Mattias Edvardsson – Der unschuldige Mörder

Beschreibung
Ein toter Autor und ein fataler Schuldspruch …

Lund, Schweden: Vier Literaturstudenten treffen auf den gefeierten Autor Leo Stark. Schnell geraten sie in den Bann des manipulativen Schriftstellers, der sie gleichermaßen fasziniert wie abstößt. Doch eines Nachts verschwindet Stark spurlos. Und obwohl keine Leiche gefunden wird, spricht man den Studenten Adrian des Mordes schuldig.

Jahre später beschließt Journalist Zack, ein Buch zu schreiben. Das Verbrechen von damals, für das sein Freund Adrian acht Jahre ins Gefängnis musste, hat ihn nie richtig losgelassen. Von dessen Unschuld überzeugt, ist er fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken. Doch bei seinen Recherchen stößt er auf den Widerstand seiner ehemaligen Studienfreunde. Alle scheinen sie etwas vor Zack zu verbergen. Und dann taucht plötzlich Leo Starks Leiche auf…

Sprecher
Torben Kessler

Länge
10 h 40 m

Meine Meinung in Kürze
Nicht so gut wie „die Lüge“, aber trotzdem nicht schlecht. Man muss jedoch viel Geduld aufbringen, da sich hier einiges wiederholt und immer wieder durchgekaut wird. Erst ganz zum Schluss kommt Licht ins Dunkel. Wenn man bis dahin durchhält, wird man überrascht sein.

Weitere Informationen
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Linus Geschke – Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)

Beschreibung
Eine fesselnde Fortsetzung der Bestseller-Reihe um den Journalisten Jan Römer.

Mitten in der Nacht steht eine blutüberströmte Frau vor der Tür von Jan Römers Waldhütte, und schlagartig ist es mit seinem Erholungsurlaub vorbei. Die Frau, Hannah Wozniak, wirkt verängstigt, behauptet aber, nur beim Joggen gestolpert zu sein. Jan Römer lässt sich von ihr überzeugen, horcht aber auf, als sie ihm vom „Wald der Wölfe“ erzählt, ein nahe gelegenes Waldstück, in dem schon früher Morde geschehen sind.

Alle Opfer trugen Brandzeichen, einen Wolfskopf. Am nächsten Morgen ist Hannah verschwunden, und Jan Römer beginnt zu recherchieren. Schnell zeigt sich, dass die Morde in einem Zusammenhang stehen, der bis tief in die deutsche Vergangenheit hineinreicht. Und als Jan Römer selbst in die Schusslinie gerät, wird ihm klar, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist.

Sprecher
Nils Nelleßen

Länge
7 h 35 m

Meine Meinung in Kürze
Der 4. Teil dieser Krimi-Reihe mit Jan und Mütze, den beiden Journalisten, die sich immer um sehr ungewöhnliche Stories bemühen, hat mir wieder ziemlich gut gefallen. Kurzweilig und stimmig, spannend und manchmal auch schockierend. Ein solider Krimi, der keine Langeweile aufkommen lässt.

Nils Nelleßen als Sprecher hat mir wieder sehr gut gefallen.

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Jussi Adler-Olsen – Opfer 2117 (Carl Mørck 8)

Beschreibung
Auf Zypern wird eine Tote aus dem Wasser geborgen. Offenbar eine Geflüchtete aus dem Nahen Osten. Auf der sogenannten „Tafel der Schande“ in Barcelona, wo die aktuelle Zahl der ertrunkenen Flüchtlinge angezeigt wird, ist sie das „Opfer 2117“. Doch die alte Frau ist nicht ertrunken, sondern wurde ermordet. In Kopenhagen spielt der 22-jährige Alexander das Computerspiel „Kill Sublime“. Das Foto des „Opfers 2117“ hängt direkt vor ihm. Sein Hass auf die Gesellschaft, die gegenüber dem Elend der Welt gleichgültig ist, ist so groß, dass er beschließt, für diese Frau Rache zu nehmen, sobald er in „Kill Sublime“ Level 2117 erreicht hat. Können Carl Mørck und Assad ihn rechtzeitig aufhalten?

Sprecher
Wolfram Koch

Länge
18 h 9 m

Meine Meinung
Uff, Opfer 2117 ist hart, hart an der Grenze des Erträglichen, hart, was die erzählte Geschichte an sich angeht und hart was wir über die Geschichte von Assad erfahren.

Ist Assad aus den vorherigen Bänden als zwar sehr intelligent aber doch ein klein wenig trottelig – immer mit seinen Kamelwitzen und seinen herrlichen Wortverdrehungen – bekannt, so bekommen wir hier Assad in einem ganz anderen Licht präsentiert. Hier erfährt man so einiges über seine Herkunft aus Syrien, was er früher wirklich getan hat und dass er das reinste Sprachgenie ist. Findest du nun unglaubwürdig? So ging es mir im ersten Moment auch. Ich dachte sogar: Boah, nee, ist Jussi sonst nix eingefallen, als solch eine unglaubwürdige Story? Kurz davor, das Buch abzubrechen, hörte ich doch weiter. Denn ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass Jussi seine Fans mit so etwas abspeisen würde. Was ein Glück kann ich im Nachhinein  nur sagen. Denn je weiter die Story voran schreitete, um so glaubwürdiger fand ich alles und umso schrecklicher weil durchaus vorstellbar.

Es ist wirklich keine leichte Kost, die wir als Hörer dieser 8. Fortsetzung auf die Ohren bekommen. Ganz im Gegenteil. Es bewegt sich hart an der Grenze zum Erträglichen. Tja, wie soll ich das nun weiter beschreiben, ohne etwas zu verraten? Nur soviel: Alles hängt zusammen, das Opfer 2117, der noch recht junge angehende Attentäter, der mit einer Machete Gerechtigkeit für das Opfer 2117 fordern will, der Syrien-Krieg, die Uno, Selbstmordattentäter… und und und… Fantastisch, wie Jussi hier die Fäden gezogen hat und wie clever er hier das Netz der Zusammengehörigkeit gewoben hat.

Auch darf man sich wieder auf Rose freuen. Sie ist wieder da, und zwar gewaltig – im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Sprecher Wolfram Koch war natürlich wieder in Höchstform. Er und kein anderer gehört zu dieser Reihe. Er passt einfach wie der Deckel auf den Topf.

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Eva Almstädt – Ostseelüge (Ein Urlaubskrimi mit Pia Korittki 3)

Beschreibung
Pia Korittki verbringt einen Kurzurlaub bei Freunden im dänischen Aarhus, die dort ein Hotel eröffnet haben. Doch die Stimmung ist gedrückt, da offensichtlich jemand versucht, dem Hotel zu schaden. Als Pia von einem Unbekannten in ihrem Zimmer überfallen wird, unternimmt sie zunächst nichts, fest entschlossen, sich die freie Zeit nicht verderben zu lassen. Aber dann stirbt auch noch eine Frau nach dem Besuch im Hotelrestaurant an einer Vergiftung und Pia beginnt trotz Urlaub zu ermitteln. Sie stößt auf ein gefährliches Geheimnis – und einen Täter, der nicht vergessen kann …

Sprecher
Anne Moll

Länge
3 h 59 m

Meine Meinung
Ich liebe es, wenn man eine seiner liebsten Ermittlerinnen selbst in den Urlaub begleiten darf. Dieses Mal fährt Pia nach Dänemark zu Freunden, die erst vor kurzem ein neues Hotel eröffnet haben. Doch es ereignen sich seltsame, gar rufschädigende Dinge. Doch als dann ein Gast auch noch an vergiftetem Essen stirbt wird klar, dass dies alles kein Zufall mehr sein kann. Auch Pia gerät natürlich wieder in Lebensgefahr.

Auch wenn die Urlaubskrimis viel kürzer als die normalen Krimis aus der Pia-Korittki-Reihe sind, so sind sie doch auch immer spannend. So auch wieder dieser Krimi. Kurz und knackig, kurzweilig und spannend – und immer gut zum Miträtseln. Ich liebe es.

Anne Moll ist ein Muss für Pia-Korittki-Krimis. Sie war wieder toll.

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Elly Griffiths – Grabesgrund (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 7)

Beschreibung
Eine Leiche in einem vergrabenen Kampfflugzeug – das hat die forensische Archäologin Ruth Galloway auch noch nicht gesehen. Laut DNA-Test handelt es sich bei dem Toten um Fred Blackstock, einen Aristokraten, der im 2. Weltkrieg über dem Ärmelkanal abgeschossen wurde und starb – jedoch in einem anderen Flugzeug! Die Ermittlungen führen die Polizei und Ruth zum Anwesen der Blackstocks. Als man auf deren Land menschliche Knochen entdeckt und bald darauf ein Mitglied der Familie attackiert wird, ahnt Ruth, dass die Blackstocks ein dunkles, jahrzehntealtes Geheimnis hüten, von dem eine tödliche Gefahr ausgeht. Kann sie das Geheimnis lüften und den Killer aufhalten, ehe er erneut zuschlägt?

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
10 h 20 m

Meine Meinung in Kürze
Ein weiterer solider Krimi aus der Reihe um Dr. Ruth Galloway. Mir gefallen die Geschichten einfach immer wieder gut, da sie unaufgeregt und interessant erzählt sind und mir die Protagonistin mittlerweile sehr sympathisch ist. Als würde ich sie persönlich kennen.

Gabriele Blum zählt sowieso zu meinen Lieblingssprechern, so dass ich mich immer auf eine neue Folge freue.

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Hakan Nesser – Der Verein der Linkshänder

Beschreibung
Van Veeteren und Barbarotti – das einmalige Zusammentreffen der zwei bekanntesten Ermittler aus den Krimis von Håkan Nesser.

Noch während Marten Winckelstroop und Rejmus Fiste in die Kleine Schule von Oosterby gehen, gründen sie den Verein der Linkshänder. Jahrzehnte später brennt eine alte Pension bis auf die Grundmauern nieder, und einige Menschen kommen dabei ums Leben. Das eine hängt mit dem anderen zusammen, aber es lebt keiner mehr, der erklären könnte wie. Fast keiner.

Seit dem Erscheinen des letzten Krimis über Kommissar Van Veeteren sind fünfzehn Jahre vergangen. Sechs Jahre sind verstrichen, seit man zuletzt etwas über Inspektor Gunnar Barbarotti lesen konnte. In „Der Verein der Linkshänder“ begegnen sie sich zum ersten (und einzigen?) Mal.

Sprecher
Dietmar Bär

Länge
15 h 15 m

Meine Meinung
Hocherfreut war ich, als ich gesehen habe, dass einer meiner Lieblingsautoren ein neues Buch geschrieben hat. Hakan Nesser – ich liebe einfach seine zurückhaltende und gleichzeitig doch auch fesselnde Art des Erzählens.

In diesem Krimi kommt man in den Genuss von gleich zwei tollen Ermittlern, die zum ersten Mal zusammenarbeiten. Van Veeteren und Barbarotti. Ich liebe sie beide, wenn auch Van Veeteren einen Ticken mehr muss ich gestehen.

Die Geschichte, die hier erzählt wird, reicht sehr weit zurück in die Vergangenheit. Eigentlich sind es 3 verschiedene Zeitebenen, von denen immer wieder abwechselnd berichtet wird. Man sollte also schon mit beiden Ohren zuhören, sonst könnt es verwirrend werden.

Neben dem Kriminalfall, legt Hakan Nesser auch hier wieder enormen Wert auf die Unzulänglichkeiten der Menschen, die in dieser Geschichte vorkommen. Man könnte auch sagen, es menschelt mal wieder sehr bei Nesser. Und genau das ist das, was ich an seinen Geschichte immer besonders schätze. Die absolute Glaubwürdigkeit durch nachvollziehbare Handlungen und Gefühle. Keine Superhelden, sondern Menschen wie du und ich, die durch diverse Umstände heftig gebeutelt werden.

Einfach wieder klasse.

Dietmar Bär war natürlich auch wieder spitze. Ich schätze ihn wirklich sehr als Hörbuchsprecher und finde es wirklich schade, dass er gar nicht so viele Hörbücher spricht.

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Siehe auch:

Van Veeteren-Krimis

Inspektor Barbarotti-Krimis

Van Veeteren und Barbarotti zusammen

Andere

Helena Marchmont – Vorhang auf für einen Mord: Bunburry – Ein Idyll zum Sterben 1

Beschreibung
Ein sympathischer Großstadt-Dandy trifft auf zwei alte Ladys, die es faustdick hinter den Ohren haben – und gemeinsam lösen sie jeden Fall im malerischen Dorf Bunburry. Hier duftet es verführerisch nach dem besten Fudge der Cotswolds, der Pub ist bekannt für sein leckeres Ale und das Verbrechen lauert direkt hinter dem nächsten Cottage. Denn auch in der schönsten Idylle gibt es Leidenschaft, Eifersucht, Hass und Mord – garniert mit einer guten Portion Humor.

Folge 1: Vorhang auf für einen Mord
Willkommen in Bunburry! Alfie McAlister – sympathisch, gutaussehend und Selfmade-Millionär – hat in dem malerischen Städtchen in den Cotswolds ein Cottage geerbt. Das kommt wie gerufen, will er London nach einer schlimmen persönlichen Tragödie doch so schnell wie möglich verlassen, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber von Ruhe und Abgeschiedenheit keine Spur: Kaum in Bunburry angekommen, steckt Alfie schon mitten in einem Mordfall. Denn Liz und Marge, zwei alte Ladys und die besten Freundinnen seiner verstorbenen Tante Augusta, verpflichten ihn kurzerhand dazu, sich mit ihnen auf die Suche nach dem Täter zu machen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten und die drei Amateur-Detektive müssen all ihre Schauspielkünste aufbieten, um den wahren Mörder zu entlarven…

Sprecher
Uve Teschner

Länge
3 h 46 m

Meine Meinung in Kürze
„Das ist großartig“, haben sie gesagt, „du wirst dich köstlich amüsieren“, haben sie gesagt, „da ist herrlicher Humor vorhanden“, haben sie gesagt. Hm, also ganz ehrlich? Ich fand diese Geschichte nett anzuhören, aber mehr auch nicht. Recht kurzweilige Unterhaltung, ok, aber den Hype um diese Serie kann ich nicht ganz nachvollziehen. Für mich steht jedenfalls ziemlich fest: Bei dieser ersten Folge wird es bei Bunburry für mich bleiben. Die weiteren Folgen werde ich mir wohl eher nicht kaufen.

Uve Teschner hat mir hier sehr gut gefallen. Hier hatte er auch nichts zu schreien 😉 Dann finde ich ihn ja immer gut. Nur wenn er zu euphorisch in der Story versinkt, finde ich ihn echt anstrengend.

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Mattias Edvardsson – Die Lüge

Beschreibung
Verborgen hinter Lügen, liegt eine Wahrheit, die nie ans Licht kommen sollte…

Lund, Schweden: eine ganz normale Familie. Adam ist Pfarrer, Ulrika Anwältin und Stella ihre rebellierende Tochter. Kurz nach ihrem 19. Geburtstag wird Stella als Mordverdächtige verhaftet. Ein Mann wurde erstochen aufgefunden. Doch woher hätte sie den undurchsichtigen und wesentlich älteren Geschäftsmann kennen sollen und vor allem, warum hätte sie ihn töten sollen? Adam und Ulrika müssen sich fragen, wie gut sie ihr eigenes Kind wirklich kennen – und wie weit sie gehen würden, um es zu schützen…

Einfühlsam, aufbrausend und beeindruckend gelesen von Anna und Nellie Thalbach sowie von Hannes Hellmann.

Sprecher
Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Hannes Hellmann

Länge
14 h 4 m

>>> Sommerpause <<<
Das heißt: Ich höre zwar weiterhin Hörbücher, doch es gibt keine Rezensionen dazu. Ich werde hier lediglich meine Gesamtbewertung notieren.

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Siehe auch: 

Christine Brand – Blind – Milla Nova ermittelt 1

Beschreibung
Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer fremden Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das farblich passende Hemd zu seiner Hose zu wählen. Denn Nathaniel ist blind. Aber der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: ein Verbrechen ist geschehen. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die Fremde die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang…

Sprecher
Martina Treger

Länge
10 h 43 m

Meine Meinung
Zugegeben, es ist schon einige Wochen her, dass ich diesen schweizer Krimi gehört habe. Aber er ist mir noch als ziemlich gut in Erinnerung geblieben. Denn er ist eine echte Abwechslung zwischen all den blutrünstigen Krimis am Markt.

Nathaniel ist blind aber nicht dumm. Er weiß genau, was er am Handy gehört hat. Doch keiner will ihm so recht glauben. So macht er sich mit der befreundeten Journalistin Milla Nova selbst an die Ermittlungen.

Und so erfährt man eine Menge über das Leben als blinder Mensch, über die alltäglichen Stolpersteine, aber auch über die Möglichkeiten, die es heutzutage gibt.

Die Kriminalgeschichte ist recht kurzweilig gehalten. Die Sprecherin fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch das legte sich recht schnell, so dass ich mich schnell an ihre Stimme und Art gewöhnt hatte.

Ich finde es immer klasse, wenn mich eine Geschichte zu weiteren Handlungen/Büchern inspiriert. In diesem Fall war es die Installation der App „Be my eyes“. Ist eine klasse Sache, wie ich finde.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
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Dolores Redondo – Alles was ich dir geben will

Beschreibung
Wie weit geht eine Familie, um ihr Ansehen zu retten?

Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Die dortige Polizei ist auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Manuel muss feststellen, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardia Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Die führen ihn in eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, die für ihr Ansehen über Leichen geht.

Sprecher
Matthias Koeberlin

Länge
18 h 11 m

Meine Meinung
Dieser Krimi findet sich in der Rubrik Krimi wieder. Ja, es ist wohl ein Krimi, allerdings bekommt man hier sehr viel Story und wenig Krimi. Was aber nicht negativ gemeint ist. Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, wenn es auch manchmal etwas arg langsam voran geht. Doch man soll sich für ein Buch ja bekanntlich Zeit lassen. So what.
Die Tatsachen, die immer  – wie soll ich sagen – „erstaunlicher“ wurden, zeigten sich nur langsam bis man am Ende das gesamte Puzzle zusammensetzen konnte. Und das Ergebnis hätte ich am Anfang nie und nimmer vermutet.
Die Beschreibung der Personen hat mir sehr gut gefallen. Sie waren etwas anders als in den meisten Krimis. Was aber vielleicht auch an ihrer Nationalität lag. Ich fand sie jedenfalls sehr glaubwürdig dargestellt, da ihre Reaktionen sehr menschlich und meist nachvollziehbar waren.
Matthias Koeberlin als Sprecher fand ich für diese Story passend. Er ist ja eher der zurückhaltende Sprechertyp, was hier genau richtig war.

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