Jane Harper – The Dry

the-dryBeschreibung
Die schlimmste Trockenheit seit 100 Jahren lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im australischen Nirgendwo. Das Vieh stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz. Als Luke Harding, seine Frau und ihr Sohn erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat.

Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel… Aaron Falk kehrt nach 20 Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück – zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf, das Misstrauen wirft lange Schatten auf die Kleinstadt. Und die Hitze lässt den Druck steigen…

Sprecher
Götz Otto

Länge
11 h 26 m

Meine Meinung
Es ist heiß in Kiewarra. Man könnte beim Lauschen durchaus ins Schwitzen geraten. Doch nicht nur die Hitze treibt einem den Schweiß auf die Stirn. Denn es gibt 3 Tote. Ein Mann, seine Frau und ihr gemeinsamer kleiner Sohn. Was zunächst nach einem erweiterten Selbstmord aussieht, wird nach und nach immer mysteriöser. Denn zu viele Hinweise deuten gegen diese These. Und dann gibt es noch einen ungeklärten Todesfall von vor 20 Jahren. Damals stand Aaron Falk unter Verdacht, jedoch konnte niemand für den Tod des Mädchens zur Verantwortung gezogen werden. Jedoch ist es nicht weiter verwunderlich, dass Falk, der zur Beerdigung nach 20 Jahren in sein Heimatort zurückkehrt, nicht von allen Bewohnern willkommen geheißen wird.

Langsam aber sicher spitzt sich die Lage in Kiewarra zu. Zusammen mit Raco, der noch nicht lange seinen Dienst in Kiewarra angetreten hat, ermittelt Falk in dem aktuellen Mordfall.

Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen. Einmal kehrt man zurück in die Jugendzeit von Aaron Falk, als seine Freundin Ellie ums Leben kam und dann befindet man sich wieder in der aktuellen Zeit, in der es gilt zu klären, ob es erweiterter Selbstmord oder doch eher ein kaltblütiger Mord war.

Anfangs fand ich die Geschichte zwar interessant, jedoch etwas schleppend erzählt. Doch je weiter man in der Geschichte fortschreitet und je mehr Details ans Tageslicht kommen, wird die Story immer spannender ohne jedoch zuviel zu verraten, wie sie letztendlich enden wird. Und das Ende fand ich wirklich erstaunlich überraschend.

Götz Otto als Sprecher kannte ich bisher noch nicht. Aber er hat mir sehr gut gefallen. Er hat eine angenehme Stimme, der man stundenlang lauschen kann.

Insgesamt ist „The Dry“ kein Thriller, der einem vor Spannung nicht mehr schlafen lässt. Es ist eher ein Psychothriller der durch seinen langsam sich immer weiter steigernden Spannungsbogen den Leser/Hörer in seinen Bann zieht.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Jane Harper – The Dry

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