Stephen King – Shining

ShiningBeschreibung
Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel „Overlook“ ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.
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Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
17 h 31 m

Meine Meinung
Es war einmal …
vor zig Jahren, dass ich Shining als Film gesehen habe. Das Buch habe ich damals nicht gelesen, obwohl ich früher viele Kings gelesen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Jetzt, da Teil 2 „Doctor Sleep“ veröffentlicht wurde, ich es gehört und für gut befunden habe, packte mich doch die Neugier, wie Shining denn als Buch ist. Außerdem fand ich es spannend, dass dieses Hörbuch einmal ein anderer Sprecher als David Nathan liest.

Eigentlich sagt die obige Beschreibung schon fast alles über die Handlung. ABER was King daraus macht, ist Psycho-Horror par excellence. Ok, ich ging nun nicht ganz unwissend an dieses Hörbuch heran – ich kenne ja den Film, der mir trotz der vielen Jahre dazwischen noch recht gut in Erinnerung ist. Doch trotzdem lauschte ich gebannt, wie sich der Wahnsinn langsam aber sicher immer weiter entwickelt, immer irrer wird und in einem Showdown endet, der seines Gleichen sucht. Doch wer nun glaubt, er hat ja den Film gesehen, er brauche das Buch nicht mehr, na der irrt sich gewaltig.

Ganz hervorragend finde ich bei diesem Hörbuch, dass King in dieser Story mit der Anzahl der Menschen ziemlich geizt. Es sind wirklich nur ganz wenige Menschen, die hier in Erscheinung treten. Diese sind dafür aber umso genauer charakterisiert. Hier hat King einmal mehr bewiesen, dass er die menschliche Seele und ihre Abgründe kennt wie kein anderer. Ich bin immer wieder fasziniert.

So und nun zum besonderen Schmankerl dieses Hörbuchs: Dietmar Wunder. Ich kenne ihn bereits von einigen anderen Hörbüchern. Ich fand ihn schon immer gut. Aber was er hier präsentiert hat – na, das fand ich spitzenmäßig! Das hätte ich ihm wirklich nicht zugetraut! Mühelos hat er in einem Satz ganz viele verschiedene Stimmen an den Tag gelegt. Wie macht man so etwas? Das fand ich wirklich sensationell gut und eine willkommene Abwechslung zu David Nathan, der ja eher nüchtern bleibt, dafür aber jeder Person eine ganz eigene Sprache und Stimme gibt. Sprich, beide sind grundverschieden – und beide sind verdammt gut. Und hier war der Einsatz von Dietmar Wunder wirklich die bessere Entscheidung. Denn wie er den aufkommenden Wahnsinn, die vielen Stimmen des Hotels bzw. der Gäste vertont hat, puh, da bekomme ich gleich wieder eine Gänsehaut. Und erst das donnernde DROM! Das wird mir noch sehr lange in Ohren dröhnen. Bei seiner Inszenierung hat man wirklich gemerkt, dass er einen „Mordsspaß“ beim Vorlesen hatte, dass er sich mächtig lange auf dieses Hörbuch vorbereitet haben muss und dass er komplett in die Story eintauchte. Und damit zog er mich als Hörer so richtig tief mit ins Geschehen. Wirklich erste Sahne fand ich das!

Somit bleibe ich als höchstzufriedener Hörer zurück und kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Ich fühlte mich über die siebzehneinhalb Stunden bestens unterhalten und kann es gar nicht glauben, dass es über siebzehn Stunden dauerte! Wo ist die Zeit nur hin?

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephen King – Shining

Siehe auch:

 

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