Jeffery Deaver – Der Komponist (Lincoln Rhyme 13)

Beschreibung
Er komponiert den Todeswalzer – zum Klang deiner letzten Atemzüge.

Am helllichten Tag wird auf einer Straße in der New Yorker Upper East Side ein Mann überwältigt und entführt. Als einzige Spur bleibt am Tatort ein Galgenstrick in Miniaturgröße zurück. Kurz darauf sorgt ein Video im Internet für Aufsehen: Man sieht live dabei zu, wie dem aufgehängten Opfer langsam die Luft abgeschnürt wird. Seine verzweifelten Atemzüge bilden den Hintergrund zu einem düsteren Musikstück. Als in Neapel eine ähnliche Entführung stattfindet, reisen der Forensik-Experte Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs nach Italien und nehmen die Verfolgung auf. Denn solange der Täter nicht gefasst ist, wird die Musik des Grauens nicht verklingen…

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
14 h 20 m

Meine Meinung in Kürze
Mir hat die Geschichte ziemlich gut gefallen, da sie einem zwar den Schrecken in die Knochen jagt, aber doch recht blutlos über die Bühne geht. Die Idee mit den „Röchel-Kompositionen“ fand ich sehr außergewöhnlich und interessant. Wie man allerdings anhand der zusammengestellten chemischen Liste als Hörer irgendetwas daraus schließen sollte, ist mir ein Rätsel. Aber dafür haben wir ja ein Glück Rhyme, der hat das dann für uns übernommen.

Die Auflösung fand ich interessant und auch nachvollziehbar, sofern man auch nur irgendetwas an diesem Thriller nachvollziehbar finden kann. Ich fand den Komponisten eine spannende und kurzweilige Unterhaltung, die zwar ziemlich abgedreht, aber trotzdem hörenswert ist.

Dietmar Wunder als Sprecher war wieder ganz wunderbar.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Jeffery Deaver – Der Komponist

Siehe auch:

Lincoln Rhyme-Reihe:

Kathryn Dance-Reihe: 

Andere

Kristina Ohlsson – Tausendschön

TausendschönBeschreibung
Ein junges Mädchen wird am Mittsommerabend überfallen und vergewaltigt. Fünfzehn Jahre später stirbt ein Mann bei einem Unfall mit Fahrerflucht, doch niemand scheint ihn zu vermissen. Zeitgleich begehen ein Pfarrer und seine Frau Selbstmord. Oder hat es nur den Anschein?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
12 h 29 m

Meine Meinung
„Tausendschön“ fängt furchtbar an. Wird doch gleich ein junges Mädchen vergewaltigt. Davon hört man über ganz lange Zeit nichts mehr. 

Vielmehr geht es um eine totes Pfarrerehepaar, das anscheinend Selbstmord begangen hat. Doch nach und nach kommen Zweifel auf. Währenddessen erfährt man von einer jungen Frau, die in Bangkok sitzt und deren Identität sich zunehmends in Luft aufzulösen scheint. Zunächst weiß die Fluggesellschaft nichts von ihrer Flugbuchung, dann sind alle ihre E-Mail-Postfächer gelöscht und im Hotel erkennt man die junge Frau nicht wieder. Die Eltern sind unerreichbar, der Telefonanschluss existiert nicht mehr. Alles äußerst dubios – und eine furchtbare Vorstellung, wenn man alleine in Bangkok sitzt und keine Möglichkeit mehr sieht, wieder nach Hause zu kommen.

In Schweden überschlagen sich derweil die Ereignisse. Ein Ausländer wird überfahren, ein Banküberfall ereignet sich, ein weiterer illegal eingeschleuster Asylant wird in einer Wohnung festgehalten…

Diese ganzen Ereignisse – und noch einige mehr – haben mich am Anfang ziemlich verwirrt. Aber doch war es interessant genug, um weiterzuhören und nicht zu resignieren. Die „alten Bekannten“ aus Aschenputtel ermitteln an diesem Fall, oder sind es mehrere Fälle? Wieder tragen alle ihre privaten Probleme mehr oder weniger auf der Stirn zur Schau und wieder hätte ich dem Team ab und an gerne auf die Sprünge geholfen.

Insgesamt hat mir „Tausendschön“ ziemlich gut gefallen, aber es war mir ein wenig zu verworren. Hier wurden sämtliche Indizien durch geschicktes Erzählen derart durcheinander gewirbelt, dass ich wirklich meine liebe Mühe hatte, der Story zu folgen. Und erst ganz am Schluss löst sich das ganze Chaos in eine wahnsinns Story auf. Den Plot an sich fand ich somit richtig gut, nur die Erzählweise hat mir nicht ganz so gut gefallen.

Uve Teschner als Sprecher hat wieder seine gewohnt gekonnte Leistung hingelegt. Es war ein wahrer Genuss, ihm zuzuhören.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Kristina Ohlsson – Tausendschön

Siehe auch: 

Frederik-Bergmann-Reihe:

Matin-Benner-Reihe (zweiteilige Serie):