Charles Foster – Der Geschmack von Laub und Erde

Beschreibung

»Ich wollte wissen, wie es ist, ein Wildtier zu sein.«

Und nicht nur eins. Charles Foster möchte das Leben von einigen Tieren ganz genau kennenlernen und schlüpft dafür in das Leben von Dachs, Otter, Fuchs, Rothirsch und Mauersegler. Für einige Wochen und Monate wagt er den Versuch der Annäherung, der Blickwinkelveränderung und begibt sich in Wald, Fluss und Lüfte. Er lebt in einem Dachsbau, schwimmt im Fluss mit den Ottern und durchstöbert als Großstadt-Fuchs die Mülltonnen der Londoner Hinterhöfe. Und dabei lernt er tatsächlich eine Menge über das Leben der animalischen Anderen. Doch noch mehr lernt er letzten Endes darüber, was es heißt, Mensch zu sein. Wanja Mues erweckt das Sachbuch des Zoologen Charles Foster in gekürzter Lesung für den Hörer zum Leben.

»Der Geschmack von Laub und Erde. Wie ich versuchte, als Tier zu leben« – ein so philosophisches wie unterhaltsames Hörbuch von Der Audio Verlag, gelesen von Wanja Mues

Wie weit reichen freier Wille und Autonomie? Kann man sich gegen das Menschsein entscheiden? Was ist der unveränderliche Kern eines Individuums? Kann man sich das Andere zugänglich, verständlich machen und die große Einsamkeit überwinden? Charles Foster macht den Selbstversuch: Konventionen, Grenzen überschreiten, Sinne schärfen, in andere Dimensionen blicken, immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen werden und am Ende doch die Verbindung alles Lebendigen spüren. Wie es ihm ergeht mit Erde in der Nase, auf allen Vieren kriechend,  Langeweile, Angst oder Neugierde verspürend, schildert dieses Sachhörbuch mal wissenschaftlich, mal philosophisch-poetisch, mal unglaublich unterhaltsam.

Tier sein – ein Selbstversuch

Der Schauspieler Wanja Mues liest diese kluge und skurrile Versuchsanordnung ruhig und doch eindringlich. Seine klare, tiefe Stimme vermag es, wie auch in unzähligen anderen Hörbüchern, den Hörer mit sich fortzunehmen. Neben »Der Geschmack von Laub und Erde. Wie ich versuchte, als Tier zu leben« las er »Die Toten« von Christian Kracht für DAV ein.

Charles Fosters außerordentlich faszinierendes Sachbuch »Der Geschmack von Laub und Erde. Wie ich versuchte als Tier zu leben» erscheint als gekürzte Lesung auf 5 CDs bei DAV.

Sprecher
Wanja Mues

Länge
5 h 56 m

Meine Meinung
Mit welchem Satz macht man sich bei mir schlagartig unbeliebt? Genau, mit diesem Satz hier: „Ich hasse Katzen.“  Tja, Herr Foster, das war es dann auch gleich wieder mit der zarten Bande, die ich zu knüpfen versuchte.

Aber von dieser mir völlig unverständlichen Sichtweise einmal abgesehen, frage ich mich schon, was Herr Foster für ein Mensch ist. Ok, zu versuchen, wie ein Dachs zu leben, kann ich mir ja noch einigermaßen vorstellen. Aber wie ein Mauersegler? Wie bitte soll das denn gehen? Oder ist der Titel einfach nur irreführend? Doch nein, es heißt im Untertitel ja: Wie ich versuchte, als Tier zu leben. Ich denke, hier kommt es auf das Versuchen an. Denn wie soll es einem Menschen auch gelingen, wie eine andere Tierart zu leben. Ich finde seine Versuche, in fünf verschiedene Tierarten hineinzuschlüpfen, mehr als seltsam.

Ich hatte eigentlich sehr hohe Erwartungen an dieses Hörbuch. War ich doch sehr gespannt, wie er das bewerkstelligt hatte. Doch vielmehr, als dass er sich am Boden wälzte und aus Mülltonnen Futter klaute, war hier nicht. Klar, er nahm z. B. den Waldboden deutlicher wahr, als wenn man mit etwa 170 cm Abstand darüber läuft. Da er seine Experimente aber auch immer nur recht kurz durchführte und immer wieder in sein trautes menschliches Heim zurückkehrte, finde ich den Titel schon etwas anmaßend.

Vielleicht sollte ich auch ein Buch schreiben mit dem Titel: Wie ich versuchte, als Katze zu leben. Ich bleibe am Samstag den ganzen Tag im Bett und schlafe, schreie dann solange, bis mir jemand essen bringt und gehe dann nachts on tour. Ob das wohl auch ein Bestseller wird? 😉

Doch es gibt auch einen Lichtblick. Denn stellenweise wurden seine Selbstversuche sehr humorvoll beschrieben. Schmunzeln kann man also ab und an.

Wanja Mues als Sprecher hat mir auch sehr gut gefallen. Somit war dieses Hörbuch für mich eine echte Kopfschüttel-/Schmunzel-Partie.

Herzlichen Dank an D>A<V für das Rezensionsexemplar.

Andreas Popp, Rico Albrecht – Plan B – Revolution des Systems für eine tatsächliche Neuordnung

Beschreibung
Plan B ist unsere Alternative zur „Alternativlosigkeit“ der Politik. Anstatt innerhalb des bestehenden Finanzsystems über Wachstum und Schulden zu diskutieren, bieten wir „radikale“ (lat.: Radix = Wurzel) Lösungsvorschläge an. Fließendes Geld, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen und eine freie Presse ergeben im Verbund eine echte Alternative.

Sprecher
Andreas Popp, Sebastian Ganso (Wissensmanufaktur)

Länge
2 CDs

Meine Meinung
Vorgestern habe ich das Hörbuch bekommen. Bisher habe ich es schon drei Mal gehört, so interessant finde ich diese Alternative zur Alternativlosigkeit unserer gegenwärtigen Politik. Ok, es ist ja auch nicht sonderlich lange, dafür aber inhaltlich prall gefüllt mit einer sehr guten Idee.

Ich denke, dieses Hörbuch ist für alle diejenigen von großem Interesse, die von unserem Parteieinerlei die Nase voll haben und nach anderen Methoden für eine wirklich bessere Zukunft suchen. Ganz klar angeprangert wird hier unser herrschendes Finanzsystem, welches so nicht mehr lange funktionieren kann und wird.

Mir persönlich leuchtet dieser vorgestellte Plan B ein, auch wenn er nicht ganz leicht zu verstehen ist, da man seine lebenslang eingetrichterte Sichtweise gänzlich über Bord werfen muss. Die Wissensmanufaktur.de schreibt übrigens nicht nur über ihre Pläne, sie setzt sie auch Schritt für Schritt um, was in mir dann doch wieder einen Funken Hoffnung für unsere Zukunft zündet. Und jeder kann dabei mitmachen!

Weitere Informationen
Dieses Hörbuch gibt es bei der Wissensmanufaktur.de zu kaufen und auch als kostenlose Textdatei (im pdf-Format) in verschiedenen Sprachen zum Herunterladen: Andreas Popp, Rico Albrecht – Plan B

Bertolt Brecht – Leben des Galilei

leben-des-galileiBeschreibung
Bertolt Brecht – Leben des Galilei ist eines seiner bedeutendsten Werke. Die Frage nach moralischer Verantwortung von Wissenschaftlern für die Resultate ihrer Arbeit ist hochaktuell.

Mit Beginn der kriegerischen und friedlichen Nutzung von Kernenergie müssen sich Forscher immer stärker mit dem Resultat ihrer Arbeit auseinandersetzen. Egal, ob es sich um Atommüll, Genmais oder Internet-Trojaner handelt. Bertolt Brecht (1898-1956) verwebt in Leben des Galilei meisterhaft die Konfliktfelder moderner Wissenschaften mit der Geschichte des Naturwissenschaftlers Galileo Galilei (1564-1642).

Das Leben des Galilei spielt in Italien im 17. Jahrhundert und umfasst einen Zeitraum von 28 Jahren. Der Physiker Galileo Galilei steht exemplarisch für den gesellschaftlichen Aufbruch dieser Zeit. Um sein städtisches Gehalt aufzubessern, bemächtigt er sich fremder Erfindungen. Mit einem neuartigen Teleskop bestätigt er, dass keineswegs die Erde im Mittelpunkt des Universums steht. Ein Konflikt mit der katholischen Kirche lässt nicht lange auf sich warten. Galileo wird als Ketzer verfolgt und mit Folter bedroht. Als alter Mann im eigenen Haus eingesperrt, verzweifelt Galileo darüber, seine wissenschaftlichen Prinzipien verraten und sich der Inquisition gebeugt zu haben. Brecht schuf verschiedene Überarbeitungen des Stücks und stellte unter dem Eindruck der Atombombenabwürfe am Ende des Zweiten Weltkriegs die moralische Verantwortung der Wissenschaftler für ihr Handeln heraus. Das Leitthema kirchlicher Allmacht schwächte er hingegen ab.

Die Werke Bertolt Brechts erscheinen im Suhrkamp Verlag. www.suhrkamp.de

Galileo, der Song des Balladensängers mit dem Text von Bertolt Brecht und der Musik von Hanns Eisler, stammt aus einer Koproduktion des Staatsschauspiels Dresden und des Maxim Gorki Theaters Berlin in der Regie von Armin Petras. www.staatsschauspiel-dresden.de | www.gorki.de

Sprecher
Christian Bergmann, Anna-Maria Böhm, Frank Casali, Macel Eid, Silke Franz, Antje Hamer, Aischa Lina Löbbert, Malte Müller, Marvin Thiede, Isabel Vollmer, Alexander Weikmann, Tobias Wollschläger, Luca Zamperoni, Jonas Baeck, Wolfgang Michalek und anderen – mit Musik von Hanns Eisler

Länge
3 CDs

Meine Meinung
Um was es in diesem Hörbuch geht, wird oben ja bereits umfangreich beschrieben. Deshalb möchte ich mich hier mehr der Machart des Hörbuchs widmen. Es ist ein Schauspiel als Hörspiel. Es gibt Szenenauftritte, einen Erzähler und ganz viele Stimmen, die ein Hörspiel aus dem Ganzen machen. Auch gibt es hier und da Gesangseinlagen, die zwar inhaltlich perfekt passten, mir persönlich aber nicht so gut gefallen haben.

Dieses Hörbuch ist völlig anders, als alles andere was ich bisher gehört habe. Ich konnte mir zunächst nicht so recht vorstellen, dass ein Schauspiel derart gut als Hörbuch/Hörspiel umgesetzt werden kann. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Ein Glück. Denn es ist äußerst informativ, lehrreich und trotzdem sehr kurzweilig gestaltet. Ich habe es in einem Rutsch durchgehört.

Die Sprecher fand ich alle in ihren jeweiligen Rollen sehr gut. Sie waren durch die Bank weg äußerst engagiert und stimmlich passend.

Warum nun keine vollen 5 Pingus? Weil mir die Gesangseinlagen einfach nicht gefallen haben. Alles andere hat die volle Pingu-Punktzahl verdient.

Doch wie so oft ist alles Ansichtssache. Ein anderer findet vielleicht gerade die Gesangseinlagen ganz hervorragend. Deshalb gilt auch hier – wie immer – höre es dir selbst an.

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Herzlichen Dank an den AMOR-Verlag für das Rezensionsexemplar.

Kim Thúy – Der Klang der Fremde

Der Klang der FremdeBeschreibung
„Man glaubt immer, das Leben von Einwanderern sei nur schwer. Und vergißt dabei, dass ihre Erfahrungen auch wunderbare, lustige, bewegende und oft ganz absurde Momente umschließen…“

Als Zehnjährige flieht Kim mit ihren Eltern aus Vietnam in den Westen. In unvergesslichen Bildern erzählt sie von Flucht und Neubeginn, von Schmerz und Lust der Erinnerung und dem täglichen Glück, sein Leben zu wagen! Ein berührender, sehr persönlicher Lebensroman, in einer meisterhaften poetischen Sprache.

Kim Thúy wurde 1968 in Vietnam geboren, in einem Land, das seit 1955 von Krieg zerstört wurde. 1978 entschlossen sich ihre Eltern mit den drei Kindern vor der kommunistischen Gewaltherrschaft zu fliehen – eine Odyssee über das Meer, ein abenteuerliches Unternehmen, da die Boote, in die die Flüchtlinge gepfercht wurden, meist alt und untauglich waren. Die Flucht als „boatpeople“ gelang und Kim konnte in Kanada ein neues Leben beginnen. Sie studierte an der Universität von Montréal Jura und Sprachwissenschaften, arbeitete als Übersetzerin, Rechtsanwältin, Gastronomin und Gastrokritikerin für Radio und Fernsehen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Montréal.

„Ein kleines Buch von der Größe eines Epos“ (ELLE)

Sprecher
Marit Beyer

Länge
3 CDs

Meine Meinung
„Der Klang der Fremde“  ist das neue Buch aus dem Bonnevoice-Verlag. Nicht sehr verwunderlich also, dass es sich hier wieder um eine Autobiografie handelt.

Dieses Hörbuch erzählt die Flucht und den Neubeginn der jungen Vietnamesin Kim Thúy, die als Kind mit ihren Eltern als sogenannte „Boat People“ aus Vietnam flohen und in Kanada ankamen.

Kim Thúy versteht es wunderbar, selbst schlimme Erlebnisse mit Leichtigkeit zu erzählen. Da hört man das Gesagte und wenn man dann mal genauer darüber nachdenkt, ist man leicht schockiert, da die Sprache und der Inhalt eigentlich in Widerspruch stehen. Ich denke, derart genial kann man darüber nur schreiben, wenn die Geschehnisse schon lange zurückliegen und man viel Zeit zum Verarbeiten hatte.

Doch hier werden einem nicht nur Schreckensbilder beschrieben. Ganz im Gegenteil. Sehr oft musste ich hier auch schmunzeln, ob der kleinen und größeren Missverständnisse oder dergleichen. Als Beispiel möchte ich hier nur die Szene in der Schule erwähnen, in der die Lehrerin fragt, was sie alle zum Frühstück essen würden. Suppe, Reis und Fleisch konnte das ja wohl unmöglich sein. Da musste sie die Frage falsch verstanden haben. Für Kanadier einfach unvorstellbar.

Marit Beyer als Sprecherin passte als Stimme perfekt zu dieser Autobiografie. Sie verstand es sehr gut, sich selbst in den Hintergrund und die Geschichte voll und ganz in der Vordergrund zu stellen. Es war sehr angenehm, ihr zu lauschen.

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den BONNEVOICE Hörbuchverlag.

Doris Lautenbach – Berlin skurril 2

Berlin skurril 2Beschreibung
„Berlin skurril“ geht weiter! Wieder hat Doris Lautenbach vier Stories aufgenommen, wieder eine besser als die andere.

Im Einzelnen finden sich auf dieser CD folgende Geschichten:

Schneewittchen
Ich versuchte den Gedanken an meine Vorgängerinnen zu verdrängen. Keine von ihnen hätte mir jemals das Wasser reichen können. Ich redete mir leise beruhigend zu. Und jetzt gab es sowieso nur noch uns beide. Das war alles, was zählte (16:10).

Viel Glück, Georgie
Normalerweise war er geistreich und begnadet. Er liebte seine schöpferische Tätigkeit. Alles war erleuchtet und groß und göttlich. Heute aber nicht. Heute war der Wurm drin (15:28).

Katzenjammer
Dann trafen sich unsere Blicke. Seine Ausstrahlung, die Kraft seiner Persönlichkeit, all das machte mich schwindelig. Aber die Radikalität seines Vorschlags übte eine derartige Anziehungskraft aus, dass ich nicht anders konnte, als seinem Vorschlag zuzustimmen (15:32).

Wolfsnacht
Das Wochenende wird exzessiv. Wir nehmen enorme Mengen Alkohol zu uns. Irgendein schaumiges, rosafarbenes Getränk, es schmeckt wie flüssige Zuckerwatte. Kindheitserinnerungen an Jahrmarktbesuche und Geburtstags- feiern steigen wirr in mir auf, bevor sie in meinem Hirn platzen. Die rosa Brause knallt rein und die Drogen tun ihr Übriges (19:40).

Sprecher
Doris Lautenbach

Länge
1 CD

Meine Meinung
Heute schon gelacht? Nein? Na, dann wird es höchste Zeit für „Berlin skurril 2“.  Übel gelaunt kam ich gestern von der Arbeit nach Hause. Doch der Blick in den Briefkasten änderte schlagartig meine Stimmung. Ich hatte den Umschlag noch nicht auf und doch hatte ich schon ein Lächeln in meinem Gesicht. Meine Hoffnung bewahrheitete sich! Berlin skurril 2 steckte im Umschlag und sofort musste ich an das erste Hörbuch mit 4 Kurzgeschichten denken. Die CD damals fand ich klasse! Entsprechend groß war meine Vorfreude.

Der Zufall meinte es auch noch gut mit mir, denn just am Abend zuvor hatte ich mein letztes Hörbuch fertig gehört und noch keine Ahnung, was ich als nächstes hören könnte. Diese Frage war nun geklärt. Kaum zur Tür drin, schaltete ich als erstes meinen Rechner ein und spielte das Hörbuch auf den Player. Und los ging der Spaß.

Mit „Schneewittchen“ im Ohr bereitete ich mein Essen zu – schnell überkam mich ein kalter Schauer… Schneewittchen ist eine was? Ich riss die Augen vor Entsetzen auf – doch ich lauschte tapfer weiter. Sie wurde mir zunehmend sympathischer, dieses kleine gerissene Schneewittchen. Und zum Ende der Story hatte sie mein vollstes Verständnis 😉

„Viel Glück, Georgie“ begleitete mich beim Essen. Ich muss gestehen, das Essen gestaltete sich hin und wieder etwas schwierig, da ich so sehr über die verwandschaftlichen Verhältnisse schmunzeln musste, über die sich Georgie heftigst beschwerte. Die Pizza war alle, die Story beendet – herrlich.

Weiter ging es mit „Katzenjammer“ während dem aufräumen. Sofort breitete sich Entsetzen in mir aus. Oh mein Gott, bitte nicht, dachte ich – und schon kam die Lösung daher… Hehe, jaja… alles fällt irgendwann auf einen zurück… 😉

Und zur vierten Geschichte „Wolfsnacht“ will ich gar nichts sagen.

So war ich nun leider schon wieder am Ende des Hörbuchs angelangt. Traurig. Ich könnte Doris Lautenbach stundenlang zuhören und mich über ihre äußerst gelungenen Kurzgeschichten amüsieren. Sie hat einen herrlichen Humor und pointiert immer perfekt. Das machen ihre Kurzgeschichten für mich wirklich zu etwas ganz besonderem. Hoffentlich wird es weitere solcher CDs von ihr geben.

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Ganz herzlichen Dank an Doris Lautenbach für das Rezensionsexemplar!

Hier geht es direkt zur Website von Doris Lautenbach, auf der man das Hörbuch bestellen/downloaden kann.

Siehe auch:

Gwen Cooper – Homer und ich

Homer und ichBeschreibung
Das Letzte, was Gwen Cooper wollte, war noch eine Katze. Zwei hatte sie schon, obendrein einen schlecht bezahlten Job und ein frisch gebrochenes Herz. Doch bei dem drei Wochen alten, blinden Kätzchen, das niemand wollte, war es Liebe auf den ersten Blick. Homer wuchs zu einem Teufelskerl mit einem großen Herzen heran. Seine Treue, seine Liebe und seine Freude inspirierten Gwen jeden Tag und veränderten ihr Leben. Als sie den Mann traf, den sie später heiraten würde, wusste sie, dass sie Homer eine wichtige Einsicht verdankte: Liebe sehen wir nicht mit den Augen.

Sprecher
Maya Byhahn

Länge
4 h 32 m

Meine Meinung
Gestern habe ich das Hörbuch entdeckt und direkt auf den Player geladen. Soeben habe ich es fertig gehört. Hach, das war schön. Also zumindest für jemanden, der Katzen liebt. Und ja, ich bin eine bekennende Katzenliebhaberin, lebe ich doch schon fast immer mit Katzen zusammen.

Gwen Cooper erzählt hier ihre Lebensgeschichte. Sie hatte bereits zwei Katzen und wollte eigentlich keine dritte Katzen haben. Doch der kleiner Homer war blind, niemand wollte ihn haben, ihm drohte die Einschläferung. Das konnte Gwen nun auf gar keinen Fall zulassen! Also hatte sie fortan drei Katzen. Gwen war natürlich unsicher, was auf sie zukommen würde. Eine blinde Katze. Beide Augen mussten ihr entfernt werden, die Augenlider wurden zusammengenäht. Wie soll sich das Kätzchen orientieren? Doch Homer entpuppte sich als wahres Energiebündel und ein Meister in der Orientierung. Auch sprudelte er schier über vor Lebensfreude und purer Energie.

Gwen lebte mit ihren drei Katzen zunächst in ihrer Heimat Miami und zog dann mit den drei Katzen nach New York um. Und das ausgerechnet kurz vor dem 11.  September. Auch wohnte sie ganz in der Nähe des World Trade Centers. Sie schildert in diesem Hörbuch sehr emotional das Erlebte und vor allem, ihre Angst um ihre Katzen, die nicht weit entfernt in ihrer Wohnung eingeschlossen waren. Sie durfte zunächst nicht zurück in ihre Wohnung, da viele Häuser in der Nähe nach und nach einstürzten! Ihre Angst war grenzenlos! Und was war, falls das Haus noch steht, aber die Fenster zersprungen waren? Sie lebte immerhin im 31. Stock mit einer blinden Katze!

Ich muss gestehen, ich habe mir viele Gedanken um 911 gemacht. Doch an die Verzweiflung der Menschen, die ihre Haustiere zuhause zurückgelassen hatten und nun nicht zu ihnen konnten, daran hatte ich nicht gedacht. Für mich war das tief berührend, diese Sicht erzählt zu bekommen.

Gwen Cooper hat eine sehr „vermenschlichte“ Art, von ihren Katzen zu sprechen. Sie sind ihre Kinder, sie ihre Mama. Aber ja. Ich kann das natürlich sehr gut nachvollziehen. Denn welcher Katzenhalter hat das nicht schon selbst gemacht? Sei ehrlich – lach. Ich denke, das ist vollkommen normal.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie immer wieder Szenen aus der Odyssee von Homer zitierte und anschließend eine passende Episode aus ihrem Leben dazu erzählte. Fand ich eine witzige und sehr passende Idee.

Ich habe allerdings auch einen Kritikpunkt anzumerken. Das Cover. Das Cover zeigt eine superknuffige kleine schwarze Katze mit den babytypischen großen blauen Augen. Doch: Homer hatte keine Augen mehr! Der Protagonist der Geschichte ist blind und seine Augen sind zugenäht! Aber naja, das Bild macht zumindest jeden Katzenfreund aufmerksam. Und ich glaube, dieses Hörbuch wird jedem Katzenfreund gefallen. Deshalb gibt es für das etwas irreführende Cover keinen Punktabzug.

BARF-Anhänger werden zwar mit der Fütterung hadern, doch trotzdem ist es einfach eine schöne Geschichte um die Fellnasen und wie sie – selbst wenn sie eine Behinderung haben – das Leben der Menschen durchaus positiv beeinflussen können.

Die Sprecherin Maja Byhahn kannte ich noch nicht, jedoch hat sie die Geschichte sehr schön erzählt. Ich müsste mich sehr täuschen, wenn sie nicht selbst eine verrückte Katzenliebhaberin ist, so liebevoll wie sie die Episoden erzählt hat.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Gwen Cooper – Homer und ich

Arthur Bernède – Belphégor – Das Phantom des Louvre

BelphegorBeschreibung
Paris der 20er Jahre: Ein Phantom spukt nachts durch die Göttersäle des Louvre. Neugierig geworden, beschließt der junge Journalist Jacques herauszufinden, wer oder was sich hinter der mysteriösen Erscheinung „Belphégor“ verbirgt. An seiner Seite: ein Meisterdetektiv, dessen clevere Tochter und eine undurchsichtige Femme fatale… Zwischen Jacques und dem Phantom beginnt ein wahnwitziges Katz-und-Maus-Spiel, in dessen Verlauf er selbst beschuldigt wird, Belphégor zu sein. Tatsächlich ahnt er nicht, wie gut er ihn kennt.

Sprecher
Jens Wawrczeck

Länge
5 h 31 m

Meine Meinung
Auf dieses Hörbuch wurde ich durch einen Freund aufmerksam. Denn mir sagte der Titel erst einmal gar nichts. Doch er war begeistert. Er erzählte mir, dass diese Geschichte in den 60er Jahren als Serie verfilmt wurde und sie als Kinder furchtbare Angst hatten, als sie das Phantom gesehen hatten.

Gespannt fing ich also an zu lauschen. Das Hörbuch beginnt mit einem Lied. Sehr schön vertont, wie ich meine, auf französisch gesungen. Wer nun ein klein wenig der Sprache mächtig ist, sollte dieses Lied aber erst am Ende hören! Denn für mich war der Rätselspaß nur noch halb so groß, nachdem ich das Lied gehört hatte. Ich wusste bereits recht sicher, wer das Phantom war. Aber gut, ich wollte natürlich noch die Bestätigung.

Die Story an sich fand ich sehr schön, sehr nostalgisch, leicht rebellisch – hach doch, das hat mir wirklich gut gefallen. Ich möchte nun nicht sagen, dass es mich vor Spannung vom Hocker gerissen hat, aber ich fand „Belphégor“ eine sehr schöne Abwechslung zu all den anderen Geschichten, die ich mir normalerweise so anhöre.

Jens Wawrczeck mit seiner markanten, außergewöhnlichen Stimme passte auch sehr gut und hat diese Story kurzweilig und engagiert vorgetragen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arthur Bernède – Belphégor – Das Phantom des Louvre

Elena Gorokhova – Russisches Tattoo

Russisches TattooBeschreibung
Mit nichts als einem Koffer kommt Lena aus Leningrad in den USA an. Ein Leben ohne mütterliche (und staatliche) Kontrolle scheint zum Greifen nah. Doch die lange ersehnte Freiheit hat ihre Tücken –  der Kulturschock trifft sie mit voller Wucht. Scharfsinnig und unterhaltsam reflektiert die Autorin, was es bedeutet, sich in einer fremden Sprache neu zu erfinden und sich in einer neuen Welt zurechtzufinden. Nach und nach fasst sie Fuß in der amerikanischen Gesellschaft, arbeitet und heiratet. Als ihre Tochter Sascha geboren wird, reist Lenas Mutter aus der Sowjetunion an – und bleibt!

Voller Komik, Sensibilität und Sprachwitz schildert Elena Gorokhova die Suche nach ihrer Identität zwischen der amerikanischen Erziehung ihrer Tochter und den Vorstellungen ihrer sowjetisch geprägten Mutter, eine Suche mit allen liebevollen und kämpferischen Facetten des Mutter-Tochter-Konflikts über drei Generationen.

„Ich glaube, die Seele eines Emigranten ist in zwei Hälften geteilt. Eine weilt dort, wo man gerade lebt, die andere ist an dem Ort geblieben, an dem man geboren ist.“ (E.G.)

Sprecher
Anne Weber

Länge
9 h 52 m

Meine Meinung
Das Hörbuch „Russisches Tattoo“ beginnt mit Elenas Einreise in die USA. Sie freut sich auf ein neues, freies Leben und muss sehr schnell feststellen, dass sie sich in dieser Hochglanz- und Wegwerfgesellschaft völlig fehl am Platz fühlt. Sie kommt zunächst überhaupt nicht zurecht. Ihr Mann ist ihr dabei leider auch keine große Hilfe. Ich hätte ihm während des Hörens gerne ab und an auf die Sprünge geholfen, denn ein erklärendes Wort hier, eine kleine Information da, wären für Elena ganz sicher sehr hilfreich gewesen. Aber gut, dieser Ehemann war ja halt auch kein „echter“ Ehemann – meine Sympathie hat er jedenfalls ab Elenas Einreise in die USA nicht mehr gehabt. Die hat er sehr schnell verspielt. Fand ich ihn im ersten Teil noch bewundernswert, verkam er hier sehr schnell zum typischen Buben, der unbedingt ein exotisches Spielzeug haben wollte, doch dann schnell das Interesse daran verlor. Schwierig war das natürlich für Elena. Denn sie war ja keine Puppe, sondern ein Mensch mit Leib und Seele, mit Gefühlen und einem ganzen Sack voller Hoffnungen und Vorstellungen. Und schwupp war alles auf einen Schlag verpufft. Ich habe sehr mit ihr gelitten. Als ihr Mann sie dann auch noch für einige Monate einfach zu seiner Mutter abschob, wollte ich ihn wirklich killen.

Doch wie sich herausstellte, war das das Glück für Elena. Denn hier lernte sie einen Mann kennen, der sie wirklich liebte und sie auch verstand. Natürlich wurde deshalb nicht alles schlagartig leichter, aber sie erfuhr hier wesentlich mehr Hilfe und auch Verständnis. Und als ich gerade dachte: Wie schön, jetzt wird doch endlich alles gut für Elena, wird sie schwanger, reist ihre Mutter in die USA und bleibt! Na toll. Aus der Traum von der kompletten Abnabelung. Dass es also wieder schwierig für Elena wurde, kann man sich vorstellen. Doch mehr will ich nicht verraten.

In diesem Hörbuch hat mich besonders die innere Zerissenheit Elenas ergriffen. Denn einerseits wollte sie einfach nur in einem freien Land glücklich sein, doch das war für sie so verdammt schwierig, mit so vielen Hürden gespickt, so dass auch immer wieder Zweifel hochkamen, ob ihre Entscheidung wirklich richtig war. Das Hörbuch erzählt ja viele Jahre ihres Lebens – und doch ist ihr Herz immer noch zweigeteilt: Zwischen ihrer Heimat von damals und ihrer Wahlheimat USA. Ich glaube, darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken, die über die ganzen Flüchtlinge schimpfen. Und letztere hatten ja nun wirklich kaum eine Wahl, wenn sie überleben wollen.

Wenn ich jetzt Teil 1 „Goodbye Leningrad“ und Teil 2 „Russisches Tattoo“ Revue passieren lasse, dann komme ich zu dem Schluss, dass diese beiden Hörbücher, die das Leben von Elena Gorokhova erzählen, unbedingt auf meine Bestenliste gehören. Denn ihre Geschichte hat mich derart tief berührt, dass sie noch sehr lange in mir nachwirken wird. Gerade weil es eben eine Autobiographie und keine erfundene Geschichte ist. Eben weil hier die Erfahrungen eines Menschen erzählt werden, der sehr viel auf sich genommen hat, um ein authentisches Leben führen zu können. Und dann kommt natürlich auch hinzu, dass Elena Gorokhova sehr gut erzählen kann. Wie schon im ersten Teil, versteht sie es auch in der Fortsetzung ihre Geschichte lebhaft, humorvoll und absolut kurzweilig zu beschreiben. Ich bin ein Fan von dieser Frau geworden.

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den BONNEVOICE Hörbuchverlag.

Siehe auch:

Ildikó von Kürthy – Neuland: Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand

NeulandBeschreibung
„Die Hälfte des Lebens ist vorbei, und es ist noch nicht zu spät. Aber wofür eigentlich: Selbstverwirklichung, Gelassenheit, Idealgewicht? Ist jetzt die Zeit für einen Neuanfang, für ein großes, vielleicht letztes Abenteuer? Oder doch nur für eine Probestunde Pilates und einen anderen Nagellack?
Ein Jahr lang habe ich mich auf die Suche gemacht: nach dem besseren Leben, innerem Frieden und einer neuen Frisur. Schweigen im Kloster. Botox in der Stirn. Fasten mit der Prominenz. Überleben in der Wildnis. Sterbebegleitung im Hospiz. Ich war sehr blond, ziemlich dünn und fast faltenfrei. Ich habe das Abenteuer, meine Mitte und mein Glück beinahe gefunden.“

„Neuland“ ist ein einzigartiger Selbstversuch, bewegend und komisch. Ein Mutmacher für alle, die ihr Leben verändern wollen. Und ein Versprechen: Nachher ist nichts mehr so, wie es mal war.

Sprecher
Ildikó von Kürthy

Länge
5 h 41 m

Meine Meinung
Bei diesem ausgesprochenen Frauenbuch ist beste Unterhaltung garantiert. Die knapp 6 Stunden vergingen wie im Flug und ich hätte ihr noch Stunden lang weiter zuhören können. Sie nimmt uns bei ihrem Selbstversuch mit auf eine Reise auf der Suche nach sich selbst. Sie probiert alles Mögliche (und Unmögliche) aus, nicht alles fand ich gleich interessant, aber alles war äußerst wortgewandt, sehr humorvoll und immer unterhaltsam geschildert. Ihr Wortwitz zieht sich über das gesamte Buch hinweg, so dass es keine Minute langweilig wurde. Und: Sie kann sich herrlich über sich selbst lustig machen. Somit bekommt dieses Buch eine Leichtigkeit, die sicher nicht mit ihren tatsächlichen Erfahrungen immer übereinstimmt. Aber gerade dadurch hat sie sehr viel über sich selbst gelernt und der Hörer wurde bestens unterhalten – und hat auch ein wenig gelernt.

Sehr bewundernswert finde ich auch die Geduld ihres Mannes, der dieses Jahr der Selbstfindung ohne viel Murren an ihrer Seite ertragen hat.

Frau von Kürthy hat ihr Buch selbst gelesen, was ich eine sehr gute Entscheidung fand. Denn sie konnte das wirklich am besten erzählen. Stellenweise musste sie während ihres Vortrags selbst lachen – auch das machte dieses Buch zu einer wunderbaren Unterhaltung.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ildikó von Kürthy – Neuland: Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand

Michael Bordt – Was in Krisen zählt

Was in Krisen zähltBeschreibung
„Ich bin davon überzeugt, dass es zu Krisen kommt, weil Menschen vergessen, auf was es im Leben eigentlich ankommt. Anders gesagt: weil sie in falschen Bildern vom glücklichen Leben gefangen sind. Weil Menschen sich von Dingen ihr Glück versprechen, die nicht glücklich machen“. (Michael Bordt)

Der Jesuit und Philosophieprofessor Michael Bordt macht Mut, sich auf die Suche nach einem gelungenen Leben zu begeben. Er gibt auf verständliche und eindringliche Weise einen Lebenswegweiser. Nicht nur zur Bewältigung individueller und globaler Krisen, sondern er ermuntert vor allem zur Wahrnehmung der eigenen Werte und Tugenden.

„Vielleicht ist es ja falsch, Antworten bei Wirtschaftswissenschaftlern zu suchen. Vielleicht ist es an der Zeit, bei den Philosophen nachzufragen“ (stern)

„Mutmacher. Der Jesuit und Philosoph Michael Bordt erörtert in seinem brandaktuellen Buch „Was in Krisen zählt“, wie das Lebensglück jedes Einzelnen globalen Miseren entgegenwirken kann.“ (Madame)

Sprecher
Michael Bordt

Länge
2 CDs

Meine Meinung
In diesem Lebenshilfebuch von Michael Bordt geht es um Werte. Um Werte, die uns auch in Krisen stark sein lassen. Denn meistens jagen wir den falschen Werten hinterher. Noch mehr Klamotten, ein noch dickeres Auto, Hauptsache immer trendy und möglichst teuer. Doch was helfen uns all diese Gegenstände, wenn es ums blanke Überleben geht?

Der Philosoph und Jesuit zeigt uns auf, welche verschiedenen Anschauungen von Werten es gibt und welche Werte uns vermutlich in Krisen am besten helfen.

Wer nun schon einige Bücher zum Thema Philosophie gelesen oder gehört hat, dem wird hier vieles sehr bekannt vorkommen. Und wieder einmal wurde ich in meiner Ansicht bestätigt, dass eine philosophische Weltanschauung unserer Welt viel besser täte, als die Anschauung, die momentan in unserer Gesellschaft gelebt wird.

Wer sich mit Philosophie noch nicht beschäftigt hat, der wird hier schnell merken, dass dies ein bemerkenswert interessantes Gebiet ist, welches es unbedingt wert ist, genauer betrachtet zu werden. Michael Bordt gibt hierfür in diesem Hörbuch einen ersten tieferen Einblick in die Welt der „weißen Kaninchen“.

Auch dies ist wieder eine Autorenlesung. Und auch hier erzählt Michael Bordt wieder sehr überzeugend seinen eigenen Text.

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den BONNEVOICE Hörbuchverlag.

Siehe auch: