Thomas Thiemeyer – Magma

CoverBeschreibung
Ein verschwundener Forscher, mysteriöse Gebilde aus Stein, ein Zeichen am Himmel – die Geologin Ella Jordan steht vor einem Rätsel. Als sie sich zum tiefsten Punkt der Erde hinunterwagt, scheinen die zusammenhanglosen Ereignisse einen schrecklichen Sinn zu ergeben. Aus dem Marianengraben dringen Signale an die Oberfläche, die viel zu regelmäßig sind, um natürlichen Ursprungs zu sein. Mit einem U-Boot tauchen Ella und der Wissenschaftler Konrad Martin zum untersten Bereich des Grabens, der Challenger Tiefe, die die Quelle der Störung zu sein scheint. Dort entdecken sie eine riesige Steinkugel, hart wie Diamant, widerstandsfähig gegenüber allen Messmethoden. Plötzlich werden neue Signale empfangen: zuerst aus der Region des Nordkaps, dann aus Australien bis hinunter zur Antarktis. Ella und Konrad reisen um die ganze Welt und stoßen überall auf dieselben rätselhaften Gebilde aus Stein. Mit einem Mal beginnen sich die Signale aller Kugeln zu synchronisieren, ihre seismischen Wellen erzeugen auf der ganzen Welt Erdbeben und Vulkanausbrüche – Ella arbeitet wie besessen an einer Lösung, doch der Countdown läuft …

Länge
6 CDs

Sprecher
Johannes Steck

Meine Meinung
Vor kurzem habe ich den Thriller „Valhalla“ von Thomas Thiemeyer gehört. Und da mir dieser sehr gut gefallen hatte, kramte ich in meinem riesigen Stapel ungehörter Hörbücher, denn mir kam der Name des Autors irgendwie bekannt vor. Ich wurde fündig. „Magma“ schlummerte seit langer Zeit in diesem Stapel. Jetzt wollte ich es hören.

Es deutet schon auf etwas Großes hin, wenn die Erde plötzlich anfängt, im Gleichtakt zu ticken – und das von innen heraus. Puh, da kann es einem schon mulmig werden. Also werden die besten Wissenschaftler zusammengetrommelt, um dieses Phänomen zu erforschen. Die Geologin Ella Jordan ist mit von der Partie, obwohl sie anfangs so gar nicht wollte. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Auch die anderen Personen wurden gut beschrieben.

Die Spannungsbogen wurde immer mal wieder angehoben, jedoch blieb er nicht konstant oben. Zum Ende hin stieg dieser allerdings nochmals an. Und trotzdem fand ich das Ende etwas – nun – mau.

Thomas Thiemeyer versteht es, spannende Wissenschaftsthriller zu schreiben, die nicht ganz realistisch sind und doch recht glaubhaft und vorstellbar daherkommen. Jedoch hat mir „Magma“ lange nicht so gut gefallen wie „Valhalla„. Es ist halt immer schwierig, wenn man zuerst ein tolles Buch von einem Schriftsteller gehört hat. Da ist es schwer wieder an die Leistung heran zu kommen. So erging es mir mit Magma. Aber meine Erwartungen waren hoch, vielleicht zu hoch. Doch mehr als 3 Pingus kann ich für die Story nicht geben.

Johannes Steck als Sprecher hat eine gute wenn auch nicht hervorragende Leistung gebracht. Für ihn gibt es 4 Pingus.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es z. B. bei Amazon. Im Moment ist das Hörbuch dort allerdings nur noch gebraucht erhältlich.

Siehe auch:

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