Kerstin Lange – Schattenspiel in Moll

SchattenspielBeschreibung
Während die Stadt Neuss dem Schützenfest entgegen fiebert, freut sich Volontär Konstantin Degen auf das Exklusivinterview mit Eugen Hausmann. Der berühmte, aber medienscheue Pianist Hausmann ist von Berlin in seine Geburtsstadt Neuss gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Es ist ihm nur wenig Zeit vergönnt, denn kaum angekommen, wird er vergiftet aufgefunden. Konstantin begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Er deckt ein Wirrwarr aus Lügen, Heucheleien und Vertuschungen auf, in die auch sein verstorbener Vater verwickelt war. Die Schatten scheinen bis in die Gegenwart zu reichen, denn es passiert ein zweiter Mord…

Sprecher
Christian Stotz

Länge
6 h 27 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch machte mich neugierig, da es in Neuss spielt. In Neuss wohnt eine liebe Freundin von mir, da wird man ja schon mal hellhörig. Nach dem Hören der Hörprobe war ich restlos überzeugt, dieser Krimi ist bestimmt toll! Denn der Einstieg war richtig gut. Ich hatte sofort eine fette Gänsehaut – zum Einen wegen des Erzählten und zum Anderen wegen der Piano-Untermalung. Ich zögerte also nicht lange und lud mir den Titel auf meinen iPod.

Das Hörbuch beginnt also mit dem bereits Gehörten. Und schon wieder hatte ich eine Gänsehaut. Dann geht die Story weiter. Ganz anders – man ist plötzlich in einem ganz anderen Szenario. Ok. Ist ja nicht unüblich für einen Krimi-Einstieg. Konstantin ist ein junger Volontär, der aufgrund der Berühmtheit seines Vaters den Job bei der Zeitung bekommen hatte. Nur leider ist der Sprößling nicht ganz so talentiert wie erhofft. Das fällt natürlich recht schnell auf. Doch dann bekommt Konstantin die Chance zum Durchbruch. Der berühmte, aber medienscheue Pianist Hausmann ist von Berlin in seine Geburtsstadt Neuss gezogen, um hier seinen Lebensabend zu verbringen. Konstantin bekommt aufgrund der alten Bekanntschaft seiner Mutter zu dem Pianisten ein Exklusivinterviewtermin mit Hausmann. Doch kurz vor dem Termin wird dieser mit schwersten Vergiftungen aufgefunden. Wenig später stirbt Hausmann an der Vergiftung.

Konstantin fängt an, auf eigene Faust zu ermitteln. So weit, so gut.

Dieser Krimi fängt super spannend an, doch leider kann er diese Spannung nicht halten. Recht bald nach dem Einstieg flaut die Story etwas ab, bleibt zwar noch gut und ich wollte auch unbedingt wissen, wie es weitergeht, aber der Spannungsbogen hing erstmal ein ordentliches Stück durch.

Die Protagonisten – allen voran Konstantin – waren zwar recht gut gezeichnet, aber die Sympathie meinerseits wollte einfach nicht so recht überspringen. Ok, die Mutter war nervig, aber recht eindimensional. Konstantin war ein Naivling, der noch einiges zu lernen hat – und er tut sich schwer damit. Ja, insgesamt hat mir bei allen Personen einfach etwas die Tiefe gefehlt. Man konnte der Story aber trotzdem gut lauschen, denn flüssig erzählt ist sie.

Doch das Ende hat mich wirklich sehr enttäuscht. Antiquiert, einfalls- und lustlos. Hm. Somit möchte ich das Hörbuch in 3 Stufen einteilen: Der Anfang: 5 Pingu-Punkte mit Sternchen, der Mittelteil: knappe 4 Pingus, das Ende: gerade mal noch so 2 Pingus.

In Verbindung mit der jungen, sehr engagierten und durchaus ausbaufähigen Stimme von Christian Stotz ergibt das eine Gesamtwertung von:

s4g3

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Kerstin Lange – Schattenspiel in Moll

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