Andreas Gruber – Todesfrist

TodesfristBeschreibung
Kurz vor Beginn ihres Nachtdienstes nimmt der Abend für die Münchner Kriminalkommissarin Sabine Nemez eine schreckliche Wendung: Ihr Vater paßt sie ab und berichtet unter Tränen, dass ihre Mutter seit zwei Tagen verschwunden ist. Entführt! Für Sabine werden die nächsten Stunden zum Albtraum – doch sie gibt nicht auf und beginnt zu ermitteln. Zusammen mit dem Wiesbadener BKA-Beamten Maarten S. Sneijder heftet sie sich an die Fersen des Entführers.

Sprecher
Doris Wolter

Länge
7 h 02 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch ist der Vorgänger von „Todesurteil„, welches ich zuerst gehört habe. Somit waren mir die Protagonisten Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder bereits aus dem ersten Band bekannt. Hier erfährt man jedoch, wie sich die beiden kennen lernen. Man kann nicht sagen, dass es glückliche Umstände wären. Denn Nemez` Mutter wurde entführt, wie ihr Vater ihr viel zu spät beichtet. Der Leser/Hörer bekommt hier gleich seinen ersten Schock verpasst. Der Nächste lässt auch nicht lange auf sich warten. Schnell wird klar, dass sie es hier mit einem äußerst perfiden Serienmörder zu tun haben. In den kurzweiligen 7 Stunden müssen einige Menschen ihr Leben lassen, bis Nemez und Sneijder den Mörder endlich dingfest machen können. Denn der Fall ist mehr als knifflig.

Zimperlich sollte man bei dieser Story nicht sein. Denn es geht schon ziemlich brutal zu. Aber mal ehrlich, wer hat schon von einem sanftmütigen Serienkiller gehört? Vielleicht bin ich mittlerweile schon etwas abgestumpft, aber für meinen Geschmack war es erträglich.

Die Protagonisten agierten menschlich nachvollziehbar, besonders Sabine Nemez fand ich äußerst sympathisch und lebensecht beschrieben. Der Spannungsbogen blieb konstant auf hohem Niveau, so dass keine Minute Langeweile aufkam, was bei einem 7-Stunden-Hörbuch auch leicht fatal wäre.

Die Sprecherin hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, aber den Part von Maarten S. Sneijder hat sie meines Erachtens gänzlich in den Sand gesetzt. Statt einen holländischen Akzent in die Stimme zu legen, hat sie meiner Meinung nach seine Rolle einfach nur genuschelt. Das hat dem charismatischen Sneijder sehr viel genommen. Dafür gibt es ganz klar einen Punkt Abzug.

Insgesamt ist „Todesfrist“ eine kurzweilige, spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Die nächsten Bücher aber bitte mit Achim Buch als Sprecher. Denn dann ist die Sache wirklich rund.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Gruber – Todesfrist

Siehe auch:

 

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