Charlotte Link – Die letzte Spur

Beschreibung
Eine verpasste Hochzeit, ein freundlicher Fremder und eine verschwundene Frau

„Die letzte Spur“ von Charlotte Link führt uns zu Elaine Dawson. Gerade im Begriff, zur Hochzeit einer Freundin nach Gibraltar zu fliegen, strandet sie unverhofft am Flughafen Heathrow. Nebelschwaden über Europa verhindern den Abflug. Statt jedoch in der Wartehalle die Zeit totzuschlagen, nimmt Elaine das Angebot eines Mannes an, in seiner Wohnung zu übernachten. Anschließend fehlt von Elaine jede Spur.

Jahre später nimmt sich die taffe Journalistin Rosanna Hamilton des Falles an und bringt nach und nach Licht in das Dunkel um Elaines Verschwinden. Bald schon schwebt sie selbst in Lebensgefahr und die Zeit rennt ihr davon.

Mit „Die letzte Spur“ hat Charlotte Link ein Hörbuch voller spannender Minuten geschaffen, das den Zuhörer fesselt und fasziniert. Wird Rosanna das Geheimnis um Elaines letzte Spur lüften können? Und was hat der Sohn eines freundlichen Anwaltes mit dem Fall zu tun? Die Antworten warten in diesem packenden Thriller auf Sie!

Sprecher
Brigitte Steffenhagen

Länge
17 h 42 m

Meine Meinung
Wow! Das war mal wieder ein Thriller genau nach meinem Geschmack.

Zugegeben, die ersten 2 bis 3 Stunden fand ich jetzt nicht so spannend. Aber dann. Dann wurde es richtig gut. Was war ich froh, dass ich Urlaub hatte und somit sehr viel Zeit zum hören hatte. Denn das tat ich fortan in jeder freien Minute. Nichts anderes hat mich mehr interessiert.

Die Charaktere wurden durch die Bank weg alle sehr gut beschrieben! Ich konnte mich in die Personen gut hineinversetzen und fand jede für sich sehr glaubwürdig beschrieben. Den Spannungsbogen fand ich extrem straff gezogen. Und verdammt gut zum Miträtseln war es auch noch. Ich liebe solche Geschichten. Deshalb kommt es auch auf meine Bestenliste.

Britta Steffenhagen fand ich auch größtenteils verdammt gut. Nur wenn sie ihre krächzende Stimme an den Tag legt, mag ich sie nicht so sehr. Das hielt sich hier allerdings ein Glück in Grenzen.

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Melanie Raabe – Die Wälder

Beschreibung
Die Wälder, das bedeutet: kein Zurück mehr. Keine anderen Menschen mehr. Kein verlässlicher Handyempfang mehr. Die Wälder, das bedeutet: Ab jetzt bist du auf dich gestellt.

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte…

Sprecher
Melanie Raabe, Anna Schudt

Länge
9 h 54 m

Meine Meinung
Hm, also mir hat dieses Hörbuch nicht so gut gefallen. Ich fand die agierenden Personen schon ziemlich naiv. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgend jemand wirklich so handeln würde! Des öfteren konnte ich wirklich nur den Kopf schütteln. Somit kam bei mir dann halt auch keine echte Spannung auf. Es war zwar hier und da mal interessant bis prickelnd, aber eben nicht sonderlich oft.

Auch den Titel fand ich nicht sonderlich passend. Ich habe den Eindruck, dass er eher als „Locktitel“ eingesetzt wurde, denn eigentlich hat der Wald recht wenig mit der Handlung zu tun.

Ja, ich denke, das wird nun das letzte Buch von Melanie Raabe für mich gewesen sein. Das erste Buch „Die Falle“ fand ich richtig klasse, die beiden Nachfolger schon nicht mehr. Beide bekamen nur 3 Punkte. So auch dieses hier.

Die Sprecherin fand ich gut. Die Stimme fand ich angenehm.

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Sam Feuerbach, Thariot – Instabil 3: Die Zukunft ist Schnee von gestern

Beschreibung
Düsseldorf, August 2018 Patrick Richter ist zeitinstabil. Seine Welt ist es auch. Er hat sich damit arrangiert, ohne sich daran gewöhnt zu haben. Ein Fremder aus der Zukunft bittet Patrick um Hilfe. Hilfe, die nur er leisten kann. Eine kleine Gefälligkeit im Jahr 2014, die Europas Zukunft ins Verderben stürzt. Patricks Erkenntnis schmeckt bitter: Es stirbt sich schnell in diesen Tagen. Und die Zeit heilt doch nicht alle Wunden.

Sprecher
Robert Frank

Länge
10 h 43 m

Meine Meinung in Kürze
Dieser 3. Teil ist ein würdiger Abschluss dieser wieder sehr  genialen Serie aus Sam Feuerbachs Feder.  Siggi fährt hier zu Höchstform auf, alle Stränge werden beendet, es geht turbulent und chaotisch zu. Doch – dank Siggi – auch wieder sehr humorvoll. Man könnte sagen: Diese Serie ist ein äußerst humoriger Thriller. Aber gut, wer Sam Feuerbach kennt, erwartet dies natürlich auch und wird hier wieder bestens bedient.

Robert Frank gebührt wie immer ganz dickes Lob. Da stimmt einfach alles.

Somit kann ich mit bestem Gewissen auch diese Serie weiterempfehlen.

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Sam Feuerbach, Thariot – Instabil 2: Die Gegenwart ist nur ein Kartenhaus

Beschreibung
Düsseldorf, Februar 2018.

Aufgrund der rätselhaften Vorgänge wird Patrick Richter von den Behörden auf den Kopf gestellt. Heraus fällt nur die Wahrheit, die niemand glaubt. Spezialisten versuchen dem Smartphone aus der Zukunft seine Geheimnisse zu entlocken. Doch der größten Herausforderung begegnet Siggi erst im Jahr 2052. Mit dem Wissen aus der Zukunft nimmt Patrick das Schicksal in der Gegenwart in die Hand. Er scheitert. Er würde alles dafür tun, es ungeschehen zu machen. Carsten Grünfeld schaltet sich ein. Die Ereignisse lassen ihm keine andere Wahl. Sein gefährlichster Gegner ist die Zeit.

Sprecher
Robert Frank

Länge
10 h 52 m

Meine Meinung
So, da ist er nun der 2. Teil der 3-teiligen Reihe. Dieses Mal mit noch mehr Power, genauso viel Humor, viel Spannung, allerdings einem anderen Sprecher. Hat den ersten Teil damals noch Thomas Dellenbusch gesprochen, wurden nun alle drei Teile (auch der erste nochmals) mit Robert Frank aufgenommen. Vermutlich, da dieses Team Feuerbach / Frank auch bei den Serien „Der Totengräbersohn“ und „Die Krosann-Saga“ so enorm gut angekommen sind. Und das zu Recht. Die beiden sind einfach ein Dream-Team wie King und Nathan.

Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen. Nur so viel: Es geht wieder hoch her in diesem 2. Teil. Siggi bekommt Gesellschaft und Patrick scheitert. Denn gut gemeint ist eben nicht immer auch gut gemacht. Und natürlich lechzt man am Ende nach dem 3. Teil. Ein Glück ist dieser mittlerweile auch schon erschienen, so dass man nicht warten muss.

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Jeffery Deaver – Der Todbringer (Lincoln Rhyme 14)

Beschreibung
Es sollte der glücklichste Tag ihres Lebens werden. Doch nur der Tod ist für immer…

Der Tatort, mit dem sich Amelia Sachs konfrontiert sieht, ist einer der schrecklichsten ihrer Karriere: In einem Juweliergeschäft wurden einem branchenberühmten Diamantenhändler sowie einem jungen Paar die Kehlen durchgeschnitten. Noch im Todeskampf hielten die Verliebten sich an den Händen. Der Killer macht offenbar Jagd auf Paare und lauert ihnen in ihren glücklichsten Momenten auf. Und er scheint fest entschlossen, auch alle Zeugen aus dem Weg zu räumen, die den Ermittlern Lincoln Rhyme und Amelia Sachs – selbst frisch verheiratet – helfen könnten, das Morden zu stoppen.

Herausragend gelesen von Dietmar Wunder.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
14 h 14 m

Meine Meinung
Ich muss ja gestehen, dass mir Lincoln Rhyme manchmal echt auf die Nerven geht. Und so habe ich etliche Folgen angefangen und wieder entnervt abgebrochen. Doch bei dieser 14.  Folge war ich sofort von der Story gepackt und lauschte in jeder freien Minute.

Wir haben es hier mit sehr unterschiedlichen Menschen zu tun. Alle wurden glaubwürdig beschrieben. Sie agierten auch entsprechend. Das hat dann ja immer zur Folge, dass man denkt, man würde die Personen persönlich kennen. Finde ich extrem gut, wenn es mir bei einer Geschichte so geht. Denn dann fiebert man ja ganz anders mit, als wenn einen die Protagonisten nicht erreichen.

Insgesamt fand ich die Story recht gleichbleibend spannend. Es passierte sehr viel, so dass immer für Abwechslung gesorgt war. Doch mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet. „Mega!“ würde jetzt meine neue noch sehr junge Arbeitskollegin sagen.

Dietmar Wunder hat mir auch sehr gut gefallen. Er sprach nicht einfach die Story, nein, er lebte sie mit ganz viel Herzblut.

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Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Jeffery Deaver – Der Todbringer

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Lincoln-Rhyme-Reihe:

Kathryn Dance-Reihe: 

Andere

Angela Marsons – Evil Games: Wer ist ohne Schuld (Kim Stone 2)

Beschreibung
Der zweite Fall von Detektive Kim Stone

Als Detektive Kim Stone zu einem Leichenfund gerufen wird, ist für sie schnell klar: Hier handelt es sich um einen Racheakt, denn Allan Harris saß jahrelang wegen einer brutalen Vergewaltigung im Gefängnis. Tatsächlich bekennt sich das damalige Opfer Ruth bald zu der Tat, die es nicht ertragen konnte, Harris wieder auf freiem Fuß zu wissen. Doch Stone hat so ihre Zweifel an Ruths Geständnis und sucht deshalb deren Psychotherapeutin Dr. Alexandra Thorne auf. Und die scheint Ruth manipuliert zu haben, nur kann Stone es ihr nicht beweisen. Ein grausames psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann…

Mitreißend interpretiert von Schauspielerin Andrea Sawatzki, die bereits Angela Marsons ersten Thriller „Silent Scream“ gelesen hat.

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
10 h 34 m

Meine Meinung
Die Idee, die dieser Story zugrunde liegt, finde ich absolut genial! Und genauso genial ist sie auch vom Anfang bis zum Ende durchgeführt.

Die agierenden Personen konnte ich mir sehr schnell sehr gut vorstellen. Selbst die absurdesten Handlungen wurden derart gut begründet, dass ich überhaupt nicht auf die Idee kam, an der Glaubwürdigkeit zu zweifeln. Das fand ich richtig klasse.

Kim Stone, die ich schon aus dem ersten Teil „Silent Scream“ her kannte, fand ich auch in diesem 2. Teil wieder sehr sympathisch. Denn sie hat einfach sehr reelle menschliche Ecken und Kanten. Das macht sie sehr glaubwürdig. Ich fieberte jedenfalls die ganze Zeit mit ihr mit.

Andrea Sawatzki fand ich wieder sehr gut. Ich habe sie gerne als Hörbuchsprecherin auf den Ohren. Wenn man also nichts gegen spannende zehneinhalb Stunden einzuwenden hat, dann dürfte dieses Hörbuch passend sein.

Weitere Informationen
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Siehe auch: 

Arno Strobel – Offline

Beschreibung
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.

Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel!

Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So lautet das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2.500 Metern Höhe im Berchtesgadener Land reist. Aber bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen…

Sprecher
Herbert Schäfer

Länge
9 h 23 m

Meine Meinung
„Offline“ von Arno Strobel ist ein anfangs sehr spannender Thriller. Mit der Zeit wird allerdings das immer gleiche Schema etwas durchschaubar und somit ein klein wenig langatmig, so dass ich irgendwann nur noch auf das Ende wartete, um zu sehen, wer denn nun letztendlich wirklich der Bösewicht war.

Die Idee von Digital Detox fand ich gut.  Doch klingt der Titel „Offline“ dabei vielleicht etwas irreführend. Denn in einer abgelegenen Berghütte hätte man vielleicht gar nicht seine Handys, Tablets oder Laptops vorher abgeben müssen. Denn da hätte man sowieso keinen Empfang gehabt – zumindest nicht bei dem herrschenden Schneesturm. Somit hätte der Titel auch „Eingeschneit“ oder „Abgeschnitten“ heißen können – oder so. Aber egal. Ich hatte jedenfalls aufgrund des Titels eine ganz andere Erwartungshaltung an das Hörbuch.

Interessant fand ich die Gruppendynamik, die sich hier entwickelte. Denn man muss dazu sagen, dass die Gruppe junger Leute keine Freunde waren, die sich schon lange kannten. Einige waren Arbeitskollegen, aber eigentlich mussten sie sich alle erst kennenlernen. Da kommt natürlich schnell Misstrauen auf, wem man solch eine Abscheulichkeit zutrauen würde. Gar nicht so einfach, wenn man sich nicht oder erst ganz kurz kennt. Dieses „Trau, schau, wem“-Spielchen fand ich jedenfalls ziemlich gut umgesetzt, was die ganze Story dann doch wieder recht interessant gestaltete.

Insgesamt ist Offline ein guter Verdächtigungsthriller, bei dem man ziemlich lange wirklich miträtseln will, jedoch zum Ende hin eigentlich nur noch auf die Auflösung wartet. So ging es mir zumindest. ABER: Das warten auf das Ende hat sich wirklich gelohnt. Über einige kleinere Ungereimtheiten habe ich dabei allerdings  hinweggeschaut.

Den Sprecher Herbert Schäfer fand ich anfangs etwas farblos, aber im Verlauf der Geschichte hat auch er sich „warm gelaufen“, so dass ich ihn nach recht kurzer Zeit richtig klasse fand.

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Emelie Schepp – Im Namen des Sohnes (Jana Berzelius 4)

Beschreibung
An einem warmen Sommerabend ruft ein sechsjähriger Junge seinen Papa an. Zutiefst verängstigt berichtet er, dass ein Mann ins Haus eingedrungen sei und Mama niedergeschlagen habe. Diese Worte sind die letzten, die Sam seinen Jungen sagen hört, bevor der Kleine spurlos verschwindet… Die unnahbare Staatsanwältin Jana Berzelius leitet die Ermittlung. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr entgleitet ihr der Fall. Als die Entscheidung über Leben und Tod allein in Janas Händen liegt, beginnt ein Kampf gegen die Zeit.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
10 h 10 m

Meine ultrakurze Meinung dazu
Ein guter Krimi, der eine überraschende Lösung parat hält.

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Thomas Erle – Das Erwachen: Das Lied der Wächter 1

Beschreibung
Seit einem verheerenden Atomunfall vor 16 Jahren gilt der Schwarzwald als unbewohnbar – die Bevölkerung wurde evakuiert und die gesamte Region zur Sperrzone erklärt. Die Menschen waren zunächst verunsichert, haben sich aber nach über einem Jahrzehnt wieder eingerichtet in ihrer heilen Welt. Doch die Regierung spielt seit Jahren ein falsches Spiel. Denn die Gefahr, die in dem verstrahlten Gebiet lauert, ist so viel größer, als sich die Menschen vorstellen können: Eine unerklärliche Kraft scheint alles Leben zu bedrohen…

Sprecher
Maximilian Laprell

Länge
12 h 12 m

Meine Meinung
Das nenne ich mal eine grausige Vorstellung: Der komplette Schwarzwald strahlenverseucht und zum Sperrgebiet ernannt! Das macht doch gleich mal neugierig. Die Story fängt auch wirklich sehr interessant an. So habe ich mich auf spannende 12 Stunden Unterhaltung gefreut. Doch meine Erwartung wurde leider nicht so ganz erfüllt. Denn der junge Protagonist handelt meiner Meinung nach derart blauäugig, dass ich wirklich immer öfter mit dem Kopf schütteln musste. Das hat auch nichts mit jugendlichem Leichtsinn zu tun. Ich fand das einfach unglaubwürdig.

Im weiteren Verlauf der Geschichte wird zwar einiges angedeutet, aber nichts konkret gesagt. Alles bleibt nebulös und rätselhaft. Hm. Das ist dann auch gleich der nächste Kritikpunkt meinerseits. Denn mir war das einfach zu viel Geheimniskrämerei. Ein klein wenig hätte man meiner Meinung nach schon verraten müssen, um Lust auf den nächsten Teil – der zwangsläufig kommen muss – zu machen. Doch so weiß ich noch  nicht, ob meine Neugier wirklich groß genug ist, um mir auch die Fortsetzung anzuhören.

Den Sprecher hingegen fand ich sehr gut.

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Linda Castillo – Brennendes Grab (Kate Burkholder 10)

Beschreibung
Wer hasste den 18-jährigen Daniel Gingrich so sehr, dass er ihn bei lebendigem Leib verbrannte? Die Nachricht von der brennenden Scheune auf der Gingrich-Farm geht spät am Abend ein. Kate Burkholder macht sich sofort auf den Weg zu der weit außerhalb gelegenen Farm der amischen Familie. Was zunächst nach Brandstiftung aussieht, entpuppt sich nach dem Fund der männlichen Leiche als brutaler Mordfall. Die Ermittlungen führen Kate Burkholder in ein wahres Spinnengeflecht aus Lügen und Intrigen. Und kosten sie fast das Leben.

Sprecher
Tanja Geke

Länge
9 h 55 m

Meine Meinung
Puh, also für mich ist zu verbrennen so ziemlich die schlimmste Art, wie man ums Leben kommen kann. Doch eben diesen Tod stirbt der augenscheinlich sehr beliebte 18-jährige Daniel. Die Schilderung des Scheunenbrands empfand ich als sehr heftig, aber auch sehr klasse beschrieben.

Bei ihren Ermittlungen stößt Kate hier zunächst auf Schweigen und auf viele Lügengeschichten. Doch nach und nach bröckeln diese, da Kate einfach nicht locker lässt und sich so die Puzzlesteinchen nach und nach zusammensetzen.

Wie immer bei Linda Castillos Büchern finde ich die Beschreibungen des Lebens der Amish-People sehr interessant. Mittlerweile kenne selbst ich ihren Glauben und weiß wie sie „ticken“. Und doch sind die Fälle immer wieder spannend anzuhören.

Der 10. Band dieser Reihe war wieder sehr spannend und kurzweilig anzuhören. Auch die Auflösung des Falles, welche erst nach und nach ans Licht kam, hat mich überzeugt und empfand ich als glaubhaft und vorstellbar.

Tanja Geke hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie passt perfekt zur Stimme von Kate Burkholder.

Weitere Informationen
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Siehe auch: