Andreas Gruber – Todesurteil

TodesurteilBeschreibung
Die falsche Spur führt in den Abgrund…

In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört an einem nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen – und das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat…

Sprecher
Achim Buch

Länge
15 h 16 m

Meine Meinung
Das Hörbuch beginnt mit der Flucht von Clara aus ihrer Gefangenschaft. Gleich darauf: Szenenwechsel. Sabine Nemez ist auf dem Weg nach Wiesbaden. Kurzfristig wurde sie an der Akademie des BKA aufgenommen. Ihr Traum. Doch schon die Autofahrt dorthin ist mit Hindernissen gespickt. Es regnet Bindfäden und dann hat sie auch noch eine Reifenpanne. Endlich dort angekommen, wird schnell klar, dass Sabine den Seminarleiter und Profiler Maarten S. Snejder von früher kennt. Was aber nicht heißen muss, dass sie ihn besonders mag. Auch die anderen in ihrem Seminar finden schnell heraus, dass Sneijder nicht gerade der netteste Mensch auf Erden ist. Wörter wie Arsch etc… fallen während der Pausen. Denn Sneijder bringt sein Wissen auf seine Art „an den Mann“. Und die ist knallhart und schonungslos. Besonders gut haben mir die Informationen zu den verschiedenen Verhörtechniken gefallen, die während der Seminare erklärt werden. Das fand ich äußerst interessant und das Beispiel von Ford und Honda werde ich demnächst selbst ausprobieren… (Wenn du dir das Hörbuch anhörst, weißt du, wovon ich rede und willst es sicher auch probieren.)

Die Story wechselt oft zwischen Österreich und Deutschland hin und her. Das fand ich anfangs nicht ganz einfach, dies auseinander zu halten. Doch recht schnell wird einem das klar, so dass es zu keinen größeren Verwirrungen mehr führte. Sabine bekommt aufgrund ihrer regelmäßigen Verstöße gegen die Regeln einen Verweis, und soll die Akademie verlassen. Der Chef des BKA kann die junge, sehr eigenwillige Frau nämlich nicht besonders gut leiden und macht ihr das Leben nicht gerade leichter. Doch Sneijder steht hinter ihr – denn er weiß, dass er ihre Hilfe braucht, wenn er den Fall, den er sich vorgenommen hat, lösen will.

Es passiert sehr viel in den über 15 Stunden, so dass keine Minute Langeweile aufkommt. Irre spannend erzählt Andreas Gruber seine Geschichte mit den sehr charakterstarken Personen Sabine und Sneijder und wie sie sich in schwierige Situationen manövrieren, aber auch wieder herauskommen. Und durch die Kombinationsgabe von Sabine gelingt es den beiden tatsächlich, den wahren Übeltäter auch dingfest zu machen. Und dieses Ende überraschte mich dann doch sehr. Und es begeisterte mich auch sehr. Denn auf die Idee wäre ich im Leben nicht gekommen. Sehr gut.

Achim Buch als Sprecher fand ich ebenfalls sehr gut. Er hat die verschiedenen Dialekte – soweit ich das beurteilen kann – perfekt gesprochen, bis auf den kurzen Part hessisch. Aber gut, ich bin Hessin, da hört man natürlich jede Nuance. Aber das schmälert seine perfekte Leistung in keinster Weise.

Die Kombination aus äußerst spannender und anspruchsvoller Story und der genialen Lesung von Achim Buch hat natürlich volle 5 Pingu-Punkte verdient. Und das ganz ohne Auge zudrücken. Andreas Gruber als Autor werde ich mir merken. Da will ich noch mehr von hören.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Gruber – Todesurteil

Siehe auch:

 

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