Ursula Poznanski, Arno Strobel – Invisible

Beschreibung
Ein Arzt sticht während einer OP das Skalpell ins Herz eines Patienten. Ein junger Mann wird in aller Öffentlichkeit brutal erschlagen, ein Immobilienmakler niedergemetzelt in einer Blutorgie. Die Täter sind schnell gefasst, doch ihre Motive völlig unklar. Wurden sie manipuliert, ohne es zu merken? Mit ihrem Kollegen Daniel Buchholz muss Kriminalkommissarin Nina Salomon die tiefsten Geheimnisse der Opfer ergründen. Und was sie herausfinden, wirft ein völlig neues Licht auf unser Leben im digitalen Zeitalter…

Sprecher
Christiane Marx, Sascha Rotermund, Richard Barenberg

Länge
10 h 05 m

Meine Meinung in Kürze
Es ist schon eine Weile her, dass ich diese Story gehört habe und kann leider nicht mehr sehr detailliert darüber berichten. Doch ich fand den Plot wirklich sehr interessant, da es ein hochaktuelles Thema betrifft. Und so schlimm es ist, so abwegig fand ich das Ganze gar nicht mal.

Gute Unterhaltung mit den tollen Sprechern.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel / Ursula Poznanski – Invisible

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Karl Olsberg – Boy in a white room

Beschreibung
Ein packender Thriller, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Björn Beermann

Länge
6 h 38 m

Meine Meinung
Hm, da wacht man auf, befindet sich in einem komplett weißen Raum und weiß nicht, wie man dorthin gekommen ist und warum. Gruselige Vorstellung.  So ergeht es unserem Protagonisten Manuel, der in eben solch einem weißen Raum eingesperrt ist.

Zunächst hat er „nur“ Zugriff auf das Internet. Anhand dessen versucht er herauszufinden, was passiert ist und warum er hier ist. Was ganz zu Beginn etwas schnöde wirkt, entwickelt sich schnell zu einer rasanten Story, der es an überraschenden Wendungen nicht mangelt. Das macht das Ganze natürlich irre spannend und kurzweilig. Und vor allem bleibt es über die ganze Story hinweg sehr rätselhaft, was denn mit ihm wirklich passiert ist.

Sehr interessant hat Olsberg hier auch die Themen Identität und künstliche Intelligenz ausgearbeitet. Wem kann Manuel vertrauen? Auf was kann er sich wirklich verlassen? Was ist echt und was nicht?

Das Ende passt zwar irgendwie, aber mir persönlich hat es nicht so gut gefallen. Ich fand es etwas arg übertrieben, aber wenn man es recht bedenkt, irgendwie auch wieder logisch. Da bin ich mir selbst noch nicht einig 😉

Doch wenn man das Ende mal außer Acht lässt, so fand ich „Boy in a white room“ eine sehr spannende Geschichte, die nicht selten zum Nachdenken anregt.

Björn Beermann als Sprecher fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit zunehmendem Verlauf der Story immer passender.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Karl Olsberg – Boy in a white room

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Patrick Lee – Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

Beschreibung
Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste.

Über dreißig Jahre später stößt Ex-Polizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen. Todesursache: Kopfschuss. Unter den Opfern: die First Lady der USA. Unvermittelt sieht sich Travis als wichtigste Figur in einem apokalyptischen Spiel. Der Einsatz: die Zukunft der Erde.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Matthias Lühn

Länge
10 h 08 m

Meine Meinung
Zugegeben, anfangs tat ich mich etwas schwer damit, in die Geschichte hineinzufinden. Es sind zwar durchweg spannende Szenen beschrieben, doch man versteht absolut nicht, worauf das hinauslaufen könnte. Gerade als ich dachte: „Also wenn das noch lange so weitergeht, dann…“ bekam man einen kleinen Deut, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Und von da an war ich und die Story nicht mehr zu bremsen. Die Ereignisse überschlugen sich und der Spannungsbogen wurde immer straffer gezogen. Das ging dann soweit, dass ich heute morgen extra früher aufgestanden bin, um das Ende noch vor Arbeitsbeginn fertig hören zu können. Jetzt kann ich es kaum erwarten, bis am 20.07.2017 der zweite Teil erscheinen wird. Der ist dann sofort mir 🙂

Besonders gut haben mir die wirklich verzwickten Denkvorgänge bzgl. der Kenntnisse des „Flüsterns“ gefallen. Ich fand das sehr gut und trotz der Komplexität auch nachvollziehbar beschrieben. An Ideenreichtum, was die Pforte so hervorbringt, hat es auch nicht gemangelt.

Mit Matthias Lühn habe ich ja meistens so meine Probleme. So auch hier wieder. Seine Art muss man einfach mögen – oder eben nicht. Leider gehöre ich zur letzteren Kategorie, was den Hörspaß für mich etwas getrübt hat.

Insgesamt kann ich diesen 1. Teil der Thriller-Serie allen Science-Fiction-Fans empfehlen. Nach den anfänglichen Fragezeichen wird man später vollauf mit Spannung und kreativen Ideen belohnt.

Weitere Informationen
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Hans Bemmann – Stein und Flöte – und das ist noch nicht alles

stein-und-flote-lesungBeschreibung
Lauscher, Sohn des Großen Brüllers, ähnelt eher seinem Großvater, dem Sanften Flöter. Er erbt einen Stein, der in allen Farben schimmert, und eine silberne Zauberflöte, deren Melodie das Handeln der Menschen beeinflusst. Dazu schenkt ihm ein alter Steinsucher ein Stück Wurzelwerk, genannt Zirbel, das seinem Besitzer in schwierigen Situationen stets neuen Mut schenkt. Fortan setzt er alles daran, die Welt seinen Wünschen anzupassen. Doch außer phantastischen Abenteuern erleidet er nur Niederlagen und trägt so manche Blessur davon – bis er schließlich seinem Ziel entgegenstolpert.

Sprecher
Oliver Rohrbeck

Länge
42 h 10 m

Meine Meinung
Vor einigen Jahren hatte ich das gekürzte Hörspiel „Stein und Flöte“ gehört. Das hatte mich nicht sonderlich begeistert, da einfach nicht viel von der Story übrig blieb und viel zu viel Musik eingespielt wurde.

Jetzt habe ich mich endlich an die ungekürzte Version herangetraut, die ja immerhin 42 Stunden lang geht. Diese ungekürzte Version hat mir viel besser gefallen. Denn hier wird der Lebensweg des kleinen Lauscher sehr detailliert beschrieben und mit vielen anderen Geschichten ausgeschmückt. Lauscher braucht sehr lange, bis er das Leben wirklich begreift und auf was es im Leben wirklich ankommt. Es gibt eine Stelle in dem Buch, in dem ich wirklich viel Geduld brauchte, Lauscher bei immer wieder fast den gleichen Fehlern zuzuhören. Doch nicht nur Lauscher bekommt hier eine Lektion in Sachen Geduld beigebracht, auch der Hörer. Doch es geht hier nicht nur um Geduld. Vielmehr ist dieses Buch ein Spiegel für uns alle, was man so tut um anderen zu gefallen und sich selbst dabei völlig aus den Augen verliert. Die Konsequenz folgt meist auf den Fuß. Ein kleines „Lebenshilfe-Buch“, so könnte man diese komplexe Geschichte wohl beschreiben, doch das ist noch nicht alles.

Mit all den Geschichten in den Geschichten bietet „Stein und Flöte“ eine Menge Abwechslung, auch wenn man auf Spannung vergeblich wartet. Und trotzdem passiert eine ganze Menge in dem gesamten Werk. Manches wurde mir erst im Nachhinein richtig bewusst.

Als ich die Geschichte fertig gehört hatte, fing ich direkt wieder von vorne damit an. Und da diese Story sich auch perfekt dazu eignet, stückchenweise gehört zu werden, habe ich „Stein und Flöte“ immer noch auf meinem Player und höre zwischen den anderen Hörbüchern immer mal wieder ein Stück davon weiter.

Wer braucht schon mehrere Sprecher, wenn Oliver Rohrbeck liest? Er gibt all den Wesen ihre eigene Stimme und ihre eigene Betonung. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme zu erkennen, wer denn nun gerade spricht. Und es sind hier einige Wesen in den diversen Geschichten. Seine Leistung finde ich wirklich grandios.

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Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Hans Bemmann – Stein und Flöte

Siehe auch:

Jeffery Deaver – Wahllos (Kathryn Dance 4)

wahllosBeschreibung
Seine größte Waffe ist deine Angst!

Ein Konzert in einem Nachtclub endet in einem Albtraum, als der Feueralarm ausgelöst wird. Bei einer Massenpanik sterben viele Menschen. Dance stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich um ein Unglück handelte. Ein Psychopath hat offenbar die Angst der Gäste ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance ist sich sicher, dass er wieder zuschlagen wird…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
14 h 05 m

Meine Meinung
Leider habe ich auch hier zu lange mit meiner Rezension gewartet. Ich weiß aber noch, dass ich die Themen Beeinflussung der Massen, wie löst man eine Massenpanik aus und natürlich Kinesik sehr interessant fand und dass mir das Hörbuch insgesamt sehr gut gefallen hat.

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Siehe auch:

Lincoln Rhyme-Reihe:

Kathryn Dance-Reihe: 

Andere

 

 

Julia Shaw – Das trügerische Gedächtnis: Wie unser Gehirn Erinnerungen fälscht

das-truegerische-gedaechtnisBeschreibung
In der Erinnerungsfalle: Die Verhaltenspsychologin und Erinnerungsforscherin Julia Shaw zeigt, warum wir uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen können.

Wir sind die Summe unserer Erinnerungen. Stimmen diese aber auch? Haben prägende Ereignisse unserer Kindheit überhaupt so stattgefunden? Identität ist ein kunstvoll gewebter Teppich aus Erinnerungsfragmenten. Die Rechtspsychologin Julia Shaw erklärt, warum dem Gehirn dabei ständig Fehler unterlaufen. Und das Tappen in die Erinnerungsfalle hat Konsequenzen: Wir können uns auf unser Gedächtnis nicht verlassen. Auf der Grundlage neuester Erkenntnisse von Neurowissenschaft und Psychologie sowie ihrer eigenen bahnbrechenden Forschung zeigt Shaw, welchen Erinnerungen wir trauen können und welchen nicht. Ein verblüffender Einblick in die wahnwitzigen Mechanismen des menschlichen Gehirns.

Sprecher
Rike Schmid

Länge
9 h 05 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch finde ich äußerst interessant und empfehlenswert. Denn wem ist es noch nicht passiert, dass er etwas in Erinnerung hat, von dem man felsenfest überzeugt ist, dass es sich genau so zugetragen hat und dann spricht man mit jemanden, der dabei war, und dieser jemand erzählt etwas ganz anderes. Redet der nun Blödsinn oder was ist da los?

Julia Shaw berichtet hier sehr unterhaltsam und leicht verständlich für jedermann, wie sich unser Gehirn „mit uns einen Spaß“ erlaubt, wie es uns immer wieder aufs Glatteis führt und uns Erinnerungen suggeriert, die gänzlich falsch sind.

Sehr interessant fand ich die zahlreichen Beispiele von Tests, die sie an verschiedenen Universitäten durchführten, um eben dem Geheimnis der Erinnerungen auf den Grund zu gehen. Was dabei herauskam, fand ich mehr als verblüffend. Denn eigentlich können wir unseren Erinnerungen überhaupt nicht vertrauen. Da braucht es nur z. B. eine kleine Bemerkung und schon sind unsere Erinnerungen verwischt. Es wurde sogar in einigen Tests nachgewiesen, dass – mit den richtigen Fragen – man sich plötzlich an Erlebtes erinnert, das man tatsächlich aber niemals erlebt hat! Klingt das nun alles befremdlich – zugegeben, das finde ich durchaus auch – so ist es doch äußerst faszinierend.

Ist es im normalen Leben nur oft verwunderlich, an was man sich zu erinnern glaubt, was aber nie oder anders geschah, so ist es vor Gericht eine ganz andere Sache. Denn durch Zeugenaussagen werden Urteile gefällt. Und wenn man sich falsch erinnert, oder kleine Details nicht mitbekommen hat und deshalb selbst zu einem anderen Schluss kam, so dann das für einen Angeklagten eine lange Haftstrafe zur Folge haben. Nicht selten sitzen Menschen für lange Zeit in Haft aufgrund falscher Zeugenaussagen. Doch Julia Shaw betont auch immer wieder nachdrücklich, dass dies ja alles keine Lügen sind, dass die Aussagen nach bestem Wissen und Gewissen getätigt werden, doch dass sie eben trotzdem oftmals einfach falsch sind.

Sie selbst sagt, dass sie ihren eigenen Erinnerungen nicht mehr über den Weg traut. Das finde ich eine beruhigende doch zugleich auch erschreckende Aussage. Denn über was außer unseren Erinnerungen sollen wir uns denn nun definieren?

Das trügerische Gedächtnis ist ein äußerst interessantes Buch, dass zum Nachdenken anregt und lange nachwirken wird. Denn in Zukunft werde ich bei meinen Erinnerungen öfters zweifeln, ob sie denn nun richtig sind oder ob mir mein Gehirn gerade mal wieder ein Konstrukt vorgaukelt.

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Stephen King – Mind Control (Bill Hodges 3)

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Der perfide Höhepunkt der Mr.-Mercedes-Trilogie.

In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker, liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer zu verlassen.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird im Download exklusiv von Audible präsentiert.

Sprecher
David Nathan

Länge
13 h 55 m

Meine Meinung
Brady Hartsfield gibt einfach keine Ruhe. Da denkt man, er sei für immer außer Gefecht gesetzt – doch weit gefehlt. Stärker denn je kehrt er in der letzten Folge der Bill Hodges Trilogie zurück. Da er körperlich aber nicht dazu in der Lage ist, hat Stephen King wieder zu seinem geliebten Thema der Telekinese in Höchstform zurückgegriffen. Ein wenig erinnerte mich die Art, wie er die Leute manipuliert an den Hype mit den Pokemons. Ok, ich muss zugeben, ich habe das noch nie gespielt, aber so ungefähr stelle ich mir das auch vor: „Zombies“ die ferngesteuert durch die Welt laufen.

Im letzten Teil hat sich das ursprüngliche Team um Bill Hodges wieder zusammengetan, wenn auch der Junge erst recht spät hinzustößt. Doch ich fand die Entwicklung der Protagonisten, die sie in den letzten Jahren durchgemacht hatten, sehr interessant.

Die Geschichte an sich fand ich clever aufgebaut und von Anfang bis Ende durchdacht. Auch war sie zu keiner Zeit langatmig, so dass ich über Stunden einfach der Geschichte lauschte und mitfieberte. Und das Ende fand ich mehr als traurig und tragisch. Doch ein klein wenig Hoffnung habe ich doch geschöpft. Denn Bill Hodges hatte ja einen tollen Kollegen…

David Nathan und Stephen King. Nun, ich denke ich muss zu dieser genialen Kombination nichts mehr sagen. Denn besser geht es einfach nicht.

Mir hat der 3. Teil und die Trilogie insgesamt sehr gut gefallen. Die drei Teile sind zwar recht unterschiedlich, doch jeder für sich klasse und als Gesamtbild einfach genial.

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Siehe auch:

David Hewson, A. J. Hartley – Macbeth: Ein Epos

MacbethBeschreibung
Drei seltsame Gestalten ziehen durch das Dickicht des schottischen Hochlands – die Hexen sind auf der Suche nach Macbeth und Banquo. Sie wollen Duncans Kronvasallen eine folgenschwere Prophezeiung überbringen: Auf Macbeth warte die Krone, aber nur Banquo werde einen königlichen Nachkommen zeugen.

Die beiden Freunde versuchen, die Prophezeiung abzutun, bis Macbeths schöne Frau Skena ihrem Gemahl einflüstert, dass er – und nur er allein – ein Anrecht auf den Thron habe. Die letzten Zweifel verschwinden, als König Duncan Burg Inverness besucht und entgegen der schottischen Sitte verkündet, er werde seinen Sohn Malcolm zum Thronfolger ernennen. Angestachelt von seiner Frau Skena und enttäuscht über die Machtgier Duncans schleicht sich Macbeth in das Schlafgemach des Königs. Den Dolch fest in der Hand, nimmt die Tragödie ihren Lauf…

Mit dem Tempo und der Sprachgewalt zeitgemäßer Thriller haben A. J. Hartley und David Hewson aus Shakespeares klassischem Drama ein fulminantes Epos über politische Intrigen, üblen Verrat und hinterhältige Morde gestrickt, das zwei der stärksten Charaktere aller Zeiten birgt.

Für die deutsche Hörspiel-Adaption hat Audible das Epos in ein actiongeladenes Audio-Drama verwandelt, das mit viel Liebe zum Detail und Deutschlands renommiertesten Synchronsprechern umgesetzt wurde. So ist neben Tobias Kluckert (Macbeth), Claudia Urbschat-Mingues (Lady Macbeth), Ingo Albrecht (Banquo), Christian Rode (Duncan) und Udo Schenk (Fergus) auch die deutsche Stimme von Michael Fassbender zu hören. Zeitgemäß interpretiert, explosiv erzählt und meisterhaft inszeniert: So klingt die Hörspiel-Adaption des Shakespeare-Klassikers bei Audible. Ein Hörvergnügen, das Sie in die dunklen Tiefen der stürmischen Highlands entführt und nicht mehr loslassen wird.

Diese Hörspiel-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Crème de la Crème

Länge
7 h 40 m

Meine Meinung
Mit „Macbeth: Ein Epos“ ist Audible mal wieder eine richtige Sahneschnitte gelungen. Nur schwer hätte man mich dazu bringen können, Macbeth zu hören. Doch in dieser wirklich sehr tollen Hörspielfassung ist es ein wahrer Ohrenschmaus, ach was, ich untertreibe. Es ist das reinste Ohrenkino. Mittendrin in den Geschehnissen der Highlands darf man Zeuge der äußerst kurzweiligen und sehr spannend aufbereiteten Geschichte um den Aufstieg und  Fall Macbeths werden.

Die Inszenierung des Hörspiels ist sehr gelungen. Eigentlich sind Hörspiele ja nicht so mein Fall, da ich oftmals Probleme mit den vielen Geräuschen habe und dann das Gesprochene nicht richtig verstehen kann. Aber hier war das überhaupt kein Problem. Die Tonabmischung war perfekt, ich verstand jedes Wort und doch kam das Säbelrasseln und alle anderen Effekte perfekt zur Geltung. So liebe selbst ich Hörspiele.

Ich könnte hier noch so einige Superlative aneinanderreihen. Doch das will ich gar nicht tun. Meine Empfehlung ist einfach: Höre es dir an! Es wird dir ganz sicher gefallen!

Als Sprecher wurden hier mal wieder die Crème de la Crème der Hörbuchsprecher ausgewählt. Das hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, dem Spektakel zu lauschen. Schade, dass es schon vorbei ist. Ich hätte noch ein paar Stündchen weiter hören können/wollen.

Dieses Hörspiel wandert natürlich auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch:  David Hewson, A. J. Hartley – Macbeth: Ein Epos

Marc Elsberg – Zero: Sie wissen, was du tust

ZeroBeschreibung
Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der beliebten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die es einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen.

Sprecher
Steffen Groth

Länge
13 h 22 m

Meine Meinung
Die Beschreibung fand ich äußerst vielversprechend, weshalb ich nicht lange zögerte und mir das Hörbuch lud. Doch mein erster Hörversuch scheiterte bereits nach ca. 3 Stunden. Ich kam mir völlig überfüllt mit Informationen vor, stand kurz vorm Overload. Was die Sache zusätzlich nicht gerade vereinfachte, war die völlige Spannungsarmut. Ich brach das Hörbuch also ab und hörte etwas anderes.

Dann versuchte ich es erneut. Da ja nur ein Hörbuch Pause dazwischen war, hörte ich da weiter, wo ich aufgehört hatte. Ich hoffte auf ein wenig mehr Spannung. Doch vergeblich. Die Monotonie und Informationsflut – wenig packend aneinander gereiht – setzte sich fort. Ok, es war schlaffördernd. Denn ich schaffte nicht einmal die 15 Minuten, die ich am Timer zum Einschlafen programmiert hatte.

Die letzten ca. 3 Stunden nahm die Story dann überraschenderweise doch noch etwas Anlauf und es kam etwas mehr Schwung und Spannung in die sonst so monotone Erzählung.

Insgesamt war ich ich aber ziemlich enttäuscht, denn die Thematik hätte wirklich Stoff für einen super Thriller geboten. Doch heraus kam lediglich eine langatmige Story, bei der man das Ende wirklich nur herbei sehnte.

Auch die Vortragsart fand ich stellenweise äußerst anstrengend. So hätte die Erwähnung des Wortes Hashtag durchaus zur Einführung einmal gereicht, dann hätte man als Hörer schon gewusst, was nun folgt. Doch das Wort ständig voran zu setzen, raubte mir leicht meine Geduld. Gleiches galt für die geführten Chats…

Der Sprecher sprühte jetzt auch nicht gerade vor Enthusiasmus. Vielleicht hätte eine etwas engagiertere Art noch einiges retten können.

Ich will die Story ja nicht komplett schlecht reden, aber was letztendlich bleibt, ist ein zwar insgesamt gesehen interessantes Thema, das aber durch die fade Erzählweise einfach nur langatmig daher kam. Die letzten 3 Stunden waren zwar eher nach meinem Geschmack, doch so richtig konnten die mich für über 10 Stunden Langeweile davor auch nicht entschädigen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Marc Elsberg – Zero: Sie wissen, was du tust

Siehe auch: