Andreas Winkelmann – Die Lieferung

Beschreibung
Seit Wochen hat Viola das Gefühl, verfolgt zu werden. Es ist, als klebe ein Schatten an ihr – immer, wenn sie sich umdreht, ist er verschwunden. Bildet sie sich das nur ein? Ihre Freundin ist die einzige, die ihr glaubt. Doch dann meldet sie sich plötzlich nicht mehr. Viola bleibt jetzt abends lieber zu Hause. Zum Glück gibt es ja Netflix und den Lieferdienst. Die Pizza, die er bringt, wird für immer unangetastet bleiben…

Der Hamburger Polizeikommissar Jens Kerner hat einen merkwürdigen Fall auf dem Tisch: Eine bleiche, verstörte und vollkommen unterernährte Frau wurde in den Harburger Bergen aufgegriffen. Als er sie verhören will, stirbt sie. Gemeinsam mit seiner Kollegin Rebecca kommt er einem Täter auf die Spur, der so perfide ist, dass es alle Vorstellungen übersteigt. Als die beiden begreifen, mit wem sie es da zu tun haben, ist es schon fast zu spät…

Sprecher
Simon Jäger

Länge
9 h 53 m

Meine Meinung
Das neueste Hörbuch von Andreas Winkelmann ist ein wahres Katz- und Mausspiel. Viele Personen und viele verschiedene Handlungsstränge. Man sollte schon aufpassen beim Lauschen der Story. Was nun verwirrend klingt, kam trotzdem sehr gut strukturiert bei mir an. Manchmal etwas zu gut, da ich dann schon ahnte, was denn gleich kommen würde. Das fand ich nun nicht schlimm, freut es mich doch immer, wenn ich mit meinen Vermutungen richtig liege. Aber ganz am Ende lag ich dann doch wieder falsch – tja, so ist das Leben.

Die Personen fand ich glaubwürdig beschrieben, die privaten Episoden zwischen Jens und Rebecca fand ich passend eingestreut und richtig dosiert. Gut gefallen hat mir auch, wie Winkelmann die einzelnen Erzählstränge zum Ende hin zu einem plausiblen Gesamtbild zusammengeführt hat. Den letzten Satz der Geschichte fand ich richtig klasse. Natürlich verrate ich den jetzt nicht.

Simon Jäger fand ich größtenteils richtig gut! Es sind nur Kleinigkeiten, über die ich hier und da stolperte. Nicht erwähnenswert.

Insgesamt fand ich „Die Lieferung“ ein kurzweiliges Hörbuch, das mir gute wenn auch mörderische Unterhaltung bot.

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Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Winkelmann – Die Lieferung

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Andreas Winkelmann – Das Haus der Mädchen

Beschreibung
Schweig, um zu leben. Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an – aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr. Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist – und dass sie in großer Gefahr schweben…

Sprecher
Simon Jäger

Länge
9 h 55 m

Meine Meinung
Dieser Thriller hat mich köstlich amüsiert. Das lag aber weniger an der Story als vielmehr am Sprecher Simon Jäger, der diesen Psychothriller eher wie eine Komödie gelesen hat, als wie einen spannenden Killerroman. Fand ich das gut? Naja, ich fand es lustig, aber nicht passend. Denn immerhin kommen hier einige Personen auf grausame Weise um.

Aber zurück zur Story. Das Landei Leni kommt nach Hamburg, um ein Praktikum als Lektorin in einem Verlag anzutreten. Ziemlich zu Beginn lernt sie eine Urlauberin kennen, die nach Hamburg gekommen ist, um sich einen Millionär zu angeln. Nun, unterschiedlicher könnten die beiden jungen Frauen kaum sein. Doch wie sich herausstellt, wohnen sie in der gleichen Wohnung, die beide über eine der modernen Zimmervermittlungsagenturen gemietet haben. Nach einem furchtbaren Abend für Leni und einem supertollen Abend im gleichen angesagten Hamburger Club, ist die Freundin am nächsten Tag spurlos verschwunden. Und schon macht sich unser Landei Sorgen. Parallel dazu beobachtet der kürzlich erst wohnungslos gewordene Freddy einen grausamen Mord in einem Auto. Und so kreuzen sich die Wege von Leni und Freddy und beide gehen der Sache genauer auf den Grund. Natürlich geraten sie dabei selbst in Lebensgefahr.

Es ist sicherlich eine nette Idee, allerdings fand ich vieles an den Haaren herbeigezogen und sehr klischeehaft dargestellt. Aber trotzdem war die Story spannend und ziemlich temporeich. Aber wirklich vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Und dies in Verbindung mit der komödienartigen Präsentation von Simon Jäger lässt mich dem Hörbuch insgesamt nur 4,0 Punkte geben. Naja, was heißt nur, 4,0 von 5,0 ist auch noch ganz schön gut.

Für Fans von Fitzek und Co. ist dieses Hörbuch sicherlich ein Muss. Ja, ich dachte eigentlich öfters, dass dies sehr Fitzeks Schreibe gleicht. Winkelmann kannte ich bisher anders.

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Andreas Winkelmann – Housesitter

Beschreibung
Stell dir vor, du kommst mit deiner Freundin aus dem Urlaub in dein Haus zurück. Du merkst sofort, dass irgendetwas anders ist: Die Möbel sind verrückt. In der Küche stehen benutzte Töpfe. Die Handtücher riechen fremd.

Dann spürst du einen jähen Schmerz – und es wird Nacht um dich. Stell dir vor, du wachst erst nach Tagen im Krankenhaus auf. Deine Freundin ist verschwunden – entführt. Denn da draußen ist jemand, der sich nach einem warmen Heim sehnt. Nach einer liebenden Frau. Nach deinem Leben. Und er ist zu allem entschlossen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Richard Barenberg

Länge
13 h 34 m

Meine Meinung in Kürze:
Der selbsternannte Housesitter ist nicht gerade zimperlich. Er hat einen Traum und diesen verfolgt er akribisch. Die Story an sich ist ziemlich gut, wenn auch nicht gerade berstend vor Spannung.

Normalerweise liege ich mit meinen Vermutungen, wer denn wohl der Übeltäter ist, daneben. Hier allerdings nicht. Schon sehr schnell war mir hier klar, vor wem man sich in Acht nehmen muss.

Den Sprecher Richard Barenberg fand ich hier etwas steif. Eine kleine Auflockerung gibt es etwa in der Mitte des Hörbuches, als Barenberg eine weibliche Stimme spricht, obwohl es eine männliche Rolle war und er sich selbst korrigiert. Ein klarer Fehler, der wohl vergessen wurde, herauszuschneiden. Doch finde ich das nicht schlimm, im Gegenteil, es lässt einen kurz aufhorchen, zurückspulen, nochmals hören und grinsen. Netter kleiner Fauxpas.

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Andreas Winkelmann – Killgame

Kill GameBeschreibung
Das Mädchen hat Angst. Seit Tagen ist sie in einem Verschlag unter der Erde gefangen. Jemand öffnet die Klappe und wirft Laufkleidung herunter. Sie klettert aus ihrem Gefängnis und beginnt zu rennen. In die Freiheit. In den Wald. Da zischt der erste Pfeil haarscharf an ihrem Kopf vorbei…

Dries Torwellen hat geschworen, seine Nichte Nia zu finden, die von zu Hause ausgerissen ist. Die Spur führt ihn zu einer Lodge in den tiefen Wäldern Kanadas. Ihre Betreiber werben mit einem einzigartigen Urlaubserlebnis. Einem Erlebnis, das alle Grenzen sprengt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
11 h 45 m

Meine Meinung
Diese Geschichte ist unglaublich. Oder nennen wir das Kind beim Namen: Ich finde sie von vorne bis hinten unglaubhaft. Schon den Anfang fand ich dermaßen übertrieben, dass ich kurzfristig überlegte, ob ich überhaupt weiter hören sollte. Doch ich tat es.

Weiter geht es dann mit einer Gruppe superreicher Computerfreaks, die einen außergewöhnlichen Kick suchen, um zu neuen Inspirationen zu gelangen. Was einem hier dann präsentiert wurde – nun. Will ich gar nichts dazu sagen.

Und dann haben wir noch den Onkel, dessen Zwillingsschwester verstorben ist, deren Seele ihn aber in Form einer Puppe ständig begleitet. Sehr mystisch.

Ich denke, man merkt durchaus, dass sich meine Begeisterung in Grenzen hält. Unserer Protagonistin Nia wollte ich in jeder Sekunde ihres Handelns wirklich immer nur zurufen: Auch wenn du erst 18 bist, so naiv kann man doch gar nicht sein! Aber sie hat mich ganz offensichtlich nicht gehört. 😉

Das einzige, was ich wirklich sehr gut fand an diesem Hörbuch, war die Spannung. Denn extrem nervenaufreibend ist das Buch allemal. Auch den Sprecher Simon Jäger fand ich wieder klasse. Aber der Plot an sich – nun der hat mich nicht überzeugt.

Wer also einfach nur eine spannende Story hören will und keinen großen Wert auf Glaubhaftigkeit und nachvollziehbare Handlungen der Protagonisten legt, der ist hiermit sicherlich gut bedient. Wenn man allerdings etwas mehr von einem Buch erwartet, dann sind die älteren Bücher von Herrn Winkelmann wesentlich empfehlenswerter.

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Andreas Winkelmann – Die Zucht

Die ZuchtBeschreibung
Nur fünf Minuten hat Helga Schwabe ihren Sohn aus den Augen gelassen. Und in diesem Moment ist er verschwunden. Als fielen Hauptkommissar Henry Conroy die Ermittlungen in diesem Fall von mutmaßlicher Kindesentführung nicht schon schwer genug, muss er sich auch noch mit einer neuen Kollegin herumschlagen. Vorlaut, frech und selbstbewusst – das ist Manuela Sperling. Aber sie hat einen guten Riecher.

Bald stoßen die beiden auf eine Spur, die zu einem alten Gehöft im Niemandsland an der Grenze zu Tschechien führt, auf dem illegal Hunde gezüchtet werden. Hunde, die Fleisch brauchen, viel Fleisch. Und ihr Züchter besorgt es ihnen, koste es, was es wolle.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
12 h 37 m

Meine Meinung
Anderas Winkelmann gehört für mich zu den besten deutschen Thrillerautoren. Klar, dass ich mir auch „Die Zucht“ anhören wollte.

Vorweg: Für dieses Hörbuch sollte man nicht allzu zimperlich sein, denn es ist ziemlich brutal. Aber davon einmal abgesehen ist es auch eine verzwickte, äußerst spannende und sehr kurzweilige Geschichte. Nicht selten saß ich schlotternd da und lauschte den Ereignissen.

Die Umsetzung des Themas Tierschutz hat mir gut gefallen, die Ausarbeitung des Sub-Bereichs illegaler Welpenhandel war mir ein wenig zu oberflächlich. Und ich habe etwas gelernt. Es gibt eine Hunderasse namens Samojede. Ich gestehe, ich musste erst einmal googlen, um zu wissen, wie sie aussehen. Und da muss ich sagen, hätte ich mir von der Story her ganz andere Hunde vorgestellt. In meiner Vorstellung (bis zur Google-Suche) hatte ich eher in etwa eine Rasse wie Bullterrier oder Dobermänner vor Augen. So kann man sich täuschen.

Die beiden Kommissare Henry Conroy und Manuela Sperling fand ich ein herrlich erquickendes Duo. Ich konnte mir die beiden so richtig gut bildlich vorstellen.

Simon Jäger hat natürlich wieder genial gesprochen. Simon Jäger und ein guter Thriller – und der Abend ist gerettet.

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Andreas Winkelmann – Deathbook

DeathbookBeschreibung
Andreas kann nicht glauben, dass seine 15-jährige Nichte Kathi sich das Leben genommen hat – und schon gar nicht auf diese Weise. Auch ihre Klassenlehrerin hat ihre Zweifel. Aber sie weiß, dass Kathi sich in ihren letzten Wochen für den Tod interessierte. Sehr sogar. Kathis Freundinnen zeigen Andreas morbide Filmchen, die sie mit ihrem Handy gefilmt hat, und bald findet er heraus, dass Kathi Mitglied in einem Forum war, das sich Deathbook nennt. Darin tummeln sich Tausende, die Videos sehen wollen, in denen Menschen bedroht werden. Sterben. Doch wer Mitglied im Deathbook wird, muss zahlen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
12 h 42 m

Meine Meinung
Eins vorneweg. Dieses Hörbuch ist nix für schwache Nerven!

Auf „Deathbook“ wurde ich über Facebook aufmerksam. Seltsame Postings fanden da bei Andreas Winkelmann statt. Interessiert schaute ich hier und da mal rein. Aber Episodenromane mag ich nicht so sehr. Ich habe es lieber am Stück – kann halt nicht so gut warten, wenn mir etwas wirklich gefällt. Und das weiß man vorher ja nie.

Kurz nachdem es bei Audible „am Stück“ erschienen ist, war es auch schon meins. Stöpsel in die Ohren und los gings. Dann musste ich erstmal schlucken. Andreas Winkelmann erzählt als Andreas Winkelmann, dass seine Nichte Kathi angeblich Selbstmord begangen hat. Ich war schockiert. Erzählte er hier wirklich von seiner Nichte? Also erstmal im Internet gesucht. Dann war ich beruhigt. Er hat zwar eine Nichte, die heißt aber nicht Kathi und erfreut sich bester Gesundheit. Gut, weiter gings.

Winkelmann vermischt hier „echte Menschen“ mit erfundenen Protagonisten. Das macht die Geschichte natürlich anders und ich fand es anfangs etwas kompliziert, wer denn nun echt und wer erfunden ist. Aber das gab auch einen besonderen Reiz. Immer wieder schaute ich im Internet, was es denn z. B. mit diesem „Anim Moribunda“ auf sich hat. Aber angemeldet auf dessen Facebookseite habe ich mich nicht. Ich wollte die beschriebenen Videos gar nicht sehen. Mir reichte schon das Geschilderte vollkommen aus, um Gänsehaut pur zu haben.

„Deathbook“ ist ein äußerst zeitgemäßes und reelles Hörbuch. Denn fast alle sind ja heute auf Facebook, Twitter & Co. unterwegs. Und auch den ein oder anderen QR-Code habe ich durchaus auch schon gescannt. Ob ich das in Zukunft noch so unbedacht tun werde, na ich weiß nicht.  Jedenfalls werde ich ihn mir erstmal ganz genau anschauen, nicht dass ich plötzlich auch ungewollt Mitglied im „Deathbook“ bin.

Insgesamt fand ich „Deathbook“ eine geniale Idee, sowohl vom Plot als auch von der Machart her. Es könnte der Auftakt für eine ganz neue Form der Literatur werden, die den Hörer/Leser noch tiefer in die Geschichte einsteigen lässt. Und wenn es nicht um Mord geht, dann würde ich bei dem nächsten Buch, das so oder so ähnlich aufgebaut ist, sicherlich auch mitmachen. Man darf also gespannt sein, ob diese Art eine einzigartige Eintagsfliege bleibt, oder ob es sich auch andere Autoren als Anreiz nehmen und etwas ähnliches versuchen werden.

Anmerkung: Man muss die interaktiven Möglichkeiten nicht zwingend nutzen, um das Buch irre spannend zu finden. Auch als reines Hörbuch ist es äußerst interessant, durchweg spannend und stellenweise richtig haarsträubend gut.

Simon Jäger passte perfekt zu dieser Geschichte. Klar, er ist ein verdammt guter Sprecher was Thriller und Krimis angeht. Ich höre ihm immer wieder gerne und gebannt zu.

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Andreas Winkelmann – Hänschen Klein

Beschreibung
Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen mysteriösen Brief: die erste Strophe des Liedes „Hänschen klein“ verbunden mit dem innigen Versprechen einer Frau, bald für immer mit ihm vereint zu sein. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in Händen hält, der sein Leben zerstören wird. Es ist der Brief einer Mutter, die tot geglaubt und dem Wahnsinn verfallen auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und dabei ist sie bereit, für ihr „Hänschen klein“ über mehr als nur eine Leiche zu gehen…

Sprecher
Simon Jäger

Länge
7 h 33

Meine Meinung
Sorry, zu lange mit der Rezension gewartet und nur die Gesamtbewertung notiert.

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Weitere Informationen
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Andreas Winkelmann – Höllental

HöllentalBeschreibung
Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Schwarzenegger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Zusammen mit dem Privatdetektiv Torben Sand macht sich Roman daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird…

Die Angst treibt sie in einen einsamen Tod – und ihr letzter Blick schickt einen Mann auf die Suche nach dem Mörder…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Bernd Hölscher, Christian Stark

Länge
9 h 09 m

Meine Meinung
Höllental ist jetzt das dritte Buch, das ich von Andreas Winkelmann hörte. Wieder durfte ich einer sehr spannenden und schnellen Story lauschen.

Die Geschichte, die u. a. in der Höllentalklamm spielt, ist für Leute mit Höhenangst sicherlich noch eine Spur beklemmender, da Winkelmann die Gegend sehr, sehr gut beschreibt und man sich die bedrohlichen Tiefen nur allzu gut vorstellen kann. Mir wurde es stellenweise nur durch die Beschreibung ganz schwindelig. Auch die Protagonisten waren allesamt wieder sehr gut ausgearbeitet. Dadurch entstand wieder mein sehr geliebtes Kopfkino.

Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war die Auflösung und somit das Ende. Ich hatte den Eindruck, dass Winkelmann eine tolle Idee für eine Story hatte, diese auch sehr gut umgesetzt hat, aber keine Idee mehr für die Auflösung des Plots hatte. Somit kamen mir nur allzu viele Dinge konstruiert und stellenweise auch unglaubwürdig vor. Das fand ich sehr, sehr schade. Ich habe mir die letzte Stunde zweimal angehört, da ich das einfach nicht glauben wollte, dass dieses sonst wirklich tolle Buch, solch ein Ende hat.

Für dieses Hörbuch wurden zwei Sprecher eingesetzt, was ich sehr gut fand. Und beide haben eine sehr gute Leistung vollbracht. Sehr passend haben beide ihre jeweiligen Passagen gesprochen.

Von den drei bisher gehörten Büchern gefielen mir „Wassermanns Zorn“ und „Blinder Instinkt“ besser, da bei diesen auch der Schluss klasse war und einiges an Überraschungen aufbot.

Fazit:  stars_4 empfehlenswert

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Andreas Winkelmann – Höllental

Siehe auch: 

 

 

Andreas Winkelmann – Blinder Instinkt

Blinder InstinktBeschreibung
Es ist ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein kleines Mädchen auf einer Schaukel. Es ist blind. Doch es spürt ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht wegzulaufen – vergeblich… Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob in ein Kinderwohnheim gerufen. Wieder ist ein Mädchen verschwunden. Auch dieses Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
7 h 33 m

Meine Meinung
Durch „Wassermanns Zorn“ wurde ich aufmerksam auf Andreas Winkelmann. Gespannt lauschte ich also dem nächsten Hörbuch von ihm. Sehr schnell hatte ich eine Gänsehaut, die sich sehen ließ. Der Täter hat es auf kleine blinde Mädchen abgesehen. Schäbig, schäbig. Doch damit nicht genug! Er sperrt sie in seinen „Wald der 1000 Beinchen“, wie er es so „schön“ betitelte. Dort waren tausende von Spinnen! Pah. Ich wäre dort gestorben – auf der Stelle – sofort – tot umgefallen. Aber gut, das Hörbuch habe ich ein Glück überlebt 😉

Ich fand die Spannung über die gesamte Länge des Hörbuchs extrem gut, besser noch als bei „Wassermanns Zorn“. Die Idee, die Winkelmann für dieses Hörbuch hatte, fand ich auch richtig gut. Was aber nicht ganz so schön war: zum Schluss blieb einiges ungeklärt. Nichts Dramatisches, aber so war die Sache halt nicht ganz rund.

Simon Jäger hat wieder super gut vorgelesen. Er macht seinen Job halt einfach immer verdammt gut.

Insgesamt hat mich „Blinder Instinkt“ sehr gefesselt und ich konnte kaum pausieren – musste ich aufgrund der Kürze auch ein Glück nicht oft. Ich kann es jedem empfehlen, der Spannung pur mag.

Fazitstars_4 empfehlenswert

Weitere Informationen
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Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Andreas Winkelmann – Blinder Instinkt

Siehe auch: 

 

 

Andreas Winkelmann – Wassermanns Zorn

Wassermanns ZornBeschreibung
In dunklen Gewässern lauert das Grauen …

Eingekeilt zwischen Baumwurzeln und Treibgut liegt im seichten Teil des Sees eine Frauenleiche – ertränkt. Gleich an ihrem ersten Tag im Morddezernat muss sich Manuela Sperling mit dieser toten Prostituierten und einer irritierenden Spurenlage befassen: Das Wasser in der Lunge des Mordopfers stammt nicht aus dem See, und auf dem Bauch der toten Frau prangt eine grausige Botschaft – ausgerechnet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Eric Stiffler. Bald steht Manuela mit ihrem Eifer im Präsidium allein da, nur Kollege Peter Nielsen ist auf ihrer Seite. Da ertrinkt erneut eine junge Frau im See, direkt vor Manuelas Augen. Und ihr Chef dreht durch.

Simon Jägers Lesung ist wie eine rasante Verfolgungsjagd: hochtourig und spannend bis zum Finale.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
6 h 45 m

Meine Meinung
Mein erstes Hörbuch von Andreas Winkelmann. Bisher kannte ich den Schriftsteller noch gar nicht. Mein Gott, was habe ich da nur verpasst!

Die Geschichte fängt schon grausig an. Ok, ist meistens so bei einem Krimi. Da gibt es einen Toten und die Polizei fängt an zu ermitteln. Doch hier war der Fall etwas „pikanter“. Denn die Tote hatte eine Botschaft auf dem Bauch für den Chef des Ermittlerteams. Erklärungsnöte und Ausreden folgen.

Die Neue im Team ist dem Chef ein Dorn im Auge. Doch sie ist hochmotiviert und folgt nicht immer exakt den Anweisungen, die sie bekommt. Denn sie ist gut – verdammt gut. Wenn sie auch noch neu und jung ist. Merke: das hast nichts zu heißen.

Als es dann eine weitere Tote gibt, stellt sich bald heraus, dass die Morde mit dem Chef mehr zu tun haben, als ihm lieb ist und er zugeben will. Mehr wird aber nicht zur Story verraten.

Das Ende fand ich dann mal grandios gelungen. Damit hatte ich nun wirklich und wahrhaftig nicht gerechnet. Klasse Herr Winkelmann! Besser hätte man die Spannung nicht auf die Spitze treiben können.

Die Personen fand ich sehr gut dargestellt, ich sah sie alle vor Augen. Und: ich glaube Herr Winkelmann hat eine sehr feine Nase. Denn er beschreibt sehr oft auch sehr intensiv die Gerüche. Der Geruchssinn findet zwar durchaus auch in anderen Büchern Erwähnung. Aber hier ist mir das besonders aufgefallen.

So, und jetzt geh ich schauen, was es noch für Hörbücher von meiner Neuentdeckung gibt. Vielleicht sind sie ja auch von Simon Jäger gelesen, was ich sehr begrüßen würde. Denn Simon Jäger hat hier wieder eine seiner Glanzleistungen hingelegt.

Fazitstars_5 absolut empfehlenswert

Siehe auch: