Neal Stephenson – Amalthea

AmaltheaBeschreibung
Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen…

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen.

5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert – und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Detlef Bierstedt

Länge
34 h 26 m

Meine Meinung
Jetzt ist Schluss. Nach 24 Stunden macht mein Nervenkostüm einfach nicht mehr mit. Noch weitere 10 Stunden – nein, das will und kann ich mir nicht antun. Neal Stephenson verliert sich dermaßen in völlig unwichtige Details, die wirklich nur Leute interessieren können, die vielleicht selbst Astronauten oder über alle Maßen von der Technik der Raumfahrt fasziniert sind. Anfangs fand ich das ja noch sehr interessant, auch wenn ich nur wenig von der Technik verstanden habe. Denn grundsätzlich liebe ich detaillierte Beschreibungen. Doch was einem hier auf die Ohren kommt, das ist nun wirklich zuviel des Guten. Und als die Geschichte dann einen Cut macht und 5000 Jahre später weiter geht, fängt alles wieder von vorne an. Klar, mit einer völlig neu erfundenen Welt. Könnte sehr interessant sein, doch auch hier verliert sich der Autor zunächst einmal wieder in gefühlte eine Millionen unwichtige Details, bevor irgendetwas passiert. Und das ist nun der Punkt, an dem ich kapituliere.

Stephenson hätte diese ansich wirklich gute Idee in sagen wir mal 12 bis 15 Stunden erzählen sollen. Dann hätte die Story eine sehr hohe Punktzahl bei mir erreicht. Aber so reicht es leider nur für 2 Pingus.

Ich wüsste aber wirklich gerne, wie die Story nun ausgeht. Vlt. höre ich in einem Jahr mal wieder rein. Ein guter Einstieg wäre hier der Cut, an der die Story 5000 Jahre später weiter geht.

Detlef Bierstedt, den ich eigentlich als sehr guten Sprecher sehr schätze, hat hier manchen Personen sehr seltsame Stimmen und Betonungen verliehen. Deshalb bekommt er nun auch nicht die Höchstpunktzahl. Aber immerhin gute 4 Pingus. Denn wäre er nicht gewesen, hätte ich vermutlich schon viel früher aufgegeben.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Neal Stephenson – Amalthea

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