Hakan Nesser – Der Fall Kallmann

Beschreibung
Wer war Dorflehrer Kallmann wirklich?

Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter kündigt Lehrer Leon Berger seinen Job, verlässt Stockholm und landet durch Zufall in einer Kleinstadt weit im Norden Norwegens. Dort wird ein neuer Lehrer gesucht, denn Eugen Kallmann, der ehemalige Schwedisch-Dozent, wurde wenige Monate zuvor tot aufgefunden. War sein Tod wirklich ein Unfall? Als seine Kollegen Kallmanns Tagebuch finden, beginnen sie nachzuforschen. Haben der Mord an einem Studenten und die rechten Schmierereien in der Schule etwas damit zu tun?

Diese Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Bär, Oliver Siebeck, Robert Frank, Sinja Dieks, Britta Steffenhagen, Oliver Brod, Simone Kabst

Länge
15 h 56 m

Meine Meinung in Kürze
Ich fand diesen wieder etwas anderen Krimi sehr gut! Besonders gut haben mir die verschiedenen Blickwinkel, die durch die verschiedenen Sprecher sehr gut in Szene gesetzt wurden, gefallen. Dies verschaffte einem einen Rundumblick, den man sonst nicht so oft findet. Natürlich zieht das die Geschichte auch etwas in die Länge. Doch eingefleischte Nesser-Fans wissen, dass man für seine Krimis meist etwas Geduld aufbringen muss. Am Ende wird man aber so gut wie immer belohnt. So auch hier wieder. Ich war jedenfalls sehr begeistert, wie sich am Ende alles zu einem stimmigen Bild zusammensetzte.

Die verschiedenen Sprecher fand ich auch alle sehr gut! Der Einsatz der vielen tollen Sprecher erleichterte zum einen den Überblick und zum anderen brachte es auch viel Abwechslung in die Story.

Weitere Informationen
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Siehe auch:

Van Veeteren-Krimis

Inspektor Barbarotti-Krimis

Andere

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Frank Goldammer – Tausend Teufel

Beschreibung
Dresden, 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheiten. Kriminalinspektor Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes.

Sprecher
Heikko Deutschmann

Länge
10 h 29 m

Meine Meinung
Nachdem mir der erste Teil des Autors „Der Angstmann“ sehr gut gefallen hatte, freute ich mich wahnsinnig auf die Fortsetzung mit Kommissar Heller. In diesem Buch entführt uns Frank Goldammer in die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Dresden ist zerbombt, liegt in Schutt und Asche, der Winter ist bitterkalt, die Hungersnot ist übergroß. Überall Leid und Notstand. Und Kommissar Heller bleibt sich auch weiterhin treu. Er versucht sein Bestes zu geben und bleibt hartnäckig, bis er die Hintergründe versteht und helfend eingreifen kann.

Der Kriminalfall an sich ist wieder sehr spannend. Doch viel interessanter finde ich persönlich Goldammers Schilderungen aus dieser harten Zeit. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen: Er muss das damals alles persönlich erlebt haben, sonst kann man die Geschehnisse nicht so echt und glaubhaft beschreiben. Doch Frank Goldammer kann es. Das finde ich wirklich eine grandiose Leistung.

Die mitwirkenden Personen hat er wieder mit großer Sorgfalt und Glaubwürdigkeit präsentiert und in eine spannende Geschichte gepackt. Ich bin nach wie vor ein großer Fan von Goldammer und seinen wirklich meisterlich geschriebenen Krimis aus dem Dresden von damals. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Heikko Deutschmann hat auch den zweiten Teil hervorragend gesprochen.

Kurz, ich bin rundum begeistert von „Tausend Teufel“. Ich kann diesen Krimi allen empfehlen, die gerne einen spannenden Kriminalfall eingewoben in ein Stück deutscher Geschichte hören möchten.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei D>A<V oder auch bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Frank Goldammer – Tausend Teufel

Herzlichen Dank an D>A<V für das Rezensionsexemplar.

Siehe auch:

Elly Griffiths – Knochenhaus (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 2)

Beschreibung
Das ist kein Haus mehr, das ist ein Grab. In einer Baugrube in Norfolk liegen die Knochen eines Kindes, nur der Schädel fehlt. Für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway sieht alles nach einer rituellen Opfergabe aus römischer Zeit aus. Damals begrub man Menschenopfer unter Türschwellen, als Geschenk an den Gott Janus. Die Analyse jedoch ergibt: Die Knochen stammen aus der Gegenwart. Ein harter Fall für die hochschwangere Ruth. Denn kurz darauf tauchen auf der Türschwelle ihres einsamen Cottage am Salzmoor seltsame Opfergaben auf, und an einer Steinmauer steht ihr Name – mit Blut geschrieben…

Ruth Galloways zweiter Fall.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
9h 41 m

Meine Meinung
Ruth Galloways zweiter Fall ist genauso ruhig, wie der erste Fall. Soll ich sagen: „Leider“? Viel weiß ich leider nicht mehr über denn Fall, es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Hörbuch gehört habe. Doch ich weiß noch, dass mir der private Anteil mit ihren drei Männern fasst ein wenig zu viel für einen Krimi war. Auch stand mir ihre Schwangerschaft zu sehr im Vordergrund.

Die Ermittlung an sich fand ich zwar wieder sehr interessant, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich noch weitere Teile mit Ruth Galloway hören werde. Denn wenn ihr Kind erstmal da ist, wird der Privatanteil vermutlich  noch mehr in die Krimis involviert. Okay, das ist nun natürlich hochspekulativ von mir. Man möge mir dies verzeihen. Vermutlich ist meine Neugierde aber eh zu groß, als dass ich mir den 3. Teil nicht anhören würde. Dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich der Serie weiter Gehör schenke oder mich von der sehr sympathischen Ruth verabschiede. Zwar wehleidig, denn ich mag sie sehr. Ich weiß nicht, wie ich es richtig beschreiben soll. Es ist weder Fisch noch Fleisch. Übersetzt: Es ist weder ein Roman noch ein Krimi. Oder beides in einem aber in einer Mischung, die mir persönlich nicht so sehr zusagt.

Gabriele Blum war wieder super gut. Ich liebe einfach ihre Stimme!

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elly Griffiths – Totenpfad (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 2)

Siehe auch:

Arno Strobel – Kalte Angst (Im Kopf des Mörders 2)

Beschreibung
Grausam und fesselnd. Gänsehaut garantiert!

Der neue Fall von Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer gibt ihnen nichts als Rätsel auf. Scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“ Dann erhält Max einen Anruf vom Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts Anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Götz Otto

Länge
9 h 08 m

Meine Meinung
Kalte Angst ist eine ziemlich gute Fortsetzung der Reihe um Max Bischoff und Horst Böhmer. Grausame Morde (Vorsicht, die sind wirklich grausam!) an Familien geschehen, doch einer wird immer am Leben gelassen. Dieser eine muss dem Geschehen zusehen und bekommt die Anweisung: „Erzähl es den anderen“. Harter Tobak? Oh ja. Zimperlich sollte man nicht sein, weder im Gesagten noch in dem, was man sich selbst dazu ausmalt.

Ein Insasse einer Psychiatrie kann aus unerfindlichen Gründen immer Hinweise auf die Orte geben, an denen vermutlich das nächste Massaker stattfinden wird. Doch woher dieser das wissen kann, bleibt ein Rätsel. Denn raus kann er nie, Kontakte nach draußen hat er auch keine.

Die Idee fand ich gut, die Ausführung fand ich auch sehr gut, auch wenn es ein bisschen weniger Blut meiner Meinung auch getan hätte. Die Story ist jedenfalls durchgehend sehr spannend und gut zum Miträtseln.

Die Auflösung hat mich allerdings etwas enttäuscht. Auch wenn sie nicht schlecht war, doch mir hat einfach die akribische Polizeiarbeit gefehlt, bei dem man sich der Lösung Stück für Stück nähert. Vielmehr … ach, na höre es dir selbst an. Ob dir das Ende nun besser gefällt als mir oder nicht, ist eigentlich egal. Denn die Stunden davor sind es allemal wert, gehört zu werden. Zumindest für eingefleischte Krimi -Fans.

Götz Otto als Sprecher hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er hat eine angenehme Stimme in meinen Ohren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel – Kalte Angst

Siehe auch:

Eva Almstädt – Ostseejagd (Pia Korittki 12)

Beschreibung
„Lieber Jäger, lass mich leben, will dir meine Schwester geben…“

In einem Badeort an der Ostsee entdeckt ein Hotelbesitzer am Strand eine Leiche. Das Gesicht der Toten ist unkenntlich, niemand scheint sie zu vermissen. Kurz darauf stolpert eine Jägerin im Wald über ein menschliches Skelett. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Toten? Und welche Rolle spielen die zwei Schwestern, die mit einem Kind zurückgezogen auf einem Bauernhof leben?

Pia Korittki, die in Lübeck von einem Stalker bedroht wird, übernimmt den Fall und zieht vorübergehend an den Ort der Ermittlungen, um aus der „Schusslinie“ zu sein. Eine Entscheidung, die sich als folgenschwer erweist…

Ein neuer Fall für Kommissarin Pia Korittki. Das spannende Hörbuch zum zwölften Band der erfolgreichen Ostseekrimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt!

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Anne Moll

Länge
10 h 20 m

Meine Meinung
Die bisher letzte Folge der Pia-Korittki-Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Der Krimi war äußerst rätselhaft, doch auch recht brutal von der Beschreibung der Leiche her. Mir gefällt einfach die Art, wie Eva Almstädt ihre Krimis aufbaut. Man ist sofort in der Geschichte drin und ist doch völlig ahnungslos, was sich hier wohl wieder zugetragen haben mag. Nach und nach lüpft sich dann ein Stückchen der Vorhang, doch niemals zuviel, so dass einem schon alles klar wird, obwohl erst die Hälfte der Story vorüber ist.

Hier haben wir es mit sehr interessanten Nebenschauplätzen zu tun, die eigentlich überhaupt nicht zusammenpassen wollen. Und natürlich fehlen auch die Außenseiterrollen nicht.

Die Auflösung hat mir dann auch wieder sehr gut gefallen und wie immer fügte sich am Ende alles zu einem schlüssigen Bild zusammen.

Hoffentlich war das nicht die letzte Folge um die sympathische und mit privaten Problemen belastete Kommissarin Pia Korittki. Ich könnte jedenfalls immer wieder ihren spannenden Fällen lauschen, ohne jemals das Interesse zu verlieren.

Hier war auch wieder die typische Pia Korittki-Stimme am Start. Anne Moll. So soll es sein – so ist es toll.

Weitere Informationen
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Siehe auch: 

Stephan Ludwig – Wie du mir

Beschreibung
Leichenfund am Fluss: Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen, als er eines Morgens neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Wie, bitteschön, konnte das passieren? Doch eigentlich hat Zorn noch ein viel größeres Problem: Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel. Bei den Ermittlungen stößt Zorn auf etwas, das er lieber nie gefunden hätte. Denn der Tote hat kurz vor seiner Ermordung eine Nummer gewählt, die Zorn kennt…

Sprecher
David Nathan

Länge
7 h 38 m

Meine Meinung in Kürze
Der sechste Zorn-Krimi hat mir wieder gut gefallen. Allerdings habe ich auch einiges zu bemängeln.

Zunächst zur Story: Die Anfangsszene fand ich unglaublich gut beschrieben. Alles was danach kam, war zwar auch gut und spannend, hat mich aber nicht so sehr in den Bann gezogen, wie sonst. Vielleicht lag das an der Kürzung? Vielleicht lag es auch daran, dass sich Zorn irgendwie sehr verändert hat? Ich hatte stellenweise wirklich meine Mühe, die beschriebene Person mit Zorn in Einklang zu bringen. Auch die Dialoge zwischen Zorn und Schröder fand ich nicht mehr so cool genial, wie in den früheren Folgen. Das klingt nun furchtbar negativ. Doch so ist es nicht gemeint. Ich fand es nur bemerkenswert.

Doch was mich wirklich aufgeregt hat, war das absolute Unverständnis von Schröder und Frieda Borck. Wer das Hörbuch schon gehört hat, wird wissen, welche Szene ich hier anspreche. Wie siehst du das? Ich meine, wir sind doch alle als erstes einmal Menschen. Für mich kommen Job und Anweisungen erst danach. Ich fand Zorns Verhalten menschlich absolut nachvollziehbar. Doch er wird mit heftiger Missachtung gestraft. Da braucht man sich eigentlich nicht mehr zu wundern, dass der Mensch heute nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Andere Dinge wie Vorschriften, Regeln und Pflichtbewusstsein stehen über den menschlichen Bedürfnissen. Ich finde das schlimm.

Der Showdown am Ende war auch wieder sehr klasse beschrieben. Unglaublich dramatisch was hier passiert.

D. h. für die Bewertung: Insgesamt ist „Wie du mir“ eine wirklich gute Fortsetzung der Reihe, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man die Zorn-Reihe gerne mag.

David Nathan als Sprecher fand ich wieder sehr gut.

Weitere Informationen
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Siehe auch: 

Lester Powell – Die Dame ist leichtfertig

Beschreibung
Philip Odell tappt in die Falle. Anfangs soll Philip Odell nur dem Verschwinden von Paula Ballard nachspüren, einem Fotomodell und außerdem die Adoptivtochter eines Londoner Unternehmers. Doch er gerät in finstere Kreise: Seine Partnerin Heather McMara wird entführt und Philip erpresst: Er soll heiße Ware nach Paris schmuggeln, begleitet von der überaus attraktiven Margaret. Und noch ahnt er nicht, in welche Gefahr er sein Leben – und das seiner geliebten Heather – dadurch bringt.

Sprecher
Albert-Carl Weiland, Brigitte Dryander, Fritz Haneke u. v. m. (-> Hörspiel)

Länge
3 h 52 m

Meine Meinung
Nostalgisch. Dieses Hörspiel ist bereits etwas älter… ca. so alt wie ich 😉 Doch trotz des schon fortgeschrittenen Alters ist diese Detektivgeschichte kurzweilig, mitreißend und mit herrlichen Dialogen gespickt. Auch der Plot ist durchweg sehr clever durchdacht und aufgebaut. Am Ende darf man dann auch noch richtig um das Leben der Protagonisten zittern. Soviel zu wirklich sehr guten Detektivgeschichte.

Nun zur Machart des Hörspiels: Prinzipiell fand ich es gut gemacht. Alle Sprecher fand ich toll und passend gewählt. Doch eine Unart, die zu der damaligen Zeit gerne angewendet wurde, ist diese furchtbar schrille, disharmonische Melodie, die nach manch einer Sequenz eingespielt wurde. Gar furchtbar finde ich das. Als Hörer bemerkt man durchaus selbst, dass es gerade sehr brenzlig für die Protagonisten wird. Da braucht es nicht diese in den Ohren schmerzenden Geräusche. Dafür gibt es ganz klar Punktabzug. Auch wenn es damals so üblich war, das hat mich schon immer furchtbar gestört.

Doch insgesamt ist diese antiquierte Detektivgeschichte eine herrlich erfrischende Story, die durch ihre spritzigen Dialoge wirklich glänzt.

Weitere Informationen
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Eva Almstädt – Ostseetod (Pia Korittki 11)

Beschreibung
In einem kleinen Dorf an der Ostsee verschwindet ein elfjähriges Mädchen. Die groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos; angeheizt durch Gerüchte formiert sich eine Bürgerwehr. Kurz darauf wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden – Mord, wie sich herausstellt.

Welche Verbindung besteht zwischen dem Toten und dem verschwundenen Kind? War der Tote Laras Entführer? Kommissarin Pia Korittki, selbst Mutter, weiß, dass jede Sekunde zählt. Und dann ist plötzlich ein zweites Mädchen verschwunden…

Sprecher
Sabine Arnhold

Länge
12 h 04 m

Meine Meinung
Ein elfjähriges Mädchen ist spurlos verschwunden. Welch eine dramatische Vorstellung! Das ging mir direkt sehr unter die Haut und das große Zittern fing an. Dann erfährt man so einiges über die Leute aus dem Dorf. Schnell hatte ich einen für mich eindeutig Verdächtigen gefunden.

Doch als dann noch ein zweites Mädchen verschwand, fing ich an zu zweifeln. Irgendwas passte da dann doch nicht in meine Theorie. Gebannt lauschte ich also weiter. Ok, sonderlich viele sympathische Leute gibt es in diesem Dorf nicht – aber das kann man sich ja für gewöhnlich nicht aussuchen. Bei manch anderen Geschichten hatte ich schon ziemlich Probleme, wenn mir die Personen in der Überzahl unsympathisch waren. Doch hier war das anders. Schließlich ging es darum, dieses hilflose Mädchen wiederzufinden. Und da stellt man die Sympathie gerne mal hintenan.

Mir hat die Story wieder sehr gut gefallen. Ich konnte gut miträtseln, ich fand sie durchweg sehr spannend und  mit der für mich äußerst überraschenden Wendung im letzten Drittel hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Warum hier allerdings eine andere Sprecherin genommen wurde, weiß ich nicht. War Anne Moll vielleicht krank? Anders kann ich mir nicht erklären, warum man nach 10 erfolgreich von Anne Moll gelesenen Folgen plötzlich den Sprecher wechselt. Ok, bei der letzten Folge fand ich sie auch nicht so gut. Das ist aber kein Grund, wie ich meine.

Doch die Wahl der anderen Specherin fand ich nach kurzer Eingewöhnung auch richtig gut. Je länger ich hörte, desto weniger fiel mir noch auf, dass es eine andere Sprecherin ist.

Weitere Informationen
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Siehe auch: 

Andreas Winkelmann – Housesitter

Beschreibung
Stell dir vor, du kommst mit deiner Freundin aus dem Urlaub in dein Haus zurück. Du merkst sofort, dass irgendetwas anders ist: Die Möbel sind verrückt. In der Küche stehen benutzte Töpfe. Die Handtücher riechen fremd.

Dann spürst du einen jähen Schmerz – und es wird Nacht um dich. Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt. Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Richard Barenberg

Länge
13 h 34 m

Meine Meinung in Kürze:
Der selbsternannte Housesitter ist nicht gerade zimperlich. Er hat einen Traum und diesen verfolgt er akribisch. Die Story an sich ist ziemlich gut, wenn auch nicht gerade berstend vor Spannung.

Normalerweise liege ich mit meinen Vermutungen, wer denn wohl der Übeltäter ist, daneben. Hier allerdings nicht. Schon sehr schnell war mir hier klar, vor wem man sich in Acht nehmen muss.

Den Sprecher Richard Barenberg fand ich hier etwas steif. Eine kleine Auflockerung gibt es etwa in der Mitte des Hörbuches, als Barenberg eine weibliche Stimme spricht, obwohl es eine männliche Rolle war und er sich selbst korrigiert. Ein klarer Fehler, der wohl vergessen wurde, herauszuschneiden. Doch finde ich das nicht schlimm, im Gegenteil, es lässt einen kurz aufhorchen, zurückspulen, nochmals hören und grinsen. Netter kleiner Fauxpas.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Winkelmann – Housesitter

Siehe auch: 

Andreas Gruber – Todesreigen (Sneijder & Nemez 4)

Beschreibung
Die Rückkehr von Nemez und Sneijder

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen hat, wird Sabine Nemez – Kommissarin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Achim Buch

Länge
15 h

Meine Meinung in Kürze
Der vierte Teil der Reihe  fängt gleich mit einem ziemlich schockierenden Unfall an. Es geht zwar nicht ganz so dramatisch weiter, das würde ja aber auch kein Mensch aushalten. Es geschehen jedoch weitere hochdramatische Selbstmorde und als Zuhörer rätselt man zunehmend, was denn wohl dahintersteckt.

Mir hat „Todesreigen“ sehr gut gefallen. Es war eine würdige Fortsetzung der Reihe.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Gruber – Todesreigen

Siehe auch: