Nicci French – Was sie nicht wusste

Beschreibung
Neve Connolly schaut auf einen Mann herab, der ermordet worden ist. Sie ruft nicht die Polizei.

„Wissen Sie, das ist schon lustig“, sagte Detective Inspector Hitching. „Egal, mit wem ich spreche, alle sagen: Wenden Sie sich doch an Neve Connolly, die weiß das bestimmt. Mit der redet jeder, alle vertrauen sich ihr an.“

Neve Conolly ist eine vertrauenswürdige Kollegin und Freundin. Eine Mutter. Eine Frau. Sie hat auch Fehler gemacht; einige kleine, einige unbewusste, einige große, einige absichtliche. Sie ist schließlich nur ein Mensch. Aber jetzt gerät ein Problem außer Kontrolle und Neve bringt die Menschen um sich herum in große Gefahr.

Sie kann nicht die Wahrheit sagen. Wie weit ist sie bereit zu gehen, um diejenigen zu schützen, die sie liebt? Wen kennt sie wirklich? Und wem kann sie vertrauen?

Sprecher
Susanne Schroeder

Länge
13 h 24 m

Meine Meinung in Kürze
Dieser Krimi hat mir richtig gut gefallen. So ein bisschen à la „Die Geister, die ich rief…“.

Die  Sprecherin war mir noch nicht bekannt, hat mir aber sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de.
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Nicci French – Was sie nicht wusste.

Siehe auch:

Erling Kagge – Stille – Ein Wegweiser

Beschreibung
‚Stille ist der neue Luxus. Stille enthält eine Qualität, die exklusiver und beständiger ist als jeder andere Luxus.‘ Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je? Lange hat Erling Kagge sich mit diesen drei Fragen beschäftigt. Angeregt durch Freunde und Wegbegleiter wie Marina Abramovic, Jon Fosse, Elon Musk, Børge Ousland und Oliver Sacks, ist er in seinem Buch zu dreiunddreißig Antworten gekommen. Entstanden ist ein Wegweiser für den modernen Menschen auf seiner Suche nach Stille, Ruhe, Frieden – überall dort, wo es laut ist. ‚Die Natur sprach zu mir, indem sie sich als Stille präsentierte. Je stiller es wurde, desto mehr hörte ich … eine ohrenbetäubende Stille.‘ Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille. Auf seinen Expeditionen – zum Süd- und zum Nordpol, auf den Mount Everest – hat er sie gefunden. Aber ist Stille auch in der Stadt zu erfahren? Im turbulenten Oslo, wo er lebt? Ja, wenn man bereit ist, die Welt auszusperren und eine Reise in sein Inneres anzutreten, kann man auf dem Weg zur Arbeit, beim Lesen, Stricken, Musikhören, beim Abwaschen, beim Yoga ’seinen eigenen Südpol finden‘, denn ‚Stille ist überall‘. Erling Kagge, geboren 1963 ist ein Verleger, Autor, Jurist, Kunstsammler, Bergsteiger, Vater von drei Töchtern, er lebt in Oslo. Der norwegische Abenteurer hat als erster in der Geschichte die ‚drei Pole‘ erreicht – den Süd- und Nordpol und den Mount Everest. ‚ … ein schmales, aber weises Buch … ‚ Jacqueline Thör, DIE ZEIT ‚Entstanden ist ein wunderschönes philosophisches Geschenkbuch, welches die Notwendigkeit für jeden von uns aufzeigt, Momente der Stille zu erfahren, und Wege anbietet, sie tief in uns zu finden und zu nutzen.‘ Lingener Tagespost ‚Erling Kagge – ein philosophischer Abenteurer oder vielleicht ein abenteuernder Philosoph?‘ The New York Times ‚.

Sprecher
Wolfgang Berger

Länge
2 h 28 m

Meine Punktebewertung

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Bookbeat.de. Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Erling Kagge – Stille – Ein Wegweiser

Jasmin Schreiber – Marianengraben

Beschreibung
Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt – auf die eine oder andere Weise.

Sprecher
Maximiliane Häcke

Länge
6 h 34 m

Meine Punktebewertung

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Bookbeat. Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Jasmin Schreiber – Marianengraben

Theresa Hannig – Die Optimierer

Beschreibung
MEHRFACH PREISGEKRÖNT! Ausgezeichnet mit dem Stefan-Lübbe-Preis 2016 und dem Seraph 2018 für das beste Debüt.

Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden Einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden.

Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren… ob er will oder nicht.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Richard Barenberg

Länge
9 h 12 m

Meine Meinung
Was für eine Geschichte! Solche Stories liebe ich, die in nicht all zu ferner Zukunft spielen und die eine Welt beschreiben, die nicht völlig unvorstellbar ist, nein, die im Gegenteil durchaus vorstellbar für unsere nahe Zukunft erscheint.

Hier werden auf geniale Weise möglichen Folgen der vielen kleinen Veränderungen der Computerüberwachung und der vollständigen Durchsichtigkeit des Privatlebens in einer Lebensvision beschrieben, wie es gar nicht mal so abwegig ist. Denn ich habe gehört, dass es z. B. in China durchaus schon die Bewertungen mit einem Punkteranking der Bürger gibt.

Sehr schön werden hier die verschiedenen Lebensansichten dargestellt und durchleuchtet. Samson Freitag z. B. ist ein totaler Fan dieser neuen Optimalwohlökonomie. Seine Eltern dagegen sind strikte Gegner dieses Systems. Dies bringt natürlich einige Streitigkeiten mit sich. Sehr gut fand ich auch, wie sich die verschiedenen Bekannten-/Verwandtenbeziehungen auf das eigene Ranking auswirken können. In solch einer Gesellschaft sollte man sich seine Freunde und  ja auch seine Verwandten sehr genau aussuchen. Was in letzterem Fall ja nun unmöglich ist. Mitgefangen, mitgehangen.

„Jeder an seinem Platz“ so der Leitspruch der Gesellschaft. Eigentlich ein netter Gedanke. Jeder soll die Arbeit verrichten, die ihm am meisten Freude bereitet und die er am besten kann. Doch selbst wenn man nichts besonders gut kann oder keine großen Interessen an einem Thema hat, so wird man nicht als Arbeitsloser geächtet. Nein, man muss dann einfach die nächsten Jahre nicht arbeiten. Für die einen eine traumhafte Vorstellung, für die anderen ein Albtraum. Natürlich ist dies alles nur durch die Einführung des BGE, also des Bedingungslosen Grundeinkommens, möglich. Und dies wiederum nur, wenn es viele Roboter gibt, die viele Arbeiten verrichten.

Mir hat diese Art der Zukunftsvision äußerst gut gefallen. Für einen Teil der Menschheit mag sie passend und stimmig sein, doch es gibt eben immer auch die Umkehrseite.

Und das beste an der ganzen Story war dann auch noch der Schluss. Da habe ich trotz allen Vorahnens dann leicht gestaunt.

Richard Barenberg fand ich hier wieder ganz hervorragend.

Und wenn ich von einer Story so hin und weg bin, dann kommt sie natürlich auf meine Bestenliste.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Theresa Hannig – Die Optimierer

Siehe auch:

Kleine Änderungen in meinen Blogeinträgen

Bewertung zukünftig in Pingu-Punkten (kurz PPs)

Meine Bewertung habe ich jetzt etwas verfeinert. Es gibt nicht mehr nur eine Gesamtbewertung. Vielmehr werden jetzt Sprecher und Story gesondert bewertet, was dann zur Gesamtbewertung führt. Auch sind es jetzt keine Sterne mehr, sondern Pingu-Punkte. Die Wertung geht wie bisher auch von 1 (grottenschlecht) bis 5 (super toll). In der Gesamtbewertung gibt es nun auch Kommazahlen.

Dies muss so sein, da ich die Wertigkeit von  Sprecher und Story nicht 50:50 werte. Warum? Ich denke, hier ist die Frage nach dem Huhn und dem Ei eindeutig geklärt. Ohne Buch hätte der Sprecher nichts, was er vortragen könnte.

Ich möchte damit die Leistung und die Wichtigkeit des Sprechers in keinster Weise schmälern, aber für mich und mein Empfinden steht die Story im Vordergrund.

Eine 50:50-Wertung würde meine Meinung nicht klar wiederspiegeln. Ich habe das an einigen Hörbüchern durchgerechnet und bin zu dem Schluss gekommen, dass folgende prozentuale Einteilung meine Gewichtung ziemlich genau trifft:

20 % Sprecher und 80 % Story. 

Das sieht dann zukünftig für ein Buch, bei dem mir z. B. der Sprecher sehr gut gefiel (5), ich die Geschichte aber nur mittelmäßig (3) fand, folgendermaßen aus:

Gesamtwertung: 3,4 Pingu-Punkte. 

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Oder wenn die Story toll (5) war, der Sprecher aber nur 3 Punkte erreicht hat:

Gesamtwertung: 4,6 Pingu-Punkte.

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Hätte ich eine 50:50-Bewertung würden beide Hörbücher 4 Pingu-Punkte erhalten. Das würde ein unklares Bild ergeben.

Die Farben ergeben sich aus der Bewertungsskala:

  • 5 Pingu-Punkte: grün
  • 4 Pingu-Punkte: orange
  • 3 Pingu-Punkte: blau
  • 2 Pingu-Punkte: lila
  • 1 Pingu-Punkt: rot

Die Zuordnung in die Bewertungsgruppe erfolgt wie bisher. D. h., Hörbücher die z. B. 4,0 oder 4,2 etc. PPs erreicht haben, findest du in der Bewertungsgruppe 4.

Keine direkten Hörproben mehr

Audible.de hat im September 2013 seine Website komplett neu aufgesetzt. Dies hat viele Vorteile, aber eben auch den Nachteil, dass die Hörproben nun eingebettet sind und nicht mehr verlinkt werden können.

Sicherlich haben viele Besucher meines Blog bereits festgestellt, dass meine bisher eingefügten Links zu den Hörproben auch nicht mehr funktionieren. Es öffnet sich nicht mehr direkt die Hörprobe, vielmehr landet man auf der neuen Startseite von audible.de.

Nun habe ich aber einige hundert Links zu Hörproben bei audible.de in meinen Artikeln. Diese werde ich nach und nach herauszunehmen. Bis es aber soweit ist, ein kleiner Tipp: Wenn du dir die Hörprobe anhören möchtest, dann klicke entweder oben auf das Hörbuch-Cover oder auf den eingefügten Link zum Hörbuch (am Ende des Blogbeitrags). Denn dadurch gelangst du direkt zum Hörbuch und nicht auf die Startseite. Das erspart dir zumindest die Sucheingabe nach dem Hörbuch.

Liebe Grüße
Die Ute (@Pingu1000)