Arto Paasilinna – Der Mann mit den schönen Füßen

Der Mann mit den schönen FüßenBeschreibung
Aulis Rävänder ist ein erfolgreicher Unternehmer. Alles steht zum Besten, bis ihm seine Frau eines Tages eröffnet, dass sie einen anderen Mann kennengelernt hat und die Scheidung will. Geschockt zieht sich Rävander erst einmal auf eine Insel zurück. Einsam wie er ist, ruft er bei der Telefonseelsorge an, verwählt sich und landet stattdessen bei der resoluten Geschäftsfrau Irene Oinonen. Und damit kommt sein Leben erst so richtig in Schwung: Er wird zum Ziel eines Mordkomplotts…

Sprecher
Jürgen von der Lippe

Länge
4 h 58 m

Meine Meinung
Was ein herrlicher Quatsch. Da mir „Der wunderbare Massenselbstmord“ so gut gefallen hatte und mir mal wieder nach Lachen zumute war, holte ich mir „Der Mann mit den schönen Füßen“. Schon der Titel ließ mich wieder grinsen. Kaum auf dem Player ging mein Gekichere auch schon wieder los. Auch diese Geschichte ist wieder herrlich skurril und so irre, dass sie eigentlich schon blöd wäre, wäre hier nicht der geniale Stil des Autors. Oft dachte ich: Oh nein, was passiert denn jetzt? Kurzum, ich kam aus dem Lachen mal wieder nicht heraus.

Der Vortrag von Jürgen von der Lippe war wieder perfekt. Wie er mit diesen unaussprechlichen Namen umgeht ist einfach eine Wucht. Allerdings fand ich dieses Hörbuch nicht ganz so lustig wie den Massenselbstmord. Aber trotzdem war es wieder eine kurzweilige und sehr witzige Unterhaltung. Man sollte solch einen Humor aber schon mögen, sonst wird man wenig Spaß damit haben. Ich hatte meinen Spaß.

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Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Arto Paasilinna – Der Mann mit den schönen Füßen

Siehe auch:

Arto Paasilinna – Der wunderbare Massenselbstmord

Der wunderbare MassenselbstmordBeschreibung
„Denkst du an Selbstmord? Du bist nicht allein!“ So lautet ein ungewöhnlicher Anzeigentext, der auf überraschend heftiges Interesse stößt. Niemals hätte der gescheiterte Unternehmer Onni Rellonen mit der Existenz so vieler Gleichgesinnter gerechnet, als er beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aus einem zunächst vagen Vorhaben entwickelt sich ein konkreter Plan: Ein Bus wird gechartert, um an einsamer Stelle gemeinschaftlich das Leben zu beenden. Am verabredeten Tag besteigen die unternehmungslustigen Selbstmordkandidaten schließlich guten Mutes das gemietete Gefährt und starten ihre einzigartige Reise ohne Wiederkehr…

Sprecher
Jürgen von der Lippe

Länge
5 h 09 m

Meine Meinung
„Wunderbar“ und „Massenselbstmord“ – die beiden Begriffe passen so wenig zueinander, dass ich neugierig wurde. Und dann noch als Sprecher Jürgen von der Lippe. Na, so todernst konnte das Thema wohl nicht sein, dachte ich. Und das war genau das, wonach es mir gerade gelüstete.

Es dauerte nicht lange, bis ich zum ersten Mal herzhaft lachte! Dumm gelaufen, wenn man sich für seinen eigenen Selbstmord in einen abgelegenen Schuppen zurückziehen will und entsetzt feststellen muss, dass dort bereits ein anderer Todeshungriger gerade im Begriff ist, seinem Leben ein Ende zu setzen. Ich will von der Handlung gar nicht viel erzählen. Denn diese ist so skurril und so tief schwarz, den Spaß will ich keinem nehmen. Gespickt mit vielen Überraschungen und herrlich geschilderten Wendungen, ist diese Geschichte eine willkommene Abwechslung zu all den düsteren Thrillern, die ich so oft höre. Ich habe immer noch ein dickes Grinsen im Gesicht. Natürlich sollte man schwarzen Humor mögen, sonst wird man wenig Spaß daran haben.

Besonders gut hat mir auch Jürgen von der Lippe als Sprecher gefallen. Er hat die ganzen zungenbrecherischen finnischen Namen perfekt ausgesprochen – alleine für dieses Kunststück lohnt es schon, sich dieses Hörbuch anzuhören.

<Einschub>: Das hatte mich ein wenig an die hervorragende Leistung von Fritz Stavenhagen in „Ich denke oft an Piroschka“ erinnert. Da waren die ungarischen Namen auch unaussprechlich für jeden „Normalsterblichen“ – nicht jedoch für Fritz Stavenhagen, weshalb ich dieses Hörbuch auch nur jedem wärmstens ans Herz legen kann. Eine Freundin reiste übrigens mit ihrem Mann durch Ungarn, nachdem sie dieses Hörbuch gehört hatten. Dieser Urlaub war vorher nicht geplant. </Einschub>

Doch zurück zu „Der wunderbare Massenselbstmord“. Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und gute Laune. Wenn man nicht zu dem Typ Mensch gehört, der „zum Lachen in den Keller geht“, dann hat man sicherlich äußerst unterhaltsame fünf Stunden vor sich.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arto Paasilinna – Der wunderbare Massenselbstmord

Siehe auch: