Matthias Edvardsson – Die Lüge

Beschreibung
Verborgen hinter Lügen, liegt eine Wahrheit, die nie ans Licht kommen sollte…

Lund, Schweden: eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird Stella als Mordverdächtige verhaftet. Ein Mann wurde erstochen aufgefunden. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, warum hätte sie ihn töten sollen? Adam und Ulrika müssen sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen…

Einfühlsam, aufbrausend und beeindruckend gelesen von Anna und Nellie Thalbach sowie von Hannes Hellmann.

Sprecher
Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Hannes Hellmann

Länge
14 h 4 m

>>> Sommerpause <<<
Das heißt: Ich höre zwar weiterhin Hörbücher, doch es gibt keine Rezensionen dazu. Ich werde hier lediglich meine Gesamtbewertung notieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Matthias Edvardsson – Die Lüge

Christine Brand – Blind – Milla Nova ermittelt 1

Beschreibung
Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer fremden Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das farblich passende Hemd zu seiner Hose zu wählen. Denn Nathaniel ist blind. Aber der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: ein Verbrechen ist geschehen. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die Fremde die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang…

Sprecher
Martina Treger

Länge
10 h 43 m

Meine Meinung
Zugegeben, es ist schon einige Wochen her, dass ich diesen schweizer Krimi gehört habe. Aber er ist mir noch als ziemlich gut in Erinnerung geblieben. Denn er ist eine echte Abwechslung zwischen all den blutrünstigen Krimis am Markt.

Nathaniel ist blind aber nicht dumm. Er weiß genau, was er am Handy gehört hat. Doch keiner will ihm so recht glauben. So macht er sich mit der befreundeten Journalistin Milla Nova selbst an die Ermittlungen.

Und so erfährt man eine Menge über das Leben als blinder Mensch, über die alltäglichen Stolpersteine, aber auch über die Möglichkeiten, die es heutzutage gibt.

Die Kriminalgeschichte ist recht kurzweilig gehalten. Die Sprecherin fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch das legte sich recht schnell, so dass ich mich schnell an ihre Stimme und Art gewöhnt hatte.

Ich finde es immer klasse, wenn mich eine Geschichte zu weiteren Handlungen/Büchern inspiriert. In diesem Fall war es die Installation der App „Be my eyes“. Ist eine klasse Sache, wie ich finde.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Christine Brand – Blind – Milla Nova ermittelt 1

Dolores Redondo – Alles was ich dir geben will

Beschreibung
Wie weit geht eine Familie, um ihr Ansehen zu retten?

Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Die dortige Polizei ist auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Manuel muss feststellen, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardia Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Die führen ihn in eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, die für ihr Ansehen über Leichen geht.

Sprecher
Matthias Koeberlin

Länge
18 h 11 m

Meine Meinung
Dieser Krimi findet sich in der Rubrik Krimi wieder. Ja, es ist wohl ein Krimi, allerdings bekommt man hier sehr viel Story und wenig Krimi. Was aber nicht negativ gemeint ist. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, wenn es auch manchmal etwas arg langsam voran geht. Doch man soll sich für ein Buch ja bekanntlich Zeit lassen. So what.
Die Tatsachen, die immer  – wie soll ich sagen – „erstaunlicher“ wurden, zeigten sich nur langsam bis man am Ende das gesamte Puzzle zusammensetzen konnte. Und das Ergebnis hätte ich am Anfang nie und nimmer vermutet.
Die Beschreibung der Personen hat mir sehr gut gefallen. Sie waren etwas anders als in den meisten Krimis. Was aber vielleicht auch an ihrer Nationalität lag. Ich fand sie jedenfalls sehr glaubwürdig dargestellt, da ihre Reaktionen sehr menschlich und meist nachvollziehbar waren.
Matthias Koeberlin als Sprecher fand ich für diese Story passend. Er ist ja eher der zurückhaltende Sprechertyp, was hier genau richtig war.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Dolores Redondo – Alles was ich dir geben will

Stefan Ahnhem, Katrin Frey – 10 Stunden tot (Ein Fabian-Risk-Krimi 4)

Beschreibung
Der neue Bestseller von Stefan Ahnhem – nordisch, spannend, realitätsnah.

Ein Mörder wählt seine Opfer scheinbar zufällig aus. So hinterlässt er keine Spuren. Kommissar Fabian Risk und das Helsingborger Kommissariat stehen vor einem Rätsel.  Helsingborg ist nicht mehr der idyllische Ort an der schwedischen Küste, der er mal war.

Während eine Reihe von Morden die Stadt erschüttert, kämpft Kommissar Fabian Risk gegen sein ganz persönliches Leid: Seine Familie droht an seiner Arbeit als Mordermittler zu zerbrechen. Aber sein Job ist sein Leben. Er kann nicht anders und nimmt sich der Aufklärung der Morde an, doch er findet keine Spur.

Risk und seine Kollegen ahnen nicht, dass der Täter seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig auswählt, genau wie die Mordwaffe und den Tatort. So lassen sich keinerlei Verbindungen zu ihm herstellen. Wird dieser Fall ungelöst bleiben?

Sprecher
David Nathan

Länge
13  h 59 m

Meine Meinung
Vorweg ist es spannend, etwas verworren, es passieren fiese Morde, die überhaupt keinen Zusammenhang erkennen lassen. Es ist wirklich sehr schwierig, hier ein Motiv zu finden.

Erzählt ist die Story sehr flüssig, hat kaum bis gar keine Längen, so dass man einfach immer weiter hören will und keine Unterbrechung dulden möchte.

Eine Bewertung ist hier allerdings schwierig, da das Buch mitten in einem Streit abrupt endet. Das fand ich sehr unbefriedigend. Was soll ich denn davon halten? Und wie soll man das bewerten? Ich habe beschlossen, es überhaupt nicht zu bewerten und auf eine evtl. Fortsetzung zu hoffen. Falls keine kommen sollte, dann war das hier wohl vergebene Lebenszeit. Aber eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass Ahnhem dies als abgeschlossenen Teil ansieht.

David Nathan war wieder unschlagbar gut. Und da ich ihn schon lange nicht mehr gehört hatte, habe ich seinen Vortrag sehr genossen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stefan Ahnhem – Minus 18 Grad (Ein Fabian-Risk-Krimi 3)

Siehe auch:

Joel Dicker – Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Beschreibung
Joël Dicker ist zurück – so intensiv, stimmungsvoll und packend wie „Harry Quebert“.

Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau…

Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet.

Sprecher
Torben Kessler

Länge
19 h 53 m

Meine Meinung
Grandios! Dass Joel Dicker verdammt gut erzählen kann, hat er schon in „Die Geschichte der Baltimores“ und „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ unter Beweis gestellt. Und hier hat er dieses Statement erneut untermauert. Allerdings sind hier wieder sehr viele Personen am Start, so dass ich mir beim ersten Durchlauf wirklich etwas schwer tat, die vielen Personen immer richtig zuzuordnen. Aus diesem Grund habe ich dieses Hörbuch nach dem ersten Hören gleich nochmals gestartet. Und dieser zweite Durchgang hat dann so richtig Spaß gemacht. Ich kannte die Leute bereits, konnte sie problemlos zuordnen und war nicht mehr darauf fixiert, die vielen Zusammenhänge sofort verstehen zu müssen. Es war einfach ein wahrer Genuss, vieles wurde deutlicher, Kleinigkeiten, die ich vorher gar nicht registriert hatte, erfasste ich nun komplett und konnte diese wirklich toll aufgebaute Story einfach nur genießen.

Sehr hilfreich fand ich auch, dass die Geschichte bei Kapitel 7 beginnt und somit der Countdown und schließlich der Showdown besser einzuschätzen ist.

Doch man muss wirklich gut aufpassen! Denn hier wird sehr oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt, und das ist nicht immer sofort deutlich erkennbar.

Torben Kessler als Sprecher war wieder klasse. Ich mag seine Stimme und seine Art zu lesen/sprechen mittlerweile sehr gerne.

Und das ist nun das erste Hörbuch von Joel Dicker, das es verdient auf meine Bestenliste geschafft hat.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Joel Dicker – Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Siehe auch:

Pierre Martin – Madame le Commissaire und der tote Liebhaber (Isabelle Bonnet 6)

Beschreibung
Untermalt vom Summen der Zikaden und Lavendelduft gleiten die Tage in Fragolin in der Provence friedlich vorüber. Bis das Undenkbare geschieht und das Städtchen jäh aus dem sanften Sommerschlummer reißt: Eines Morgens findet man den Bürgermeister Thierry – tot, mit durchschnittener Kehle. Zwar waren er und Kommissarin Isabelle Bonnet schon länger kein Paar mehr, dennoch trifft sein Tod Isabelle zutiefst.

Dabei werden gerade jetzt die Fähigkeiten von Madame le Commissaire gebraucht, denn am Tatort gibt es keine brauchbaren Spuren. Und wer sollte schon einen Grund gehabt haben, den beliebten Bürgermeister zu ermorden? Ihre Nachforschungen führen Isabelle zum Tatort nach Sanary-sur-Mer, jenem Küstenort, in dem in den Dreißiger und Vierziger Jahren viele deutsche Künstler und Intellektuelle Zuflucht gefunden haben.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
9 h 22 m

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht so recht, woran es liegt. Aber dieser Teil der Reihe hat mir nicht so gut gefallen, wie die anderen.

Es ist zwar hochdramatisch, wer hier mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird, doch so wirklich packen konnte mich dieser Fall einfach nicht. Ich fand es über weite Strecken wirklich langweilig und anstrengend. Das ist mir bei den vorherigen Teilen nie so vorgekommen. Auch habe ich Apollinaires Glanzleistungen vermisst. Er kam mir hier größtenteils einfach nur zerstreut vor. Isabelle fand ich hier recht hochnäsig und eingebildet. Und ihre Trauer um den Bürgermeister kam bei mir nun auch nicht so wirklich glaubwürdig an.

Vielleicht war es aber auch einfach nur der falsche Zeitpunkt zum Hören dieser Story. Ich hatte schon drei Anläufe gebraucht, um überhaupt in diese Geschichte hineinzufinden. Vermutlich hätte ich es besser auf den Winter verschoben. Oder so.

Gabriele Blum hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie hat wieder ihr bestes gegeben.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Pierre Martin – Madame le Commissaire und der tote Liebhaber (Isabelle Bonnet 6)

Siehe auch:

Eva Almstädt – Ostseeangst (Pia Korittki 14)

Beschreibung
Pia Korittkis vierzehnter Fall

Während eines Ausflugs finden Jugendliche eine menschliche Hand. Die Lübecker Mordkommission ermittelt. In der folgenden Nacht verschwindet die Gruppenleiterin aus der Jugendherberge spurlos. Bei der Suche wird in einem nahe gelegenen Stall ein abgetrennter Unterarm gefunden, doch er gehört nicht zu der verbrannten Hand. Zur gleichen Zeit gerät Kommissarin Pia Korittkis Leben nach dem Tod ihres Freundes immer mehr aus den Fugen. Als ein Konflikt mit Kollegen eskaliert, rät Pias Vorgesetzter ihr zu einer Auszeit. Aber dann bergen Taucher in einem See weitere Leichenteile…

Sprecher
Anne Moll

Länge
10 h 21 m

Meine Meinung in Kürze
Sorry! Ich habe definitiv zu lange mit meiner Rezension gewartet.

Meine notierte Bewertung lautet:

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Eva Almstädt – Ostseeangst (Pia Korittki 14)

Siehe auch: 

Gil Ribeiro – Weiße Fracht (Lost in Fuseta 3)

Beschreibung
Der große Rausch: Leander Losts dritter Fall. Kann es tatsächlich sein, dass sie ihn liebt? Ihn? Einen mit Asperger-Syndrom? Der Kuss von Soraia Rosado am Flughafen von Faro hat den Hamburger Kommissar Leander Lost in große Verwirrung gestürzt. Verstärkt wird Losts Gefühlschaos noch dadurch, dass bald seine Rückkehr nach Deutschland droht.

Dann werden kurz hintereinander zwei Morde an der Algarve verübt. Für Leander Lost und seine Kollegen von der portugiesischen Polícia Judiciária scheinen die beiden Opfer auch auf den zweiten Blick nicht miteinander in Verbindung zu stehen. Bis im benachbarten Spanien ein ehemaliger Drogenboss aus dem Gefängnis entlassen wird …

Sprecher
Andreas Pietschmann

Länge
10 h 50 m

Meine Meinung
Leander Losts Rückkehr nach Deutschland steht kurz bevor. Doch so wirklich zurück will der sympathische Asperger gar nicht, sind ihm seine portugiesischen Kollegen mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen. Doch nicht nur seine Kollegen. Ständig muss er an Soraia denken – aber warum? Für Lost ist das gar nicht so einfach einzuordnen.

Doch dann überschlagen sich erst einmal die beruflichen Ereignisse. Drogen werden geschmuggelt und Menschen ermordet. Bald stellt sich heraus, dass hier ein perfider Racheplan verfolgt wird. Für Lost und seine Kollegen ist dieser Fall eine echte Herausforderung. Und sehr schnell befinden sie sich selbst im Visier des Killers.

Das ist nun schon der dritte Teil der Reihe „Lost in Fuseta“ und ich finde, sie wird immer besser – falls das überhaupt möglich ist. Schon der erste Teil hatte ja die volle Punktzahl von mir erhalten. Vermutlich liegt meine Begeisterung daran, dass man ja mittlerweile die Protagonisten sehr gut kennt und sich bei ihnen wie zuhause fühlt. Auch dieser Kriminalfall hatte es wieder in sich und wurde spannend und kurzweilig erzählt. Auch die Situationskomik kam hier wieder nicht zu kurz und auch die Beschreibung, wie Leander Lost die Liebe etwas zu verstehen beginnt, fand ich sehr schön erzählt.

Insgesamt fand ich „Weiße Fracht“ sehr kurzweilig, humorvoll unterhaltsam und stellenweise richtig spannend. Die perfekte Krimi-Lektüre für sonnige Tage.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Gil Ribeiro – Weiße Fracht (Lost in Fuseta 3)

Siehe auch:

Frank Goldammer – Roter Rabe

Beschreibung
Frühsommer, Dresden 1951: Max Hellers neuer Fall ist äußerst mysteriös. Zwei wegen Spionageverdachts inhaftierte Zeugen Jehovas haben sich in ihrer Zelle das Leben genommen. Aber war es wirklich Selbstmord? Auch ein anderer Fall hält Heller in Atem: Er soll einen in Dresden agierenden Ring von Uranerz-Schmugglern ausheben. Und dann taucht auch noch sein alter Freund Alexej Saizev, der mittlerweile für den KGB arbeitet, auf und bittet Heller um Unterstützung. Sehr bald hegt Heller den Verdacht, dass Saizev zur CIA übergelaufen ist. Max Hellers vierter Fall führt den Hörer in die DDR der 50er-Jahre – Spannung bis zur letzten Minute!

Sprecher
Heikko Deutschmann

Länge
11 h 09 m

Meine Meinung
Max Heller muss sich auch in seinem vierten Fall wieder entscheiden, ob er ein Mitläufer sein will und spröde seinen Anweisungen folgt oder ob er sich auch in Zukunft guten Gewissens noch im Spiegel ansehen möchte.

1951 in Dresden. Es herrscht hier eine düstere Grundstimmung. Keiner traut mehr dem anderen über den Weg, man muss stets aufpassen, was man wem gegenüber sagt.  Schnell wird man aufgrund irgendwelcher Beschuldigungen inhaftiert und vernommen. Und kaum wurden zwei Zeugen Jehovas inhaftiert, sterben diese auch schon in ihren Zellen. Es soll Selbstmord gewesen sein. Doch Heller traut dieser Aussage nicht und geht der Sache auf den Grund. Zu gründlich findet sein Chef. Doch Max wäre nicht Max, wenn er sich davon abhalten ließe. Doch sehr schnell überschlagen sich bald die Ereignisse und Max muss alles geben, um sich, seine kleine Anni und seine ganze Stadt vor dem unbekannten „Roten Raben“ zu beschützen.

Diesen vierten Teil fand ich wieder äußerst interessant und verdammt spannend. Interessant aufgrund der vielen Schilderungen des Kalten Krieges in der damaligen DDR. Frank Goldammer hat es wieder ganz wunderbar verstanden, die Düsternis in Worte zu packen und einem einen wirklich unbehaglichen Eindruck des damaligen Lebens zu vermitteln. Und spannend, da Max kaum Zeit zum Luft holen hat. Besonders zum Ende hin wird die Story äußerst brisant und gefährlich.

Das Ende fand ich auch richtig klasse und stimmig. Somit bin ich auch mit dem vierten Teil der Reihe äußerst zufrieden und kann sie nur als beste Krimiunterhaltung weiterempfehlen.

Heikko Deutschmann war wieder perfekt. Er verkörpert einfach die Stimme und den Charakter des Max Heller einzigartig gut.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Frank Goldammer – Roter Rabe

Siehe auch:

Arno Strobel – Toter Schrei (Im Kopf des Mörders 3)

Beschreibung
Kommissar Max Bischoff hat Angst. Um seine Schwester Kirsten, die sich bereits seit Wochen nicht mehr sicher fühlt. Ein Unbekannter beobachtet sie, weiß, wo sie sich aufhält, schickt ihr bedrohliche Nachrichten. Und dann passiert das, was Max immer gefürchtet hat. Der Unbekannte bringt Kirsten in seine Gewalt und will Max zwingen, sich selbst zu opfern. Tut er das nicht, wird Kirsten sterben. Max Bischoff findet sich in der schlimmsten Hölle wieder, die man sich vorstellen kann. Soll er sein eigenes Leben retten oder das seiner Schwester?

Sprecher
Götz Otto

Länge
9 h 22 m

Meine Meinung
Also eines muss man der Story lassen: Sie ist verdammt spannend. Max hat es hier mit einem ganz perfiden Entführer seiner behinderten Schwester zu tun. Zunächst droht er, Kirsten ihre Gliedmaßen Stück für Stück abzuschneiden, dann ein Auge, dann hängt er ihm einen Mord an und dann droht er auch noch, seine Schwester Kirsten in die Luft zu sprengen, wenn er nicht tut, was er ihm befiehlt.  Ich würde meinen, hier ist die extreme Grausamkeitslust mit Arno Strobel eindeutig durchgegangen. Was zu viel ist, ist zu viel. Hier war eigentlich jegliche Grausamkeit, die man sich nur vorstellen kann, vorgekommen. Ich habe oben lange nicht alles aufgezählt. Stellenweise fand ich das schon lächerlich, weil mit jeder Wendung die Story in meinen Ohren unglaubwürdiger wurde.

Die Story ist spannend. Eindeutig. Wenn man einfach nur spannende Unterhaltung möchte, dann ist „Toter Schrei“ genau richtig. Wenn man aber neben der Spannung auch noch Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit möchte, dann sollte man die Finger von diesem Hörbuch lassen.

Götz Otto hat dieses Psychoszenario aber wirklich gut gesprochen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel – Kalte Angst

Siehe auch: