Lucinda Riley – Die Sturmschwester

die-sturmschwesterBeschreibung von Audible
Musik in den Ohren: Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln und der großen Liebe

„Die Sturmschwester“ von Lucinda Riley ist Ally, die Seglerin mit dem sonnigen Gemüt und der Leidenschaft für starke Winde und wilde Wasser. Als Ihr Adoptivvater stirbt, beginnt für sie der stürmischste Trip ihres Lebens.

Lange wusste Ally nicht, wo ihre eigentliche Herkunft liegt und wer ihre Eltern sind. Das ändert sich nach Pas Tod, denn er hat Ally einen wichtigen Hinweis hinterlassen, der sie ins ferne Norwegen führt. Dort soll sie sich auf die Suche nach der Familiengeschichte eines berühmten Komponisten begeben. Stammt Ally von diesem musikalischen Ausnahmetalent ab? Sie reist in das raue Land, um es herauszufinden. Als sie dem attraktiven Violinisten Thom verfällt, beginnt sie, ihre wahren Wurzeln zu entdecken.

Gelesen von Sinja Dieks, Oliver Siebeck und Bettina Kurth ist „Die Sturmschwester“ als zweiter Teil der „Sieben Schwestern“-Reihe von Lucinda Riley ein einfühlsames Hörerlebnis voller Überraschungen.

Inhaltsangabe
Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie als Seglerin zu ihrem Beruf gemacht hat. Eines Tages stirbt überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See.
Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden.

Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violinisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war.

Sprecher
Sinja Dieks, Oliver Siebeck, Bettina Kurth

Länge
17 h 22 m

Meine Meinung
Das 2. Buch aus der Reihe „Die sieben Schwestern“ hat mir noch besser gefallen, als das erste. Ok, den Part, der in der Gegenwart spielt, fand ich zwar gut jedoch nicht überragend, dagegen war ich von der Geschichte in der Geschichte völlig begeistert und bin es immer noch. Geht es hier doch um meinen Lieblingskomponisten Edvard Grieg und seinem weltberühmten Stück Peer Gynt.

Diese Geschichte aus der Vergangenheit fand ich äußerst grandios beschrieben, konnte man sich doch so richtig in die Zeit und die Gefühle der Protagonisten versetzen. Richtig traurig war ich, als das Buch dann nach siebzehneinhalb Stunden endete. Ich hätte noch stundenlang weiter den Geschehnissen aus dem früheren Norwegen lauschen können. Seit dem höre ich Peer Gynt schier in Endlosschleife. Es ist aber auch einfach ein wunderschönes Stück. Und falls es jemand nicht kennen sollte, dem empfehle ich dringend, es sich zunächst anzuhören. Denn dann hat man noch viel mehr Spaß an der gesamten Lektüre. Und man hat definitv mehr Musik im Ohr.

Doch nun zum gesamten Inhalt. Ally ist die 2. Schwester, die sich aufgrund der spärlichen Angaben ihres verstorbenen Adoptivaters Pa Salt auf die Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln macht. Hatte sie als Kind mit Begeisterung Flöte gespielt, so gilt ihre Leidenschaft heute mehr dem Wasser. Sie ist leidenschaftliche Seglerin und begegnet dabei ihrer ersten großen Liebe. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr und so muss sie innerhalb kurzer Zeit nicht nur den überraschenden Tod ihres Vaters ertragen, nein, ihre junge Liebe endet ebenfalls auf tragische Weise. Daraufhin beschließt sie, sich nun doch auf die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit zu machen. Und diese Suche führt sie nach Norwegen, wo sie für sich selbst sehr überraschende Zusammenhänge entdeckt.

Auch wenn mir die Gegenwartsgeschichte „nur“ gut gefallen hat, so kommt dieses Hörbuch trotzdem auf meine Bestenliste. Denn der historische Teil gefiel mir derart gut, dass ich gar nicht anders kann, als es mit meiner absoluten Bestnote zu bewerten.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Lucinda Riley – Die Sturmschwester

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Yrsa Sigurdardóttir – DNA (Huldar & Freyja 1)

dnaBeschreibung
Ein neues Ermittler-Duo aus Island.

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Mutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Wenig später verliert eine zweite Frau unter brutalen Umständen ihr Leben. Der erste große Fall für Kommissar Huldar. Der hat noch ein Problem: Er muss mit der Psychologin Freya zusammenarbeiten, mit der er kürzlich nach einer Kneipentour die Nacht verbracht hat – allerdings als angeblicher Zimmermann von den Westfjorden. Währenddessen erhält ein junger Amateurfunker rätselhafte Zahlenbotschaften zu beiden Opfern und beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kann einer von ihnen den geheimnisvollen Killer stoppen?

Spannungsvoll und ungekürzt gelesen von „Tatort“-Hauptdarsteller Mark Waschke.

Sprecher
Mark Waschke

Länge
13 h 42 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch sollte man am Anfang eines Wochenendes beginnen. Denn einmal angefangen, konnte ich zumindest kaum noch aufhören, den Geschehnissen zu lauschen.

Wie aus dem Nichts werden hier schier wahllos Menschen umgebracht. Schnell wird klar, dass es sich um den selben Täter handeln muss, denn seine Mordmethoden sind zwar immer unterschiedlich, aber doch irgendwie ähnlich. Die Mordideen, die Yrsa Sigurdardóttir sich hier einfallen ließ, fand ich mehr als außergewöhnlich und gerade deshalb eine willkommene Abwechslung zu all den üblichen Mordwaffen. Man sollte sich allerdings auf einiges gefasst machen. Denn zimperlich geht der Mörder nicht gerade mit seinen Opfern um.

Sehr viel Wert wurde hier auf die menschlichen Charaktere gelegt. Alle Personen wurden sehr detailliert beschrieben, doch wurde mir die genaue Beschreibung nie zu langatmig. Ganz im Gegenteil. Mit jedem Satz lernte ich die Personen besser kennen – sie wurden mir immer vertrauter, so dass ich mich recht schnell inmitten der Geschehnisse befand. Mir hat das sehr gut gefallen. Und eben genau dieser Aspekt machte diesen unheimlich Sog aus, von der ich schier in die Geschichte hineingesaugt wurde. Und ist es erst einmal so weit, kann man sich der Story einfach nicht mehr entreißen, ich konnte nicht mehr unterbrechen.

Zum Ende hin war ich überzeugt, dass ich genau weiß, wer der Mörder war. Doch weit gefehlt. Ich lag mit meiner Vermutung falsch.

Fand ich die Geschichte insgesamt äußerst interessant, selbst den Aspekt des jungen Hobbyfunkers, der aufgrund von einem Zahlensender diverse Hinweise erhielt und so ins Visier der Ermittler geriet, so fand ich das Ende äußerst überraschend doch in keinster Weise konstruiert. Im Gegenteil, wenn man den Prolog nochmals Revue passieren lässt, so ist die Story insgesamt absolut stimmig und sehr verzwickt. Kurz, ich war sehr begeistert von dem insgesamt sehr spannenden Plot.

Mark Waschke, den ich als Hörbuchsprecher bisher noch nicht auf den Ohren hatte, hat mir sehr gut gefallen. Er hat mit seiner ruhigen Art die Worte für sich wirken lassen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Reihe sehr freue. Der nächste Krimi wird sofort auf meinem iPod landen. Doch ich glaube, dass es schwer werden wird, dieses Niveau zu halten. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Yrsa Sigurdardóttir – DNA

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James Siegel – Detour

detourBeschreibung
They want what every young couple wants: a child of their own. But Paul and Joanna Breidbart have been trying to conceive for five long years, a torturous process of failed medical procedures that nearly tore their marriage apart. When they finally decide to adopt, American agencies tell them they will have to wait years for their dream to come true. The couple agrees to fly to war-torn Colombia to adopt a baby girl.

Paul knows all about risks. As an insurance executive, he routinely calculates the odds of dying in a plane crash or being hit by a bus. Yet all the accident statistics in the world can’t prepare him for what is about to happen. Paul and Joanna receive the baby girl of their dreams and their world seems perfect. Then one afternoon they briefly leave their baby daughter alone with their new nanny. When they return, something is disturbingly different about their child…and suddenly everything Paul values is in jeopardy.

Again, James Siegel gives us a tale of ordinary men and women thrust into extraordinary circumstances and a novel that confirms him as one of today’s most powerful writers of psychological suspense.

Sprecher
Holter Graham

Länge
6 h 20 m

Meine Meinung
James Siegel entpuppt sich zu einem meiner neuen Lieblingsautoren. Bereits „Derailed“ fand ich faszinierend, nicht weniger atemlos lauschte ich dem Thriller „Detour“.

Paul und Joanna wünschen sich sehnlichst ein Kind. Doch nachdem alle Versuche scheitern, entscheiden sie sich, ein Kind zu adoptieren. Die Wartezeit, die ihnen in den USA mitgeteilt wird, lässt sie die Entscheidung treffen, ein Baby aus Kolumbien zu adoptieren. Doch was den beiden hier widerfährt, ist der blanke Horror.

James Siegel versteht es wunderbar, sehr schnell Spannung aufzubauen und auch konstant hoch zu halten. Denn die Ereignisse und Wendungen überschlagen sich. Ich lauschte mit weit aufgerissenen Augen, dachte oft: Oh nein, nicht auch das noch! Und auch wenn man irgendwann in der Mitte der Story denkt: Na, dieses Chaos kann Siegel am Ende niemals richtig auflösen, so klärt sich zum Schluss doch alles auf.

Doch bis man zum Ende kommt, durchlebt man mit Paul und Joanna ein Grauen nach dem anderen, setzt Stück für Stück dieses verzwickten Puzzles zusammen und ist zum Schluss fassungslos ob der Zusammenhänge.

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Und Holter Graham als Sprecher hat ebenfalls eine grandiose Leistung vollbracht. Und jetzt werde ich mal schauen, welche Hörbücher es noch von James Siegel gibt.

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Weitere Informationen gibt es u. a. bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: James Siegel – Detour

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Lucinda Riley – Die sieben Schwestern

Die sieben SchwesternBeschreibung
Auftakt einer neuen, farbenprächtigen Saga von Lucinda Riley!

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See. Doch dann stirbt ihr Vater überraschend und hinterlässt ihr einen Umschlag – und plötzlich hält sie den Schlüssel zu ihrer unbekannten Vergangenheit in Händen: Maia fasst den Entschluss, in ihre Geburtsstadt Rio zu fliegen, und an der Seite des befreundeten Schriftstellers Floriano Quintelas beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Oliver Siebeck, Simone Kabst, Sinja Dieks

Länge
16 h 10 m

Meine Meinung
Eigentlich wollte der Vater immer sieben Mädchen adoptieren. Doch es wurden nur sechs. Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Vaters. Da zu diesem Anlass natürlich alle Töchter nach Hause reisen, werden die einzelnen Schwestern zunächst vorgestellt. So hat man eine gute Vorstellung davon, wie unterschiedlich die Mädchen, die mittlerweile natürlich zu Frauen herangereift sind, sind. Der Vater hat anscheinend jeder Tochter einen Hinweis auf ihre Herkunft hinterlassen. Doch dieser Hinweis ist sehr vage und sie müssen sich schon anstrengen, um die Wahrheit herauszufinden. In diesem ersten Buch der Saga, die vermutlich sechs Bände, hoffentlich aber sieben haben wird, wird erzählt, wie sich Maia auf die Suche nach ihren Wurzeln macht.

Zu diesem Zweck muss sie an ihren Geburtsort Rio reisen. Zusammen mit einem befreundeten brasilianischen Schriftsteller, der auch Historiker ist, erkundet sie nun Stück für Stück ihre Herkunft. Und was sie dabei herausfindet, überrascht sie sehr.

Die Geschichte ist einfach schön erzählt. Es macht Spaß zuzuhören und natürlich will man selbst auch schon nach kurzer Zeit wissen, was es denn mit dieser alten Dame auf sich hat, die im Sterben liegt. Sehr toll fand ich auch die Beschreibungen von Land und Leuten und auch die Reise auf den Zuckerhut, die anscheinend sehr abenteuerlich mit der Bahn sein muss. Ich glaube nicht, dass ich mich da hinein getraut hätte. Höhenangst und zu wenig Vertrauen in veraltete Technik hätten mich sicherlich am Fuße des Berges zurück gelassen. Doch Maia ist ein Glück nicht so ein Angsthase wie ich und hat die Reise gewagt.

Die Auswahl der Sprecher fand ich auch sehr schön. Alle haben ihre Rollen gut gemacht. Und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Bin gespannt, wessen Geschichte dann ans Tageslicht kommen wird.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Lucinda Riley – Die sieben Schwestern

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