Arno Strobel – Offline

Beschreibung
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.

Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel!

Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So lautet das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2.500 Metern Höhe im Berchtesgadener Land reist. Aber bereits am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen…

Sprecher
Herbert Schäfer

Länge
9 h 23 m

Meine Meinung
„Offline“ von Arno Strobel ist ein anfangs sehr spannender Thriller. Mit der Zeit wird allerdings das immer gleiche Schema etwas durchschaubar und somit ein klein wenig langatmig, so dass ich irgendwann nur noch auf das Ende wartete, um zu sehen, wer denn nun letztendlich wirklich der Bösewicht war.

Die Idee von Digital Detox fand ich gut.  Doch klingt der Titel „Offline“ dabei vielleicht etwas irreführend. Denn in einer abgelegenen Berghütte hätte man vielleicht gar nicht seine Handys, Tablets oder Laptops vorher abgeben müssen. Denn da hätte man sowieso keinen Empfang gehabt – zumindest nicht bei dem herrschenden Schneesturm. Somit hätte der Titel auch „Eingeschneit“ oder „Abgeschnitten“ heißen können – oder so. Aber egal. Ich hatte jedenfalls aufgrund des Titels eine ganz andere Erwartungshaltung an das Hörbuch.

Interessant fand ich die Gruppendynamik, die sich hier entwickelte. Denn man muss dazu sagen, dass die Gruppe junger Leute keine Freunde waren, die sich schon lange kannten. Einige waren Arbeitskollegen, aber eigentlich mussten sie sich alle erst kennenlernen. Da kommt natürlich schnell Misstrauen auf, wem man solch eine Abscheulichkeit zutrauen würde. Gar nicht so einfach, wenn man sich nicht oder erst ganz kurz kennt. Dieses „Trau, schau, wem“-Spielchen fand ich jedenfalls ziemlich gut umgesetzt, was die ganze Story dann doch wieder recht interessant gestaltete.

Insgesamt ist Offline ein guter Verdächtigungsthriller, bei dem man ziemlich lange wirklich miträtseln will, jedoch zum Ende hin eigentlich nur noch auf die Auflösung wartet. So ging es mir zumindest. ABER: Das warten auf das Ende hat sich wirklich gelohnt. Über einige kleinere Ungereimtheiten habe ich dabei allerdings  hinweggeschaut.

Den Sprecher Herbert Schäfer fand ich anfangs etwas farblos, aber im Verlauf der Geschichte hat auch er sich „warm gelaufen“, so dass ich ihn nach recht kurzer Zeit richtig klasse fand.

Weitere Informationen
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Arno Strobel – Toter Schrei (Im Kopf des Mörders 3)

Beschreibung
Kommissar Max Bischoff hat Angst. Um seine Schwester Kirsten, die sich bereits seit Wochen nicht mehr sicher fühlt. Ein Unbekannter beobachtet sie, weiß, wo sie sich aufhält, schickt ihr bedrohliche Nachrichten. Und dann passiert das, was Max immer gefürchtet hat. Der Unbekannte bringt Kirsten in seine Gewalt und will Max zwingen, sich selbst zu opfern. Tut er das nicht, wird Kirsten sterben. Max Bischoff findet sich in der schlimmsten Hölle wieder, die man sich vorstellen kann. Soll er sein eigenes Leben retten oder das seiner Schwester?

Sprecher
Götz Otto

Länge
9 h 22 m

Meine Meinung
Also eines muss man der Story lassen: Sie ist verdammt spannend. Max hat es hier mit einem ganz perfiden Entführer seiner behinderten Schwester zu tun. Zunächst droht er, Kirsten ihre Gliedmaßen Stück für Stück abzuschneiden, dann ein Auge, dann hängt er ihm einen Mord an und dann droht er auch noch, seine Schwester Kirsten in die Luft zu sprengen, wenn er nicht tut, was er ihm befiehlt.  Ich würde meinen, hier ist die extreme Grausamkeitslust mit Arno Strobel eindeutig durchgegangen. Was zu viel ist, ist zu viel. Hier war eigentlich jegliche Grausamkeit, die man sich nur vorstellen kann, vorgekommen. Ich habe oben lange nicht alles aufgezählt. Stellenweise fand ich das schon lächerlich, weil mit jeder Wendung die Story in meinen Ohren unglaubwürdiger wurde.

Die Story ist spannend. Eindeutig. Wenn man einfach nur spannende Unterhaltung möchte, dann ist „Toter Schrei“ genau richtig. Wenn man aber neben der Spannung auch noch Glaubwürdigkeit und Wahrscheinlichkeit möchte, dann sollte man die Finger von diesem Hörbuch lassen.

Götz Otto hat dieses Psychoszenario aber wirklich gut gesprochen.

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Ursula Poznanski, Arno Strobel – Invisible

Beschreibung
Ein Arzt sticht während einer OP das Skalpell ins Herz eines Patienten. Ein junger Mann wird in aller Öffentlichkeit brutal erschlagen, ein Immobilienmakler niedergemetzelt in einer Blutorgie. Die Täter sind schnell gefasst, doch ihre Motive völlig unklar. Wurden sie manipuliert, ohne es zu merken? Mit ihrem Kollegen Daniel Buchholz muss Kriminalkommissarin Nina Salomon die tiefsten Geheimnisse der Opfer ergründen. Und was sie herausfinden, wirft ein völlig neues Licht auf unser Leben im digitalen Zeitalter…

Sprecher
Christiane Marx, Sascha Rotermund, Richard Barenberg

Länge
10 h 05 m

Meine Meinung in Kürze
Es ist schon eine Weile her, dass ich diese Story gehört habe und kann leider nicht mehr sehr detailliert darüber berichten. Doch ich fand den Plot wirklich sehr interessant, da es ein hochaktuelles Thema betrifft. Und so schlimm es ist, so abwegig fand ich das Ganze gar nicht mal.

Gute Unterhaltung mit den tollen Sprechern.

Weitere Informationen
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Arno Strobel – Kalte Angst (Im Kopf des Mörders 2)

Beschreibung
Grausam und fesselnd. Gänsehaut garantiert!

Der neue Fall von Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer gibt ihnen nichts als Rätsel auf. Scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“ Dann erhält Max einen Anruf vom Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts Anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Götz Otto

Länge
9 h 08 m

Meine Meinung
Kalte Angst ist eine ziemlich gute Fortsetzung der Reihe um Max Bischoff und Horst Böhmer. Grausame Morde (Vorsicht, die sind wirklich grausam!) an Familien geschehen, doch einer wird immer am Leben gelassen. Dieser eine muss dem Geschehen zusehen und bekommt die Anweisung: „Erzähl es den anderen“. Harter Tobak? Oh ja. Zimperlich sollte man nicht sein, weder im Gesagten noch in dem, was man sich selbst dazu ausmalt.

Ein Insasse einer Psychiatrie kann aus unerfindlichen Gründen immer Hinweise auf die Orte geben, an denen vermutlich das nächste Massaker stattfinden wird. Doch woher dieser das wissen kann, bleibt ein Rätsel. Denn raus kann er nie, Kontakte nach draußen hat er auch keine.

Die Idee fand ich gut, die Ausführung fand ich auch sehr gut, auch wenn es ein bisschen weniger Blut meiner Meinung auch getan hätte. Die Story ist jedenfalls durchgehend sehr spannend und gut zum Miträtseln.

Die Auflösung hat mich allerdings etwas enttäuscht. Auch wenn sie nicht schlecht war, doch mir hat einfach die akribische Polizeiarbeit gefehlt, bei dem man sich der Lösung Stück für Stück nähert. Vielmehr … ach, na höre es dir selbst an. Ob dir das Ende nun besser gefällt als mir oder nicht, ist eigentlich egal. Denn die Stunden davor sind es allemal wert, gehört zu werden. Zumindest für eingefleischte Krimi -Fans.

Götz Otto als Sprecher hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er hat eine angenehme Stimme in meinen Ohren.

Weitere Informationen
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Arno Strobel – You are wanted

Beschreibung
Arno Strobel meets Matthias Schweighöfer: Der exklusive Thriller zur Amazon Original Serie.

Lukas Franke ist Projektmanager in einem Berliner Kongresszentrum. Er wird Opfer eines mysteriösen Hacker-Angriffs, der scheinbar zufällig seinen beruflichen Erfolg und sein privates Glück in Gefahr bringt – denn er findet sich im Zentrum von Ereignissen wieder, die ihn nicht nur seine Familie, sondern auch sein Leben kosten könnten.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
7 h 06 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch fand ich von vorne bis hinten klasse. Lukas‘ Identität wird gehackt und komplett geraubt. Fortan kann er sich von seinem bisherigen beschaulichen Leben verabschieden. Er versucht nun alles, sein Leben wieder zurückzubekommen. Doch das ist gar nicht so einfach…

Diese Story glänzt durch Spannung pur. Ich wollte das Hörbuch gar nicht mehr ausschalten, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Ich habe mir dann übrigens im Anschluss auch die TV-Serie angeschaut. Auch die war sehr spannend, hatte jedoch ein anderes Ende – was aber auch nicht schlecht war.

Wer also eine kurze Geschichte sucht, die äußerst aktuell und vorstellbar ist und die einem wirklich über die gesamte Zeit den Atem raubt, ist mit „You are wanted“ bestens bedient.

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Arno Strobel – Im Kopf des Mörders: Tiefe Narbe (Oberkommissar Max Bischoff 1)

tiefe-narbeBeschreibung
Extrem packend, extrem verstörend, extrem intensiv.

Max Bischoff ist der Neue bei der Mordkommission in Düsseldorf. Er ist jung und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei seinem Partner Horst Böhmer stößt. Ihr erster gemeinsamer Fall beim KK11 hat es in sich. Auf dem Präsidium taucht ein verwirrter Mann auf, von oben bis unten mit Blut besudelt. Er kann sich an nichts erinnern. Wie sich herausstellt, stammt das Blut auf seiner Kleidung nicht von ihm selbst, sondern von einer Frau, die vor zwei Jahren spurlos verschwand. Ist der Mann ihr Mörder? Als kurz darauf eine Leiche am Rheinufer gefunden wird, verirren sich Max Bischoff und Horst Böhmer immer tiefer im Dickicht der Ermittlungen.

Sprecher
Götz Otto

Länge
7 h 07 m

Meine Meinung
Ich kann es kaum glauben! Aber: Dieses Hörbuch hatte mich sehr gefesselt, das weiß ich noch. Doch mehr als ganz entfernte Erinnerungen sind leider nicht haften geblieben. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass ich dieses Hörbuch gehört habe. Hm, sollte mir das zu denken geben?

Was ich noch weiß:

  • Die Zusammenarbeit der zwei unterschiedlichen Partner Horst Böhmer und Max Bischoff hat mir sehr gut gefallen, da beide völlig verschiedene Ansichten hatten, wie man Ermittlungen führen sollte.
  • Der erste Teil mit Max Bischoff machte mich neugierig auf die nächsten Bücher, die da kommen werden.
  • Die Szene mit dem blutüberströmten Mann, der im Präsidium auftaucht, ist mir auch noch sehr bewusst.

Tja, aber von dem Fall an sich herrscht Finsternis. Normalerweise würde ich daraus schließen, dass es wohl ein 08/15-Krimi war. Aber so habe ich das Hörbuch als Gesamteindruck gar nicht in Erinnerung! Im Gegenteil, es hatte mir gefallen.

Na, jedenfalls kann ich es guten Gewissens weiterempfehlen, da ich mir immerhin die Punktzahl notiert hatte. Aber ich glaube, man sollte nicht sonderlich empfindlich sein.

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Arno Strobel / Ursula Poznanski – Anonym

anonymBeschreibung
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf die Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr…

Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums Morituri. Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt ein grausamer Tod. Die User sind nur schwer zu fassen, der Tod aber ist ausgesprochen real. Und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben.

Sprecher
Sascha Rotermund, Christiane Marx, Richard Barenberg

Länge
11 h 21 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch sollte man unbedingt zum Anfang eines Wochenendes beginnen! Unter der Woche geht das definitiv nur unter größten Qualen. Denn unterbrechen kann man es nur sehr, sehr schwer.

Zugegeben, anfangs hat mir die Protagonistin Nina wirklich schwer zu schaffen gemacht. Nicht nur, dass sie einen eckigen und borstigen Charakter hat, den ich einfach nur als Extrem-Zicke bezeichnen konnte. Zusätzlich erschwerte mir die kindliche und viel zu hohe Stimme von Christiane Marx das Zuhören, da die Stimme in meinen Ohren einfach nicht zu der toughen Protagonistin passen wollte. Nach einer Stunde schaltete ich das Hörbuch ab. Wenn mich ein Buch aggressiv macht, will ich es nicht hören. Doch meine Freundin beharrte darauf, dass es besser werden würde, dass ich doch noch etwas durchhalten solle. Nun, ich hörte erst ein anderes Buch, dann gab ich „Anonym“ eine 2. Chance.

Was für ein Glück! Denn kaum hatte ich das Hörbuch wieder eingeschaltet, hatte es mich auch schon fest in seinen Krallen. Die Sprecherin fand ich zwar immer noch sehr unpassend, aber das drängte ich nach und nach in den Hintergrund ob des äußerst spannenden Inhalts! Ich konnte die Stöpsel kaum noch aus den Ohren nehmen und heute Morgen stand ich extra früh auf, damit ich die verbleibenden 2 Stunden noch vor der Arbeit fertig hören konnte.

Was für ein Krimi, kann ich nur sagen! Selten einen derart stramm gestrafften Spannungsbogen erlebt. Nicht selten saß ich fassungslos da und stellte mir vor, dass würde nun in Wirklichkeit passieren. Ist so etwas im realen Leben auch möglich? Na, ich hoffe es mal nicht. Andererseits, wenn man sich manchmal anschaut, was im Netz so abgeht, ist es vielleicht doch gar nicht so abwegig.

Die Protagonistin Nina fand ich, wie oben bereits erwähnt, sehr gewöhnungsbedürftig. Als liebenswürdig kann man sie wohl nur in sehr seltenen Momenten bezeichnen. Ok, sie hat ihr Päckchen zu tragen. Aber muss man deshalb ausnahmslos allen Menschen in der Umgebung vor den Kopf stoßen? Na, ich weiß ja nicht.

Daniel ist nun auch nicht gerade ein Super-Sympath. Jedoch empfand ich ihn wesentlich schneller als angenehm, als Nina. Ich finde, Strobel und Poznanski haben mit diesen beiden zwei echte Charakterköpfe erschaffen, die beide ihre Ecken und Kanten haben. Und zum Ende der Geschichte, war ich dann doch mit beiden versöhnt.

Der Plot ist äußerst perfide. Aber auch einfach genial! Die beiden Autoren haben die Hilflosigkeit der Polizei in solch einer Situation sehr gut in Szene gesetzt, wie ich meine. Denn viele Ansatzpunkte hatten sie ja wirklich nicht. Und auch wenn Nina sich über alle Regeln hinwegsetzt, (und ich mich stellenweise wirklich über ihr Handeln aufgeregt habe) so konnte ich ihre Verzweiflung doch auch wieder verstehen.

Ich habe schon lange kein Hörbuch mehr gehört, das mich emotional so derart tief in seinen Bann gezogen hat, bei dem ich derart bibbernd und zitternd mit den Protagonisten mitfieberte und – hört, hört – ich meine über alles geliebte Schlafenszeit um einige Stunden dezimiert habe. Freiwillig. Weil ich einfach weiterhören wollte / musste!

War ich von Fremd, ihrem ersten gemeinsamen Werk, ziemlich enttäuscht, so bin ich von diesem Hörbuch äußerst begeistert. Eigentlich hätte die Story es auch auf meine Bestenliste geschafft, da mir aber hauptsächlich die Sprecherin überhaupt nicht zu dieser Geschichte gefiel und ich auch die männlichen Stimmen nicht hunderprozentig passend gewählt fand, bleibt es bei sehr guten 4,8 Pingu-Punkten.

Und wie es im Klappentext steht, darf man hoffen, dass es auch einen zweiten Fall für Nina Salomon und Daniel Buchholz geben wird. Ich freue mich schon darauf!

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Anmerkung:
Ich habe von Christiane Marx schon etliche Hörbücher gehört.  Und in den meisten Hörbüchern fand ich sie auch absolut klasse. Aber hier passte sie meiner Meinung nach einfach nicht zum Charakter.

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Arno Strobel – Die Flut

Die FlutBeschreibung
Zwei Pärchen machen Urlaub auf Amrum. In dieser Zeit geschehen grausame Morde. Ein Wahnsinniger ist am Werk, um nicht nur den perfekten Mord, sondern die „perfekte Mordserie“ zu begehen. Er entführt Paare und vergräbt nachts bei Ebbe die Frau bis zum Hals im Sand. Den Mann bindet er an einem Poller in der Nähe fest, sodass er dabei sein muss, wenn seine Frau bei ansteigender Flut langsam ertrinkt. Die beschauliche Insel Amrum hat er sich ausgesucht, weil dort normalerweise nie etwas passiert und ihm die entsprechenden Schlagzeilen sicher sind. Das ist es, was er möchte. Die ganze Welt soll erfahren, wie clever er ist. Und es sieht so aus, als hätte er damit Erfolg.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
8 h 31 m

Meine Meinung
Arno Strobel – für mich mittlerweile der Meister des Katz-und-Maus-Spiels – hat sich mit „Die Flut“ eine besonders perfide Mordmethode einfallen lassen. Welche, kann man bereits im Klapptext oben lesen. Lieber Herr Strobel, wie kommt man auf solch eine Idee? Wir haben es hier also mit einer völlig neuen Art des Mordens zu tun. Nicht erstechen, erwürgen, vergiften, überfahren, erschießen oder sonstige bereits zu Hauf beschriebenen Mordmethoden. Das macht diesen Krimi schon einmal sehr außergewöhnlich. Ok. Diese Methode kann man nun nicht überall anwenden – ein Glück will ich meinen.

Zwei Pärchen, die sich eigentlich erst seit kurzer Zeit und noch nicht allzu gut kennen, machen gemeinsam Urlaub auf Amrum. Recht schnell wird klar, dass sich die beiden Frauen nicht ausstehen können. Dies führt natürlich zu einigen Spannungen in einem Urlaub, der doch eigentlich der Erholung dienen sollte. Die beiden Männer versuchen zu schlichten – gelingt nicht immer. Während dessen geschehen diese unheimlichen Morde und die Polizei tappt im Dunkeln. Der Kommissar war mir persönlich einen Ticken zu ungehalten bei seinen Verhören, was nicht gerade dazu beitrug, dass er bei mir Sympathiepunkte sammeln konnte. Ganz im Gegenteil: Choleriker kann ich nicht aussstehen.

Dieser cholerische Typ hat sich nun also Michael, einen unserer Urlauber, heraus gesucht und ist von seiner Schuld felsenfest überzeugt. Doch es gelingt ihm einfach nicht, ihm etwas zu beweisen, was ihn natürlich noch mehr in Rage versetzt. Sein eher ruhiger Kollege versucht ständig zu schlichten, zu entschuldigen, denn alle Indizien weisen auch auf etliche andere Urlauber und Inselbewohner hin. Und das ist genau das, was Arno Strobel so hervorragend umsetzen kann. Das ist das bereits oben von mir genannte Katz-und-Maus-Spiel, was Strobel hier bis zur Perfektion gespielt hat. Ich fand das klasse.

Sascha Rotermund als Sprecher – na, da braucht man nicht mehr viel zu zu sagen. Er ist einfach verdammt gut in seinem Job. Die Kombination aus toller, spannender Story und einem perfekten Sprecher machten diesen Thriller für mich zu einem einzigartigen Hörgenuss.

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Arno Strobel / Ursula Poznanski – Fremd

FremdBeschreibung
Stell dir vor, du bist zu Hause, und vor dir steht plötzlich ein Mann. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du kennst ihn nicht. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass er bei dir wohnt. Du hast Angst. Und du spürst diesen unwiderstehlichen Drang, ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?

Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie nur beschützen. Aber sie wehrt sich. Sie hält dich offenbar für verrückt. Bist du es womöglich? Oder spielt jemand sein perfides Spiel mit euch?

Sprecher
Sascha Rotermund, Christiane Marx

Länge
7 h 50 m

Meine Meinung
Sehr gespannt war ich auf „Fremd“ – ein Gemeinschaftswerk von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Kaum war es erschienen, schon landete es auf meinem Player.

Es fing auch sehr spannend auf. Ok. Das Thema „Nicht wiedererkennen“ ist nun nicht ganz neu, kann ja aber durchaus immer wieder spannend sein. So war es auch. Anfangs zumindest. Ich rätselte etliche Stunden mit, glaubte mal ihren Worten, mal seinen. Stellte selbst meine Theorien auf, was da denn nun passiert sein mochte.

Und dann die Auflösung. Was bitte war das denn? Ich, der normalerweise ein äußerst ruhiger Mensch bin, tobte. Ich wollte und konnte es nicht glauben, dass das nun der Grund für alles sein sollte. Also hörte ich erwartungsvoll weiter, ob noch eine Wendung in dem Buch kommen würde und alles mit Pauken und Trompeten richtig stellen würde. Aber nein. Da kam nichts mehr. Schluss, aus, fertig. Abgespeist mit einer halbgaren Erklärung – so kam ich mir vor.

Schade, denn ich hatte wirklich mehr erwartet. Da mich die ersten Stunden wirklich gut unterhalten haben, bekommt diese Geschichte noch 3 Pingus von mir, sonst wären es wirklich nur 2 geworden.

Die beiden Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Sie passten perfekt zu der Story und zu den beiden Protagonisten.

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Arno Strobel – Das Dorf

Das DorfBeschreibung
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass er Anna zuletzt gesehen hat. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach ihr und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
8 h 54 m

Meine Meinung
Soeben habe ich das Hörbuch fertig gehört. Was soll ich sagen: Ich bin fasziniert, entsetzt, begeistert, schockiert – und froh, dass ich nun endlich die Auflösung kenne. Diese hat mich allerdings mehr als verblüfft. Meine Ahnung, wohin das führen würde, war mal wieder total falsch. Ein Glück, denn das wirkliche Ende fand ich tausend Mal besser, als mein „Geahntes“.

Wie oben bereits beschrieben, fährt Bastian in ein kleines Dorf an der Müritz, aus dem er einen Hilferuf seiner Exfreundin Anna erhielt. Sein Freund Safir kommt mit und will ihm helfen, Anna wiederzufinden. Doch in dem Dorf ist alles mehr als seltsam. Vieles deutet darauf hin, dass Anna hier festgehalten wird und trotzdem kann er sie nicht finden. Die Dorfbewohner sind mehr als unfreundlich und wollen ihm nicht helfen. Einzig Mia schenkt ihm ein offenes Ohr und hilft ihm. Seltsame Dinge passieren, die Bastian nach und nach immer mehr an seinem Verstand zweifeln lassen. Den Hörer übrigens auch. Die Geschichte ist stellenweise äußerst verwirrend aber nicht so, dass man denkt, was ein Mist, sondern vielmehr so, dass man sagt: Gott, der arme Kerl – was geschieht da.

Ich will von der Geschichte nicht mehr erzählen, denn sie soll für dich ja genauso spannend bleiben, wie die Story für mich war. Ich lauschte jedenfalls gebannt jeder Minute der knapp 9 Stunden und fand sie durchweg spannend und interessant. Zum Ende hin nahm die Story sogar nochmals mehr an Fahrt auf, was meine Nerven schier zum Bersten brachte. Na, und das Ende fand ich toll.

Sascha Rotermund fand ich wieder ganz hervorragend in seiner Rolle des Sprechers. Er passt sehr gut zu Strobels Büchern.

Kurzum, „Das Dorf“ war für mich beste und spannende Unterhaltung, genau so, wie ich mir einen Psychothriller vorstelle.

Dieses Hörbuch kommt auf meine Bestenliste.

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