Menger, Strohmeyer, Weber – Monster 1983 – Die komplette 3. Staffel

Beschreibung
Amy ist zurück in Harmony Bay – und mit ihr das Monster. Cody weiß, dass seine kleine Tochter eine Gefahr für die gesamte Stadt darstellt, und trotzdem kann er es nicht zulassen, dass irgendjemand ihr etwas antut. Eine echte Zerreißprobe bahnt sich an.

Als sich unter den Einwohnern der kleinen Küstenstadt ein merkwürdiges Virus verbreitet, das die Betroffenen unkontrollierbar macht, scheint der Nachtmahr allerdings nicht mehr die einzige Gefahr zu sein. Sheriff Landers muss handeln, um seine Stadt zu retten – und trifft dabei eine folgenschwere Entscheidung…

Sprecher
David Nathan, Luise Helm, Simon Jäger, Nana Spier, Ekkehardt Belle, Andreas Fröhlich  u. a.

Länge
11 h 07 m

Meine Meinung
Die 3. Staffel von Monster 1983 ist eine phantastische Fortführung der vorherigen beiden Staffeln. Spannend, gruselig, kurzweilig und garantiert gut zum Mitzittern! Es war ein krönender Abschluss einer bombastisch gut produzierten Serie.

Ich könnte mir diese Trilogie übrigens sehr gut als TV-Produktion in Serie vorstellen. Selbst ich würde mich dann mal vor den Fernseher setzen und mir das anschauen.

Zu den vielen Sprechern kann ich mich nur wiederholen. Sie waren einfach allesamt erste Sahne.

Insgesamt kann ich Monster 1983 allen ans Herz legen, die es gerne gruselig, spannend und interessant mit dem nostalgischen Flair der 1980er Jahre mögen. Ich finde an dieser Produktion wirklich absolut nichts, was zu bemängeln wäre.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Menger, Strohmeyer, Weber – Monster 1983: Die komplette 3.  Staffel

Siehe auch:

Monster 1983:

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Rebecca Gablé – Von Ratlosen und Löwenherzen

RatlosenBeschreibung
Schluss mit dem Mythos über die düstere Zeit willkürlicher Kriege, blutrünstiger Hexenverfolgungen und hygienischer Katastrophen, her mit dem Mittelalter, wie es auch war!

In ihrem ersten Sachbuch erzählt uns die Bestsellerautorin Rebecca Gablé die Geschichte des englischen Mittelalters neu: kompetent und informativ, herrlich farbenprächtig und mitreißend wie ein Roman, und immer mit einem Schmunzeln. Lesen Sie, wie die Wikinger in Ermangelung anderer Hobbys England eroberten, unabsichtlich unterstützt vom englischen König Thelred, dessen Ruf seitdem ruiniert ist. Erleben Sie mit, wie Jahrhunderte später Eleanor von Aquitanien die Bühne betritt, eine der unterhaltsamsten und wunderbarsten Skandalnudeln, die je auf Englands Thron gesessen haben. Und erfahren Sie, warum Thomas Becket, Sohn eines Einwanderers, der es zum steinreichen Immobilienspekulanten gebracht hatte, unter der erlesenen Garderobe stets ein Gewand aus kratzigem Ziegenhaar trug.

Neugierig geworden? Dann hören Sie zu!

Sprecher
Andreas Fröhlich

Länge
6 h 52 m

Meine Meinung
Ich habe ja schon des Öfteren erwähnt, dass ich mir geschichtliche Ereignisse einfach nicht merken kann. Daran wird leider, leider auch dieses herrlich unterhaltsame Hörbuch nichts ändern. Und trotzdem bin ich froh, dass ich es gehört habe. Denn die englische Geschichte mit ihren Königen und Gattinnen war ja schon ein lustiges Völkchen – zumindest hat es Rebecca Gablé herrlich unterhaltsam geschrieben und ich hatte eigentlich ständig ein Grinsen im Gesicht. Nicht zuletzt auch wegen des hervorragenden Vortrags von Andreas Fröhlich.  Bei ihm muss ich eh immer schmunzeln, wenn ich seine Stimme höre.

Doch was habe ich mir von dem Hörbuch merken können? Also zunächst einmal, dass England über Jahrhunderte von Edwards, Richards und Henrys regiert wurde. Sehr einfallsreich in ihrer Namensgebung waren sie also nicht.

Und dann noch die Geschichte um Lady Godiva, die nackt durch die Stadt ritt, um die Bevölkerung vor einer Steuererhöhung zu retten. Das fand ich klasse! Jetzt weiß ich endlich, wen Queen in ihrem Song „Don’t stop me now“ erwähnen.

Natürlich blieb auch Jeanne d’Arc nicht unerwähnt. Robin Hood gab es nicht und die Tafelrunde… na hört selbst, was die ganzen Edwards und Richards alles so anstellten im anscheinend doch nicht so finsteren Mittelalter. Es lohnt sich wirklich, sich diese amüsante Zusammenstellung der englischen Geschichte anzuhören. Für mich war es jedenfalls beste Unterhaltung.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Von Ratlosen und Löwenherzen. Eine kurzweilige, aber nützliche Geschichte des englischen Mittelalters

Siehe auch:

 

Nicolas Barreau – Eines Abends in Paris

Beschreibung
Alain Bonnard, Besitzer eines kleinen Programmkinos in Paris, das früher seinem Onkel gehörte, ist Nostalgiker aus Überzeugung. In seinem Cinéma Paradis gibt es keine Eimer mit Popcorn, keine XXL-Colabecher, keine Hollywood-Blockbuster. Ein schlechtes Konzept zum Überleben. Doch Alain hält an seinen Qualitätsansprüchen fest. Er möchte Filme zeigen, die Träume schenken, und er mag die Menschen, die in sein Kino kommen. Ganz besonders diese bezaubernde, schüchterne Frau im roten Mantel, die jeden Mittwoch erscheint und sich immer in die Reihe 17 setzt. Was für eine Geschichte sie wohl hat?

Sprecher
Andreas Fröhlich

Länge
358 Minuten

Meine Meinung
Tja, was soll ich zu diesem Hörbuch sagen. Nachdem ich den Vorgänger „Das Lächeln der Frauen“ so bezaubernd fand, war ich natürlich sehr gespannt auf „Eines Abends in Paris“. Wahrscheinlich ging ich mit zu hohen Erwartungen an das Hörbuch heran. Denn schon nach kurzer Zeit wurde klar: absolut gleiches Schema. Klar, kann man ja versuchen. Wenn es einmal gut angenommen wurde, warum nicht auch ein weiteres Mal.

Aber ich war von der zum Himmel schreienden Naivität des Protagonisten schnell genervt, die Ungeschicke waren derart vorhersehbar, dass ich kurz überlegte, das Hörbuch abzubrechen. Aber nein, dazu war es dann doch zu charmant. Als Hörerin wollte ich dem Protagonisten ständig helfen, dachte mir: hallo, siehst du denn nicht das Offensichtliche? Aber: Nützt ja nix 😉 Kommt ja nicht im Buch an. Also hörte ich tapfer zu, wie er sich immer weiter in die Bredouille ritt… Ich brauchte schon Nerven – aber nicht vor Spannung, sondern vor „nee, nicht auch das noch“-Gedanken.

Schließlich und endlich hat mich Andreas Fröhlich durch die Geschichte gerettet. Denn er hat die Story wieder so herzhaft und so lustig vorgetragen, dass ich ihn einfach nicht ausschalten konnte.

Alles in allem: Wer triefende Schnulzen mag, wird diese lieben! Mein Fall war es leider nicht so. Einmal fand ich es ok (bei „Das Lächeln der Frauen“), ein zweites Mal war mir dann doch zu viel.

Fazit ganz nett

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Nicolas Barreau – Eines Abends in Paris

Siehe auch:

Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen

Beschreibung
Es gibt keine Zufälle! Davon ist Aurélie überzeugt. An jenem verhängnisvollen Freitag im November, als Aurélie so unglücklich ist wie nie zuvor, fällt ihr in einer Buchhandlung ein Roman ins Auge. Nach der Lektüre der Geschichte will Aurélie plötzlich nicht mehr sterben. Eines aber will sie unbedingt – den Autor dieses Romans kennenlernen, der ihr das Leben gerettet hat, ohne dies auch nur zu ahnen. Alle Versuche, mit dem scheuen Autor über seinen Verlag in Kontakt zu treten, werden jedoch von dem bärbeißigen Lektor André abgeblockt. Doch Aurélie gibt nicht auf, und als eines Tages tatsächlich eine Nachricht des Schriftstellers in ihren Briefkasten flattert, kommt es zu einer ganz anderen Begegnung, als sie es sich vorgestellt hat…

Sprecher
Andreas Fröhlich, Stefanie Stappenbeck

Länge
375 Minuten

Meine Meinung
„Das Lächeln der Frauen“ ist ein äußerst charmantes Hörbuch. Und das sage ich, die ich Liebesromane wirklich nicht mag. Aber diese Geschichte kommt so locker und spritzig daher, dass man – hat man erst einmal angefangen zu hören – nicht mehr aufhören kann, bis man das Ende kennt.

Sehr schön wird hier beschrieben, wie ein Mann sich in einem Lügenkonstrukt verstrickt. Oder ist es doch eher aus Luftmaschen gehäkelt? Ob es wohl hält? Das wird hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: „Das Lächeln der Frauen“ ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die doch sehr viel von einer Komödie hat, was ich hier sehr schön fand.

Die beiden Sprecher passten auch sehr gut zu den jeweiligen Rollen.

Dieses tolle, kurzweilige und charmante Hörbuch sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Und wer sich immer noch nicht sicher ist, kann es sich bei Audible.de ja einfach mal herunterladen und reinhören. Denn im Juni 2012 gibt es im Zuge der Aktion „Voll ins Herz“ das Hörbuch kostenlos!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Audible herzlich dafür bedanken.

Fazit: absolut empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Nicolas Barreau – Das Lächeln der Frauen

Und hier geht es zur Audible-Juni-Aktion: Voll ins Herz

Siehe auch:

Walter Moers – Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Beschreibung
Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem ‚Unsichtbaren Theater‘. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im ‚Labyrinth der Träumenden Bücher‘, das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

„Das Labyrinth der Träumenden Bücher“ ist der erste Teil eines auf zwei Bücher angelegten neuen Abenteuers.

Sprecher
Andreas Fröhlich

Länge
881 Minuten

Meine Meinung
Was bitte schön war das denn? Nach dem tollen Buch „Die Stadt der Träumenden Bücher“ war ich sehr interessiert an der Fortsetzung. Die erste Enttäuschung war, dass Dirk Bach nicht wieder als Sprecher eingesetzt sondern durch Andreas Fröhlich ersetzt wurde. Somit rutsche es zunächst  ein Stück weiter nach unten in meinem SUH. Letzt fiel es mir wieder in die Hände und ich dachte: ok, hörst zumindest mal rein.

Die Stimme von Andreas Fröhlich gefiel mir, er machte seine Arbeit gut und gleich am Anfang kam wieder ein mysteriöser Brief, der wieder vielsprechend klang, was die Abenteuer des lieb gewonnen Lindwurms Hildegunst von Mythenmetz betrifft. Sogleich machte sich dieser auch wieder auf nach Buchhaim.

Doch was dann folgte ist eigentlich eine Frechheit! Wie kann man ein bald 15-stündiges Buch schreiben ohne jegliche Handlung? Unglaublich wirklich! Ich hörte und hörte und dachte, jetzt müsse doch bald mal was passieren. Aber nichts passiert. Es ist unbegreiflich, war der erste Teil doch voller spannender Abenteuer, rasant und lustig – genau das Gegenteil ist die Fortsetzung. Hier und da eine recht nette Idee – so heißen die Raucherkneipen in Buchhaim z. B. Qualmoires, das fand ich lustig. Auch die Idee mit den lebenden Zeitungen fand ich originell. Das war es aber auch schon. Moers verliert sich hier in nicht enden wollende Aneinanderreihungen von „Wortkreationsversuchen“, die mal mehr mal weniger lustig sind.

Aber das Schlimmste ist wirklich die nicht vorhandene Handlung, wer Einschlafprobleme hat, sollte sich dieses Hörbuch auf die Ohren schnallen – damit klappt das Einschlafen ruckzuck. Naja, und dass das Ganze nun nur der Prolog zu einem weiteren Buch ist, das ist das wohl das i-Tüpfelchen der Zumutbarkeit, denn das konnte man beim Erscheinen des Hörbuchs nirgends erkennen. Mittlerweile hat Audible den Hinweis aber ergänzt. Jedoch bin ich mir sicher, dass ich mir den dritten Teil – wenn er denn dann irgendwann einmal erscheinen mag – garantiert nicht anhören werde. … Herr Moers, auf solch eine Art sollte man seine Fans wirklich nicht verärgern!

Fazit:

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Walter Moers – Das Labyrinth der träumenden Bücher

Siehe auch

Sebastian Schlösser – Lieber Matz, dein Papa hat ’ne Meise. Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychiatrie

Beschreibung
Mit der Diagnose „manisch-depressiv“ landet Sebastian Schlösser in der Psychiatrie. In seinen Briefen erzählt er seinem achtjährigen Sohn, was die Krankheit mit ihm gemacht hat. Er gilt als Shooting Star. Mit 27 wird er Theaterregisseur am Hamburger Schauspielhaus. Doch der Höhenflug endet abrupt: Sebastian Schlösser leidet an einer bipolaren Störung. In den manischen Phasen ist er größenwahnsinnig, arbeitet Tag und Nacht und ist durch nichts zu bremsen. In den depressiven Phasen hält er sich für einen Niemand, bewegt sich nicht aus dem Bett und denkt an Selbstmord. Schließlich bricht er zusammen und erkennt: So kann es nicht weitergehen.

Was mit einem Menschen passiert, der in die „Irrenanstalt“ eingeliefert wird; was es bedeutete, psychisch krank zu sein; und wie schwierig es ist, seine „Meise“ zu bezwingen – das alles beschreibt Schlösser auf wunderbare Weise seinem Sohn.

Sprecher
Andreas Fröhlich

Länge
226 Minuten

Meine Meinung
Psychische Erkrankungen nehmen in den letzten Jahren laut Presseberichten immer mehr zu. Klar, dass es auch immer mehr Bücher zu diesem Thema gibt. Dieses Hörbuch ist eines davon. Sebastian Schlösser hat es erwischt. Und zwar heftig. So heftig, dass er in eine Psychiatrie eingewiesen wird.

Der Titel lässt vermuten, dass Sebastian Schlösser seinem Sohn Matz berichtet, wie es ihm in diesem Krankenhaus ergeht. Doch dem ist nicht so. Vielmehr erzählt er ausführlich, wie es dazu kam, wie er sich verhalten hat, wie er sich fühlte – bevor er »eingeliefert« wurde. Von seinen Erfahrungen in der Psychiatrie erfährt man eher wenig. Nun gut, wollen wir diese kleine Irreführung im Titel nicht zerreißen.

Die Briefe, die er seinem kleinen Sohn schreibt, sind für die Zukunft gedacht. Denn ein kleiner Kerl, wie der Matz noch ist, könnte das alles nicht verstehen. Und auch als erwachsener »normal tickender« Mensch hatte ich ab und an meine Schwierigkeiten damit. Was natürlich die Diagnose »manisch-depressiv« mit sich bringt. In den manischen Phasen mutierte er zu einem unausstehlichen Menschen, in den depressiven Phasen konnte man ihm auch nicht weiterhelfen. Eine schlimme Erkrankung ist das.

Das ganze Hörbuch besteht aus diesen Briefen, die offen, ehrlich und gnadenlos erschreckend daher kommen. Keine Minute zweifelte ich an der Glaubwürdigkeit.
Schwierig finde ich, dieses Buch zu bewerten. Da es ja eine Art »Erfahrungsbericht« ist, kann man an dem Inhalt nichts bemängeln. So war es, so hat er es geschrieben. Punkt. Einen halben Stern Abzug gibt es für die Irreführung im  Titel und einen weiteren halben Stern Abzug muss ich für den sonst tollen Sprecher Andreas Fröhlich geben. Er sprach meist viel zu schnell, oftmals wurde das erste Wort eines Satzes sogar ganz verschluckt.

Bleiben insgesamt 4 Sterne übrig mit Vorbehalt. Denn nur wer sich wirklich für diese Thematik interessiert, wird dieses Buch gut finden.

Fazit: empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sebastian Schlösser – Lieber Matz, dein Papa hat ’ne Meise. Ein Vater schreibt Briefe über seine Zeit in der Psychatrie

Michael Bully Herbig – Wickie und die starken Männer

Beschreibung

Das Hörspiel zum Film.

Wickie lebt mit seiner Mutter Ylva und seinem Vater Halvar, dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake. Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder überfallen, und alle Kinder – bis auf Wickie, der sich beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte – werden geraubt. Wickies Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien. Sie begeben sich in ein spannendes Abenteuer, in dem Wickie seine Freunde immer wieder mit seinen schlauen Einfällen aus schier ausweglosen Situationen befreien muss…

Sprecher
Andreas Fröhlich, Jonas Hämmerle, Waldemar Kobus u.v.a. (-> Hörspiel)

Länge
1 CD

Meine Meinung
Dieses Hörspiel macht einfach Spaß! Ein Mordstrubel wird hier inszeniert – man kann sich das Wikingerdorf und die Abenteuer richtig lebhaft vorstellen. Eigentlich muss man nach diesem Hörspiel den Film nicht mehr sehen, denn diese Hörspielproduktion ist Kopfkino pur. Sehr schön. Hat mir richtig gut gefallen.

Die Sprecherauswahl war auch durch die Bank weg erste Sahne.

Fazit: absolut empfehlenswert

Sara Gruen – Wasser für die Elefanten

Beschreibung
Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: nicht einmal einen Elefanten gibt es zunächst. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur….

Sprecher
Andreas Fröhlich

Länge
461 Minuten

Meine Meinung
Ich liebe dieses Hörbuch! Die Geschichte ist so schön! So charmant, so chaotisch, so fremdartig, so lustig, so traurig, so wunderbar, so bezaubernd! Hach, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.

Die obige Beschreibung sagt eigentlich überhaupt nichts über den Zauber aus, den diese Geschichte hinterlässt. Jacob Jankowski, mittlerweile 93 Jahre alt und im Altersheim, sieht, wie in der Nähe ein Zirkuszelt aufgebaut wird und erinnert sich an seine Erlebnisse beim Zirkus in Zeiten der Wirtschaftskrise 1931. Und so fängt er an, dem Hörer seine Geschichte zu erzählen. Immer wieder unterbrochen mit den Begebenheiten im Altenheim durchmischt – durchlebt man mit ihm erneut die turbulente Zeit beim Zirkus. Und man darf sagen: er hat so einiges erlebt. Mit Leichtigkeit und einer gehörigen Portion Schwung und Humor nimmt er einen mit zurück in die völlige Armut und in die großen Unterschiede zwischen Arbeiter und Artisten. Und natürlich darf die Liebe nicht fehlen. Sehr dramatisch geht es auch in dieser Beziehung zu. Nicht selten musste ich laut lachen und im nächsten Moment hatte ich einen Kloß im Hals vor lauter Traurigkeit! Was für eine Achterbahn der Gefühle! Toll!

Dieses Hörbuch nimmt einen mit auf eine Reise in eine sehr fremde Welt und lässt einen einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Manege werfen. Ich werde noch sehr lange mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht an die wunderschöne Geschichte des äußerst liebenswerten Jacob Jankowski zurückdenken.

Nicht unerwähnt darf hier die hervorragende Leistung von Andreas Fröhlich bleiben! Wie er den einzelnen Personen jeweils eine eigene Stimme gegeben hat, das hat mich auch sehr beeindruckt. Das hätte wohl kaum einer besser machen können.

Logisch, dass es dieses Hörbuch auf meine Bestenliste geschafft hat 🙂

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Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Sara Gruen – Wasser für die Elefanten

Siehe auch:

Marco Göllner – Open the door

Beschreibung
Bo zieht in eine neue Wohnung. Der Rest des Hauses steht noch leer und soll erst später umgebaut werden. So wundert er sich nicht weiter über die verschlossene Tür zum Treppenhaus, die er nicht öffnen kann. Doch das soll sich bald ändern. Er begegnet Fee und sie gehen miteinander aus. Fee verbringt eine Nacht bei Bo. Im Morgengrauen wacht Bo auf und Fee ist weg. Die Tür zum Treppenhaus steht weit offen — so offen wie die Frage, wo Bo tatsächlich wohnt…Eine böse Gruselgeschichte mit toller Besetzung (Marco Göllner, Andreas Fröhlich u.a.), zum Verrücktwerden clever…

Sprecher
Marco Göllner, Andreas Fröhlich u. a.

Länge
78 Minuten

Meine Meinung
Ein gut inszeniertes kurzes Hörspiel, das mich lange hat rätseln lassen, was denn mit Bo eigentlich los ist und wo er sich tatsächlich befindet. Ich glaube, noch gruseliger ist es aber, wenn man tatsächlich in einem sonst leer stehenden Haus wohnt, wie es einer Freundin von mir gerade geht.
Die Auflösung fand ich auch absolut ok und logisch, wenn ich auch selbst wohl nicht darauf gekommen wäre.

Insgesamt würde ich meinen, ist dieses Hörspiel eine nette kleine Gruselgeschichte – gut zur Kurzzeitunterhaltung.

Fazit: ganz nett

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Marco Göllner – Open the door

David Nicholls – Zwei an einem Tag

Beschreibung
„Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!“ – doch in dieser Nacht, am 15. Juli 1998, sind Emma und Dexter noch zwanzig, haben sich bei der Abschlussfeier kennengelernt, die Nacht zusammen durchgemacht, am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in all den darauffolgenden Jahren? Und werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können und deren Wege sich immer wieder kreuzen, weiterhin immer gerade knapp verpassen – oder können sie sich selbst und dem anderen irgendwann eingestehen, dass sie trotz aller markanten Unterschiede füreinander bestimmt sind?

Sprecher
Nina Petri, Andreas Fröhlich

Länge
478 Minuten

Meine Meinung
Also ich weiß ja nicht, ob es an den gnadenlosen Kürzungen lag oder ob mir die Geschichte auch ungekürzt nicht zugesagt hätte. Aber ich fand die beiden Charaktere einfach nur nervig. Man will ihnen am liebsten helfen, dass sie endlich zu ihrem Glück finden – aber nein, auf mich hört ja keiner 😉 Bis zur Hälfte habe ich durchgehalten, dann habe ich beschlossen, das Hörbuch abzubrechen.

Fazitstars_2 naja

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: David Nicholls – Zwei an einem Tag

Siehe auch: