Stephan Ludwig – Wie du mir

Beschreibung
Leichenfund am Fluss: Hauptkommissar Claudius Zorn kann es nicht fassen, als er eines Morgens neben Staatsanwältin Frieda Borck aufwacht. Wie, bitteschön, konnte das passieren? Doch eigentlich hat Zorn noch ein viel größeres Problem: Schröder und er ermitteln in einem neuen Fall, die Leiche eines jungen Mannes wurde an einen Baum gefesselt am Flussufer gefunden. In seinem Oberschenkel steckt ein Zimmermannsnagel. Bei den Ermittlungen stößt Zorn auf etwas, das er lieber nie gefunden hätte. Denn der Tote hat kurz vor seiner Ermordung eine Nummer gewählt, die Zorn kennt…

Sprecher
David Nathan

Länge
7 h 38 m

Meine Meinung in Kürze
Der sechste Zorn-Krimi hat mir wieder gut gefallen. Allerdings habe ich auch einiges zu bemängeln.

Zunächst zur Story: Die Anfangsszene fand ich unglaublich gut beschrieben. Alles was danach kam, war zwar auch gut und spannend, hat mich aber nicht so sehr in den Bann gezogen, wie sonst. Vielleicht lag das an der Kürzung? Vielleicht lag es auch daran, dass sich Zorn irgendwie sehr verändert hat? Ich hatte stellenweise wirklich meine Mühe, die beschriebene Person mit Zorn in Einklang zu bringen. Auch die Dialoge zwischen Zorn und Schröder fand ich nicht mehr so cool genial, wie in den früheren Folgen. Das klingt nun furchtbar negativ. Doch so ist es nicht gemeint. Ich fand es nur bemerkenswert.

Doch was mich wirklich aufgeregt hat, war das absolute Unverständnis von Schröder und Frieda Borck. Wer das Hörbuch schon gehört hat, wird wissen, welche Szene ich hier anspreche. Wie siehst du das? Ich meine, wir sind doch alle als erstes einmal Menschen. Für mich kommen Job und Anweisungen erst danach. Ich fand Zorns Verhalten menschlich absolut nachvollziehbar. Doch er wird mit heftiger Missachtung gestraft. Da braucht man sich eigentlich nicht mehr zu wundern, dass der Mensch heute nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Andere Dinge wie Vorschriften, Regeln und Pflichtbewusstsein stehen über den menschlichen Bedürfnissen. Ich finde das schlimm.

Der Showdown am Ende war auch wieder sehr klasse beschrieben. Unglaublich dramatisch was hier passiert.

D. h. für die Bewertung: Insgesamt ist „Wie du mir“ eine wirklich gute Fortsetzung der Reihe, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man die Zorn-Reihe gerne mag.

David Nathan als Sprecher fand ich wieder sehr gut.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Stephan Ludwig – Zorn: Wie du mir

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Lester Powell – Die Dame ist leichtfertig

Beschreibung
Philip Odell tappt in die Falle. Anfangs soll Philip Odell nur dem Verschwinden von Paula Ballard nachspüren, einem Fotomodell und außerdem die Adoptivtochter eines Londoner Unternehmers. Doch er gerät in finstere Kreise: Seine Partnerin Heather McMara wird entführt und Philip erpresst: Er soll heiße Ware nach Paris schmuggeln, begleitet von der überaus attraktiven Margaret. Und noch ahnt er nicht, in welche Gefahr er sein Leben – und das seiner geliebten Heather – dadurch bringt.

Sprecher
Albert-Carl Weiland, Brigitte Dryander, Fritz Haneke u. v. m. (-> Hörspiel)

Länge
3 h 52 m

Meine Meinung
Nostalgisch. Dieses Hörspiel ist bereits etwas älter… ca. so alt wie ich 😉 Doch trotz des schon fortgeschrittenen Alters ist diese Detektivgeschichte kurzweilig, mitreißend und mit herrlichen Dialogen gespickt. Auch der Plot ist durchweg sehr clever durchdacht und aufgebaut. Am Ende darf man dann auch noch richtig um das Leben der Protagonisten zittern. Soviel zu wirklich sehr guten Detektivgeschichte.

Nun zur Machart des Hörspiels: Prinzipiell fand ich es gut gemacht. Alle Sprecher fand ich toll und passend gewählt. Doch eine Unart, die zu der damaligen Zeit gerne angewendet wurde, ist diese furchtbar schrille, disharmonische Melodie, die nach manch einer Sequenz eingespielt wurde. Gar furchtbar finde ich das. Als Hörer bemerkt man durchaus selbst, dass es gerade sehr brenzlig für die Protagonisten wird. Da braucht es nicht diese in den Ohren schmerzenden Geräusche. Dafür gibt es ganz klar Punktabzug. Auch wenn es damals so üblich war, das hat mich schon immer furchtbar gestört.

Doch insgesamt ist diese antiquierte Detektivgeschichte eine herrlich erfrischende Story, die durch ihre spritzigen Dialoge wirklich glänzt.

Weitere Informationen
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Eva Almstädt – Ostseetod (Pia Korittki 11)

Beschreibung
In einem kleinen Dorf an der Ostsee verschwindet ein elfjähriges Mädchen. Die groß angelegte Suchaktion bleibt erfolglos; angeheizt durch Gerüchte formiert sich eine Bürgerwehr. Kurz darauf wird im Wald die Leiche eines Mannes gefunden – Mord, wie sich herausstellt.

Welche Verbindung besteht zwischen dem Toten und dem verschwundenen Kind? War der Tote Laras Entführer? Kommissarin Pia Korittki, selbst Mutter, weiß, dass jede Sekunde zählt. Und dann ist plötzlich ein zweites Mädchen verschwunden…

Sprecher
Sabine Arnhold

Länge
12 h 04 m

Meine Meinung
Ein elfjähriges Mädchen ist spurlos verschwunden. Welch eine dramatische Vorstellung! Das ging mir direkt sehr unter die Haut und das große Zittern fing an. Dann erfährt man so einiges über die Leute aus dem Dorf. Schnell hatte ich einen für mich eindeutig Verdächtigen gefunden.

Doch als dann noch ein zweites Mädchen verschwand, fing ich an zu zweifeln. Irgendwas passte da dann doch nicht in meine Theorie. Gebannt lauschte ich also weiter. Ok, sonderlich viele sympathische Leute gibt es in diesem Dorf nicht – aber das kann man sich ja für gewöhnlich nicht aussuchen. Bei manch anderen Geschichten hatte ich schon ziemlich Probleme, wenn mir die Personen in der Überzahl unsympathisch waren. Doch hier war das anders. Schließlich ging es darum, dieses hilflose Mädchen wiederzufinden. Und da stellt man die Sympathie gerne mal hintenan.

Mir hat die Story wieder sehr gut gefallen. Ich konnte gut miträtseln, ich fand sie durchweg sehr spannend und  mit der für mich äußerst überraschenden Wendung im letzten Drittel hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Warum hier allerdings eine andere Sprecherin genommen wurde, weiß ich nicht. War Anne Moll vielleicht krank? Anders kann ich mir nicht erklären, warum man nach 10 erfolgreich von Anne Moll gelesenen Folgen plötzlich den Sprecher wechselt. Ok, bei der letzten Folge fand ich sie auch nicht so gut. Das ist aber kein Grund, wie ich meine.

Doch die Wahl der anderen Specherin fand ich nach kurzer Eingewöhnung auch richtig gut. Je länger ich hörte, desto weniger fiel mir noch auf, dass es eine andere Sprecherin ist.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Eva Almstädt – Ostseetod (Pia Korittki 11)

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Andreas Winkelmann – Housesitter

Beschreibung
Stell dir vor, du kommst mit deiner Freundin aus dem Urlaub in dein Haus zurück. Du merkst sofort, dass irgendetwas anders ist: Die Möbel sind verrückt. In der Küche stehen benutzte Töpfe. Die Handtücher riechen fremd.

Dann spürst du einen jähen Schmerz – und es wird Nacht um dich. Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt. Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Richard Barenberg

Länge
13 h 34 m

Meine Meinung in Kürze:
Der selbsternannte Housesitter ist nicht gerade zimperlich. Er hat einen Traum und diesen verfolgt er akribisch. Die Story an sich ist ziemlich gut, wenn auch nicht gerade berstend vor Spannung.

Normalerweise liege ich mit meinen Vermutungen, wer denn wohl der Übeltäter ist, daneben. Hier allerdings nicht. Schon sehr schnell war mir hier klar, vor wem man sich in Acht nehmen muss.

Den Sprecher Richard Barenberg fand ich hier etwas steif. Eine kleine Auflockerung gibt es etwa in der Mitte des Hörbuches, als Barenberg eine weibliche Stimme spricht, obwohl es eine männliche Rolle war und er sich selbst korrigiert. Ein klarer Fehler, der wohl vergessen wurde, herauszuschneiden. Doch finde ich das nicht schlimm, im Gegenteil, es lässt einen kurz aufhorchen, zurückspulen, nochmals hören und grinsen. Netter kleiner Fauxpas.

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Weitere Informationen
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Andreas Gruber – Todesreigen (Sneijder & Nemez 4)

Beschreibung
Die Rückkehr von Nemez und Sneijder

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen hat, wird Sabine Nemez – Kommissarin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Achim Buch

Länge
15 h

Meine Meinung in Kürze
Der vierte Teil der Reihe  fängt gleich mit einem ziemlich schockierenden Unfall an. Es geht zwar nicht ganz so dramatisch weiter, das würde ja aber auch kein Mensch aushalten. Es geschehen jedoch weitere hochdramatische Selbstmorde und als Zuhörer rätselt man zunehmend, was denn wohl dahintersteckt.

Mir hat „Todesreigen“ sehr gut gefallen. Es war eine würdige Fortsetzung der Reihe.

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Mark Douglas-Home – Ein Grab in den Wellen (Sea Detective 1)

Beschreibung
Cal McGill ist Meeresbiologe. Seine Spezialität: per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsünder zur Strecke zu bringen. Doch bei seinem Einsatz für die Natur überschreitet der Sea Detective bisweilen legale Grenzen: Als er in den Gärten hochrangiger Politiker Weißen Silberwurz pflanzt, um auf den Klimawandel hinzuweisen, nimmt man ihn fest. Detective Helen Jamieson von der Polizei Edinburgh kommt der sympathische junge Mann gerade recht.

Denn vor der Küste wurden kurz zuvor zwei abgetrennte Füße entdeckt. Bei ihren Recherchen stoßen Cal und Helen auf ein Netz aus Korruption, Ausbeutung und Menschenhandel. Und auf ein indisches Mädchen, das sie vielleicht noch retten können.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Michael Schwarzmaier

Länge
11 h 29 m

Meine Meinung
Insgesamt gesehen fand ich diesen Krimi ziemlich gut, allerdings gibt es nicht nur positive, sondern auch einige negative Dinge zu erwähnen.

Zunächst das Positive:
Der Protagonist Cal ist ein sympathischer Typ, der in keine Schublade passt. Das finde ich persönlich schon mal sehr interessant. Allerdings war er manches Mal auch ziemlich blauäugig und vertrauensseelig.

Das indische Mädchen fand ich gut beschrieben, sie hat eine erstaunliche Entwicklung während der Story durchlebt.

Auch Helen Jamieson fand ich klasse. Insbesondere wie sie mit dem Ekel von Chef umging. Ja Sir, nein Sir, doch Sir – das waren herrliche Dialoge. Da musste ich oft schmunzeln.

Der Plot insgesamt war auch sehr interessant und gut aufgebaut.

Doch nun das Negative
Die Geschichte um Cals Opa fand ich langatmig und auch irgendwie fehl am Platz. Meiner Meinung nach nahm dieser Teil einen viel zu großen Raum in der Story ein. Es war zwar durchaus eine recht interessante Story, aber für meinen Geschmack passte sie einfach nicht richtig in die Story. Man hätte da vielleicht eine eigene Geschichte daraus machen können.

Auch den Sprecher fand ich nicht so passend. Er las fast das ganze Buch ein bisschen so, als würde er eine Komödie sprechen. Das fand ich für das dramatische Thema wirklich unpassend.

Ja, es fällt mir schon ein wenig schwer, diese Story zu bewerten. Denn es lohnt sich schon, sich diese Story anzuhören, trotz der negativen Aspekte. Aber vielleicht sehe auch nur ich das so. Ergo gilt auch hier: Selbst anhören und eigene Meinung bilden.

Weitere Informationen
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Charlotte Link – Die Betrogene

Beschreibung
Kate Linville hat für Menschen nicht viel übrig. Als Polizistin bei Scotland Yard ist sie stets professionell und distanziert. Der einzige Mensch, dem sie vertraut, ist ihr Vater. Doch als dieser ermordet aufgefunden wird, zerspringt Kates Welt in tausend Einzelteile.

Um den Mörder ihres Vaters zu finden, kehrt sie zurück in ihr Heimatdorf. Dort leitet ausgerechnet der alkoholkranke Detective Chief Inspector Caleb die Ermittlungen – und er tritt auf der Stelle. Ein weiterer Mord geschieht. Und die Verbindungen zu dem Fall von Kates Vater bringen dessen dunkle Vergangenheit ans Licht.

„Die Betrogene“ ist ein fesselnder Thriller in gewohnt erstklassiger Charlotte Link Manier. Deren Erzählkunst und die Stimme der Schauspielerin Claudia Michelsen verleihen den Charakteren Tiefgang und sorgen für ein Hörerlebnis voller Spannung und überraschender Wendungen. Ein Thriller, der hinterfragt, ob unsere Liebsten immer die sind, für die wir sie halten. Gänsehaut-Garantie!

Sprecher
Claudia Michelsen

Länge
20 h 45 m

Meine Meinung in Kürze
„Wow. Das fand ich mal wieder so richtig gut.“ Leider ist das alles, was ich mir zu diesem Hörbuch notiert habe. Ich war überzeugt, dass ich das so schnell nicht vergessen würde. Doch weit gefehlt. Jetzt, da ich die Rezension endlich schreiben will, weiß ich zwar immer noch, dass ich die Story ganz toll fand, ich weiß sogar noch, wie die Auflösung war, aber wirklich etwas dazu schreiben, kann ich nicht mehr.

Sorry Leute, ich gelobe Besserung 😉

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Elly Griffiths – Totenpfad (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 1)

Beschreibung
Dr. Ruth Galloway, forensische Archäologin, liebt Katzen und alte Knochen. Vor zehn Jahren verschwand die fünfjährige Lucy Downey. Seitdem schreibt ein Unbekannter verstörende Briefe, die Detective Chief Inspector Harry Nelson von der Norfolk Police um den Schlaf bringen. Als an einem nebligen Herbsttag in den Salzwiesen nahe der Küste Mädchenknochen gefunden werden, ist er sich sicher, dass es Lucys sind. Doch die Archäologin Ruth Galloway sieht auf einen Blick: ein Fund aus vorgeschichtlicher Zeit. Damals opferte man Menschen in heidnischen Ritualen – an Plätzen, wo Land und Wasser aufeinandertreffen.

Dann verschwindet ein weiteres Mädchen. Harry und Ruth ahnen, dass sie dem Täter nahe sind. Wie nahe, ahnen sie allerdings nicht.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
8 h 56 m

Meine Meinung
Um diesen Krimi zu hören, brauchte ich zwei Anläufe. Doch beim zweiten Anlauf hörte ich es dann fast auf einen Rutsch durch.

Dr. Ruth Galloway war mir sofort sympathisch. Sie liebt Katzen, lebt lieber sehr abgeschieden in einem kleinen Häuschen und sie liest gerne. Kurz: eine mir rundum sympathische Person. Intelligent und unabhängig ist sie auch noch. Und sie plagt sich mit ihrem Übergewicht herum. Sympathisch daran finde ich, dass sie trotzdem nicht ständig fastet, sondern sich viel mehr Gedanken darum macht, ob bald der Gurt im Auto nicht mehr um sie passen wird.

Harry Nelson, der Detective Chief Inspektor, plagt sich seit 10 Jahren mit dem Fall eines vermissten Mädchens herum. Als Knochen gefunden werden, befürchtet er, dass es sich um das vermisste Mädchen handelt. Doch Ruth erkennt sofort, dass dieses Mädchen schon viel länger tot ist. Über die Briefe, die Harry seit dem Verschwinden des Mädchens in regelmäßigen Abständen erhält, kommen sich Ruth und Harry näher.

Sehr interessant fand ich die Informationen, die man über heidnische Bräuche erhält. Auch die Episoden der Umweltschützer etc. fand ich gut und glaubhaft beschrieben. Und natürlich die Landschaftsbeschreibungen waren sehr außergewöhnlich und dadurch äußerst interessant für mich.

Insgesamt ist „Totenpfad“ ein ruhiger und trotzdem spannender Krimi. Er glänzt durch die Abwesenheit von brutalen Szenen (bis auf einmal). Clever aufgebaut steigert sich die Spannung bis zur überraschenden Auflösung, die für Ruth lebensgefährlich wird.

Gabriele Blum passte ganz hervorragend zum Charakter der Dr. Ruth Galloway. Ich mag ihre Stimme einfach sehr gerne.

Weitere Informationen
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Eva Almstädt – Ostseefeuer (Pia Korittki 10)

Beschreibung
Der Pastor eines Ostseedorfes wird tot in der Sakristei aufgefunden – ermordet. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team vom K1 in Lübeck übernehmen die Ermittlungen. Doch der Fall gestaltet sich schwierig, denn der Pastor scheint keine Feinde gehabt zu haben. Erst als ein zweiter Mord geschieht, beginnen die Fassaden zu bröckeln. Pia, die privat um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix kämpfen muss, macht eine unglaubliche Entdeckung…

Sprecher
Anne Moll

Länge
10 h 28 m

Meine Meinung
Der zehnte Teil der Reihe war wieder recht gut, aber nicht so gut, wie die meisten anderen Teile. Es gab hier ziemlich wenig Spannung, der Fall war zwar interessant, aber ich fand ihn letztendlich nicht so wirklich schlüssig. Vielmehr kam mir die Auflösung doch etwas konstruiert vor, völlig unspektakulär und etwas lustlos. Trotz aller Erklärungen im Nachhinein, wollte mir das Ende nicht so recht gefallen.

Interessant fand ich wieder die privaten Probleme von Pia. Dieses Mal ging es um das Sorgerecht für den kleinen Felix, Pias Sohn.

Eines muss ich allerdings dieses Mal wirklich bemängeln. Und zwar die Sprecherin. Eigentlich hat sie mir bisher immer sehr gut gefallen. Doch hier hat sie einzelne Personen (insbesondere die 100-Jährige) derart furchtbar gesprochen, dass ich jedes Mal eine Gänsehaut bekam. Und das kann ich ja gar nicht leiden. Doch auch andere Szenen fand ich wirklich anstrengend vertont. Nein, also dieses Mal muss ich Anne Moll leider 2 Pingu-Punkte abziehen.

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Weitere Informationen
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Linda Castillo – Böse Seelen (Kate Burkholder 8)

Beschreibung
Die junge Rachel Esh wird tot im Wald gefunden. Sie war fünfzehn und erfror jämmerlich. Offenbar wollte sie weg von zu Hause. Schon längere Zeit machen böse Gerüchte die Runde über diese isolierte Amisch-Gemeinde im Bundesstaat New York. Aber niemand will offen sprechen. Deshalb bittet die örtliche Polizei Kate Burkholder um Hilfe. Allein und auf sich selbst gestellt soll sie herausfinden, was sich dort wirklich abspielt. Kate gibt sich als trauernde Witwe aus und taucht ein in eine Welt, die voller Verbrechen und Grausamkeit ist.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Tanja Geke

Länge
9 h 59 m

Meine Meinung
Ach herrjeh! Dieses Mal meint es das Schicksal mit Kate Burkholder nicht gut. Sie wird darum gebeten, ihren ersten Undercover-Einsatz in einer Amisch-Siedlung anzutreten. Denn dort ist ein junges Mädchen unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen und beängstigende Gerüchte kommen auf. Kate – bei ihrem Stolz und ihrer Neugierde gepackt – nimmt den Auftrag natürlich an und begibt sich damit selbst in höchste Lebensgefahr.

Sie fädelt ihre Undercover-Mission sehr geschickt ein und fällt in der Siedlung nicht weiter auf. Sie ist eben die Neue, die Witwe, die einen Neuanfang wagt. Sie integriert sich perfekt und kann Stück für Stück die Leute kennenlernen und ihr Vertrauen gewinnen. Doch irgendwann wird die Situation dann doch brenzlig für sie. Sogar sehr!

Ob es das nun war mit der Kate-Burkholder-Serie werde ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel möchte ich dazu sagen: Auch der 8. Teil der Serie ist wieder äußerst spannend und kurzweilig. Adrenalin gibt es noch reichlich obendrauf.

Tanja Geke als Sprecherin mag ich zwar aus der Vergangenheit nicht so sehr, aber sie mausert sich in meinen Ohren immer mehr zu einer wirklich guten Sprecherin. Besonders zur Kate-Burkholder-Reihe passt sie meiner Meinung nach mittlerweile richtig gut.

Weitere Informationen
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Siehe auch: