François Lelord – Hector und die Suche nach dem Paradies

Hector und die Suche nach dem Paradies_Beschreibung
Hector ist 25 und zum ersten Mal so richtig verliebt. In Clotilde, eine Kollegin aus dem Krankenhaus. Mit ihr kann er über etwas reden, das ihm nach dem Tod eines kleinen Patienten auf der Seele liegt: Wie kann Gott, wenn es ihn gibt, nur so etwas Grausames zulassen?

Als dann mehrere Patienten der Klinik nach dem Genuss eines Tees apokalyptische Wahnvorstellungen haben, findet sich Hector neben Clotilde in einem Flugzeug in Richtung Himalaja wieder, um zu verhindern, dass die falschen Leute hinter das Geheimnis des Tees kommen.

In Kathmandu betreibt Hector fast zwangsläufig religionsvergleichende Studien und erhält interessante Antworten auf die Frage nach dem Paradies. Vielleicht kommt er auch Clotilde auf der Reise näher?

Sprecher
August Zirner

Länge
7 h 4 m

Meine Meinung
Hector ist dieses Mal auf der Suche nach dem Paradies. Sowohl in Form einer Frau als auch in Form von Religion. Um diese Suche ist eine schöne Geschichte gesponnen, die bis in den Himalaja führt.

Hier werden viele verschiedene Religionen verglichen, was natürlich einmal eine etwas andere Sicht auf die Religionen gibt. Hectors Erfahrungen, die er auf der Reise mit diversen Frauen sammelt, fand ich sehr amüsant beschrieben, was mich öfters schmunzeln ließ.

Mir persönlich war die Story insgesamt ein klein wenig zu religiös. Aber trotzdem alles in allem äußerst interessant und recht kurzweilig.

August Zirner passt sehr gut zu dieser Geschichte.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: François Lelord – Hector und die Suche nach dem Paradies

Siehe auch: 

Elisabeth Hand – 12 Monkeys

12 MonkeysBeschreibung
Das Jahr 2035. In den verlassenen Städten haben die Tiere die Herrschaft übernommen. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden vegetieren in einem klaustrophobischen Unterweltsystem dahin. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen selbstmörderischen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, auf dass dieser den Ursprung der Apokalypse lokalisieren möge. Der Schwerkriminelle James Cole ist einer der Auserwählten…

Sprecher
Uve Teschner

Länge
6 h 16 m

Meine Meinung
Bei dieser Geschichte verhält es sich so, dass es zunächst den Film gab und auf dessen Basis dann dieser Roman geschrieben wurde. Vermutlich deshalb ist diese Geschichte also die exakte Erzählung des Films. Anders als bei Büchern, die dann zu Filmen verarbeitet wurden, gibt es hier also keine genaueren Erklärungen im Buch, die im Film weggefallen wären.

Die Geschichte befasst sich mit dem Thema des Zeitreiseparadoxons. Cole wird in die Vergangenheit geschickt, um den Virus zu finden, der die Menschheit nahezu ausgelöscht hat. Doch leider klappt die Zeitreise nicht problemlos. Nicht nur einmal landet er in der falschen Zeit, was die Sache für ihn nicht gerade leichter macht. Dies wurde sehr gut und spannend beschrieben.

Am Ende blieb ich allerdings etwas enttäuscht zurück. Denn genau genommen hat die Geschichte weder einen Anfang noch ein  Ende. Was allerdings nach genauerer Betrachtung auch wiederum logisch ist.

Uve Teschner als Sprecher hat hier seine ganze Bandbreite seines Könnens offenbart. Das war erste Sahne.

Insgesamt hat mir Story richtig gut gefallen. Es ist kurzweilige Unterhaltung, bei der man öfters genauer nachdenken muss, wie es sich nun gleich wieder mit der verflixten Zeitreise verhält.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es u. a. bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elisabeth Hand – 12 Monkeys

Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den Ronin-Verlag.

J. L. Bourne – Tagebuch der Apokalypse 1

TagebuchBeschreibung
An alle Überlebenden! Dies ist das handgeschriebene Tagebuch eines Mannes, der durch die zerstörten Städte streift – auf der Flucht vor dem Grauen, das über die Menschheit gekommen ist. Eine weltumspannende Epidemie hat den Großteil der Erdbevölkerung in blutrünstige Untote verwandelt, die – getrieben von ihrem Hunger auf Menschenfleisch – Jagd auf die wenigen Überlebenden machen. Als sämtliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie scheitern und selbst Atombomben keine effektive Lösung im Kampf gegen die Zombiehorden darstellen, verbarrikadiert sich ein kleines Grüppchen Überlebender in einem verlassenen Bunker. Obwohl hoffnungslos unterlegen, haben sie sich einem Ziel verschworen: Überleben! Doch schon bald sind die Untoten nicht mehr ihr einziges Problem…

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
David Nathan

Länge
7 h 36 m

Meine Meinung
Zombiegeschichten – entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich war mir bei mir nicht so sicher. Interessiert darum herum geschlichen bin ich schon eine Weile. Jetzt lud ich mir endlich das Hörbuch „Tagebuch der Apokalypse 1“. Siebeneinhalb Stunden sind ja schnell durchgehört – dann würde ich endlich wissen, ob Zombiestorys was für mich sind oder nicht.

Tja. So kann man sich täuschen – ich weiß es immer noch nicht genau, tendiere jedoch zu der Ansicht: Ute, lass besser die Finger davon.

Um was es in der Geschichte geht, wurde im Klappentext bereits beschrieben. Was daraus gemacht wurde: Nun, ich fand die Story nur stellenweise interessant. Denn eigentlich sind die Überlebenden nur auf der Flucht, beobachten die Untoten, stellen kleine Veränderungen in deren Verhalten fest, lernen, wie sie sie sich vom Leib halten können – naja und sonst flüchten sie eigentlich nur vom einen zum nächsten vermeintlich sicheren Ort, an dem sie eine Weile ausharren können. That’s it. Spannung? Nun gut, hier und da war es sicherlich spannend – und ein paar gute Ideen waren durchaus auch vorhanden. Aber so wirklich begeistern konnte ich mich nicht. Auch fieberte ich kaum mit den Protagonisten mit.

Ich weiß jetzt nicht, ob Zombiegeschichten generell so sind oder ob es andere, ganz anders gemachte Storys zum Thema gibt. Jedoch dachte ich, da dieses Hörbuch so verdammt gute Bewertungen bekam, dass ich hiermit wohl auf der sicheren Seite liege mit meinem Bestreben herauszufinden, ob mir sowas gefällt oder nicht. Ja, und somit muss ich wohl sagen: Zombies und ich – nee, das passt nicht wirklich gut.

David Nathan hat seine Aufgabe als Sprecher natürlich wieder hervorragend gemeistert.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: J. L. Bourne – Tagebuch der Apokalypse 1