Rick Yancey – Die fünfte Welle

Die fünfte WelleBeschreibung
Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und wird schon bald mit der Grausamkeit der fünften Welle konfrontiert…

Sprecher
Merete Brettschneider, Achim Buch, Philipp Baltus

Länge
14 h 34 m

Meine Meinung
Plötzlich sah ich in meiner Timeline nur noch Tweets über „Die fünfte Welle“. Meine Neugierde war geweckt, die Beschreibung klang interessant, also holte ich es mir und fing sofort an zu hören. Der Anfang war vielversprechend und ich erwartete spannende Stunden. Doch leider wurde ich recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Cassie ist eine Zicke wie sie im Buche steht. Das fand ich schon mal sehr anstrengend und das veränderte sich auch nicht großartig im weiteren Verlauf der Geschichte.

Doch Moment: Geschichte? Was für eine Geschichte? Irgendwie passiert nicht wirklich viel in dem Buch. Außerirdische sind im Begriff, die Erde zu erobern. Cassies kleiner Bruder wird von ihnen geschnappt und Cassie versucht, ihren Bruder aus ihren Fängen zu retten. Soweit die Kurzfassung. Dies wurde nun in vierzehneinhalb Stunden erzählt. Ich finde, die Story hatte wirklich viele gute Einfälle, aber diese wurden für meinen Geschmack nicht sorgsam genug ausgearbeitet, wohingegen die pubertären Schwierigkeiten von Cassie bis aufs kleinste Detail beschrieben wurden. Meiner Meinung nach wurde hier zu viel Augenmerk auf die Befindlichkeiten der Protagonisten gelegt und zu wenig auf den Fortgang und die Tiefe der Story. Als ich am Ende meinen iPod ausmachte dachte ich: Hm, war dann doch recht mau insgesamt.

Die Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Sie haben ihren Job allesamt super gemacht. Besonders Merete Brettschneider. Die Zicke Cassie wird mir noch lange in den Ohren liegen.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich der Story nun 2 oder 3 Pingu-Punkte gebe. Letztendlich habe ich mich für schwache 3 Pingus entschieden, da wirklich einige gute Ideen dabei waren. Doch die allgemeine Begeisterung für dieses Buch/Hörbuch kann ich nicht recht nachvollziehen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Rick Yancey – Die fünfte Welle

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2 Gedanken zu “Rick Yancey – Die fünfte Welle

  1. Hallo Ute!

    Gut, dass ich deine Rezension gelesen habe. Bisher wurde mir das Buch von allen Seiten empfohlen, nur bin ich ein Leser, der Geschichten mit Aliens so gar nicht mag. Aber die begeisterten Stimmen haben mich fast dazu veranlasst, das Buch trotz den Aliens zu lesen.
    Nach deiner Rezension sieht es aber wieder ganz anders aus. Mau? Mit Aliens? – Nö, muss ich nicht lesen.
    Vielen Dank dir für deine Kritik, ich suche mir lieber was anderes aus ;-).
    Wünsche dir eine schöne Woche, liebe Grüße, Iris

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    • Hallo Iris,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Meiner Meinung nach verpasst du wirklich nichts, wenn du dir dieses Buch ersparst. Aber das ist meine bescheidene Meinung, mit der ich wohl ziemlich alleine auf weiter Flur stehe 😉

      Ich denke, wenn du ein wirklich gutes Buch lesen willst, das zwar auch mit Aliens ist, dann würde ich dir „Ich und die Menschen“ ans Herz legen. Die Story hat mich sehr begeistert, sie ist auch alles andere als mau. Und vor allem ist sie ganz anders, als die meisten Alien-Storys.

      Also wenn schon Aliens, dann doch bitte „Ich und die Menschen“. Meine Rezension dazu werde ich ganz bald schreiben.

      Liebe Grüße
      Die Ute

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