Michelle Obama – Becoming: Meine Geschichte

Beschreibung
Die intime, kraftvolle und inspirierende Autobiografie der ehemaligen First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika.

Mit ihrem bedeutsamen und erfüllten Leben wurde Michelle Obama zu einer der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika war sie die erste Afro-Amerikanerin in dieser Position und trug in dieser Rolle maßgeblich dazu bei, das wohl gastfreundlichste und offenste Weiße Haus in der Geschichte des Landes zu schaffen. Gleichzeitig wurde sie zu einer mächtigen Fürsprecherin für Frauen und Mädchen in den USA und in der ganzen Welt, trieb in der Familienpolitik den dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben voran, und stärkte ihrem Ehemann den Rücken, während dieser Amerika durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns auch ein paar Moves für die Tanzfläche, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es außerdem, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.

Ihre Autobiografie ist nachdenklich und gleichzeitig voller fesselnder Geschichten. Michelle Obama nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist – von ihrer Kindheit an der South Side von Chicago über ihre Jahre als Anwältin und leitende Angestellte, in denen sie das Muttersein mit dem Beruf vereinbaren musste, bis hin zu ihrer Zeit in der berühmtesten Adresse der Welt. Gnadenlos ehrlich und mit flottem Witz schreibt sie sowohl über ihre großen Erfolge als auch über ihre Enttäuschungen, privat wie öffentlich. Sie erzählt ihre ureigene Lebensgeschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Warmherzig, weise und unverblümt, sind „BECOMING“ die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, einer Frau, die den Erwartungen, die an sie gestellt wurden, beharrlich getrotzt hat – und deren Geschichte uns dazu ermutigt, es ihr nachzutun.

Sprecher
Katrin Fröhlich

Länge
18 h 41 m

Meine Meinung
Knapp 19 Stunden wollen erst einmal gehört sein. Michelle Obama, ehemalige First Lady, beschreibt in ihrer Biografie ihr Leben. Manchmal findet auch Barack Erwähnung. Später hin dann öfter.

Doch anfangs erzählt sie stundenlang von ihrer Kindheit, von bald jeder Schulklasse, die sie besucht hat, die kleinen Erfolge, die sie hier hatte. Puh, das fand ich schon anstrengend. Andererseits hat dies natürlich aber auch einen Eindruck ihrer Strebsamkeit vermittelt, die sie von klein auf verfolgte.

Ihr Erwachsenenleben fand ich dann schon wesentlich interessanter. Wie sie z. B. ihren Mann kennengelernt hat. Doch Hauptaugenmerk bleibt auch hier die Familie. Warum auch nicht, ist ja ihre Biografie und nicht die ihres Mannes.

Sie ist eine durchaus bemerkenswerte Frau, die eigene Überzeugungen hat und diese auch versucht, umzusetzen. Doch nicht nur für sich, sondern für alle Frauen, Andersfarbige und sonstige Benachteiligte auf dieser Welt.

Die Aufzählung, was Barack und sie während seiner Präsidentschaft alles erreicht haben, ist eine nette Erinnerung an all die Vorteile, die Barack für die Amis erkämpft hat. Jedoch finden seine – meiner Meinung nach – schlechten Entscheidungen keinerlei Erwähnung. Und doch wird einem dann nochmals bewusster, welch großen Abstieg die USA mit ihrem jetzigen Präsidenten gewählt haben.

Ob man diese Biografie gelesen/gehört haben muss? Hm, sie ist durchaus stellenweise sehr  interessant. Doch ich muss gestehen, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Was genau, weiß ich selbst nicht. Eventuell hat mich hier gestört, dass sie hier den Leitspruch: „Tue Gutes und erzähle davon“ äußerst ausgeprägt befolgt hat. Jedoch bin ich nicht so der Fan dieses Spruches / dieser Einstellung.

Doch eines ist nach wie vor klar: Ich finde Michelle Obama eine tolle Frau, die doch bitte so weitermachen soll, wie bisher.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Michelle Obama – Becoming: Meine Geschichte

Udo Lindenberg, Thomas Hüetlin – Udo

Beschreibung
Die Abstürze und Triumphe, die Niederlagen und Siege: Udo erzählt seine Geschichte

„Stell Dir einmal vor, Du gibst eine Party, und das Ganze dauert ein bisschen länger. Nicht bis zum Morgengrauen. Nicht zwei oder drei Tage. Eher vierzig Jahre. So genau weißt Du es nicht mehr. Es ist schließlich eine Party, und da kann es schon mal passieren, dass man den Überblick verliert. Du konntest Dir das leisten, weil es Dein Beruf ist, das Leben zu feiern und Dich dabei gehen zu lassen, denn Du bist ja ein Rockstar…“

Die Beatles, die Stones, Bob Dylan, ja gut, aber ein Deutscher, der auf Deutsch rockt – unmöglich. Dann kam Udo und machte alles anders. Und ein halbes Jahrhundert später ist er immer noch da – größer und erfolgreicher denn je. Basierend auf Udo Lindenbergs Erinnerungen, auf Berichten von Wegbegleitern und Mitgliedern des Panikorchesters, aufgeschrieben von dem mehrfach ausgezeichneten Journalisten Thomas Hüetlin, gelesen von Udo Lindenberg und Charly Hübner – ein Geschenk an alle Fans!

Sprecher
Udo Lindenberg, Charly Hübner

Länge
7 h 56 m

Meine Meinung
Ich muss gestehen, ich bin kein eingefleischter Udo-Fan. Die erste CD, die ich mir von ihm gekauft habe, war „Stark wie zwei“. Aber diese CD fand ich richtig klasse. Und jetzt weiß ich auch, wem er dieses Lied gewidmet hat.

Udos Leben ist kein stetiger Aufstieg nach oben. Vielmehr hat er einiges zu verkraften, was ihm meist am besten mit Unmengen an Alkohol gelingt. Umso erstaunlicher, welchen Erfolg er trotz dieser ausufernden Eskapaden hatte und noch immer hat. Das Leben als nicht enden wollende Party. So mag es sich für Außenstehende darstellen. Doch dieses Bild trügt.

Klasse fand ich Beschreibungen seines persönlichen Widerstands, den er immer wieder in Liedern wie Sonderzug nach Pankow usw. leistete und damit jede Menge Anhänger fand.

Diese Biografie ist sehr offen und ehrlich, wie mir scheint. Sehr froh war ich, dass Udo selbst nur kleine Passagen des Hörbuchs gelesen hat. Den Rest las Charly Hübner, dessen Aussprache wesentlich angenehmer ist. Udos Stimme in Liedern finde ich zwar toll, aber als Sprecher – nein, da gefällt er mir mit seiner schnoddrigen Art nicht wirklich.

Insgesamt fand ich diese Biografie sehr schockierend aber auch äußerst interessant.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei  Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Udo Lindenberg, Thomas Hüetlin – Udo

Otto Waalkes – Kleinhirn an alle – Die große Otto-Biografie

Beschreibung
Otto wird rund! 70. Geburtstag am 22. Juli 2018

Darauf haben Generationen von Fans gerade noch gewartet: Otto erzählt aus den ersten 70 Jahren seines Lebens – einem märchenhaften Aufstieg vom Deichkind zum Alleinunterhalter der Nation. Seine Sketche und Figuren haben unser kollektives Gedächtnis und unseren Witzwortschatz bereichert: Harry Hirsch (übergibt sich ins Funkhaus), Robin Hood (der Stecher der Entnervten), Susi Sorglos (föhnt ihr goldenes Haar), Louis Flambée (kocht Pommes de Bordell) Peter, Paul and Mary (are planning a bank robbery), Hänsel und Gretel (verirren sich im Wald) und der „Schniedelwutz“ (hat’s bis in den Duden gebracht).

Was Otto-Fans seit Generationen wissen wollten und bisher nicht zu fragen wagten: Wer waren Ottos Vorbilder? Wo kommt er her? Was treibt ihn an? Wie entsteht seine eigene Art von Komik? Und wozu eigentlich? Gibt es ein Geheimnis?

In seiner großen Ottobiografie erzählt Otto freiwillig von Höhe- und Tiefpunkten, von den glücklichsten und den glanzvollsten Momenten, ohne die peinlichsten und traurigsten auszulassen.

Sprecher
Otto Waalkes

Länge
6 h 12 m

Meine Meinung
Was für eine tolle und gutlaunige Biografie. Aus jedem Satz sprüht hier die reine Lebensfreude. Schnell fühlte ich mich wieder in meine Kindheit und Jugend zurückversetzt. Denn Otto hatte es mit so ziemlich allen Größen zu tun und berichtet auch völlig enthusiastisch darüber.

Äußerst interessant fand ich seine Berichte aus seiner Jugend und seine ambitionierten Versuche mit seiner Band. Nicht weniger spannend fand ich die Episoden aus seinem Elternhaus und überhaupt seiner Ostfrieslandgegend, in der er groß wurde.

Er berichtet nicht nur von den Highlights seines Lebens, nein er lässt uns auch an seinen Rückschlägen teilhaben. Allerdings kommen die einem gar nicht so dramatisch vor, da er sie zum einen recht lustig erzählt und man zum anderen ja weiß, was er trotz alledem in seinem Leben alles auf die Beine gestellt hat.

Ein wirklich ganz großer Entertainer, dieser Otto. Und auch dieses Hörbuch verging wie im Flug! Ich hätte locker noch weitere sechs Stunden seinen Erinnerungen lauschen mögen.

Dadurch dass er seine Biografie natürlich selbst liest, wirkt sie zu 100 % authentisch. Dieses Hörbuch kann ich wirklich rundweg allen empfehlen. Ob man nun eine großer Otto-Fan war/ist oder auch nicht. Diese Biografie macht einfach Spaß und sie zeigt auch auf, dass selbst Otto für seinen Erfolg hart arbeiten musste.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Random House Audio.

Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Otto Waalkes – Kleinhirn an alle – Die große Otto-Biografie

Herzlichen Dank an Random House Audio für das Rezensionsexemplar!

Elinor Lipper – Elf Jahre meines Lebens: Eine Frau in sowjetischen Gefängnissen und Lagern

Beschreibung
In diesem bewegenden Werk liest Silvia Höhne die Geschichte von Elinor Lipper. Elf Jahre lang saß sie in sowjetischen Gefängnissen und Lagern. In ihrem intelligenten Bericht legt sie Zeugnis ab über ein Kapitel der deutschen Geschichte, das beinahe vergessen wurde. Mit ihrem Erzählstil, der den Hörer in den Bann zieht, berichtet sie von den Menschen, die an die Grenzen des überhaupt Vorstellbaren getrieben wurden und dabei eine unvorstellbare Leidensfähigkeit zeigten. Und während sie uns ihre Geschichte erzählt, entsteht durch ihre Worte ein konkretes historisches Dokument, das kein Gemüt kalt lässt.

Elinor Lipper wurde 1912 in Brüssel als Tochter von deutsch-jüdischen Eltern geboren. Um Medizin zu studieren, zog sie 1931 nach Deutschland, wo sie Kommunistin wurde. Nachdem Hitler an die Macht kam, ging sie nach Italien und erhielt 1935 durch ihre Ehe die Schweizer Staatsbürgerschaft. 1937, zwei Monate nachdem sie nach Russland gezogen war, wurde sie festgenommen und wegen Verdacht auf anti-revolutionäre Aktivitäten für fünf Jahre Zwangsarbeit verurteilt. Nach elf Jahren Sibirischer Sklaverei wurde sie freigelassen. In späteren Jahren war sie als Zeugin Teil des Prozesses gegen David Rousset, in dem die Frage um Sklavenarbeit im sowjetischen Russland hinterfragt wurde.

Sprecher
Silvia Höhn

Länge
11 h 07 m

Meine Meinung
Der Kloß steckt tief in meinem Hals fest. Elinor Lipper erzählt hier von einer Episode ihres Lebens, die schlimmer wohl kaum hätte sein können. Noch ein klitzeklein wenig schlimmer und sie hätte ihre Geschichte wohl nicht mehr erzählen können. Denn  dann hätte sie die verschiedenen sibirischen Arbeitslager, in die sie während ihrer 11 Jahre Haft gesteckt wurde, wohl nicht überlebt.

Elinor Lipper beging einen fatalen Fehler. Sie wurde1937 überzeugte Kommunistin und zog hoffnungsfroh nach Russland. Doch dort wurde sie bereits nach zwei Monaten wegen Verdachts auf konter-revolutionäre Aktivitäten inhaftiert. Zunächst auf 5 Jahre, doch diese verlängerten sich auf insgesamt 11 Jahre des Leidens, des Martyriums, der grausamsten Menschenverachtung und härtesten Arbeit. Schnell musste sie feststellen, dass die Konter-Revolutionäre noch weniger Ansehen genossen, als die schlimmsten Verbrecher in den Arbeitslagern. Als Konter-Revolutionär eingestuft zu sein, war gleichzusetzen mit dem untersten Abschaum der Menschheit. Selbst Mörder genossen mehr „Ehre“ und „Freiheiten“ als Konter-Revolutionäre. Und das fatale daran: Sie kam ja aufgrund ihrer politischen Überzeugung des Systems nach Russland.

Die Essensrationen waren natürlich ein wichtiges Thema in ihrem Leben. Was sie dort täglich bekam, näherte sich einem „Hauch von nichts“ an. Und das bei extremst schwerer körperlicher Arbeit. Wenn man seinen Soll von 100 % und darüber nicht erreichte, wurde diese kümmerliche Essensration dann auch noch gekürzt, so dass man zwangsläufig noch schwächer wurde und in der Folge natürlich noch weniger in der Lage war, sein tägliches Soll zu erfüllen. Es war ein täglicher Kampf ums blanke Überleben.

Ich könnte hier endlos von grausamen, menschenverachtenden Bestrafungen und Behandlungen berichten, doch das kann Elinor Lipper wesentlich besser als ich.

Diese Biografie ist sehr nüchtern gehalten. Sie klingt meist wie ein unbeteiligter, zurückhaltender Bericht, manchmal gleicht sie einer Aufzählung von Fakten. Und eben genau diese zurückhaltende Art des Erzählens lässt den Hörer dieser Geschichte nochmals fassungsloser und erschrockener in seinem Sessel tiefer sinken. Denn es ist einfach unvorstellbar, was diese Frau erlebt und vor allem überlebt hat! Und es ist unglaublich, was Menschen alles ertragen können. Wobei man natürlich die vielen, vielen, viel zu vielen Menschen nicht vergessen sollte, die diese Arbeitslager nicht mehr lebend verlassen konnten. Opfer gab es unzählige, eine genaue Zahl ist jedoch unbekannt. Ein einzelner Mensch zählte im Russland unter Stalin ja nichts. Warum also Statistiken darüber führen.

Eigentlich dachte ich, dass ich über die Stalin-Zeit schon sehr viel gehört und gelesen habe und dass mich so schnell nichts mehr schockieren könnte. Doch diese Biografie kommt in ihrer nüchternen Schlichtheit so eindringlich daher, dass ich mich an kein anderes Werk erinnere, das solch eindringliche Bilder in ihrer nackten Grausamkeit schildert, wie dieses. Und das ist alles wahr! Das ist kein Thriller. Es ist ein Stück Geschichte, das tatsächlich passiert ist. Umso wichtiger, dass es nun endlich zu Papier gebracht und vertont wurde.

Silvia Höhn als Sprecherin dieser Biografie hätte nicht besser passen können. Sie hat diesen Text wirklich mit Perfektion gesprochen.

Von mir bekommt dieses Hörbuch eindeutig 5 Sterne und natürlich wird es ab sofort auch auf meiner Bestenliste zu finden sein.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elinor Lipper – Elf Jahre meines Lebens: Eine Frau in sowjetischen Gefängnissen und Lagern

Allen Eskens – Das Leben, das wir begraben

Beschreibung
„Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte – wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde – hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?“

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.

Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden… Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

Ein meisterhafter Thriller, der in den USA fast alle Literaturpreise des Genres gewann, u. a.: Barry Award (Best Paperback Original), Left Coast Crime Rosebud Award (Best Debut Mystery), Mystery People (Best Debut Novel 2014), Silver Falchion Award (Best First Novel), Suspense Magazine (Best Debut Author 2014), Edgar Award Finalist (Best First Novel 2015), Minnesota Book Award Finalist (Best Genre Novel), Anthony Award Finalist (Best First Novel), ITW Thriller Awards Finalist (Best First Novel).

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Oliver Erwin Schönfeld

Länge
10 h 16 m

Meine Meinung
Der Student Joe Talbert bekommt in seinem Englischkurs die Aufgabe, eine Biografie eines älteren Menschen zu schreiben. Er sucht sich einen Herrn im Pflegeheim aus. Und wie sich herausstellt, hat dieser so einiges zu erzählen. Denn er ist ein verurteilter Pädophiler und Mörder, bei dem, da er Krebs im Endstadium hat, die Haft ausgesetzt wurde. Nach und nach kommt der Student den wahren Ereignissen von vor 30 Jahren auf die Spur und dies bringt ihn bald selbst in ziemliche Schwierigkeiten. Denn er ist ein wenig zu neugierig.

Der Protagonist ist ein sehr sympathischer Kerl, wenn auch in meinen Ohren etwas zwiespältig. Manchmal ist er super schlau, in anderen Momenten agiert er wieder wenig logisch. Doch bis auf einen größeren faux pas fand ich das nicht so gravierend. Etwas schade fand ich, dass eben auf diesem faux pas die Wendung der Geschichte aufbaut. Aber wenn man darüber hinweg sieht, dann hat man spannende, unterhaltsame und interessante Stunden vor sich.

Mir hat die Story insgesamt gut gefallen, wenn sie mich auch nicht komplett vom Hocker gerissen hat. Doch der Showdown hat es echt in sich.

Weitere Informationen
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Nelson Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

Beschreibung
Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Völker auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden.

Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert. Erst die fast drei Jahrzehnte währende Gefängnishaft hat ihn zum Mythos der schwarzen Befreiungsbewegung werden lassen.

Nelson Mandelas Lebensgeschichte ist über die politische Bedeutung hinaus ein spannend zu hörendes, kenntnis- und faktenreiches Dokument menschlicher Entwicklung unter Bedingungen und Fährnissen, vor denen die meisten Menschen innerlich wie äußerlich kapituliert haben dürften.

Sprecher
Thomas Balou Martin

Länge
28 h 42 m

Meine Meinung
Nelson Mandela war für mich schon immer der Inbegriff von Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit. Seine Biografie in Buchform habe ich schon seit Jahren in meinem Bücherregal stehen, doch es schadet ja nie, es auch als Hörbuch zu hören.

Seine Gedankengänge und Entscheidungen hat Mandela sehr ausführlich beschrieben, auch hat er deutlich gemacht, dass er nicht als ein ganz „Großer“ geboren wurde, dass auch er aus seinen Fehlern zunächst lernen musste. Doch kaum einer hat dies in solcher Perfektion betrieben wie Nelson Mandela. Ich kann nur immer wieder meinen Hut ehrfürchtig vor ihm ziehen.

Natürlich fehlen auch die 27 Jahre Inhaftierung nicht in seiner Biografie. Auch diese Jahre wurden ausführlich und sehr eindringlich beschrieben. Nicht selten hatte ich einen dicken Kloß im Hals, ob der Ungerechtigkeiten, die ihm – und natürlich ganz vielen anderen auch – angetan wurden. Doch statt zu zerbrechen, wurde Nelson Mandela immer stärker in seinen eigenen Überzeugungen und Handlungen. Ein wirklich absolut bewundernswerter Mensch, von denen es nicht viele auf unserem Planeten gibt.

Die Biografie gehört meiner Meinung nach zu den Büchern, die man unbedingt kennen sollte (ganz besonders als Politiker). Es könnte so viel Leid vermeiden, wenn mehr Menschen sich ihren Handelns etwas bewusster wären. Ich möchte hier keine Beispiele von aktuellen Politikern nennen… Die Liste wäre definitiv zu lange.

Thomas Balou Martin als Sprecher hat seine Rolle hier sehr gut vertreten. Ich vergaß sehr schnell, dass es nicht Nelson Mandela selbst ist, der hier zu mir spricht. Was  natürlich auch viel darüber aussagt, wie persönlich diese Biografie verfasst wurde.

Klarer Fall für meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Nelson Mandela – Der lange Weg zur Freiheit

Morten Brask – Das perfekte Leben des William Sidis

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Die Presse feierte ihn als „intelligentesten Menschen aller Zeiten“, er galt als Beweis für das unerschöpfliche Potential des menschlichen Gehirns: William Sidis, 1898 bis 1944, war ein Wunderkind und ein Star. Im Alter von 18 Monaten liest er die „New York Times“, mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen, mit 10 präsentiert er seine Theorie der vierten Dimension. Das sei ganz normal, behauptet sein Vater, für den Intelligenz eine Frage der strikten Erziehung ist.

Mit meisterhafter Gestaltungskraft erzählt Morten Brask von einer Zeit, die an den grenzenlosen Fortschritt glaubt, und vom tragischen Schicksal eines unverständlich intelligenten Menschen. Eine unglaubliche wahre Geschichte.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Frank Arnold

Länge
10 h 27 m

Meine Meinung
Das ist das traurigste Hörbuch, das ich seit langer, langer Zeit gehört habe. Und das schlimme dabei ist, dass es wahr ist, dass es diesen außergewöhnlichen Menschen wirklich gab!

Also nicht falsch verstehen, dass es William Sidis wirklich gab, finde ich natürlich grandios! Ich kann ihn nur bewundern und meinen Hut vor ihm ziehen. Aber ein Leben, nein, ein Leben hatte er nicht. Sein Vater Boris Sidis (ein US-amerikanischer Psychologe, Psychiater und Psychopathologe jüdisch-russischer Herkunft) hatte seine eigene Theorie entwickelt, wie man Kinder fördert. Und auf diesem Lehrplan war spielen nicht vorhanden. Selbst als kleinstes Kind war spielen überflüssig, wie der Vater meinte. Und überhaupt schadete der Umgang mit Gleichaltrigen nur seinem Sohn. Für Boris zählte nur, dass sein Sohn alles von selbst versteht durch beobachten und ausprobieren. Letzteres ist im Prinzip ja sicherlich ein sehr guter Ansatz, nur die Umsetzung fand ich gar furchtbar! Was diese Eltern dem Jungen William antaten, fand ich wirklich grausam. Nicht selten wollte ich gerade seine Mutter am liebsten wegsperren.

Selten hat mich eine Biografie derart emotional mitgenommen, wie diese Romanbiografie.

Doch ich kann hier schreiben was ich will, es wird nicht die Lektüre des Buches oder des Hörbuches ersetzen. Denn es ist sehr gut recherchiert und hervorragend zusammengesetzt zu einem rundum gelungen Portrait – auch wenn es noch so traurig ist.

Wenn man also nette Unterhaltung sucht, dann sollte man die Finger von diesem Hörbuch lassen. Doch wenn man von einem wirklich großartigen Geist mehr erfahren will, dann ist es genau das richtige Hörbuch.

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Monika Czernin – Anna Sacher und ihr Hotel – Im Wien der Jahrhundertwende

anna-sacher-und-ihr-hotelBeschreibung
„Das Sacher – das bin ich!“ (Anna Sacher)

Berühmte Gäste und große Geschichte – vom Wien der Gründerzeit über das Fin de Siecle und den Ersten Weltkrieg bis in die 1930er Jahre.

Anna Sacher, selbstbewusste und legendäre Patronin des Hotel Sacher, leitete mehr als vier Jahrzehnte eines der führenden Hotels Europas. Ihre außergewöhnlichen Gäste und ihr unübertroffenes Gespür für die Wiener Gesellschaft haben sie weltberühmt gemacht. Sie inszenierte den Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde.
In ihrem Hotel an der Wiener Ringstrasse trafen sich Menschen aus Hof und Hochadel, aus dem Geldadel und der aufstrebenden Industrie, Künstler, Schriftsteller und Ihre Musen. Das Hotel wird zur Bühne ihrer Begegnungen: Kaiserin Elisabeth, Kronprinz Rudolf, Arthur Schnitzler, Gustav Klimt, Gustav Mahler, die Rothschilds, die Wittgensteins – alles, was Rang und Namen hatte im Habsburgerreich.

Monika Czernin, deren Vorfahren selbst, ob als Außenminister oder Berater der Monarchie in dieser Zeit kräftig mitmischten, erzählt außerordentlich spannend und tief eintauchend in eine faszinierende Epoche die Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau.

Was das Adlon für Berlin und das Ritz für Paris, ist das Hotel Sacher für Wien.

Sprecher
Michael König

Länge
9 CDs

Meine Meinung
„Das Sacher – das bin ich!“ (Anna Sacher). „Begeistert von Anna Sacher und dem Hörbuch – das bin ich!“ (Ute Distel).

Die berühmte Sachertorte kennt wohl jeder – zumindest dem Namen nach. Doch was sich dahinter verbirgt, das hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Was für eine Frau – was für ein Hotel.

Über vier Jahrzehnte leitete sie – nach dem leider viel zu frühen Ableben ihres Gatten – das Hotel. Vier Jahrzehnte, in denen sie verdammt viel auf die Beine stellte, immer ein gutes Gespür für ihre Gäste und ihre Bedürfnisse hatte und natürlich ein offenes Ohr, was in Wien und im restlichen Europa so vor sich ging. Denn im Sacher verkehrte so allerhand Prominenz und nicht selten wurde hier Politik gemacht.

Doch wird in diesem Hörbuch nicht nur von Anna Sacher erzählt. Auch vom Zeitgeschehen wird hier wunderbar recherchiert und fundiert berichtet. Nicht umsonst trägt das Hörbuch den Zusatz „Im Wien der Jahrhundertwende“. Beides perfekt verwoben zu einem spannenden, lehrreichen und äußerst interessanten Hörbuch.

Michael König passte auch ganz hervorragend zu dieser Biografie. Denn er hat eine wunderbare Stimme und eine tolle Art, Sätze zu betonen. Ihm konnte ich wirklich stundenlang am Stück zuhören. Ein jüngerer Sprecher hätte hier auch einfach nicht gut gepasst – auch wenn er noch so gut wäre.

Monika Czernin hat sich mit diesem Werk wirklich sehr viel Mühe gemacht und äußerst genau recherchiert. Das merkt man in jedem Satz. Das Ergebnis ist eine sorgfältige Geschichte, die zu keiner Zeit Längen aufweist oder ins Belanglose abrutscht. Über ihre Quellen kann man einiges beim Bonnevoice-Verlag direkt nachlesen. Doch das Studium dieser Quellen empfehle ich erst im Anschluss an den Genuss des Hörens. Denn nicht selten war ich überrascht, wer so alles zu den Gästen des Hotel Sacher gehörte.  Und diese Überraschung sollte man sich doch nicht entgehen lassen.

Und noch eines habe ich in diesem Hörbuch wieder einmal bestätigt bekommen: „Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt“. (Mahatma Gandhi)

Und wenn ich von einem Hörbuch so ins Schwärmen gerate, dann hat diese Biografie mit seinen ganzen historischen Hintergrundinformationen natürlich einen Platz auf meiner Bestenliste verdient.

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Herzlichen Dank an den Bonnevoice Hörbuchverlag für das Rezensionsexemplar!

Anatol Regnier – Wir Nachgeborenen – Kinder berühmter Eltern

REgnierBeschreibung
Anatol Regnier, Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, Enkel Frank Wedekinds, hat ein spannendes Buch über Menschen geschrieben, die als Nachfahren berühmter Familien mit Fluch und Segen ihrer Herkunft umgehen müssen. Er schöpft dafür aus  einem  faszinierenden Kreis von Verwandten, Bekannten und Kindheitsfreunden, in dem sich große Namen des 20. Jahrhunderts tummeln. Ausgehend von seiner eigenen Geschichte gewährt er in einfühlsamen Porträts amüsante und tragische Einblicke. Fast immer geht es um Theater, Literatur, Musik, aber auch um Politik und die deutsche Vergangenheit. So verbindet sich mit seinem eigenen verschlungenen Lebensweg, in dem das legendäre Ambach am Starnberger See eine bedeutsame Rolle spielt, auch ein Stück deutsche Kulturgeschichte.

Anatol Regnier erzählt selbst – auf unnachahmliche und berührende Weise. Gitarrenklänge markieren den Übergang zwischen den Kapiteln.

Sprecher
Anatol Regnier

Länge
300 Minuten

Meine Meinung
Ich muss gestehen, als ich zuerst in das Hörbuch hineinhörte, schaltete ich es direkt wieder ab. Diese Stimme! Ich war entsetzt. Lange hat es dann gedauert, bis ich einen erneuten Versuch startete. Beim zweiten Anlauf fand ich die Stimme nicht mehr ganz so fürchterlich –  aber wirkliche Freunde sind wir über das gesamte Hörbuch nicht geworden.

Doch was Anatol Regnier zu erzählen hat, fand ich äußerst interessant! Er erzählt seine eigene Geschichte, immer wieder unterbrochen durch Episoden und Beschreibungen von anderen berühmten Nachkommen, die er alle kennt. Unglaublich, was dieser Mensch für eine Verwandtschaft und für einen Bekanntenkreis hat.

So erfährt man hier neben vielen anderen Geschichten auch einiges über Friedrich Gulda und Hans Fallada, denn klar, eine kurze Beschreibung der berühmten Eltern darf nicht fehlen. Hans Fallada hätte ich mir als Person ganz anders vorgstellt, wenn man sich seine einfühlsam geschriebenen Geschichten anschaut. Doch ganz so nett war er dann wohl doch nicht. Was aber in meinen Augen sein künstlerisches Schaffen in keinster Weise schmälert.

Ja, Nachkomme von berühmten Eltern zu sein, kann einerseits ein Fluch, andererseits aber auch ein Segen sein. Doch eines scheint es immer zu sein: Sehr schwierig für den Nachwuchs, sich selbst zu finden.

Dieses Hörbuch fand ich inhaltlich toll, auch die zwischen den Kapiteln eingespielte Gitarrenmusik empfand ich als sehr schön und passend. Hätte Anatol Regnier dieses Hörbuch nicht persönlich gelesen, sondern ein anderer Sprecher, der mir besser ins Ohr geht, dann wäre ich restlos begeistert. Sehr empfehlenswert finde ich es aber auf alle Fälle.

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Mein herzlicher Dank für das Rezensionsexemplar geht an den BONNEVOICE Hörbuchverlag.

Ashlee Vance, Elon Musk – Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie

 Elon MuskBeschreibung
Elon Musk ist der da Vinci des 21. Jahrhunderts. Seine Firmengründungen lesen sich wie das Who’s who der zukunftsträchtigsten Unternehmen der Welt. Alles, was dieser Mann anfasst, scheint zu Gold zu werden. Mit PayPal revolutionierte er das Zahlen im Internet, mit Tesla schreckte er die Autoindustrie auf und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX ist aktuell das weltweit einzige Unternehmen, das ein Raumschiff mit großer Nutzlast wieder auf die Erde zurückbringen kann.

Dies ist die persönliche Geschichte hinter einem der größten Unternehmer seit Thomas Edison, Henry Ford oder Howard Hughes. Das Buch erzählt seinen kometenhaften Aufstieg von seiner Flucht aus Südafrika mit 17 Jahren bis heute. Elon Musk gilt als der „Real Iron Man“ – in Anlehnung an einen der erfolgreichsten Comichelden der Welt. Es ist die gleichsam inspirierende, persönliche und spannende Geschichte eines der erfolgreichsten Querdenker der Welt. In einem Umfang wie noch kein Journalist zuvor hatte Ashlee Vance für diese Biografie exklusiven und direkten Zugang zu Elon Musk, seinem familiären Umfeld und persönlichen Freunden.

Sprecher
Michael J. Diekmann

Länge
13 h 07 m

Meine Meinung
Elon Musk. Bis vor kurzem sagte mir dieser Namen rein gar nichts. Letztens hörte ich in den Nachrichten, dass der neue Tesla reihenweise Vorbestellungen erhielt, obwohl das Auto noch gar nicht fertig sei. Das war das erste, was ich über Tesla hörte. Ein ganz außergewöhnliches Elektroauto sollte das sein. Ich fragte mich, wer dieser Tesla ist, suchte danach und dachte, nee, der ist ja schon lange tot. Dann vergaß ich diese Radiomeldung wieder. Ein paar Tage später stolperte ich über diese Biografie bei Audible. Tesla, PayPal und SpaceX. Tesla war also ein Auto, PayPal kennt man auch, SpaceX hatte ich ebenso schon mal gehört. Aber Elon Musk? Ich wollte es genauer wissen.

Elon Musk: Ein Mann mit Visionen. Doch er hat nicht nur Visionen, er setzt sie auch um. Und das derart zielstrebig und knallhart, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam.

In dieser Biografie wird sein Charakter sehr genau durchleuchtet. Es wird detailliert beschrieben, wie er arbeitet, was er von seinen Mitarbeitern erwartet und wie er auf die Umsetzung seiner Vorstellungen pocht. Es ist sicherlich kein Zuckerschlecken, für ihn zu arbeiten. Aber inspirierend wird es allemal sein.

Er hat nicht gerade den umgänglichsten Charakter. Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass er mir irre sympathisch wurde. Aber ich finde diesen Mann äußerst faszinierend. Unglaublich was er in seinem bisherigen Leben alles erreicht hat. Und er hat eine weitere Vision: Die Besiedelung des Mars und das alles mit dem hehren Ziel, die Menschheit zu retten.

Elon Musk ist für mich ein Entrepreneur wie er im Buche steht! Und auch wenn er nicht meine volle Sympathie gewinnen konnte, so werde ich in Zukunft doch sehr genau verfolgen, was er noch so alles revolutionieren wird. Denn eines ist sicher: Das wird er. Und ich bin schon jetzt sehr gespannt darauf.

Diese Biografie ist sehr interessant geschrieben. Ich fand sie keine Minute langweilig oder langatmig. Elon Musk wird hier nicht nur als Arbeitstier beschrieben, auch seine private Seite wird beleuchtet, die mir dann doch etwas sympathischer ist.

Dass Ashlee Vance direkten Draht zu Elon Musk und seinem näheren Umfeld hatte, wird hier sehr deutlich. Somit ist dies keine oberflächliche Biografie, die aus Gelesenem zusammengesetzt wurde. Sie hat Hand und Fuß und gerade das macht sie so hörenswert.

Den Sprecher Michael J. Diekmann fand ich auch sehr gut. Gerade Biografien können ja schon trocken herüber kommen, wenn sie langweilig vorgetragen werden. Doch das war hier gar nicht Fall. Ich glaube, Herr Diekmann ist auch sehr fasziniert von dem Menschen Elon Musk.

Dieses Hörbuch gehört auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ashlee Vance und Elon Musk – Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie