Kristin Hannah – Liebe und Verderben

Beschreibung
Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen…

Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Sprecher
Eva Mattes

Länge
16 h 17 m

Meine Meinung
Bei der Auswahl dieses Hörbuches erhoffte ich mir eine Geschichte, die mich das Wochenende von Samstag bis Sonntag beschäftigt und begleitet. Ja, es war die richtige Wahl. Denn am Samstag habe ich damit begonnen, am Sonntag habe ich es beendet.

Am meisten begeistert haben mich hier die Beschreibungen von Alaska. Ein gnadenloses Land, das mit seiner bitteren Kälte in den langen Wintern und langanhaltenden Dunkelheit die Menschen an ihre Grenzen bringt. Wenn dann ein labiler Mensch mit seiner Familie dort hinzieht, um ein neues Leben zu beginnen, ahnt man schon, dass es zwar im Sommer sehr motivierend und bezaubernd sein kann, ja, dass es sogar den Anschein hat, dass sich die Schwierigkeiten der Familie, die aufgrund der Dämonen, mit denen sich der Vater aus dem Vietnamkrieg und damit auch seine Familie quält, sich in Luft auflösen könnten. Doch wie ein Damokles-Schwert droht der nahende bitterkalte und erbarmungslose Winter. Hinzu kommt ein Nachbar, mit dem der Vater gerne einen trinkt. Was Alkohol mit einem psychisch angegriffenen Mann anrichten kann, kann man sich vorstellen. Es kam wie es kommen musste. Der Vater wird zum prügelnden Ehemann, die Tochter verzweifelt zunehmends. Ihr einziger Halt ist ihr Schulkamerad Matthew. Schnell wird aus deren Kameradschaft mehr als Freundschaft.

Es folgen viele Jahre der Verzweiflung und der Hilflosigkeit. Manchmal fiel es mir wirklich schwer, die Liebe der Mutter zu ihrem brutalen Ehemann noch nachvollziehen zu können.  Auch der Tochter fiel es zunehmend schwerer. Sie wollte mit ihrer Mutter weg von ihm, doch ein Fluchtversuch endete hochdramatisch.

Von Kristin Hannah hatte ich bisher noch kein Hörbuch gehört. Ich weiß auch gar nicht genau, warum ich mir dieses Hörbuch aussuchte, vermutlich lag es an Alaska. Es war für mich einfach mal ein ganz anderer Handlungsort, der mich durchaus reizte.

Insgesamt fand ich die Geschichte klasse. Ich fand es durchweg sehr interessant, wenn es auch in der Mitte eine Länge aufwies, die sich wie eine Endlosschleife anfühlte, doch es passierte meist durchweg viel, und wenn nichts passierte, dann wurde man mit faszinierenden Landschaftsbeschreibungen belohnt. Außerdem ist es eine äußerst emotionale Geschichte!

Das Thema Liebe, welches den roten Faden in der Geschichte bildete, fand ich hier sehr gut und nachvollziehbar dargestellt. Es wurden hier eigentlich alle Facetten der Liebe aufgezeigt, ohne dass es aufgesetzt wirkte. Mir hat diese hochdramatische Geschichte jedenfalls sehr gut gefallen und ich war froh, dass es am Ende dann noch richtig schnulzig wurde. Eigentlich kann ich Schnulzigkeit überhaupt nicht leiden. Aber hier war es Balsam für meine Seele.

Eva Mattes war für diese Geschichte genau die richtige Sprecherin. Sie hat alle Personen – selbst die Männer – perfekt vertont. Es war für mich völlig mühelos, ihr über die 16 Stunden zuzuhören.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Kristin Hannah – Liebe und Verderben

Joe Hill – Fireman

Beschreibung
Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der „Fireman“ retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
David Nathan

Länge
25 h 11 m

Meine Meinung
Joe Hill hat eindeutig das Talent von seinem Vater geerbt. Ich war gleichermaßen skeptisch wie auch neugierig, ob der Sohn vom Meister Stephen King an das Können seines Vaters heranreichen kann. Ich finde: Jawohl, er kann. Sicherlich mag auch die Stimme von David Nathan den Eindruck verstärkt haben, aber stellenweise dachte ich wirklich, ich lauschte gerade einem Buch von King.

Die Geschichte an sich fand ich auch sehr gut. Die Thematik, dass sich zunächst seltsame Zeichen auf der Haut der Infizierten zeigen und sie dann in Flammen aufgehen, fand ich irgendwie abgedreht, aber auch sehr interessant. Er hat die sich hiermit auftuenden Möglichkeiten voll ausgeschöpft. Die Spannung war zwar nicht durchgehend hoch, doch man hatte über die ganze Geschichte hinweg ein mulmiges Gefühl und man spürte förmlich die unterschwellig immer vorhandene Bedrohung. Und natürlich gab es auch hier eine ganz klare Trennung zwischen den Guten und den Bösen. Um der Geschichte noch etwas mehr Würze zu verleihen, gab es auch noch einige wirklich zwielichtige Typen, bei denen man nicht so recht wusste, ob man ihnen über den Weg trauen konnte.

Etwas übertrieben fand ich vielleicht die Beschreibung, dass eine Krankenschwester eine Bohrlochtrepanation ganz ohne vorheriges C-CT durchführt. Nun, ich denke, so etwas kann es dann auch nur in der Literatur und nicht im wahren Leben geben. Aber hey, im normalen Leben gehen wir auch nicht einfach in Flammen auf. 😉

Ich finde, dieser Mystery-Thriller hat alles, was es zum Gruseln braucht. Und das Ende fand ich mal richtig gut.  Außerdem lässt es auf eine Fortsetzung hoffen, da freue ich mich schon sehr.

Ich fand es insgesamt absolut klasse und vergebe somit eindeutige 5 Pingu-Punkte.

Dass David Nathan natürlich auch wieder die Höchstzahl erreicht hat, muss wohl nicht extra erwähnt werden.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Joe Hill – Fireman

Simon Beckett – Totenfang

totenfangBeschreibung
Die Gezeiten spülen einen Toten auf eine schlammige Sandbank in den Backwaters, einem abgelegenen Mündungsgebiet in Essex. Die Wasserleiche ist stark verwest, Hände und Füße fehlen. Das Gesicht ist nicht mehr zu erkennen. Trotzdem glaubt die Polizei zu wissen, um wen es sich handelt: Ein junger Mann aus dem Ort ist seit Wochen verschwunden, alles deutet auf Selbstmord hin. Doch dem forensischen Anthropologen Dr. David Hunter kommen Zweifel, als am nächsten Tag ein Fuß geborgen wird. Denn dieser gehört zu einer anderen Leiche, da ist er sich sicher. Kurz darauf treibt ein weiterer Toter im Wasser…

Sprecher
Johannes Steck

Länge
15 h 47 m

Meine Meinung
David Hunter ist zurück. Der sympathische forensische Anthropologe wird zu einem Fall hinzugerufen, der sich in seinem schrecklichen Ausmaß erst nach und nach zu erkennen gibt. Die Story spielt in den Backwaters in England und ist durchweg von schlechtem Wetter und Kälte begleitet. Die Erkältung lässt auch nicht lange auf sich warten. David Hunter erleidet diese für Männer meist tödlich verlaufende Krankheit und macht sich große Sorgen um sein Wohlergehen. Doch er begegnet auch einer Frau, die ihn immer mehr fasziniert.

Den Mordfall, der sich zu einem viel größeren Fall entwickelte, als es zunächst den Anschein hatte, fand ich äußerst interessant. Viele verzwickte Situationen trafen hier aufeinander und führten zu einem grausigen Ausmaß an Verzweiflung, Angst und Wut.

Die Naturschilderungen der Gegend der Backwaters fand ich sehr interessant. Ich hatte von diesem Gebiet noch nie etwas gehört und lauschte sehr gespannt den Beschreibungen.

Totenfang empfand ich jetzt nicht als durchweg äußerst spannend. Es gibt zwar durchaus hier und da auch eine gehörige Portion an Spannung, besonders zum Schluss hin, doch insgesamt ist es eher eine ruhige Geschichte, die einen tiefen Einblick in die Gedanken Hunters wirft. Mir hat das sehr gut gefallen. Selbst sein Leiden und seine Erschöpfung aufgrund der Krankheit ließ mich eigentlich mehr schmunzeln, denn ihn allzu ernst zu nehmen. Amüsant wurde die Story dann, als sich Hunter verliebte. Erkältet und verliebt – was für eine Mischung.

Insgesamt war der Plot intelligent und verzwickt aufgebaut und erzählt. Immer mehr Puzzleteilchen (oder hier besser gesagt Leichenteile) setzten sich zu einem Gesamtbild zusammen, das ich anfangs so ganz sicher nicht erwartet hätte. Geschickt verknüpfte hier Simon Beckett selbst zunächst völlig unwichtig erscheinende Handlungsstränge  vom Anfang zu einem fest gezwirbelten  Strang am Ende zusammen. Das hat mich sehr beeindruckt.

Als klassischen spannenden Thriller würde ich die Geschichte nun nicht bezeichnen. Dazu fehlte mir etwas die Action, die Geschichte verlief recht ereignislos über weite Strecken.  Zwar fand ich diese Phasen nicht langweilig, aber ich würde es insgesamt doch eher einfach als einen Kriminalroman bezeichnen, der am Ende in einem straff gespannten Spannungsbogen gipfelt.

Johannes Steck als Sprecher fand ich klasse. Er passt einfach sehr gut zu solchen Geschichten.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Simon Beckett – Totenfang

Siehe auch:

David Hunter:

Andere:

 

Jilliane Hoffman – Samariter

SamariterBeschreibung
Faith Sounders‘ Leben ist perfekt. Als liebenswerte Ehefrau und Mutter lebt sie den Traum einer Bilderbuchfamilie in Südflorida – bis sie zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Zeugin einer Entführung wird. Und dabei einen entscheidenden Fehler macht. Sie tut… nichts. Auch als der Vorfall an die Öffentlichkeit gerät, schweigt Faith weiterhin – ganz im Gegensatz zu ihrer Tochter. Die schafft es, den Täter zu identifizieren, und wird zur Heldin, ihre Mutter zur feigen Außenseiterin. Doch Faith hat an jenem Abend noch etwas beobachtet: einen zweiten Täter. Während der seiner Zeugin gefährlich nahe kommt, haben die Ermittler große Mühe, ihr noch irgendetwas zu glauben.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
12 h 27 m

Meine Meinung
Oh mein Gott. Ich wollte nicht in Faiths Haut gesteckt haben. Eigentlich wollte Faith bei ihrer Schwester übernachten, doch da sie sich mit ihr und ihrem Mann gestritten hat, schnappt sie sich ihre kleine Tochter, und fährt – obwohl sie Alkohol getrunken hat – doch mitten in der Nacht nach Hause. Irgendwo im Nirgendwo sieht sie eine junge Frau, die sie bittet, doch ihre Autotür aufzumachen und ihr zu helfen. Dann sieht sie noch 2 Männer! Sie hat Angst, ihre Gedanken rasen hin und her, was soll sie nur tun? Sie fährt davon, ohne der Frau zu helfen. Sie beschließt, ihrem Mann nichts von dem nächtlichen Vorfall zu erzählen. Sie plagen Gewissensbisse. Doch jetzt noch zur Polizei gehen? Sie weiß ja nicht einmal, in welchem Ort das war. So schweigt sie beharrlich. Bis ihre kleine Tochter im Fernsehen die Frau wiedererkennt und das ihrem Papa sagt. Fortan gerät Faith immer tiefer in einen Strudel, aus dem es kein Entkommen mehr gibt.

Ich fand diesen Thriller zutiefst menschlich. Es wurden hier hervorragend persönliche Fehlentscheidungen, die einem unendlich leid tun aber eben nicht mehr zu ändern sind, dargestellt. Auch die gnadenlose Gerichtsverhandlung und die Verhöre fand ich leider äußerst glaubhaft und realitätsnah.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war das doch sehr ausgeprägte „Gejammer“ über eine Affäre, die ihr Mann vor Urzeiten einmal hatte. Das war mir eindeutig zu viel. Besonders am Anfang musste ich mich deshalb ziemlich durch die Geschichte quälen. Doch das wurde später durch die heiklen Entwicklungen und wirklich gut beschriebenen Zwickmühlen wieder gut gemacht. Trotzdem muss ich dafür einen Pingu-Punkt abziehen, da es einfach viel zuviel Gejammer war.

Andrea Sawatzki als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat dieses Hörbuch wirklich perfekt gesprochen. Durch ihre Interpretation des Textes konnte man sich sehr gut in die Gefühlswelt der Protagonistin hineinversetzen.

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Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Jilliane Hoffman – Samariter

Siehe auch:

Elke Bergsma – Tödliche Saat: Ein Ostfrieslandkrimi

Tödliche SaatBeschreibung
Der grausame Mord an einem Journalisten führt Hauptkommissar David Büttner und seinen Assistenten Sebastian Hasenkrug ins idyllische ostfriesische Fischerdorf Greetsiel.

Nach ersten Ermittlungen deutet vieles darauf hin, dass der junge Familienvater Opfer einer skrupellosen Agrarlobby wurde. Denn bereits seit längerem waren ihr seine engagierten Recherchen zum massiven Bienensterben und dem Einsatz genmanipulierten Getreides ein Dorn im Auge. Doch auch im Privatleben des Opfers lief nicht alles so harmonisch, wie es auf den ersten Blick schien. Sebastian Hasenkrug gerät angesichts des verworrenen Beziehungsgeflechts der Akteure und der zum Teil unorthodoxen Ermittlungsmethoden seines Chefs an den Rand der Verzweiflung…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Jürgen Holdorf

Sprecher
8 h 20 m

Meine Meinung
Bei diesem Krimi braucht man anfangs etwas Geduld, denn zunächst zieht sich die Geschichte langsam dahin. Doch die Geduld wird belohnt, denn nach und nach nimmt der Krimi an Fahrt auf, so dass ich zum Ende hin den Player gar nicht mehr ausschalten wollte.

Sehr gut fand ich die Themen Bienensterben und genmanipuliertes Getreide. Denn diese Themen interessieren mich sehr, sind äußerst aktuell und hier wirklich gut umgesetzt. Auch die eingebauten Überraschungen in der Handlung haben mir gut gefallen. Köstlich amüsiert habe ich mich über den Assistenten Sebastian Hasenkrug, der nun wirklich nicht fürs Landleben geboren ist und somit in viele irrwitzige Situationen gerät. Letzterer sorgte also für eine gehörige Portion Humor in diesem Krimi.

Mit seinen knapp achteinhalb Sunden hatte das Hörbuch genau die richtige Länge. Der Plot war stimmig und gut aufgebaut. Einzig der Sprecher konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Er klang in meinen Ohren etwas gestelzt. Aber das war nur ein kleiner Wermutstropfen. Insgesamt kann ich dieses Hörbuch guten Gewissens empfehlen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elke Bergsma – Tödliche Saat: Ein Ostfrieslandkrimi

Sebastian Fitzek – Noah

NoahBeschreibung
Zur Geburt Jesu Christi lebten 300 Millionen Menschen auf unserem Planeten. Heute sind es sieben Milliarden. Wie viel ist zu viel? Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten. Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
15 h 10 m

Meine Meinung
Nach seinem letzten Buch „Der Nachtwandler“ war ich äußerst skeptisch, ob ich mir den neuen Fitzek überhaupt anhören sollte. Dann las ich von Sebastian Fitzek ein Post auf Facebook, indem er mir ziemlich unsicher vorkam, ob sein neues Buch den Lesern/Hörern wirklich gefallen würde, denn es sei anders. Anders, dachte ich – ok. Anders ist gut. Und so bekam „Noah“ dann doch eine Chance.

Schon die ersten Hörminuten sagten mir, dass dieser Fitzek wirklich anders ist. Berlin spielt in diesem Hörbuch zwar durchaus auch wieder eine Rolle, aber eben auch viele andere Gegenden auf der Welt. So beginnt die Story in Indien, wo Menschen auf einer Müllhalde unter ärmlichsten Verhältnissen „hausen“ – wohnen kann man das ja nicht nennen. Fitzek hatte mich am Wickel. Schon sehr bald war mir klar, in welche Richtung diese Story gehen würde. Und diese Richtung gefiel mir, hatte ich doch gerade in letzter Zeit einiges zum Thema Überbevölkerung gehört. Es ist ein brisantes, uns alle betreffendes Thema, über das man sich nicht genug informieren kann, wie ich finde. Fitzek hat dieses Thema nun also in eine äußerst spannende Verschwörungsgeschichte gepackt und somit ein breites Publikum auf die Thematik aufmerksam gemacht. Denn wer liest/hört schon gerne Sachbücher.

Am besten hat mir aber das Schlusswort des Autors gefallen. Denn hier zeigt er auf, dass auch er keine Lösung für das Problem der viel zu vielen Menschen hat, dass auch er hilflos ist, wenn es darum geht, diesen ganzen Irrsinn zu stoppen. Ich hätte mir zwar sehnlichst gewünscht, dass er DIE Lösung parat hält – aber das wäre dann wohl doch zu viel verlangt.

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Weitere Informationen Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – Noah

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