Sam Feuerbach – Der Verräter (Die Krosann-Saga – Königsweg 3)

Beschreibung
Ihre Vergangenheit – ein einziger Albtraum. Ein Blick in ihre Zukunft zeigt: Es geht noch schlimmer. Sie setzt alles dran, um diese zu verändern. Der Prinz hat seinen Vater, seine Heimatburg, sein Land verloren. Reich ist er nur an Feinden. König Schohtars Übermacht stürmt die letzte Mauer. Dagegen helfen diesmal kein Artefakt und keine Magie. Bolkan Katerron findet sich dort wieder, von wo er einst geflohen ist: mitten im Spiel von Mord, Macht und Verrat.

Sprecher
Robert Frank

Länge
11 h 52 m

Meine Meinung
Welch ein fulminantes Ende für diese grandiose Reihe! Wie Sam Feuerbach alle Stränge hier hat zusammenlaufen lassen, ist schon wirklich mehr als klasse. Und er gibt einem gleich mehr als eine klare Botschaft mit auf den Weg. Ich fand das wirklich absolut klasse. Doch zu diesem letzten Band will ich inhaltlich überhaupt kein Wort verlieren. Hier soll man sich wirklich von vorne bis hinten überraschen lassen. Jedes Wort meinerseits wäre hier zu viel.

Nur soviel will ich verraten: Nach dem Beenden der Reihe fühlte ich mich eine ganze Weile ganz schön einsam und alleine gelassen. Mir haben die Protagonisten so richtig gefehlt, so sehr sind sie mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen.

Jetzt, da ich die komplette Reihe fertig gehört habe, habe ich beschlossen, dass die komplette Krosann-Saga auf meine Bestenliste gehört. Wenn nicht diese, welche dann?

Und nun wünsche ich spannende Unterhaltung mit der letzten Folge der Krosann-Saga.

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Sam Feuerbach – Der Seelenspeer (Die Krosann-Saga – Königsweg 2)

Beschreibung
Wer Ruhe sucht, muss die Unruhe töten. Logisch. Sie macht sich auf den Weg zu ihrer Kindheit. Denn auch die Auftragsmörderin war mal ein kleines Mädchen. Doch dann passiert ausgerechnet ihr dieser verhängnisvolle Fehler.

Die Hand des Schwertmeisters ballt sich zur Faust. Bevor sie in den Krieg zieht, sucht sie den magischen Speer. Ohne Vorwarnung stehen der Kleine und der Unscheinbare vor schier unlösbaren Aufgaben.

Sprecher
Robert Frank

Länge
11 h 34 m

Meine Meinung
Der pure Horror für alle, die an Platzangst leiden. Der kleine Wichtel muss in einen enorm engen Höhlenspalt kriechen, um den Seelenspeer zu finden. Ich habe Blut und Wasser mit ihm geschwitzt!

Mika erfährt mehr über ihre Herkunft, wer sie wirklich ist und der Unscheinbare kann durch seine enorme Unauffälligkeit unter Lebensgefahr einen großen Verrat aufdecken. Doch das war nun noch nicht genug an Dramatik. Tedore wird tatsächlich im Krieg getötet und bald muss Karek als König agieren.

Aber nein, auch das war noch nicht genug Drama für diesen Teil. Das Kriegsschiff des furchtbar schrecklichen Schohtar ist mit einer neuartigen Waffentechnik ausgestattet. Ob die Ostwind diesen unfairen Zweikampf überstehen kann?

Zu Robert Frank muss ich nichts mehr sagen. Er ist einfach unheimlich genial gut.

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Sam Feuerbach – Die Myrnengöttin (Die Krosann-Saga – Königsweg 1)

Beschreibung
Die Auftragsmörderin sehnt sich zurück nach Freiheit und Unabhängigkeit. Doch die Schatten der Vergangenheit, die Begegnungen der Gegenwart und die Aufgaben der Zukunft sind tödlicher denn je. Nicht nur ein alter Feind, ein kleines Mädchen und ein ganzes Volk zehren an ihren Kräften…

Auf Burg Felsbach findet Karek keine Ruhe. Der König kämpft gegen eine tödliche Krankheit, der schwelende Bürgerkrieg und die Unruhe am Hof sind kaum noch beherrschbar und dann machen seine Kameraden auch noch eine fürchterliche Entdeckung.

Sprecher
Robert Frank

Länge
10 h 42 m

Meine Meinung
Auch dieser Teil der Krosann-Saga glänzt wieder durch Wortwitz, Spannung und Abenteuer.

Die Hand des Schwertmeisters macht sich – nachdem es Tedore ein Glück wieder besser geht – auf ins Ostmeer, um eine verborgene Insel zu finden, die noch nie zuvor ein Mensch gefunden hat. Doch der kleine Königskabu gibt hierzu eindeutige Hinweise. Scheint die Mission zunächst an Sturm und Nebel zu scheitern, so gelingt  Karek mit seinen alten und neuen Freunden an Bord doch das Unmögliche.

Schnell geraten sie auch hier wieder in Todesgefahr. Und völlig überraschenderweise treffen sie hier auch auf Mika, die über einen gänzlich anderen Weg auf die Insel gelangte.

Die größte Entwicklung durchläuft hier eindeutig die Auftragsmörderin Mika, von deren Herkunft man in diesem Teil etwas mehr erfährt.

Dieser Teil endet mit einer äußerst witzigen Szene. Ich musste wirklich laut lachen, als ich das hörte. Und Karek versteht die Welt nicht mehr – logisch.

Robert Frank ist auch in dieser Folge wieder ganz hervorragend.

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Sam Feuerbach – Die Sanduhr (Die Krosann-Saga – Lehrjahre 3)

Beschreibung
Wie ist es dazu gekommen? Fünf Milchbärte kleben ihr an den Hacken wie Pferdemist. Auf einem Schiff mit einem Kapitän, dem nicht zu trauen ist. Auf einer Reise mitten ins Feindesland, in dem es von Halsabschneidern nur so wimmelt. Auf der Suche nach einer verlorenen Legende, die sich jeden Augenblick in Luft auflösen kann, wie ein Kamelfurz.

Sprecher
Robert Frank

Länge
9 h 54 m

Meine Meinung
Im dritten Teil der Lehrjahre machen sich die Auftragsmörderin, Karek und seine vier Zimmergenossen auf in Richtung südliche Inseln, um ein Artefakt zu finden, welches Karek enormen Vorteil gegenüber seinem größten Feind Schotar bringen könnte. Doch die südlichen Inseln sind nicht gerade ein freundlich gesinntes Fleckchen Erde. Hinter jedem Busch droht Gefahr, gar Lebensgefahr. Und als sie das vermeintliche Artefakt  – nämlich die Sanduhr – geborgen haben und zurückkehren wollen, werden sie angegriffen und alles scheint ein jähes und blutiges Ende zu nehmen. Wenn da nicht der intelligente Karek mit seinem neuesten „Spielzeug“ wäre. Denn – richtig angewendet – kann es Leben retten.

Doch wird es den sechs Helden gelingen? Das wird hier natürlich nicht verraten.

Auch hier kommen die Dramatik und die Situationskomik nicht zu kurz. Viele unserer bisherigen Helden entwickeln sich im Laufe der Ereignisse enorm weiter.

Immer wieder köstlich finde ich die Auftragsmörderin, die so langsam selbst an sich zu zweifeln beginnt. Was geht denn nur in ihr vor?

Robert Frank – kein anderer könnte die Story besser erzählen als er. Feuerbach und Frank – das perfekte Team.

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Sam Feuerbach – Der Schwertmeister (Die Krosann-Saga – Lehrjahre 2)

Beschreibung
Sie ist von allen bösen Geistern verlassen. Anstatt dem Prinzen die Kehle durchzuschneiden, ließ sie ihn einfach laufen. Und nun soll sie auch noch im Thronsaal vor König Tedore das Knie beugen. Nicht mit ihr. Niemals. Lieber stehend töten, als kniend leben.

Im Spätherbst seines Lebens, weit weg von der Heimat, geflohen vor seiner Schuld. Ein verstorbener Sohn, eine verlorene Tochter, ein verwirkter Titel. Was blieb war am Strand zu sitzen und die Wellen zu zählen. Doch dann erhebt sich der alte Schwertmeister und macht sich auf seine letzte große Reise…

Sprecher
Robert Frank

Länge
9 h 24 m

Meine Meinung
Doch, es wird immer deutlicher: Sam Feuerbach gehört ab sofort zu meinen Lieblingsautoren. Denn auch die Krosann-Saga hat nicht nur spannend begonnen, hier im zweiten Teil der 6-teiligen Reihe geht es genauso spannend, wenn nicht noch spannender weiter, als schon im ersten Teil.

Hier muss Karek, dessen wahre Identität langsam immer mehr Menschen auf der Feste wissen, harte Prüfungen bestehen und auch Entscheidungen treffen, zu denen er noch vor wenigen Monaten wohl nicht so einfach in der Lage gewesen wäre. Doch die Geschehnisse lassen ihn schneller annähernd erwachsen werden, als man es für möglich gehalten hätte.

Der Auftritt des Schwertmeisters wurde ebenfalls beeindruckend geschildert, so dass man sich seine grandiose Schwertkunst nur zu gut vorstellen konnte. Doch eben dieser Schwertmeister ist vom Schicksal schwer geschlagen. Erst als er vom Tod seines einstigen Schülers und besten Freundes erfährt, erblüht in ihm neuer Lebenswille. Als er dann noch den Trupp um Karek und seine vier Zimmergenossen als Trainer übernimmt, weiß er wieder, warum und wozu er noch am Leben ist. Doch wird er es noch lange bleiben?

Die in Band 1 noch völlig skrupel- und gefühllose Auftragsmörderin wandelt sich zunehmends vom Saulus zum Paulus. Naja, das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber eine deutliche Veränderung zum „menscheln“ ist bei ihr durchaus zu bemerken.

Robert Frank fand ich wieder ganz hervorragend. So bekommt auch dieser zweite Band die volle Punktzahl.

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Siehe auch:

Sam Feuerbach – Die Auftragsmörderin (Die Krosann-Saga – Lehrjahre 1)

Beschreibung
Wie viel Hass passt in ein Leben?

Sie ist ohne Namen, ohne Kindheit, ohne Skrupel. Während andere zaudern, noch überlegen, was gut, was schlecht oder was richtig, was falsch ist, handelt sie bereits. Meistens schlecht und falsch. Eine verlorene Herkunft, tief in ihr brodelnd, sucht sich seinen Weg an die Oberfläche.

Im Königreich Toladar greifen viele Hände begierig nach der Krone. Den jugendlichen Thronfolger, Prinz Karek, kümmern die Intrigen wenig, bis er über das Erbe längst verlorener Götter stolpert. Unverhofft muss er sich in einer Welt beweisen, in welcher sein Talent die richtigen Fragen zu stellen, lebensgefährliche Antworten liefert.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Robert Frank

Länge
9 h 55 m

Meine Meinung
Dem geneigten Leser meines Blogs wird in den letzten Tagen aufgefallen sein, dass ich die Bücher von Sam Feuerbach in letzter Zeit geradezu verschlinge. Ja, sein Schreibstil gefällt mir verdammt gut. Nichts gekünstelt, nichts konstruiert, es passt einfach alles. Und die Welten, die er immer wieder erfindet, begeistern mich auch sehr. Und das, wo ich doch die ganzen Jahre von Fantasy nichts wissen wollte (oder nur in sehr begrenztem Ausmaß). Doch hier habe ich echt Blut geleckt. Und nun zum Hörbuch.

Die Auftragsmörderin ist eiskalt, skrupellos und ohne Herz. So scheint es zumindest anfangs. Kein Wunder, dass König Tedore Angst um seinen Sohn Prinz Karek hat. Denn wie ihm zu Ohren kommt, wurde diese Auftragsmörderin auf seinen Sohn angesetzt. Um seinen immer hungrigen und somit ziemlich dicken Sohn vor ihr zu schützen, schickt er ihn inkognito auf eine Feste zur Ausbildung zum Soldaten. Eine harte Schule für den Prinzen, der doch eigentlich mehr der Bücherwurm ist und nichts mehr schätzt, als Gerechtigkeit und Frieden. Doch er hat nicht nur einen ausgeprägten Sinn dafür, die richtigen Fragen zu stellen (manchmal auch an falscher Stelle), ihn lieben auch die Tiere. Ausnahmslos. Sei es auch die wildeste Bestie, noch keine hat ihm je etwas angetan. Alle Tiere, ob groß oder klein, wild oder zahm lieben ihn auf Anhieb.

Nun ist er also in der Ausbildung und schlägt sich mit harschen Methoden, mit Intrigen und Gemeinheiten herum. Und zu allem Überfluss hat ihn auch noch die Auftragsmörderin auf der fernen Feste ausfindig gemacht.

Robert Frank legt auch hier wieder eine hervorragende Leistung ab. Nicht nur von Sam Feuerbach, auch von dem Sprecher bin ich wirklich restlos begeistert.

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Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 3

Beschreibung
Händeringend sucht der Totengräbersohn nach einer Möglichkeit, seinen Herrn Emicho zu retten. Hierzu führt ihn eine dringliche Mission über das höchste und unwegsamste Gebirge des Weltenreiches ins geheimnisvolle Sumpfland. Doch die wahre Gefahr der Mission lauert im Verrat, im Misstrauen und in der Verzweiflung…

Sprecher
Robert Frank

Länge
11 h 26 m

Meine Meinung
Wow, was für eine Fortsetzung der Reihe! Aross ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und landet dabei ungewollt an Bord der Barbarossa. Was sie hier alles erlebt, ist mehr als furchtbar. Ein zweiter Steuermann, der nichts lieber tut, als Menschen zu quälen. Und das aufs Übelste. Als dann Aross in Ungnade des 2. Steuermanns fällt, scheint ihr Leben vorbei zu sein….

Währenddessen schlägt sich Farin mit drei mehr oder weniger Vertrauten auf eine tödliche Mission über das Westgebirge ins Sumpfland, aus dem noch nie eine Menschenseele lebend zurückkehrte. Doch es scheint keinen anderen Ausweg zu geben, als eben dieses Risiko einzugehen. Denn einzig hier wächst das unbedingt notwendige Kraut, um Emicho von seinem Fluch zu befreien.

Ekel, der Dämon von Farin, verlangt hier seinem „körperlichen Gefäß“ alles ab. Ist Vertrauen in einen Dämon wirklich eine gute Entscheidung?

Gespannt warte ich nun auf Teil 4, den es leider noch nicht gibt. Mit diesem letzten Teil wird die Geschichte dann leider auch schon enden. Ich könnte noch stundenlang den weiteren Abenteuern von Farin/Ekel und Aross/Künstler Ki lauschen. Doch ich bin wirklich froh, dass ich mich auf das Terrain „Fantasy“ eingelassen habe. Denn sonst wäre mir diese wundervolle Reihe glatt entgangen.

Und jetzt mal wirklich ein riesen großes Lob an den Sprecher Robert Frank. Er macht seine Sache derart gut, dass ich ihn glatt mit dem fabelhaften  Stefan Kaminski vergleichen möchte. Doch, die beiden stehen sich in nichts nach. Wirklich grandios, wie er hier die einzelnen Charaktere – insbesondere Ekel – vertont.

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Siehe auch:

Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 1

Beschreibung
Das geheimnisvolle Amulett

Im mittelalterlichen Dorf Haufen lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wird er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und geprügelt. Dennoch hat er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfällt.

Die Dinge ändern sich für Farin schlagartig, als die Dorfhexe stirbt und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitet. Denn die Hexe trägt ein geheimnisvolles Amulett um den Hals, und Farin kann nicht widerstehen, das Schmuckstück anzulegen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Robert Frank

Länge
11 h 06 m

Meine Meinung
Nachdem ich von „Instabil“ so begeistert war, habe ich nach weiteren Büchern von Sam Feuerbach geschaut. Dadurch bin ich auf „Der Totengräbersohn“ aufmerksam geworden. Kaum entdeckt, schon geholt.

Der Totengräbersohn brilliert meiner Meinung nach mit noch mehr bissigem Humor und wieder einer herrlich herzerfrischenden Sprache.

Farin ist der Protagonist und somit der Totengräbersohn. Er hat es nun wahrlich nicht leicht in seinem Leben. Seine Mutter, die recht gebildet war, ist leider schon recht früh verstorben. Sein alter Vater verfällt immer mehr dem Alkohol und tut sich sehr schwer, seinem Sohn zu zeigen, dass er ihn liebt. Raubeinig und grob behandelt er stets den Jungen, der alles gehorsam macht. Farin bleibt nichts anderes übrig, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das bedeutet, dass auch er als Totengräber arbeitet. Von allen im Dorf verachtet träumt er von der schönen Tochter des Schmieds. Doch diese scheint unerreichbar für ihn.

Als eines Tages die Dorfhexe stirbt, nimmt er ihr Amulett an sich. Eigentlich will er es bei der Beerdigung den Angehörigen übergeben, falls denn welche kommen sollten. Doch es kommt niemand. Außer einem furchteinflößenden ganz in schwarz gekleideten Mann. Farin behält das Amulett und trägt es verborgen unter seinem Hemd um den Hals. Als Tage später ein Ritter im Dorf eintrifft, Angst und Schrecken verbreitet und nach der Dorfhexe fragt, soll diese exhumiert werden. Doch die Leiche ist verschwunden. Samt dem Pfarrer. Hier ergreift Farin das Wort und sieht seine Chance gekommen.

Es geht hier noch herrlich skurril und böse weiter. Doch das will ich gar nicht erzählen, höre es dir selbst an. Es ist einfach nur zu gut.

Den ersten Teil dieser Saga habe ich an einem Sonntag komplett durchgehört.

Den Sprecher kannte ich bisher noch nicht. Ich fand ihn aber auch absolut klasse. Er hat daraus ein wahres Ohrenkino gemacht. Auch hat er allen Charakteren verschiedene Stimmen verpasst, so dass man jederzeit genau wusste, wer denn gerade spricht.

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Siri Pettersen – Odinskind – Die Rabenringe

Beschreibung
Ihr fehlt etwas, das alle anderen haben. Das macht sie zu einem Mythos, einer Seuche, einem Menschen.

Odinskind handelt vom Dasein als Außenseiter und von Vorurteilen, Intrigen und Machtkämpfen. Und von der Liebe.

Hirka ist in der Welt von Ym aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist, ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Verachtet, verfolgt, aussätzig. Von nun an ändert sich alles in ihrem Leben. Hirka weiß weder, wer sie ist, noch wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist erst der Anfang: Sie ist bei weitem nicht der einzige Fremdling, den es nach Ymsland verschlagen hat. Doch Hirka ist die Einzige, die nicht mit der Absicht gekommen ist, zu töten.

Sprecher
Konstantin Graudus

Länge
23 h

Meine Meinung
Ich bin nun wahrlich kein ausgesprochener Fantasyfan. Vielmehr schaue ich eher über solche Titel hinweg oder lehne sie gleich ab, falls ich gefragt werde, ob ich Interesse daran hätte. So hätte ich sicherlich auch bei „Odinskind“ reagiert. Doch dieses lag letzte Woche einfach in meinem Briefkasten. Also hörte ich doch mal rein. Zugegeben, ich dachte nicht, dass es etwas für mich sei. Ein Fantasy-Jugendbuch, niemals hätte ich gedacht, dass mir das gefallen könnte.

Doch es kam anders. Ganz anders. Ich bin hin und weg von dieser Geschichte! Ich habe wirklich in jeder freien Minute der Geschichte gelauscht, bin früher aufgestanden, nur damit ich vor der Arbeit noch weiter hören konnte. Alles andere blieb liegen. Denn die 23 Stunden wollten meine ganze Aufmerksamkeit.

Die Geschichte fesselt von Anfang an. Eigentlich ist Hirka ein ganz normales junges Mädchen. Ok, ihr fehlt der Schwanz, den alle anderen haben, doch er wurde ihr laut Auskunft ihres Vaters als Baby von einem Wolf abgebissen. Und doch fühlt sie sich anders als andere junge Mädchen im Dorf. Sie spürt das, doch sie macht sich nichts daraus. Bis sie erfährt, warum sie tatsächlich so anders ist, als alle anderen. Und dieser Happen ist wahrlich nicht leicht zu schlucken. Als sich dann ihr geliebter Vater auch noch umbringt, um ihr ihre unumgängliche Flucht zu erleichtern, sitzt er doch im Rollstuhl und kommt nur sehr langsam in dem steinigen und hügeligen Gebiet vorwärts, beginnt ihr spannendes Abenteuer erst so richtig. Nicht selten gerät sie dabei in Lebensgefahr. Doch Hirka wächst über sich selbst hinaus und besteht Prüfungen, die sie sich früher wohl nie hätte vorstellen können. Keine unerhebliche Rolle spielt ihr Freund Raime (ich weiß nun nicht, ob ich den Namen richtig geschrieben habe, ich habe es ja als Hörbuch gehört). Raime selbst passt auch nicht in sein von der Familie vorgeschriebenes Raster. Auch er ist ein Außenseiter, der sich nicht nach dem Willen anderer richtet. Die beiden sind also ein äußerst interessantes und sympathisches Protagonisten-Paar, auch wenn sie nicht alle Abenteuer gemeinsam bestehen.

Natürlich gibt es auch richtig böse Antagonisten – allen voran Urd, der Hirka nach dem Leben trachtet. Selbstverständlich spielen hier auch Raben eine große Rolle, doch ich will gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Das würde wahrlich zu weit führen.

Insgesamt wurde ich also äußerst positiv von dieser Geschichte überrascht. Der Plot bietet viele tolle Ideen, etliche nordische Mythen – und doch sind sie in diesem Umfeld einfach anders erzählt – sehr interessant, kurzweilig und immer spannend. Das Ymsland ähnelt zwar auf einer Weise dem Land der Menschen und doch ist es derart andersartig und fantastisch beschrieben, das man wirklich mit offenen Ohren nur noch staunt.

Die geschilderten Personen und Orte wurden sehr glaubwürdig und anschaulich beschrieben, so dass man sich die verschiedenen Szenen sehr gut vorstellen konnte.

Nun warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Trilogie. Doch da muss ich wohl noch sehr geduldig sein. Denn Teil 2 wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 und Teil 3 im Sommer 2019 erscheinen. Seufz.

Konstandin Graudus kannte ich bisher als Sprecher noch nicht. Doch ich muss sagen, dass auch er mir sehr gut gefallen hat! Er hat eine sehr zurückhaltende Art und doch bringt er die verschiedenen Stimmungen sehr gut zur Geltung.

Fünf Kerben für Odinskind!

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei  der Hörcompany. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Siri Pettersen – Odinskind – Die Rabenringe.

Herzlichen Dank an die Hörcompany für das Rezensionsexemplar.

Hans Bemmann – Stein und Flöte – und das ist noch nicht alles

stein-und-flote-lesungBeschreibung
Lauscher, Sohn des Großen Brüllers, ähnelt eher seinem Großvater, dem Sanften Flöter. Er erbt einen Stein, der in allen Farben schimmert, und eine silberne Zauberflöte, deren Melodie das Handeln der Menschen beeinflusst. Dazu schenkt ihm ein alter Steinsucher ein Stück Wurzelwerk, genannt Zirbel, das seinem Besitzer in schwierigen Situationen stets neuen Mut schenkt. Fortan setzt er alles daran, die Welt seinen Wünschen anzupassen. Doch außer phantastischen Abenteuern erleidet er nur Niederlagen und trägt so manche Blessur davon – bis er schließlich seinem Ziel entgegenstolpert.

Sprecher
Oliver Rohrbeck

Länge
42 h 10 m

Meine Meinung
Vor einigen Jahren hatte ich das gekürzte Hörspiel „Stein und Flöte“ gehört. Das hatte mich nicht sonderlich begeistert, da einfach nicht viel von der Story übrig blieb und viel zu viel Musik eingespielt wurde.

Jetzt habe ich mich endlich an die ungekürzte Version herangetraut, die ja immerhin 42 Stunden lang geht. Diese ungekürzte Version hat mir viel besser gefallen. Denn hier wird der Lebensweg des kleinen Lauscher sehr detailliert beschrieben und mit vielen anderen Geschichten ausgeschmückt. Lauscher braucht sehr lange, bis er das Leben wirklich begreift und auf was es im Leben wirklich ankommt. Es gibt eine Stelle in dem Buch, in dem ich wirklich viel Geduld brauchte, Lauscher bei immer wieder fast den gleichen Fehlern zuzuhören. Doch nicht nur Lauscher bekommt hier eine Lektion in Sachen Geduld beigebracht, auch der Hörer. Doch es geht hier nicht nur um Geduld. Vielmehr ist dieses Buch ein Spiegel für uns alle, was man so tut um anderen zu gefallen und sich selbst dabei völlig aus den Augen verliert. Die Konsequenz folgt meist auf den Fuß. Ein kleines „Lebenshilfe-Buch“, so könnte man diese komplexe Geschichte wohl beschreiben, doch das ist noch nicht alles.

Mit all den Geschichten in den Geschichten bietet „Stein und Flöte“ eine Menge Abwechslung, auch wenn man auf Spannung vergeblich wartet. Und trotzdem passiert eine ganze Menge in dem gesamten Werk. Manches wurde mir erst im Nachhinein richtig bewusst.

Als ich die Geschichte fertig gehört hatte, fing ich direkt wieder von vorne damit an. Und da diese Story sich auch perfekt dazu eignet, stückchenweise gehört zu werden, habe ich „Stein und Flöte“ immer noch auf meinem Player und höre zwischen den anderen Hörbüchern immer mal wieder ein Stück davon weiter.

Wer braucht schon mehrere Sprecher, wenn Oliver Rohrbeck liest? Er gibt all den Wesen ihre eigene Stimme und ihre eigene Betonung. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme zu erkennen, wer denn nun gerade spricht. Und es sind hier einige Wesen in den diversen Geschichten. Seine Leistung finde ich wirklich grandios.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Hans Bemmann – Stein und Flöte

Siehe auch: