Hans Bemmann – Stein und Flöte – und das ist noch nicht alles

stein-und-flote-lesungBeschreibung
Lauscher, Sohn des Großen Brüllers, ähnelt eher seinem Großvater, dem Sanften Flöter. Er erbt einen Stein, der in allen Farben schimmert, und eine silberne Zauberflöte, deren Melodie das Handeln der Menschen beeinflusst. Dazu schenkt ihm ein alter Steinsucher ein Stück Wurzelwerk, genannt Zirbel, das seinem Besitzer in schwierigen Situationen stets neuen Mut schenkt. Fortan setzt er alles daran, die Welt seinen Wünschen anzupassen. Doch außer phantastischen Abenteuern erleidet er nur Niederlagen und trägt so manche Blessur davon – bis er schließlich seinem Ziel entgegenstolpert.

Sprecher
Oliver Rohrbeck

Länge
42 h 10 m

Meine Meinung
Vor einigen Jahren hatte ich das gekürzte Hörspiel „Stein und Flöte“ gehört. Das hatte mich nicht sonderlich begeistert, da einfach nicht viel von der Story übrig blieb und viel zu viel Musik eingespielt wurde.

Jetzt habe ich mich endlich an die ungekürzte Version herangetraut, die ja immerhin 42 Stunden lang geht. Diese ungekürzte Version hat mir viel besser gefallen. Denn hier wird der Lebensweg des kleinen Lauscher sehr detailliert beschrieben und mit vielen anderen Geschichten ausgeschmückt. Lauscher braucht sehr lange, bis er das Leben wirklich begreift und auf was es im Leben wirklich ankommt. Es gibt eine Stelle in dem Buch, in dem ich wirklich viel Geduld brauchte, Lauscher bei immer wieder fast den gleichen Fehlern zuzuhören. Doch nicht nur Lauscher bekommt hier eine Lektion in Sachen Geduld beigebracht, auch der Hörer. Doch es geht hier nicht nur um Geduld. Vielmehr ist dieses Buch ein Spiegel für uns alle, was man so tut um anderen zu gefallen und sich selbst dabei völlig aus den Augen verliert. Die Konsequenz folgt meist auf den Fuß. Ein kleines „Lebenshilfe-Buch“, so könnte man diese komplexe Geschichte wohl beschreiben, doch das ist noch nicht alles.

Mit all den Geschichten in den Geschichten bietet „Stein und Flöte“ eine Menge Abwechslung, auch wenn man auf Spannung vergeblich wartet. Und trotzdem passiert eine ganze Menge in dem gesamten Werk. Manches wurde mir erst im Nachhinein richtig bewusst.

Als ich die Geschichte fertig gehört hatte, fing ich direkt wieder von vorne damit an. Und da diese Story sich auch perfekt dazu eignet, stückchenweise gehört zu werden, habe ich „Stein und Flöte“ immer noch auf meinem Player und höre zwischen den anderen Hörbüchern immer mal wieder ein Stück davon weiter.

Wer braucht schon mehrere Sprecher, wenn Oliver Rohrbeck liest? Er gibt all den Wesen ihre eigene Stimme und ihre eigene Betonung. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme zu erkennen, wer denn nun gerade spricht. Und es sind hier einige Wesen in den diversen Geschichten. Seine Leistung finde ich wirklich grandios.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Hans Bemmann – Stein und Flöte

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Conor McCreery , Anthony Del Col – Kill Shakespeare: Die komplette 1. Serie

kill-shakespeareBeschreibung
Shakespeares weltberühmte Helden und Bösewichte treffen in den mystischen Gefilden von Illyria unter völlig neuen Voraussetzungen aufeinander – und so entfaltet sich eine ganz andere Geschichte…

Prinz Hamlet von Dänemark wird nach einer dramatischen Flucht inklusive Schiffbruch am Strand des mystischen Landes Illyria angeschwemmt. Hier herrscht König Macbeth mit seiner Lady und versucht mit aller Kraft, eine Rebellion in Schach zu halten und den aufrührerischen Emporkömmling Richard III in seine Schranken zu weisen. Ist Hamlet der lang ersehnte Schattenkönig, den die Prophezeiung vorausgesagt hat? Wer sind die Rebellen, die sich in den unheimlichen Wäldern des Landes versteckt halten? Und wird es Hamlet gelingen, seinen verstorbenen Vater wieder zum Leben zu erwecken und dem sagenumwobenem Schöpfer von Illyria, dem Zaubergott William Shakespeare, das Handwerk zu legen? Den jungen Prinzen erwartet ein beispielloses Abenteuer voller politischer Intrigen, mystischer Wesen und einer großen Liebe.

Mit dieser Hörspielserie voll von magischen Abenteuern präsentiert Audible Originals die nächste aufwändig in Szene gesetzte Eigenproduktion. Unter der Regie von Kai Schwind (Six Degrees – Wege der Verschwörung, Locke & Key, Die Drei Fragezeichen Live) versammeln sich neue aufregende Stimmen wie Vlad Chiriac und Greta Galisch und bekannte Hörspielsprecher wie Jens Wawrczeck, Lutz Mackensy, Santiago Ziesmer und Andreas Fröhlich, um den bekannten Figuren des Barden neues Leben einzuhauchen.

Shakespeare wie Sie ihn noch nicht erlebt haben!

Diese Hörspiel-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vlad Chiriac, Greta Galisch, Traudel Sperber, Jens Wawrczeck, Axel Lutter, Andreas Fröhlich, u. v. m.

Länge
8 h 44 m

Meine Meinung
Zugegeben, erst bei der 3. Folge hat mich die Serie gepackt und nicht mehr losgelassen, bis ich die komplette 1. Staffel durchgehört hatte.

Diese Serie strotzt gerade so vor Fantasie. Was ist, wenn man die toten Helden wieder auferstehen und sie in einer neuen Welt – Illyria nämlich – aufeinander treffen lässt. Herrlich. Also die Idee an sich hat schon satte 5 Sterne verdient. Die Geschichte hat mir auch wirklich gut gefallen, die sich die Autoren haben einfallen lassen. Voller Intrigen, kriegerischen Handlungen und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. Nichts davon kam zu kurz. Einzig die kriegerischen Handlungen waren mir zu viele an der Zahl – Säbelrasseln ohne Ende.

Doch insgesamt ist „Kill Shakespeare“ ein wirklich tolles Hörspiel, das kurzweilig und unterhaltsam daherkommt.

Auch die Inszenierung war sehr beeindruckend. Hier wurde wirklich alles aufgeboten, was es an Geräuschen und stimmlichen Variationen gibt.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Conor McCreery , Anthony Del Col – Kill Shakespeare: Die komplette Serie

Stephen King – Die Arena: Under the Dome

Die ArenaBeschreibung
Chester’s Mill ist eine ganz normale amerikanische Kleinstadt. Alles geht hier seinen Gang, nichts ist irgendwie außergewöhnlich. Dann kommt plötzlich der Tag, an dem sich ein unsichtbares Kraftfeld in Form einer Kuppel über Chester’s Mill stülpt und die Stadt vom Rest der Welt abtrennt. Flugzeuge zerschellen daran und fallen als brennende Trümmer vom Himmel, Tiere werden zweigeteilt, Menschen, die gerade in Nachbarorten unterwegs sind, werden von ihren Familien getrennt, und Autos explodieren, wenn sie auf die mysteriöse Barriere prallen.

Was genau dieses mysteriöse und grausame Kraftfeld ist, woher es kommt und ob es wieder verschwindet, keiner kann diese Fragen beantworten. Doch eines ist sicher: Es gibt kein Entrinnen, die Bevölkerung von Chester’s Mill ist eingesperrt, niemand kann fliehen. Je mehr die Vorräte zur Neige gehen, desto stärker tobt der bestialische Kampf um blankes Überleben in dieser unerwünschten Arena…

Sprecher
David Nathan

Länge
41 h 10 m

Meine Meinung
Stephen King hat immer wieder wunderbare Ideen, um völlig skurrile Situationen zu erschaffen. In „Die Arena“ wird einer amerikanischen Kleinstadt eine Kuppel übergestülpt, die kein Entkommen zulässt. Sie war von eben auf jetzt da und niemand weiß, woher sie kam und ob sie jemals wieder verschwinden wird. Hier lässt King seine Kleinstadtbewohner agieren. Recht schnell erkennt man, wer die guten und wer die bösen Menschen sind. Wem es einzig ums Überleben, wem es um Macht geht und wie sie jeweils das vorliegende Problem anpacken. Wie sich schnell herausstellt, braucht es nicht viele böse Menschen, um die kleine Welt in völliges Chaos zu stürzen, wenn eben diese paar böse Menschen die Macht haben.

King erzählt hier wieder sehr ausführlich die Befindlichkeiten jeder einzelnen Person – mir war das stellenweise etwas zu ausführlich. Aber so ist er halt, der gute alte King. Er erzählt und erzählt und schmückt hier noch etwas aus und baut dort noch einen kleine Gemeinheit ein. Er ist halt kaum zu bremsen.

Ich wurde über die 41 bestens unterhalten, auch wenn mir 10 Stunden weniger durchaus auch gereicht hätten.

David Nathan war natürlich wieder hervorragend – da braucht man nichts mehr dazu zu sagen.

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Andreas Eschbach – Aquamarin

AquamarinBeschreibung
Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Unfall stellt alles in Frage.

Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt…

Sprecher
Maximiliane Häcke

Länge
7 h 15 m

Meine Meinung
Diese Geschichte beginnt, wie die meisten Jugendbücher. Unsere Protagonistin Saha hat ein Problem. Sie hatte als Baby einen Unfall der ihr Wunden beigefügt hat, die einfach nicht verheilen wollen. Deshalb darf sie auf keinen Fall schwimmen gehen. Das könnte für sie lebensgefährlich sein, falls Bakterien oder o. ä. in die Wunde gelangen würden. Dementsprechend kann sie auch nicht schwimmen. Und DAS ist das ultimative KO in Seahaven.

Dementsprechend wird sie von den anderen Schülern nicht akzeptiert, von den meisten gar nicht wahrgenommen, von manchen aber richtiggehend gehasst. Somit ist sie immer alleine. Mit diesem Schicksal hat sie sich mittlerweile abgefunden und um jeglichem Ärger aus dem Weg zu gehen, versucht sie, so unauffällig wie nur möglich zu sein. Doch leider gelingt ihr das nicht immer.

Diese Geschichte beginnt damit, dass Saha auf dem Weg zur Schule ist. Dazu muss sie an einem sehr langen Fischbecken vorbei laufen. An diesem Morgen wird sie von ihrer Erzfeindin und ihrer Gang eingekesselt. Dieses sehr beliebte und äußerst hübsche Mädchen will Saha nicht mehr ständig sehen und gibt ihr unmissverständlich zu verstehen, dass sie gefälligst die Schule verlassen und sich an einer anderen Schule anmelden soll. Die Anmeldeformulare hat sie vorsorglich schon mal herausgesucht und schickt sie ihr auf ihre Tafel. Dazu muss man sagen, dass diese Geschichte in der Zukunft spielt. Doch es kommt, wie es kommen muss: Es wird gestupst und gestoßen und Saha landet irgendwann im Fischbecken. Sie versinkt. Die anderen schauen zu wie sie untergeht – wenden sich ab und gehen zur Schule.

Saha wird natürlich gerettet. Doch erst nach langer, langer Zeit. Und hier nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Ihr behandelnder Doc wird skeptisch. Er sieht die Wunden an ihrem Oberkörper, fragt sie, wie das passiert sei, sie erzählt ihm die Geschichte, die ihr erzählt wurde. Denn schließlich war sie noch sehr klein, als der Unfall passierte und natürlich hat sie keine Erinnerung daran.

Mittlerweile freundet sie sich mit ihrem Retter an. Ein Junge, der ein Jahr jünger ist als sie, dem Gerechtigkeit und Wahrheit über alles gehen und dessen Vater – ein Professor – eine beachtliche Bibliothek sein Eigen nennt. Dank der Bücher und einem lebensgefährlichen Selbstversuch kommt Saha ihrem eigenen Geheimnis auf die Spur. Doch dadurch gerät auch ihr bisheriges Leben und das ihrer Tante in größte Gefahr.

Mehr will ich nicht zu den Geschehnissen erzählen. Nur soviel. Es ist bis dahin und bleibt bis zum Schluss spannend!

Saha als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Vom grauen, einsamen und ängstlichen Mäuschen zum Teenager, dem die anderen voller Bewunderung nachschauen und zum Schluss … na hört selbst. Vielleicht etwas dick aufgetragen, aber ich habe diese Entwicklung Saha wirklich von Herzen gegönnt. Denn Andreas Eschbach hat Sahas Gefühle, Gedanken, Ängste und Freuden derart gut beschrieben, dass man sich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Auch die Antagonistin wurde entsprechend gemein dargestellt. Eine Schönheit, wie sie im Buche steht, eine Horde an Freundinnen, der Schwarm aller Jungs und natürlich hat sie den Hübschesten als Freund. Ihr Vater hat immensen Einfluss in der Gesellschaft, so dass sie sich quasi alles leisten kann. Niemand traut sich, ihr eine Strafe aufzuerlegen oder sie auch nur zu rügen. Somit kann sie tun und lassen was sie will, sie kommt mit allem durch. Selbst mit versuchtem Mord.

Nun, solch einen Gegner wünscht man keinem. Saha hat ihn.

Es geht in diesem Buch viel über die Werte in der Gesellschaft, um Wahrheit, um Gerechtigkeit, um Gentechnik, um Regeln und um Neotraditionalismus. Neotraditionalismus (ein Begriff der Zukunft) ist gegen gentechnische Eingriffe, jedoch nicht grundsätzlich. Wo hier die Differenzierung gemacht wird – hört selbst. Dieser Standpunkt ist durchaus eine Überlegung wert.

Bei dem Titel „Aquamarin“ denkt man sicherlich an tolle Unterwasserbilder. So ging es mir zumindest. Nun, dahingehend werden die Erwartungen etwas enttäuscht. Denn die Unterwasserbeschreibungen fallen äußerst kurz aus. Jedoch hat der Titel auch eine andere Bedeutung, wie man im Laufe der Geschichte feststellen wird. Somit ist der Titel wieder absolut passend.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist äußerst schwarz/weiß gezeichnet und dieser harte Kontrast hat sehr gut herausgestellt, dass die Welt eben genau so nicht ist. Sie hat viele Grauschattierungen und sogar auch Farbe.

Maximiliane Häcke als Sprecherin fand ich grundsätzlich sehr passend, auch wenn sie für meine Ohren hier und da etwas zu aufdringlich daher kam. Aber im Großen und Ganzen war ich auch mit ihr sehr zufrieden.

Kurzum: Für mich war „Aquamarin“ von Andreas Eschbach ein sehr tolles Hörerlebnis, das kurzweilig daher kam, mit vielen Höhepunkten gespickt war und das sehr zum Nachdenken anregte. Und da Weihnachten ja fast schon wieder vor der Tür steht: Es ist sicherlich auch ein tolles Geschenk! Vorzugsweise für Mädchen ab 13/14 Jahren. Jedoch auch für alle anderen, die gerne Sci-Fi/Fantasy mögen. Hier hat man eine gelungene Mischung à la Eschbach.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Eschbach – Aquamarin

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Sandra Öhl – Sir Larry Oehl – Kitty Kathstone – Band 1

KittyBeschreibung
Das fantastisch-komische Abenteuer eines schlagfertigen Mädchens, eines englischen Gentlemans und eines amüsanten Haufens mythologischer Wesen mit einer unglaublichen Aufgabe.

Sie ist schlagfertig und zieht Schwierigkeiten an wie das Licht die Motten. Da ist es auch kein Wunder, dass ausgerechnet an Kittys fünfzehnten Geburtstag alles schief läuft. Und als wären es nicht genug Katastrophen für einen Tag (nebst dem spurlosen Verschwinden ihres Vaters), eröffnen ihr ihre zurückhaltende Mutter und die resolute Großmutter das lange totgeschwiegene Familiengeheimnis. (Nichts Neues, denkt Ihr? Naja, seid Euch da mal nicht so sicher.)

Kitty findet sich schneller, als ihr lieb ist in einer Welt voller Mythen wieder, bevölkert von Gorgonen, Formwandlern, japanischen Einhörnern, Walküren und anderen unglaublichen Wesen, in der es aber vor allem um eines geht: Gemeinsam mit 14 Guardians und jahrtausendealten Steinen, das Gleichgewicht des Universums zu bewahren.

Ein fantastisch-komisches Abenteuer, das einen mit viel Humor, Spannung, Familiensinn, einem Quentchen Philosophie und einer schlagfertigen Protagonistin von Little´s Law über die schwarze Stadt Khara Khoto bis nach Berlin führt.

…Ach ja, und dann gibt es da noch einen Jungen mit leuchtenden, bernsteinfarbenen Augen und natürlich meine Wenigkeit, die diese unglaubliche Begebenheit erzählt.

Ihr ergebener Sir Larry Oehl

Sprecher
Wolfgang Pampel

Länge
11 h 05 m

Meine Meinung
Vor kurzem hatte ich von Mr. Bumblebees House eine Anfrage in meinem Postkasten, ob ich denn an einem Rezensionsexemplar von Kitty Kathstone interessiert sei. Wer bitte ist Mr. Bumblebees House fragte ich mich. Ich klickte auf die beigefügten Links und was ich sah, gefiel mir auf Anhieb. Also sagte ich zu.

Gestern habe ich mit dem Hörbuch begonnen, vorhin habe ich es beendet. Bei einem Hörbuch von 11 Stunden kann man sich gut vorstellen, dass bei mir somit keine Langeweile aufkam. Ganz im Gegenteil.

Den Aufbau der Geschichte könnte man in etwa mit Harry Potter vergleichen. Denn auch Kitty weiß von ihrem Schicksal rein gar nichts, bis sie auf das C. O. G. (also eine Schule für angehende Guardians) geschickt wird. Hier fühlt sich Kitty zunächst völlig fehl am Platz und schmiedet bereits Pläne, wie sie dem wieder entkommen könnte. Doch sehr schnell ist ihr Interesse geweckt und sie spürt, dass sie am C. O. G. am genau richtigen Ort ist. Hier begegnen ihr die seltsamsten Wesen, von denen sie vorher nicht in ihren kühnsten Träumen auch nur geahnt hätte, dass es solche Lebensformen tatsächlich geben könnte. Hier standen sie leibhaftig vor ihr. Natürlich lässt auch die Antagonistin nicht lange auf sich warten. Und Kitty gerät dank deren fiesen Intrige in große Schwierigkeiten.

Mit im Boot von Kitty sitzt ungewollt Nora. Sie ahnt sehr schnell, dass Kitty ihr wohl nur Schwierigkeiten bereiten würde. Aber sie wurde ihr nun einmal zugeteilt und obendrein teilt sie auch noch das Zimmer mit ihr. Na, und wie schon oben beschrieben, zieht Kitty die Probleme förmlich an. Man könnte fast sagen: Sie ist die personifizierte Schwierigkeit. Sehr zum Leidwesen von Nora. Sie hat genaue Vorstellungen von ihrer Karriere nach ihrer Ausbildung und sieht diese recht schnell nach Kittys Ankunft in Gefahr. Nora ist im Übrigen ein Nerd wie er im Buche steht. Superschlau aber – heidenei – auch echt peinlich – na, aber irgendwie trotzdem liebenswert.

So erleben Kitty und Nora gemeinsam ein Abenteuer, das spannend, kurzweilig, stellenweise sehr skurril und äußerst humorvoll von Sir Larry Oehl höchstpersönlich erzählt wird. Ok, ein Takt muss ich noch zu unserem allwissenden Erzähler sagen. Er ist Engländer, ein absoluter Gentleman und Saluki. Letzteres nicht ganz freiwillig. Aber er hat sich nach all den Jahren seines Schicksals daran gewöhnt. Sir Larry erzählt die Geschichte sehr vornehm, entschuldigt sich stets, wenn er einen Ausdruck benutzen muss, der so rein gar nicht British English ist und lässt aber auch eine gehörige Portion an Humor und Witz einfließen. Dieser Erzählstil hat mir ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert.

Achja, und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Hals über Kopf verliebt sich Kitty nämlich in einen kleinen Prinzen. Klingt kitschig findest du? Ja, es klingt so, aber ist es ganz und gar nicht. Ihre Gedanken, wenn sie mit ihm zusammentrifft sind so herrlich treffend jugendlich beschrieben, dass ich die ganze Zeit meine Nichte, die nun auch ihren ersten Freund hat, vor Augen hatte. Alles hätte direkt ihre Gedanken beschreiben könnte. Wirklich sehr passend formuliert das Ganze.

Ich bin nun sehr gespannt auf Band 2, denn nicht nur Titel, nein u. a. auch eine Brille deuten darauf hin, dass es – hoffentlich bald – eine Fortsetzung geben wird.

Wolfgang Pampel war mir als Sprecher durchaus ein positiver Begriff. Allerdings kannte ich ihn bisher nur von Thrillern von Dan Brown und Jean Christophe Grangé. Somit war ich sehr überrascht als ich las, dass er dieses Jugendbuch/Fantasybuch liest. So wirklich konnte ich mir ihn bei diesem Buch nicht vorstellen, bis ich die ersten 10 Minuten gehört hatte. Perfekt! Er hat wirklich durchweg einen sehr guten Job gemacht. Er hat jeder Person eine eigene Stimme verliehen und zwar genau passend zu deren Charakter. Ich muss gestehen, das hätte ich so nicht erwartet. Hut ab Herr Pampel!

Das Buch/Hörbuch erscheint am 15. Oktober 2015. Und am 31. Oktober findet bei Facebook die Party anlässlich Kittys 15. Geburtstags statt. Ich bin dabei. Wer noch?

Zuletzt noch: Wem könnte diese Geschichte gefallen? Ich denke, weibliche Fantasy-Fans kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Und hier ist es egal ob jung oder alt. Ich bin ja nun auch schon lange kein Teenager mehr und wurde trotzdem bestens unterhalten.

Was auch noch durchaus erwähnenswert ist, ist die sehr liebevoll und interessant gestaltete Website zum Buch/Hörbuch. Schau hier: Kitty Kathstone Und hier geht es direkt zur Hörprobe (ganz unten).

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an Mr. Bumblebees-House.

Stephen King – Qual

QualBeschreibung
Grausam, packend, anrührend – geschrieben von Stephen King alias Richard Bachman!

Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr…

Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten.

Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe…

Sprecher
David Nathan

Länge
10 h 29 m

Meine Meinung
Nach meiner Begeisterung von „Finderlohn“ wollte ich gleich noch einen Stephen King hören. Meine Wahl fiel auf „Qual“, welches schon ein älteres Buch ist. Was man – nun – auch merkt.

Er beweist zwar auch hier seine große erzählerische Kunst, aber die Geschichte birgt keinerlei Überraschungen. Überhaupt keine. Somit ist die Story von vorne bis hinten vorhersehbar.

Am besten hat mir nicht der Plot an sich gefallen, sondern die Rückblenden, in denen die Kindheit und Jugend der Protagonisten erzählt wird. Diese „Ausflüge in die Vergangenheit“ waren immer sehr interessant und abwechslungsreich. Und durch die großartige Erzählkunst von King alias Bachmann wurde auch dieses Hörbuch kaum je langweilig.

Aber es gibt natürlich eindeutig bessere Geschichten vom Meister der Wörter. Dennoch bereue ich nicht, dass ich die zehneinhalb Stunden meines Lebens in diese Geschichte investiert habe. Denn durch den großartigen Sprecher David Nathan, wurde auch „Qual“ zu einer guten „Freizeitgestaltung“.

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Weitere Informationen
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Andreas Gruber – Der Judas-Schrein

Der Judas-SchreinBeschreibung
In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen den Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Der Ermittler Alexander Körner wird mit seinem Kripoteam in den Ort geschickt, um den Fall zu lösen. Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt und die einzige Brücke wegreißt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht, und das Morden geht weiter…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Hans Jürgen Stockerl

Länge
17 h 13 m

Meine Meinung
Eins vorweg: Wer hier einen klassischen Krimi à la „Todesfrist“ oder „Todesurteil“ vermutet, liegt falsch. Denn es geht eindeutig in die Richtung Fantasy, Mystery, Horror. Wenn einem das klar ist, man so etwas gerne hört und man die gewohnt spannende Erzählkunst von Andreas Gruber liebt, dann ist man hier goldrichtig. Mein Fall ist Fantasy ja eigentlich nicht so sehr, aber da ich Andreas Gruber toll finde, wollte ich es trotzdem hören. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Stellenweise erinnerte mich die Detailverliebtheit und die große Erzählkunst an Stephen King. Nicht selten musste ich beim Hören an Storys aus seiner Feder denken. Das fand ich natürlich schon mal klasse.

Um die Geschichte greifbar zu machen, gibt es zum Einen Rückblicke auf ein Grubenunglück, welches bereits 140 Jahre zurückliegt und zum Anderen Tagebucheinträge, die ein Messdiener vor etwa 70 Jahren niederschrieb. Aktuell soll der Mord an einem Mädchen aufgeklärt werden, welches an ihrem Todestag 14 Jahre alt wurde. Ihre Verletzungen sind furchtbar, den Ermittlern ist es ein Rätsel, wie es zu solchen Wunden an ihrer Wirbelsäule kommen konnte. Bald stellt sich heraus, dass auch ihre Geschwister jeweils an ihrem 14. Geburtstag zu Tode kamen. Natürlich wachsen hier die Zweifel, ob diese Tode wirklich auf natürliche Art und Weise geschahen.

Während Körner und sein Ermittlerteam akribisch auf Spurensuche gehen, nimmt der Regen zu und bald ist das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten. Die einzige Brücke wurde durch die Wassermassen des Flusses fortgerissen. Körner und seinen Kollegen bleibt nichts anderes übrig, als sich in dem Dorf einzuquartieren. Und dann geschieht ein weiterer Mord. Ausgerechnet an dem Fotografen seines Teams. Und das Grauen nimmt kein Ende…

Spannend, spannend kann ich da nur sagen. Über die aktuellen Geschehnisse, die Rückblicke und die Tagebucheinträge gelangt man Stück für Stück immer mehr an die Wahrheit. Viele unerwartete Wendungen halten den Spannungsbogen konstant hoch und die Story endet in einem Showdown, der den besten Action-Kinostreifen Stand halten würde.

Mich hat dieser etwas andere Krimi sehr gut unterhalten und die 17 Stunden waren über Ostern schnell gehört. Denn unterbrechen wollte ich das Hörbuch nur selten. Auch wenn mir der klassische Krimi eigentlich lieber ist, so hat mich dieser doch sehr begeistert. Und deshalb verdient er auch die volle Punktzahl.

Hans Jürgen Stockerl, den ich bisher nur von den Peter James-Thrillern her kannte, hat mir sehr gut gefallen. Seiner Stimme kann ich stundenlang zuhören.

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Siehe auch:

 

Jennifer McMahon – Winter People: Wer die Toten weckt

Winter PeopleBeschreibung
Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen – für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont…

Sprecher
Elisabeth Günther

Länge
11 h

Meine Meinung
Die Beschreibung und das Cover fand ich durchaus interessant, weshalb ich nicht lange überlegte und mir das Hörbuch lud. Kaum auf dem iPod, fing ich auch schon an zu hören. Die Geschichte fing auch durchaus interessant an, doch sehr schnell war ich auch leicht verwirrt. Denn hier wird von vielen Personen erzählt, die aber in verschiedenen Zeiten leben. Ich brauchte einige Zeit, bis ich im weiteren Verlauf der Geschichte die Personen den jeweiligen Zeiten zuordnen konnte. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, denn es wird – ok eigentlich erst ab ca. der 2. Hälfte – klar. Doch ich persönlich mag diese Erzählweise nicht so sehr. Ist wohl Geschmacksache.

Die Geschichte erinnerte mich an andere Bücher:

1. Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King -> Tote wieder zum Leben erwecken

2. Shining (und natürlich auch die Fortsetzung Doctor Sleep) von Stephen King -> das zweite Gesicht

3. Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre -> die Geister der Verstorbenen leben unter uns.

Doch leider hat mich Winter People nicht so fasziniert, wie die oben genannten Bücher. Die Protagonisten waren zwar gut gezeichnet, doch oftmals fand ich ihr Handeln unlogisch. Auch das Ende fand ich zwar schockierend und überraschend aber nicht wirklich glaubhaft.

Winter People war für mich eine nette Schauergeschichte, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut hören lies, doch die wirkliche Begeisterung blieb für mich leider aus.

Die Sprecherin fand ich durchaus gut. Ich hörte ihrer Stimme gerne zu.

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Weitere Informationen
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Stephen King – Doctor Sleep

Doctor SleepBeschreibung
Auf Amerikas Highways ist eine mörderische Sekte unterwegs. Sie hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu den Figuren und Szenerien eines seiner berühmtesten Romane zurück: Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

Nur mühevoll kann Dan Torrance die Schrecken verarbeiten, die er als kleines Kind im Hotel Overlook erlitten hat. Obendrein hat er die Suchtkrankheit seines besessenen Vaters geerbt und nimmt daher fleißig an Treffen der Anonymen Alkoholiker teil. Seine paranormalen Fähigkeiten – das Shining – setzt er nun in seinem Beruf ein: In einem Hospiz spendet er Sterbenden in ihren letzten Stunden Trost. Man nennt ihn liebevoll Doctor Sleep. Währenddessen ist in ganz Amerika eine Sekte auf der Suche nach ihrem Lebenselixier unterwegs. Ihre Mitglieder sehen so unscheinbar aus wie der landläufige Tourist – Ruheständler in Polyesterkleidung, die in ihr Wohnmobil vernarrt sind. Aber sie sind nahezu unsterblich, wenn sie sich vom letzten Lebenshauch jener Menschen ernähren, die das Shining besitzen. Das Mädchen Abra Stone besitzt es im Übermaß und gerät ins Visier der mörderischen Sekte. Um sie zu retten, weckt Dan die tief in ihm schlummernden Dämonen und ruft sie in einen alles entscheidenden Kampf.

Sprecher
David Nathan

Länge
20 h 18 m

Meine Meinung (sehr, sehr kurz, weil zu lange her)
Doctor Sleep fand ich eine spannende und gelungene Fortsetzung von Shining. Wer Shining mochte, wird sich mit diesem Hörbuch wieder bestens bedient und über fast die gesamte Länge sehr gut unterhalten fühlen.

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Weitere Informationen
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Siehe auch:

 

Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik 1)

Der Name des WindesBeschreibung
„Vielleicht habt ihr von mir gehört“ …von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
28 h 08 m

Meine Meinung
Sollte ich langsam doch zu Fantasy einen Zugang bekommen? Bisher war das ja nicht so meine Sparte, doch langsam muss ich meine Meinung wohl revidieren. Denn von dieser Geschichte war ich sehr fasziniert.

Erzählt wird hier die Kindheit und Jugend von Kvothe, der momentan inkognito eine Gaststätte betreibt. Ein Chronist kommt auf der Durchreise dorthin. Als ihm klar wird, wen er vor sich hat, schreibt er seine Geschichte auf. Und so findet man sich plötzlich im Leben des Kvothe wieder, der ein sehr begabtes und intelligentes Kind ist. Man durchlebt mit ihm seine Träume, seine Wünsche und auch seine Schicksalsschläge, die härter kaum sein könnten. Doch unser Held verfolgt eisern seine Ziele. Und um diese zu erreichen, ist er sich für nichts zu schade.

Tolle Geschichten werden hier erzählt, allesamt äußerst spannend – ich war ständig am Mitfiebern und drückte die Daumen, dass er die Prüfungen, die ihm das Leben immer und immer wieder stellte, doch bitte schaffen würde.  Sehr interessante Ideen hat Patrick Rothfuss. So gibt es z. B. die Wissenschaft der Sympathie, ein Fach, das man studieren kann.  Es gibt z. B. Sympathielampen. Um diese herzustellen und letztendlich auch benutzen zu können, erfordert es sehr viel Geschick. Unglaublich viele fantastische Ideen hatte er, die mich allesamt be- und verzaubert haben.

Während der 28 Stunden gab es kaum eine Spanne, die nicht spannend oder interessant gewesen wäre. Ok, manchmal wusste man als Hörer sofort: pass auf Kvothe, der stellt dir gerade eine Falle! Und er fiel natürlich prompt darauf rein. Aber das verzeiht man gerne, da er damals ja noch sehr jung war und die Niederträchtigkeit der Welt erst noch kennen lernen musste.

Das Ende der Geschichte ist gar kein Ende. Es ist nur das Ende von Tag 1. Somit ist es selbstredend, dass ich mir auch Tag 2 anhören werde. Kann es kaum abwarten endlich zu erfahren, wie es weitergehen wird mit meinem mir sehr ans Herz gewachsenen Protagonisten Kvothe.

Stefan Kaminski als Sprecher passt natürlich wie die Faust aufs Auge für diese Geschichte.

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Patrick Rothfuss – Der Name des Windes (Die Königsmörder-Chronik 1)