findet, muss er feststellen, dass der Täter ihm näher ist, als er es jemals für möglich gehalten hätte…

Sprecher
Richard Barenberg

Länge 
11 h

Meine Meinung
40 Stunden, die in 11 Stunden erzählt wurden und die mir vorkamen, wie im freien Fall. Schon gleich zu Beginn fängt es hochdramatisch an, somit war ich – wie unser sympathischer Protagonist Faris auch – schlagartig mitten im Geschehen und konnte nicht fassen, was hier passierte. Faris erhielt ein Video, auf dem ein Mann ans Kreuz genagelt zu sehen war. Und dieser Mann lebte noch! Und wenn es nach dem Willen des Attentäters ging, tat er das noch genau 40 Stunden. Diese Zeit hatte Faris, um das Opfer zu finden. Falls nicht, würden Bomben gezündet werden. Doch auch wenn Faris sich nicht exakt an die Vorgaben des Terroristen hielt, bekam Berlin dies mit einer Bombe zu spüren. Somit passieren hier natürlich unheimlich viele Dinge kurz hintereinander, so dass nie Langeweile aufkam.

Kathrin Lange hat in die Hauptgeschichte geschickt noch einen Nebenstrang eingebaut. Dieser ließ den Zuhörer zunächst immer etwas durchatmen – doch auch nur zu Beginn. Denn am Ende sorgte man sich um alle! Ich fand das klasse gemacht.

Anders als in vielen anderen Psychothrillern war hier für den Zuhörer lange Zeit überhaupt nicht klar, wer denn der Bösewicht ist. Auch das hat mir richtig gut gefallen.

Rundum, die Story fand ich äußerst fesselnd, über die gesamte Länge auf hohem Niveau spannend und auch mit dem Ende war ich durchaus zufrieden. Was will man mehr?

Richard Barenberg als Sprecher kannte ich bisher noch nicht. Aber ich glaube, hier habe ich einen neuen Lieblingssprecher entdeckt. Ich fand seine Stimme sehr angenehm und seine Art äußerst sympathisch.

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Weitere Informationen
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