Erziehungsmaßnahmen für Erwachsene oder: Wie die Telekom ihre ehemaligen Kunden behandelt

Es muss Magie sein oder eben doch nur profane Technik: Mein abenteuerlicher Wechsel von der Telekom zu 1&1

Eigentlich bin ich nicht der Typ Mensch, der sich über jeden Mist aufregt und alles öffentlich machen muss. Doch diese Geschichte hat mein Blut derart in Wallung gebracht, dass ich einfach nicht anders kann, als es schriftlich festzuhalten.

Die Entscheidung
Letztes Jahr beschloss ich, meinen Internet- und Telefonanbieter zu wechseln. Ich war jahrelang bei der Telekom und zahlte monatlich Unsummen für Leistungen, die ich in gleichem Umfang bei 1&1 um ein vielfaches günstiger bekommen konnte. Also überlegte ich nicht lange. Ich schloss einen Vertrag mit 1&1 ab, diese übernahmen auch gleich die Kündigung meines Anschlusses bei der Telekom.

Es war soweit
Am 02.11.2017 sollte der Wechsel zu 1&1 stattfinden. Im Vorfeld bekam ich mehrere E-Mails von 1&1, dass ich die neue Hardware (die mir kurz vorher zugeschickt werden würde) am Bereitstellungstermin angeschlossen haben sollte. Der Anschluss würde dann im Laufe des Tages – spätestens bis 18:00 Uhr – umgestellt sein. Prima, dachte ich. Den vorhandenen Speedport der Telekom hatte ich morgens vor der Arbeit gegen die neue Fritz!Box ausgetauscht und ordnungsgemäß angeschlossen.

Fragezeichen über Fragezeichen
In der Mittagspause fischte ich dann eine Mitteilung aus meinem Briefkasten, dass der Techniker der Telekom bei mir gewesen sei, mich aber nicht angetroffen hätte. Ich solle umgehend einen neuen Termin vereinbaren. Sofort rief ich (mit dem Handy – Festnetz ging ja nicht mehr) bei der Telekom an – oder besser, ich versuchte, die Telekom anzurufen. War natürlich kein durchkommen. Dann dachte ich, ok, 1&1 muss mir das ja auch erklären können, warum hier plötzlich ein Techniker von Nöten sei. Und vor allem wollte ich wissen, warum ich keine Info über diesen Besuch bekommen hatte. Ich hätte ja Urlaub nehmen können. Doch warum in alles in der Welt war denn überhaupt ein Techniker notwendig? Ich hatte Fragen über Fragen im Kopf.

Ein Techniker sei ein Muss – und ja den Weihnachtsmann gibt es tatsächlich
Bei 1&1 kam ich recht zügig durch. Hier wurde mir dann mitgeteilt, dass ich nun 60,00 € bezahlen müsse, da ich den Technikertermin verpasst hätte. „Moment“, sagte ich. „Ich wurde nicht darüber informiert, dass ein Techniker vorbei kommen würde. Und überhaupt, was soll der denn machen?“ Da wurde mir gesagt, dass an meiner Telefonbuchse und am APL im Keller Einstellungen vorgenommen werden müssten, die nur ein Techniker vor Ort machen könnte. Ich fühlte mich leicht veräppelt. Da meine Mittagspause aber mittlerweile schon fast vorbei war, teilte ich dem wenig netten Herren aus dem Call-Center mit, dass ich ganz sicher keine 60,00 € für einen verpassten Termin zahlen würde, über den ich überhaupt nicht informiert wurde.

Das Abendprogramm – ich kenne nun fast alle Mitarbeiter des Call-Centers
Im Laufe des Nachmittags hatte ich von 1&1 dann eine E-Mail erhalten, dass mein neuer Technikertermin am 16.11.2017 stattfinden würde. Mein Abendprogramm stand also fest. Zunächst versuchte ich, ob Internet und WLAN funktionierten. Funktionierte einwandfrei. Telefon? Fehlanzeige. Also rief ich wieder bei 1&1 an. Manchmal ist ja der Vorteil der Call-Center, dass man nie den selben Mitarbeiter nochmals an die Strippe bekommt. Abends hatte ich also einen anderen,  dieses Mal sehr netten Herren, in der Leitung. Ich teilte ihm also höflich mit, dass heute der Umstellungstermin zu 1&1 war und dass das Internet einwandfrei funktioniere. Einzig mein Festnetzanschluss würde nicht funktionieren. Er schaute sich dann die Einstellungen in meiner Fritz!Box an und stellte fest, dass meine mitgenommene Telefonnummer nicht richtig aktiviert war. Er änderte die Einstellungen und meinte, jetzt würde auch das Telefon funktionieren. Ich bedankte mich herzlich und sprach ihn dann auf den Technikertermin an. Was das denn solle, wenn es doch auch so ginge. Er meinte dann, das verstehe er auch nicht. Das wäre ja wohl unnötig. Ich sagte ihm, dass er doch bitte den neuen Termin am 16.11.2017 löschen und mir das auch schriftlich bestätigen solle. Da wurde er skeptisch. Von da an hing ich ständig in der Warteschleife. Er hat mit diversen Abteilungen (mindestens sieben) Rücksprache gehalten, kam immer wieder mit neuen fadenscheinigen Erklärungen, weshalb der Techniker doch noch vorbei kommen müsse. Zum Schluss meinte er, es sei eine rechtliche Frage. Ich erlöste ihn dann von seiner Erklärungsnot und meinte, er solle mich mit jemand verbinden, der mir diesbezüglich Auskunft erteilen darf. Doch niemand wollte anscheinend mit mir reden und mir diesen Unsinn erklären. Wie auch. Wir beendeten das Telefonat.

Zu früh gefreut
Ich probierte meinen Festnetzanschluss. Ging NICHT! Toll, dachte ich. Also rief ich wieder bei 1&1 an. Und wieder hatte ich einen anderen Herren am anderen Ende. Ich erzählte wieder von meinem Wechsel, dass das Internet bestens funktioniere nur das Festnetz nicht. Er schaut und sagt: „Ah, da haben wir einen Fehler bei der Installation gemacht.“ Er werde es an die Fachabteilung weitergeben. Morgen würde mein Telefon wieder gehen. „Prima“, sagte ich, „Danke“, sagte ich. Und dann sagte ich, dass ich da noch ein kleines Problem mit dem Technikertermin hätte. Da wurde es plötzlich ganz still am anderen Ende… Ich konnte vor meinem inneren Auge genau sehen, wie er die vorhanden  Beiträge las, die sich im Laufe des Tages bei meinen diversen Anrufen angesammelt hatten. Von da an war er nicht mehr gewillt, mit mir zu reden. Er meinte, er könne da nichts machen – ich müsse den Techniker-Termin abwarten.

Nachtigall, ick hör dir trapsen…
Weitere Versuche bei 1&1 anzurufen, scheiterten an einer Endloswarteschleife. Ich vermute jetzt mal nicht, dass sie mich für diesen Abend einfach gesperrt haben… Nein, sowas ist technisch ganz sicher nicht möglich…  Mittlerweile war es dann auch 20:30 Uhr und ich hatte wirklich keine Lust mehr, weiter auf taube Ohren zu stoßen.

Neuer Tag, neues Glück
Am nächsten Tag nach der Arbeit versuchte ich wieder mein Glück. Dieses Mal hatte ich eine Dame an der Strippe. Ich leierte wieder meinen Sermon nieder und kam dann – klar – wieder auf den Technikertermin zu sprechen. Die Dame teilte mir mit, dass die Telekom wohl meine Rufnummer nicht vor dem 16.11.2017 freigibt, dass sie als 1&1 da gar nichts machen könnten. Ich müsste also wohl oder übelst den 16.11. und somit den Technikerbesuch abwarten, bis mein Festnetz wieder funktionieren würde. Ich könnte aber auch wieder den Speedport anschließen, dann würde auch mein Telefon wieder funktionieren. Ich teilte ihr mit, dass die ach so tolle Telekom meinen Festnetzanschluss bereits drei Tage vor dem Wechseltermin stillgelegt hatte. Sie meinte dann, dass sie das gar nicht dürften. Hatten sie aber getan! Und hier wurde es mir dann echt zu bunt. Ich sagte, dass ich langsam gar nicht mehr wisse, wem ich denn glauben solle. Jeder erteilt mir eine andere Auskunft, aber keiner kann eine Lösung herbeiführen… Nun, ich wetterte die Dame etwas an, sie hörte tapfer und ohne Murren zu. Sehr nett. Ich entschuldigte mich dann auch dafür, dass sie nun meinen ganzen Frust abbekommen hatte, aber ich war wirklich kurz vorm Explodieren.

Eine Audienz beim Papst bekommt man leichter
Meine Versuche, die Telekom zu erreichen scheiterten kläglich. Vermutlich haben die eine Automatik in ihrer Computerabfrage: Kunde hat gekündigt – ab mit ihm in die Endlosschleife. Ich gab dann irgendwann auf.

Schneckenpost
In der folgenden Woche bekam ich einen Brief von 1&1, in dem der Technikertermin der Telekom am 16.11.2017 nochmals bestätigt wurde. Wie es aussah, konnte ich nichts anderes tun, außer eben an dem 16.11. Urlaub zu nehmen und auf den Techniker zu warten. Meine Fritz!Box drehte ich solange zur Wand, da mich das permanente Geblinke, da etwas nicht richtig funktionierte, echt nervte. Ich schaute im Laufe der Tage immer mal wieder darauf, doch das Geblinke ging munter weiter. Auch war mein Telefonanschluss weiterhin tot. Klar.

Der große Tag – der Techniker kommt!
Heute war dann der große Tag. Der 16.11.2017 und der Techniker sollte heute zwischen 8:00 und 14:00 Uhr kommen. Gestern Abend stemmte ich also meinen Wohnzimmerschrank von der Wand, da der Techniker ja angeblich an die Telefonbuchse musste, die natürlich hinter dem großen Schrank sitzt. Puh, das war ein riesiger Kraftakt, aber irgendwann hatte ich es geschafft.

Magie? Zauberei? Geister? – Oder eben doch nur pure Schikane!
Um 7:30 Uhr startete ich meinen Computer und drehte die Fritz!Box wieder um. Nanu, dachte ich, sie blinkt ja gar nicht mehr. Ich rief meinen Festnetzanschluss vom Handy aus an. Und ja, es musste Magie sein, mein Telefon funktionierte! Wie von Geisterhand repariert! Und das ganz ohne Zutun eines Technikers vor Ort!

Die Spannung steigt ins Unermessliche – Der Ärger aber auch
Nun war ich doch sehr gespannt, was denn dieser Techniker bei mir noch einstellen wollte. Dass ich leicht gebrodelt habe vor Wut, muss ich wohl nicht weiter erwähnen. Zur Arbeit gehen und mir diesen Urlaubstag für ein anderes Mal aufheben, konnte ich ja aber auch nicht, da ich ja sonst wieder 60,00 € würde in Rechnung gestellt bekommen, wenn er kommt und ich nicht da bin.

Warten auf Godot
Also wartete ich. Und wartete… und wartete… Doch ich wartete auf Godot. Denn niemand kam. Es kam auch keine Nachricht per Mail oder sonstwie. Um 16:30 Uhr rückte ich meinen Wohnzimmerschrank wieder an die Wand zurück.

Danke für zwei Wochen Ruhe vor Werbeanrufen! 
Die passenden Worte, die mir zu dieser Geschichte einfallen, kann ich hier nicht schreiben. Leider. Doch du stimmst mir sicherlich zu, dass dies pure Schikane war, von denen, die die Macht über die Leitungen und die Nummern haben.

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Time to change

Ich habe mich „entfiedert“

Nach vier Jahren Pinguinen wollte ich mich verändern. Mein Ziel war es, meinen Blog auch  optisch mehr an seinen Titel „Quodlibet“ anzupassen und auch meine Bewertungen besser lesbar zu gestalten. Nach wochenlangem Grübeln, wie ich das bewerkstelligen könnte, habe ich den gestrigen Urlaubstag genutzt und stundenlang an meinem Blog gearbeitet. Ich hoffe, das Ergebnis gefällt dir!

An meinem altbewährten Bewertungssystem (Gewichtung: 80 % Story, 20 % Sprecher) habe ich nichts verändert. Ich finde diese Bewertung nach wie vor sehr treffend. Es sind also rein optische Veränderungen, die ich vorgenommen habe.

Leider tauscht WordPress gleichlautende Dateinamen nicht gegen die neuesten Dateien aus. Deshalb werden dir noch haufenweise Pinguine und  Sterne über den  Weg laufen, wenn du meinen Blog durchstöberst. Finde ich jetzt zwar unschön, aber ca. 1.700 Rezensionen zu überarbeiten – puh, nee, da fehlt mir echt die Zeit und auch die Lust. Stück für Stück werde ich versuchen, alles auf die jetzige Bewertung umzustellen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Lesen meines Hörbuchblogs.

Liebe Grüße
Die Ute

Meine Hörbuch-Highlights im Jahr 2016 und ein paar Zahlen

Genau 1.533 Stunden Hörvergnügen

Das Jahr 2016 war wieder ein tolles Hörbuchjahr! Wenn ich auch über den Rest, was in der Welt so passiert ist, lieber schweigen möchte.
147 Hörbücher habe ich gehört, die insgesamt 1.533 Stunden meiner Freizeit mit spannenden und interessanten Inhalten füllten.

Meine Highlights in 2016
(ohne eine Wertung innerhalb dieser Liste)

Dies ist nur eine kleine Auswahl von 17 Hörbüchern, die mich in 2016 – neben ganz vielen anderen – nachhaltig beeindruckt haben.

Hörzeiten

Hörbücher insgesamt: 147
Das sind in Hörstunden: 1.533

Länge der Hörbücher

Das längste Hörbuch dauerte 42,10 Stunden (Stein und Flöte – Rezension folgt noch) gefolgt von 32,33 Stunden (Die Toten von Natchez) und 28,37 Stunden (Sanctuary – Letzte Zuflucht).

Das kürzeste Hörbuch dauerte 41 Minuten und hieß “Der Urknall: Wie alles entstand (Alpha Centauri 1)“.

Hörbücher, die länger als 10 Stunden dauerten, waren es 77.

Bewertung der Hörbücher
(PPs = Pingu-Punkte – genaue Erläuterung findest du hier)
(Es sind noch nicht alle Rezensionen online)

  • 2,4 PPs: 1
  • 2,6 PPs: 2
  • 3,0 PPs: 1
  • 3,2 PPs: 2
  • 3,4 PPs: 6
  • 3,8 PPs: 1
  • 4,0 PPs: 12
  • 4,2 PPs: 29
  • 4,4 PPs: 1
  • 4,6 PPs: 1
  • 4,8 PPs: 5
  • 5,0 PPs: 82
  • Bestenliste: 17

Jetzt magst du denken, dass ich nicht sonderlich kritisch bin. Nun, das kann man so sehen, ich sehe es aber so:

  1. Aufgrund meiner Erfahrung von knapp 1.600 gehörten Hörbüchern, kann ich mittlerweile recht gut einschätzen, was mir vermutlich gefallen wird.
  2. Und stimmt, ich muss nicht immer an allem rumnörgeln. Manches nehme ich einfach hin, wenn mir das Gesamtergebnis gefallen hat und mich nichts gravierend genervt hat.

Vielen Dank für deine treuen Besuche auf meinem Blog! Das beflügelt mich Tag für Tag, meinen Blog möglichst immer aktuell zu halten.

Ganz herzlich möchte ich mich auch an dieser Stelle bei Audible und all den anderen Verlagen bedanken, die mich immer wieder mit tollem Hörfutter versorgen.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch in ein tolles und hoffentlich spannendes und interessantes Jahr 2017!

Liebe Grüße
Die Ute / Pingu1000

Ps.: Seit diesem Sommer gibt es den Quodlibet-Hörbuchblog auch auf Facebook. Ich würde mich freuen, wenn du mir auch dort folgen würdest: Hörbuchliebhaberin

Die Vorfreude auf den September 2016

Die Vorfreude auf September 2016
Der September 2016 wird ein interessanter Hörbuchmonat für mich. Nachfolgend habe ich die Hörbücher aufgelistet, auf die ich mich besonders freue. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere für dich dabei.


TeufelsgoldAndreas Eschbach – Teufelsgold

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 09.09.2016

Beschreibung
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchimist Gott verflucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel – ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle?

Warum ich mich darauf besonders freue
Andreas Eschbach ist für mich der Inbegriff der einzigartigen Ideen. Und meistens finde ich seine Ideen super!


Mind ControlStephen King – Mind Control (Bill Hodges Trilogie 3)

Erscheinungsdatum voraussichtlich: 09.09.2016

Beschreibung
Der perfide Höhepunkt der Mr.-Mercedes-Trilogie.

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.

Warum ich mich darauf besonders freue
Dies ist der 3. Teil der Bill Hodges Trilogie. Da ich Teil 1 und Teil 2 natürlich gehört habe und für klasse befunden habe, bin ich nun auf den Showdown sehr gespannt.

Siehe auch:

Rezension veröffentlicht am 01.10.2016:


clifton-4Jeffrey Archer – Im Schatten der Wünsche (Die Clifton-Saga 4)

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: September 2016

Warum ich mich darauf besonders freue
Für alle, die die Clifton-Saga in den ersten 3 Teilen zu lieben gelernt haben, ist dies nun eine freudige Nachricht! Teil 4 der Septologie wird im September (genaues Datum steht noch nicht fest) erscheinen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf und kann es kaum erwarten, wie es weitergeht  mit meinen mir doch sehr ans Herz gewachsenen Protagonisten.

Siehe auch:

Rezension veröffentlicht am 11.09.2016:


Die EntscheidungCharlotte Link – Die Entscheidung

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 02.09.2016

Beschreibung
Was, wenn du im falschen Moment die falsche Entscheidung triffst?

Simon will in der Provence ein ruhiges Weihnachtsfest feiern, doch dann begegnet er Nathalie, einer jungen, verwahrlosten Frau. Er bietet ihr seine Hilfe an – und wird in eine mörderische Geschichte hineingezogen, deren Anfänge in Bulgarien liegen: bei Selina, einem jungen Mädchen, das ein besseres Leben suchte und in die Hände skrupelloser Verbrecher geriet. Selina gelingt die Flucht, doch damit löst sie eine Kette von Ereignissen aus, die Simon und Nathalie zum Verhängnis werden…

Friederike Kempter entführt die Hörer in die Abgründe der menschlichen Seele.

Warum ich mich darauf besonders freue
Dem ein oder anderen Leser meines Blogs wird schon aufgefallen sein, dass ich „Entscheidungsgeschichten“ liebe! Denn jeder steht täglich vor dieser Herausforderung, Entscheidungen treffen zu müssen. Mal sind sie ausschlaggebend für das Leben, mal völlig banal. Doch immer müssen wir uns entscheiden. Das Interessante dabei ist für mich immer: Wie entscheidet man sich und wie lebt man damit weiter?

Rezension veröffentlicht am 07.10.2016:

Charlotte Link – Die Entscheidung


The Big shortMichael Lewis – The big short – Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 08.09.2016

Beschreibung
„The Big Short“ erzählt von der Erfindung einer monströsen Geldmaschine: Ein paar Hedgefond-Manager sehen das katastrophale Platzen der amerikanischen Immobilienblase nicht nur voraus, sondern sie wetten sogar im ganz großen Stil darauf. Den Kollaps des Systems befördern sie unter anderem mittels des sogenannten „shortings“, Leerverkäufen von Aktien großer Investmentbanken. Doch zu jeder Wette gehört auf der anderen Seite auch einer, der sie hält.

Lewis entlarvt anhand seiner Protagonisten ein System, das sich verselbständigt und mit moralischen Kategorien wie Habgier oder Maßlosigkeit längst nicht mehr zu fassen ist. Der Zusammenbruch der Finanzmärkte, so lernen wir in diesem Buch, war ein kurzer Moment der Vernunft: Der Wahnsinn hatte sich in den Jahren davor abgespielt.

Warum ich mich darauf besonders freue
Um den täglichen Wahnsinn besser verstehen zu können, braucht man Wissen. Da man dies bekanntlich nicht aus den Nachrichten bekommt, höre ich gerne Bücher, die die Hintergründe näher erläutern. Je mehr davon umso besser.


Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Hörbuchneuerscheinungen. Falls du selbst schauen möchtest und dir deine eigenen Highlights heraussuchen möchtest, hier der Link zu meinem favorisierten Hörbuchdealer.

Meine Hörbuch-Highlights im Jahr 2015 und ein paar Zahlen

Genau 1.562 Stunden Hörvergnügen

Das Jahr 2015 war wieder ein tolles Hörbuchjahr! 163 Hörbücher habe ich gehört, die insgesamt 1.562 Stunden meiner Freizeit mit spannenden und interessanten Inhalten füllten.

Meine Highlights in 2015
(ohne eine Wertung innerhalb dieser Liste)

Dies ist nur eine kleine Auswahl von 11 Hörbüchern, die mich in 2015 – neben ganz vielen anderen – nachhaltig beeindruckt haben.

Hörzeiten

Hörbücher insgesamt: 163
Das sind in Hörstunden: 1.562

Zum Vergleich:

Ich arbeite in einer 40 Stunden-Woche, habe 6 Wochen Urlaub im Jahr. Das sind 1.840 Arbeitsstunden.

D. h.: Ich habe in 2015

Gearbeitet: 1.840 Stunden
Hörbuch gehört: 1.562 Stunden
Differenz: 278 Stunden mehr gearbeitet, als Hörbuch gehört!
Mit diesem Ergebnis bin ich zwar immer noch nicht zufrieden. Aber immerhin habe ich um 262 Stunden gegenüber 2014 aufgeholt 😉

Ich arbeite weiter in 2016 an diesem schiefen Verhältnis 😉

Länge der Hörbücher

Das längste Hörbuch dauerte 41,10 Stunden (Die Arena: Under the Dome) gefolgt von knapp 32,28 Stunden (Natchez Burning) und 22,39 Stunden (Extinction).

Das kürzeste Hörbuch dauerte 33 Minuten und hieß “Minimalismus“. Hörbücher, die nur eine Stunde plus ein paar Minuten dauerten, waren es insgesamt 8 Stück.

Hörbücher die länger als 10 Stunden dauerten, waren es 67.

Bewertung der Hörbücher
(PPs = Pingu-Punkte – genaue Erläuterung findest du hier)

  • 2,4 PPs: 2
  • 2,6 PPs: 2
  • 3,0 PPs: 3
  • 3,2 PPs: 7
  • 3,4 PPs: 16
  • 3,8 PPs: 1
  • 4,0 PPs: 14
  • 4,2 PPs: 30
  • 4,4 PPs: 1
  • 4,8 PPs: 7
  • 5,0 PPs: 80
  • Bestenliste: 11

Manch einer mag denken, dass ich nicht sonderlich kritisch bin. Nun, das kann man so sehen, ich sehe es aber so:

  1. Aufgrund meiner Erfahrung von über 1.400 gehörten Hörbüchern, kann ich mittlerweile recht gut einschätzen, was mir vermutlich gefallen wird.
  2. Und stimmt, ich muss nicht immer an allem rumnörgeln. Manches nehme ich einfach hin, wenn mir das Gesamtergebnis gefallen hat und mich nichts gravierend genervt hat.

Vielen Dank für deine treuen Besuche auf meinem Blog! Das beflügelt mich Tag für Tag, meinen Blog möglichst immer aktuell zu halten.

Ganz herzlich möchte ich mich auch an dieser Stelle bei Audible und all den anderen Verlagen bedanken, die mich immer wieder mit tollem Hörfutter versorgen.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch in ein tolles und hoffentlich spannendes und interessantes Jahr 2016!

Liebe Grüße
Die Ute / Pingu1000

Preisverleihung: Deutscher Hörbuchpreis 2015

Deutscher Hörbuchpreis 2015Am 11. März 2015 ist es wieder soweit. Zum dreizehnten Mal werden an diesem Abend – dem feierlichen Auftakt der lit.COLOGNE – die besten Hörbücher des Vorjahres ausgezeichnet. Außerdem wird der HörKules, der Publikumspreis des deutschen Buchhandels, vergeben sowie das Hörbuch des Jahres der hr2-Hörbuchbestenliste prämiert.

Durch den Abend führt Götz Alsmann, für die musikalische Unterhaltung sind Mike Herting, Deborah Woodson und die Soulmates am Start.

Wer nicht live dabei sein kann, muss nicht traurig sein. Denn die Preisverleihung wird ab 20.05 Uhr live im Radio auf WDR5, hr2-kultur, NDR Kultur und Antenne Saar übertragen. Ab 22.03 Uhr auf SWR2. Und wer auch den visuellen Eindruck bekommen möchte, der kann es sich am 14. März ab 23:45 Uhr im WDR-Fernsehen anschauen.

Vor 2 Jahren war ich live bei der Preisverleihung dabei. Ich kann nur sagen: es lohnt sich! Deshalb am besten gleich mal im Terminkalender notieren!

Wer die Preisträger sind und alle weiteren Informationen zur Preisverleihung findest du auf der Website des Deutschen Hörbuchpreises.

Meine Hörbuch-Highlights im Jahr 2014 und ein paar Zahlen

Rund 1.300 Stunden Hörvergnügen

Das Jahr 2014 war wieder ein tolles Hörbuchjahr! 146 Hörbücher habe ich gehört, die insgesamt knapp 1.300 Stunden meiner Freizeit mit spannenden Inhalten füllten.

Meine Highlights in 2014
(ohne eine Wertung innerhalb dieser Liste)

Dies ist nur eine kleine Auswahl von 15 Hörbüchern, die mich in 2014 – neben ganz vielen anderen – nachhaltig beeindruckt haben.

Hörzeiten

Hörbücher insgesamt: 146
Das sind in Hörstunden: Knapp 1.300

Zum Vergleich:

Ich arbeite in einer 40 Stunden-Woche, habe 6 Wochen Urlaub im Jahr. Das sind 1.840 Arbeitsstunden.

D. h.: Ich habe in 2014

Gearbeitet: 1.840 Stunden
Hörbuch gehört: 1.300 Stunden
Differenz: 540 Stunden mehr gearbeitet, als Hörbuch gehört!
Mit diesem Ergebnis bin ich nicht zufrieden. -> Daran muss sich in 2015 etwas ändern 😉

Länge der Hörbücher

Das längste Hörbuch dauerte 33,5 Stunden (Der Distelfink) gefolgt von knapp 24 Stunden (Der Jesus-Deal) und 20 Stunden (Malevil).

Das kürzeste Hörbuch dauerte 13 Minuten und hieß “Humanic Park“. Hörbücher, die nur eine Stunde plus ein paar Minuten dauerten, waren es insgesamt 4 Stück.

Hörbücher die länger als 10 Stunden dauerten, waren es 62.

Ich wünsche dir einen guten Rutsch in ein tolles und hoffentlich spannendes Jahr 2015!

Liebe Grüße
Die Ute / Pingu1000

Spannende Renovierungsarbeiten

Großprojekt: Küchenrenovierung

Renovieren soll spannend sein? Ja – wenn man die richtigen Hörbücher dabei hört. Und das habe ich getan – zumindest größtenteils.

Vor 13 Jahren zog ich in meine Wohnung ein. Eine Küche war schon drin. Beige, auch der Fliesenspiegel in beige. Ich fand die Küche zwar sehr praktisch – weil sehr groß und gut durchdacht – aber eben hässlich von der Farbe her. Nun gut. Die Überlegung, eine neue Küche einzubauen, kam überhaupt nicht auf, da sie eben noch top in Schuss war (10 Jahre alt) und auch sehr funktionell.

Jetzt schaute ich mir also 13 Jahre diese Küche in beige an. Hm, sie wurde nicht hübscher… Ende April fasste ich den Entschluss: Die Küche muss anders werden. Eine neue Küche kann ich mir nicht leisten. Also musste ich aus dem Vorhandenen das beste machen. Ich setzte mir ein Limit von 250 €. Damit wollte ich meine Küche aufmöbeln. Geht nicht denkst du? Geht doch 🙂

Das war meine alte Küche:

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Ich schaute im Internet nach – klar. Youtube war da eine gute Anlaufstelle.
Hier sah ich, wie man mit Folie seine Möbel bekleben konnte. Streichen kam ja nicht in Frage, da Kunststoffoberfläche. Hm, folieren? Wie damals mit der hässlichen PVC-Folie? Doch heute sind die Folien anders. Nicht mehr nur hässlich und störrisch, es gibt schöne und gut zu verarbeitende Folien – wie ich herausfand.

Also habe ich zunächst Folie gekauft. Und zwar diese: http://www.amazon.de/gp/product/B00BQFU1HA/ref=oh_details_o05_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

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Ich kaufte sie in dunkelrot und weiß. Denn meine Accessoires sind alle in rot und ich liebe rot. Hell sollte meine Küche aber auch werden. Denn sie hat nur ein kleines Fenster. Eigentlich nur ein Kellerfenster, obwohl ich im Erdgeschoss wohne. Doch direkt vor meiner Nase steht eine Halle – nur ca. 30 cm entfernt. Na, und auf diese Wand will man nun wirklich nicht schauen. Ergo ist das Fenster sehr klein und weit oben in meiner Küche. Licht ist also eher Mangelware. Die beige Einrichtung verbesserte den Eindruck einer „Dunkelkammer“ nicht unbedingt.

Ich fing mit den Schubladen neben dem Backofen an. Denn hier hatte ich die größten Bedenken, ob die Folie auch der Hitze stand halten würde. Nach einigen Tests war ich sicher: Die Folie hält bombenfest, löst sich nicht ab, bleibt wie sie ist. Perfekt. Also bearbeitete ich Abend für Abend nach der Arbeit weitere Fronten. Abschrauben, gründlich reinigen und Folie aufkleben.

Was man dazu braucht:

Die Folie, einen Cutter, einen Verkleberakel mit Filz, ein Lineal, eine Schere und ein gutes Hörbuch auf den Ohren.

Und so wird es gemacht:

Als erstes: Hörbuch einschalten.

Dann: Front abschrauben, Griffe abschrauben, Oberfläche gründlich reinigen und trocknen lassen. Während dessen:

Front abmessen und die Folie zuschneiden. Ich habe an allen Seiten 4 bis 5 cm dazugegeben, da die Folie ja noch um die Kante herumgehen soll und man es nie, wirklich nie schafft, die Folie exakt gerade auf die Oberfläche zu legen. Dann hat man noch etwas Spielraum.

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Die Folie möglichst gerade auf die Oberfläche legen, der Cutter sollte Greifweite sein.

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Jetzt fängt der etwas heiklere Teil an: Die Folie wird von unten nach oben verarbeitet, nicht von links und rechts. D. h. man zieht unten über die gesamte Breite das Papier auf der Rückseite ein kleines Stück ab und befestigt die Folie locker am unteren Ende. Dann schiebt man mit dem Rakel die Folie gleichmäßig über die Breite weiter nach oben. Wieder etwas Papier lösen, weiter mit dem Rakel.

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Das macht man nun über die gesamte Länge, bis die Oberfläche komplett und bläschenfrei foliert ist. Falls sich doch kleine Bläschen bilden, kann man die Folie meist wieder etwas abziehen und mit dem Rakel korrigieren, falls es einem rechtzeitig auffällt.

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Jetzt muss man die Front umdrehen und auf die Folienseite legen. Tipp: Am besten ein Handtuch unterlegen, damit keine Kratzer passieren.
Auf der Rückseite schlitzt man nun die Ecken der Folie diagonal ein.

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 Zuerst verklebt man nun die „Kopf- und Fußseite“ der Front und legt das übrige Dreieck um die Ecke herum. Dann vervollständigt man das Ganze mit der Verklebung der restlichen beiden Seiten.

Jetzt schneidet man mit dem Cutter die überstehende Folie ab.

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Zum Schluss dreht man die Front wieder um, tastet mit dem Finger nach den Löchern für die Griffschrauben und sticht mit dem Cutter zwei kleine Löcher in die Folie. Das ergibt dann eine saubere Verschraubung der Griffe, ohne dass die Schraube „mit Gewalt“ durch die Folie stoßen muss und evtl. eine unschöne Verarbeitung um die Griffe herum entsteht.

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Zugeben, die erste Front ist etwas heikel, aber dann wird es immer leichter. Man erkennt sehr schnell die Kniffe, wie es am besten funktioniert.
Tipp noch zum Schluß: Am besten mit der kleinsten Frontfläche beginnen, falls verschiedene Größen zur Auswahl stehen! Da geht es nämlich am einfachsten.
Und das war es auch schon.

Tag für Tag wurde meine Küche heller und schöner. Ok, es war viel, sehr viel Arbeit – aber mit einem guten Hörbuch auf den Ohren, ist das überhaupt nicht schlimm. Denn spätestens nach der zweiten Front wurde das Folieren zur Routine und ich konnte mich voll und ganz auf die Hörbücher konzentrieren. Herrlich.

Dann war die Küchenfront vollständig foliert. Toll war das Ergebnis! Ich war echt stolz. Was mich aber noch immens störte, war der beige Fliesenspiegel. Der musste weiß werden. Ich überlegte… ok, eine Platte andübeln. Oder aber Fliesen streichen. Doch: Kann man Fliesen streichen? Youtube half auch hier wieder weiter. Es gab da einen Film, der das Fliesen lackieren als total einfach darstellte. Ok, den Lack wollte ich kaufen. Doch als ich bei Amazon die Rezensionen las, wurde ich blass. 130 Euro sollte der Lack kosten und die Verarbeitung war wohl mehr als schwierig und das Ergebnis bei den meisten auch eher mittelprächtig bis schlecht. Hm. Nein, das wollte ich ja nun auch nicht. Wenn schon, dann sollte es schön werden.

Ich suchte also weiter und stieß auf folgenden Fliesenlack von Wilckens: http://www.amazon.de/gp/product/B005IDLKYE/ref=oh_details_o07_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Preis: 22,94 € zzgl. 4,95 Versandkosten

Den Preis fand ich ok, die Rezensionen waren durchweg positiv, ich wurde mutig. Ich bestellte den Lack. Doch leichte Angst hatte ich schon, ob das denn auch wirklich klappen und ich das auch hinbekommen würde. Naja, dachte ich mir – wenn es nix wird, kannst du immer noch eine Paneele andübeln;-)

Zur Vorbereitung auf das Fliesen lackieren, setzte ich den Geiger Anlauger http://www.amazon.de/gp/product/B003G2P770/ref=oh_details_o06_s00_i00?ie=UTF8&psc=1 ein.

Geiger 70 Jahre SE 1 Fett entferner Anlauger mühevolles Anschleifen entfällt 500g

Ich habe gelernt: Fasse niemals nicht in Anlauger ohne Handschuhe! Ok, meine Hand ist wieder gut – viel Bepanthen und Handcreme haben alles wieder gerichtet. 😉

Der Anlauger hat jedenfalls seine Arbeit auch an den Fliesen bestens erledigt. Dann habe ich den Lack auf die beigen Fliesen aufgetragen. Die Fugen habe ich mit dem Pinsel gestrichen, den Rest dann mit einer Rolle verteilt. Immer ca. 50 cm-weise habe ich mich vorgearbeitet. Fugen pinseln, den Rest mit der Rolle verteilen.

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Schon nach dem ersten Durchgang sah meine Küche ganz anders aus! Man sollte den Lack dann 12 Stunden trocknen lassen, dann konnte man ihn ein zweites Mal lackieren. Am nächsten Tag habe ich die Prozedur also wiederholt und das Ergebnis war einfach bombastisch:

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Meine alte und meine „neue“ Küche im Vergleich:

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Die Kosten:

Für das Grobe:

Folie: 93,77 € + Filzrakel: 2,82 € + Cutter: 4,74 €
Alpina Weiß: 58,50 € + Feinkrepp zum Abkleben: 10,50 €
Anlauger: 10,35 €
Fliesenlack: 28,39 €

Für die Accessoires: 

Metall-Lack für die Bilderrahmen: 8,25 €
Passepartout für große Bilderrahmen: 15,05 €
Schränkchen als Ersatz für das Gitter: 43,89 € (-> Belohnung für mich und meine Arbeit, war nicht eingeplant)

Für die Kleinigkeiten: 

Abdeckfolie, Pinsel, Lackier-Set etc: ca. 20 €

D. h. insgesamt hat mich meine neue Küche ca. 300,00 € gekostet. 

Damit habe ich mein geplantes Budget zwar um 50 € überschritten (Schränkchen war ja nicht eingeplant). Aber dafür ist sie auch 100 Mal schöner geworden, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen vorgestellt hatte.

Und was hat das mit Hörbüchern zu tun?

Ganz einfach. Mit einem spannenden Thriller oder Krimi oder Roman auf den Ohren lässt es sich ganz mühelos stundenlang arbeiten, ohne dass man die Lust verliert. Man tut einfach, was getan werden muss und wird dabei bestens unterhalten.

Folgende Hörbücher habe ich während des Renovierens gehört:

Das waren 13 Hörbücher, die zusammen ca. 134 Stunden dauerten… Ja, es war viel Arbeit. 

Aber hätte ich diese Bücher gelesen und nicht gehört, wäre meine Küche nach wie vor beige und hässlich. 😉

Meine Hörbuch-Highlights im Jahr 2013 und ein paar Zahlen

1.605 Stunden Hörvergnügen

Das Jahr 2013 war ein tolles Hörbuchjahr! 163 Hörbücher habe ich gehört, die insgesamt 1.605 Stunden meiner Freizeit mit spannenden Inhalten füllten.

Meine Highlights in 2013
(ohne eine Wertung innerhalb dieser Liste)

Dies ist nur eine kleine Auswahl von 18 Hörbüchern, die mich in 2013 – neben ganz vielen anderen – nachhaltig beeindruckt haben.

Hörzeiten

Hörbücher insgesamt: 163
Das sind in Hörstunden: 1.605
Das sind in 24-Stunden-Tagen: 67

Zum Vergleich:

Ich arbeite in einer 40 Stunden-Woche, habe 6 Wochen Urlaub im Jahr. Das sind 1.840 Arbeitsstunden.

D. h.: Ich habe in 2013

Gearbeitet: 1.840 Stunden
Hörbuch gehört: 1.605 Stunden
Differenz: 235 Stunden mehr gearbeitet, als Hörbuch gehört
-> Daran muss sich in 2014 etwas ändern 😉

Länge der Hörbücher

Das längste Hörbuch dauerte knapp 34 Stunden (Abenteuer Box) gleich gefolgt von 29 Stunden (Das Mädchen, das den Himmel berührte) und 28 Stunden (Der Name des Windes). Auf Platz 4 kam mit etwas über 25 Stunden „Das Wesen der Dinge und der Liebe„.

Das kürzeste Hörbuch dauerte 1 Stunde, 3 Minuten und hieß „Nur ein Schneehase„. Hörbücher, die nur eine Stunde plus ein paar Minuten dauerten, waren es insgesamt 8 Stück.

Hörbücher die länger als 10 Stunden dauerten, waren es 68.

Ich wünsche dir einen rasanten Rutsch in ein tolles und hoffentlich spannendes Jahr 2014!

Liebe Grüße
Die Ute / Pingu1000

Hörbuch + Handarbeit = Perfekt

20131109_142308Ein Beispiel

Ein Beispiel, was man beim Hörbuch hören so alles nebenbei erledigen kann, seht Ihr im Bild nebenan. Diese Brücke ist 80 cm breit und 120 cm lang. Sie umfasst ca. 15.000 Knoten und ich benötigte insgesamt ca. 65 Stunden dafür.

65 Stunden in denen ich viele Hörbücher gehört habe. Spannende, interessante, lehrreiche und lustige Hörbücher. Für meinen Geschmack sind Handarbeit und Hörbuch hören das perfekte Duo für verregnete Herbstabende. Hätte ich die Bücher gelesen, hätte ich jetzt die Brücke nicht. Denn lesen und handarbeiten geht einfach nicht.

Natürlich kann man auch alles mögliche andere tun, während man ein Hörbuch auf den Ohren hat. Z. B. kochen, essen, putzen, baden, spazieren gehen usw. usf. Und was machst du am Liebsten, während du spannenden Geschichten lauschst?

Liebe Grüße
@Pingu1000