Alafair Burke – The Wife – Ist ihr Geheimnis sein Verhängnis?

Beschreibung
Sein Skandal – ihr Geheimnis

„Von einem Moment auf den anderen verwandelte ich mich in die Frau, die alles für ihren Mann tun würde – wirklich alles.“

Als Angela den attraktiven Jason Powell trifft, denkt sie nicht, dass der renommierte Wirtschaftsprofessor sich für sie interessieren könnte, doch zu ihrer Überraschung verliebt sich Jason in sie. Er heiratet sie und nimmt ihren Sohn auf, als wäre es sein eigener. Endlich glaubt Angela, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Sechs Jahre später ist Jason dank eines Buches zu einem Star geworden – und eine junge Studentin wirft ihm vor, sie sexuell belästigt zu haben. Jason behauptet, unschuldig zu sein, aber dann verschwindet die Studentin spurlos, und Angela wird in einen Strudel aus Schuld und Verdächtigungen gezogen. Ein Thriller, der Maßstäbe setzt.

Sprecher
Elisabeth Günther

Länge
10 h 45 m

Meine Meinung in Kürze
Entschuldigung. Ich habe zu lange mit meiner Rezension gewartet.

Aber dies kann ich verraten: Es gibt hier ein absolut überraschendes Ende! Allerdings fühlt sich die gesamte Story wenig wie ein klassischer Thriller an. Dazu ist die Story zu langsam und weist zu wenig Spannungsbögen auf. Wer es also eher gediegen mag, dem könnte diese Story gefallen.

Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat eine sehr angenehme, zurückhaltende Stimme.

Meine notierte Bewertung:

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Alafair Burke – The Wife – Ist ihr Geheimnis sein Verhängnis?

Kristina Ohlsson – Sündengräber (Frederika Bergmann 6)

Beschreibung
Das große Finale für Alex Recht und Fredrika Bergman!

Ein Mann wird in seinem Sessel erschossen aufgefunden – mit dem Ehering seiner Tochter am Finger. Ein Bestatter sucht verzweifelt nach seinem verschwundenen Bruder. Eine Frau kämpft darum, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten, während ihr Mann von Tag zu Tag gefährlicher wird… Fredrika Bergman und Alex Recht erkennen einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen. Sie begeben sich auf eine Spurensuche, die in die Vergangenheit führt – zu Sünden, die längst begraben schienen, und doch tödlicher denn je sind.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
11 h 57 m

Meine Meinung
Das Finale der Frederik-Bergmann-Reihe fand ich mächtig nervenaufreibend! Anfangs fand ich die vielen Namen zwar ziemlich verwirrend, doch im Verlauf der Story konnte ich dann alle zuordnen, ohne nochmals von vorne beginnen zu müssen. Aber man sollte schon sehr aufpassen. Denn hier gibt es wirklich viele Beteiligte – und viele Tote! Und ständig hatte ich Angst, dass es noch mehr werden würden.

Währenddessen tappten Alex und Frederika ziemlich lange im Dunkeln . Natürlich war man auch als Hörer ebenfalls völlig ratlos, wer denn hier sein Unwesen treibt und sich scheinbar wahllos Opfer aussucht, die er umbringt.

Schön fand ich auch die Fährte, die in eine völlig falsche Richtung gelegt wurde. Das erhöhte nochmals meinen Adrenalinspiegel und brachte noch mehr Aufregung in den ganzen rätselhaften Fall.

Mir haben die beiden Protagonisten Alex und Frederika natürlich wieder sehr gut gefallen. Ich fand, Kristina Ohlsson hat überhaupt die mitwirkenden Personen wieder sehr gut dargestellt – sehr menschlich und glaubwürdig. Den Fall an sich fand ich auch äußerst interessant. Anfangs zwar etwas schleppend, doch es wurde immer spannender, so dass mein Abend später endete, als er eigentlich sollte.

Das Ende – ja das Ende. Eigentlich will ich dazu gar nichts schreiben. Denn da würde ich Gefahr laufen, etwas zu verraten. Und das will ich auf keinen Fall.

Nervenaufreibend fand ich auch Uve Teschner. Nicht durchgehend, das sicherlich nicht. Aber wenn er anfängt zu schreien, könnte ich mittlerweile echt wahnsinnig werden. Ich kenne kaum eine Stimme, die mir unangenehmer in den Ohren schrillt, als Teschner wenn er schreit. Aber damit scheine ich ja alleine auf weiter Flur zu stehen. Doch bei mir geht es mittlerweile echt soweit, dass ich mir zweimal überlege, ob ich ein Hörbuch, welches er spricht, überhaupt hören will.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei  Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Kristina Ohlsson – Sündengräber (Frederika Bergmann 6)

Siehe auch: 

Frederik-Bergmann-Reihe:

Matin-Benner-Reihe (zweiteilige Serie):

Holger Volland – Die kreative Macht der Maschinen

Warum künstliche Intelligenzen bestimmen, was wir morgen fühlen und denken

Beschreibung
Leben oder gelebt werden? Immer klügere Algorithmen beeinflussen, wen wir lieben, welche Nachrichten wir lesen und ob wir einen Kredit bekommen. Bilder malen wie Rembrandt, preisgekrönte Romane schreiben oder Musik komponieren – Algorithmen scheinen einfach alles zu können.

Holger Volland beschreibt, wie sich Künstliche Intelligenz bereits in unser Leben und unsere Kultur eingeschlichen hat – und was das mit uns macht. Sind Algorithmen kreativer als wir? Was können wir sie getrost für uns machen lassen – und was besser nicht? Wo lauert Gefahr für uns? Anhand vieler Beispiele aus unserem Alltag erklärt er, wo und wie KI uns persönlich betrifft. Er beschreibt, wie sie uns davon abhält, zur Wahlurne zu gehen oder wie sie psychische Krankheiten an der Telefonstimme erkennt. Und genauso entschieden sagt er uns, wo wir auf Kontrolle und Einflussnahme achten müssen – weil wir nur so selbst über unser zukünftiges Leben bestimmen und Herr im (digitalen) Haus bleiben können.

Seiten
253

ISBN-10
3407865090

Verlag
Beltz

Meine Meinung
Heute stelle ich ausnahmsweise mal ein Buch vor, welches mich in letzter Zeit sehr begeistert hat. „Die kreative Macht der Maschinen“ gibt einen guten Überblick, wozu Computer heute bereits in der Lage sind und in Zukunft vermutlich sein werden. Es geht hier viel um Kunst und Kultur, aber natürlich werden auch andere Bereiche sehr ausführlich beleuchtet.

Diese interessante Mischung machte für mich das Lesen sehr kurzweilig, wobei es auch gleichzeitig eine Menge Wissen vermittelt. Für mich war das Lesen ein Genuss und brachte mich nicht selten zum Staunen.

Von mir bekommt dieses Buch das Prädikat: lesenswert!

Andreas Gruber – Racheherbst

RacheherbstBeschreibung
Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden…

Sprecher
Achim Buch

Länge
13 h 30 m

Meine Meinung
Ja, das ist mal wieder ein typischer Fall von Selbstüberschätzung. Ich hatte den guten Vorsatz, die Rezension gleich zu schreiben – direkt nach dem nächsten Hörbuch. So lange würde ich mir das schon alles merken können. Nun, es wurden mittlerweile etwa fünfzehn weitere Hörbücher, die ich bis dato gehört habe. Und so kam es, wie es kommen musste, ich weiß nicht mehr genau, was ich schreiben wollte.

Ich weiß noch, dass es um Phosphor Skorpione ging, dass ich die Eigenwilligkeit der Protagonisten sehr abwechslungsreich fand und dass dadurch der Spannungsbogen stets stramm angezogen war. Warum ich mir aber notierte, dass die Story 4 und keine 5 Pingu-Punkte bekommt, das weiß ich nun nicht mehr. Aber da vertraue ich natürlich auf meine damals notierte Einschätzung.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Gruber – Racheherbst

Siehe auch:

 

Jean-Paul Sartre – Das Spiel ist aus

Das Spiel ist ausBeschreibung
Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, sterben zu gleicher Stunde durch Gewalt, begegnen sich in einer Welt der Schatten und verlieben sich leidenschaftlich ineinander: „Ich gäbe meine Seele, wenn ich deinetwillen noch einmal leben dürfte.“ Der Wunsch wird Realität und die Uhr des Schicksals zurückgedreht. Aber die Vergangenheit stellt ihre Forderungen …

Über den Autor (von Amazon)
Geboren am 21.06.1905, wuchs er nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahre 1906 bis zur Wiederheirat seiner Mutter im Jahre 1917 bei seinen Großeltern Schweitzer in Paris auf. 1929, vor seiner Agrégation in Philosophie, lernte er seine Lebensgefährtin Simone de Beauvoir kennen, mit der er eine unkonventionelle Bindung einging, die für viele zu einem emanzipatorischen Vorbild wurde. 1931-1937 war er Gymnasiallehrer in Philosophie in Le Havre und Laon und 1937-1944 in Paris. 1933 Stipendiat des Institut Français in Berlin, wo er sich mit der Philosophie Husserls auseinandersetzte. Am 2.9.1939 wurde er eingezogen und geriet 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er 1941 mit gefälschten Entlassungspapieren entkam. Noch 1943 wurde unter deutscher Besatzung sein erstes Theaterstück «Die Fliegen» aufgeführt; im selben Jahr erschien sein philosophisches Hauptwerk «Das Sein und das Nichts». Unmittelbar nach dem Krieg wurde Sartres Philosophie unter dem journalistischen Schlagwort «Existenzialismus»zu einem modischen Bezugspunkt der Revolte gegen bürgerliche Lebensformen. 1964 lehnte er die Annahme des Nobelpreises ab. Zahlreiche Reisen führten ihn in die USA, die UdSSR, nach China, Haiti, Kuba, Brasilien, Nordafrika, Schwarzafrika, Israel, Japan und in fast alle Länder Europas. Er traf sich mit Roosevelt, Chruschtschow, Mao Tse-tung, Castro, Che Guevara, Tito, Kubitschek, Nasser, Eschkol. Sartre starb am 15.4.1980 in Paris. Auszeichnungen: Prix du Roman populiste für «Le mur» (1940); Nobelpreis für Literatur (1964, abgelehnt); Ehrendoktor der Universität Jerusalem (1976).

Länge
144 Seiten

Verlag
rororo

Meine Meinung
Zu Lebzeiten nahmen Pierre, der Revolutionär, und Eve, eine Dame der Gesellschaft, keine Notiz voneinander. Erst nach ihrem gewaltsamen Tod begegnen sie sich in der Welt der Toten und verlieben sich ineinander. Diese Welt der Toten stellt sich so dar, dass alle Toten, die jemals an diesem Ort gelebt haben, noch immer dort in ihren jeweiligen Kostümen / Bekleidungen herumwandeln, von den Lebenden aber nicht wahr genommen werden.

Pierre kann also als Toter in Erfahrung bringen, dass die von ihm geplante Revolte dem Militär bekannt ist und dass drastische Abwehrmaßnahmen vorbereitet wurden. Eve erfährt, dass ihr Gatte, der sie umgebracht hat, sich an ihre kleine Schwester heranmachen will, um auch ihre Mitgift zu kassieren.

Derweil wird durch ihr Tanzen und ihre Liebe im Tod dem Totenreich klar, dass hier ein Fehler vorliegen muss. Beide bekommen die Chance, für 24 Stunden zurück ins Leben zu kommen. Und wenn sie es schaffen, sich innerhalb dieser 24 Stunden in vollem Vertrauen und mit aller Kraft zu lieben, dann bleiben sie am Leben.

Die Uhr wird also zurückgedreht und beide sterben nicht bei den jeweiligen Mordanschlägen auf sie. Sie erhalten eine neue Chance.

Doch kann sich eine Liebe wirklich entwickeln, wenn die Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist? Können zwei Menschen, die von völlig verschiedener Herkunft stammen, dies wirklich schaffen? Können sie dank ihres neu erlangten Wissens, die Zukunft ändern? Welchen Einfluss hat die Vergangenheit auf die Zukunft?

„Das Spiel ist aus“ ist als Drehbuch geschrieben. Und gerade dadurch entstehen ganz klare Bilder ohne viel schnörkeliges philosophisches Gerede. Im Gegenteil. Es ist eine wundervoll rasante Geschichte, in der nicht die Philosophie im Vordergrund steht, die aber doch in jedem Satz, in jeder Handlung mitspielt. Das Agieren der Protagonisten ist jederzeit klar nachvollziehbar und man stellt sich immer wieder die Frage: Wie hätte ich reagiert, was hätte ich getan?

Vor über 30 Jahren hatte ich dieses Buch schon einmal gelesen. Doch was mir als Erinnerung blieb, war einzig der Gedanke, dass die Toten sich in den Wohnungen der Lebenden tümmeln, ohne dass man es mitbekommt. Mir war über die Jahre gänzlich entfallen, wie das Buch hieß, vom wem es war und um was es ging. Doch immer wenn meine Katzen einmal wieder etwas in meiner Wohnung anfauchten oder streng ansahen, was ich überhaupt nicht wahrgenommen hatte, kam mir der Gedanke dieser wandelnden Toten. Um so erfreuter war ich, als ich vor kurzem dieses Büchlein von einer lieben Freundin geschenkt bekam und mir schon beim Lesen der ersten Seiten auffiel, dass dies genau das Buch ist, nachdem ich so viele Jahre gesucht hatte.

Danke Carina!

Fazitstars_5 absolut empfehlenswert

Hakan Nesser – Himmel über London

Himmel über LondonBeschreibung
Sie erreichen London um 16.50 Uhr an der Paddington Station. Der fast 70-jährige Leonard Vernim und seine amerikanische Lebensgefährtin Maud. Leonard ist schwer krank – und Maud ist besorgt. Und zwar mehr, als es die Lage sowieso schon erfordern würde. Irgendetwas Geheimnisvolles geht vor sich, irgendetwas verschweigt ihr Leonard. Ein großes, wahrscheinlich letztes Geburtstagsfest hat er geplant. Auch ihre beiden Kinder aus erster Ehe sind eingeladen – die neurotische Irina, der ständig an Geldmangel leidende Gregorius. Sowie zwei mysteriöse Gäste, deren Namen sie nicht kennt. Gleichzeitig geht ein Serienmörder in der Stadt um – es braut sich etwas zusammen unter dem Himmel von London…

Sprecher
Dietmar Bär, Walter Kreye, Simone Kabst

Länge
15 h 58 m

Meine Meinung
Bereits 22 Hörbücher habe ich von Hakan Nesser gehört. Die meisten fand ich klasse, so dass Hakan Nesser eindeutig zu meinen Lieblingsautoren gehört. Sehr erfreut war ich somit, dass er wieder ein neues Buch geschrieben hat. Kaum erschienen, schon war es meins. Alles andere ward vergessen, ich wollte nur noch in das Buch eintauchen und wieder einer tollen Geschichte lauschen. Mit dieser Erwartungshaltung stöpselte ich die Ohrhörer ein.

Doch leider kam es anders. Ich hörte Stunde um Stunde und meine Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen. Ok, bei Hakan Nesser dauert es meist etwas, bis Spannung aufkommt – ich hörte weiter. Nun hatte ich bereits die Hälfte des Buches erreicht, doch von Spannung keine Spur. Vielmehr wurden völlig unterschiedliche Geschichten von Menschen erzählt, die wenig oder nichts mit einander zu tun hatten. Ich fand sie auch nicht sonderlich interessant. Besonders die Spionage-Passagen fand ich nervig, da nie etwas konkretes gesagt wurde. Alles mehr oder weniger „Wischi-Waschi“ (Sorry für den Ausdruck, aber so ist es). Mir kam erstmals der Gedanke, das Buch abzubrechen. Doch dann dachte ich wieder: Das kann doch nicht sein! Die Story muss doch noch gut werden! Sie ist schließlich aus Nessers Feder! Aber nein. Ab ca. der 11. Stunde wurde die Story langsam interessant, aber nach wie vor nicht spannend. Spannend fand ich lediglich die letzte Stunde. Und das bei einem 16 Stunden langen Hörbuch.

Hm. Meine Enttäuschung war groß. Die Idee der Story ist zwar sicherlich gut und auch mal etwas anderes, aber die Umsetzung hat meinen Geschmack leider verfehlt. Wäre dieses Buch nicht von Hakan Nesser gewesen, so hätte ich es garantiert vor lauter Langeweile abgebrochen. Es tut mir leid, dass ich das so hart sagen muss, aber es ist nun einmal so. Die Protagonisten blieben für meinen Geschmack oberflächliche, fast lächerliche Gestalten und die meisten waren mir unsympathisch, die Story äußerst einschläfernd, da konnte auch das gute Ende nichts mehr im Gesamtbild ändern.

Die Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Alle drei passten perfekt zu ihren Rollen. Doch auch die besten Sprecher können eine lahme Story nicht wesentlich spannender machen. Somit bleibt nur eine ernüchternde Pingu-Bewertung von 2,6 Pingu-Punkten.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Hakan Nesser – Himmel über London

Siehe auch:

Van Veeteren-Krimis

Inspektor Barbarotti-Krimis

Andere

Kopf schlägt Kapital: Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein

kopf-schlagt-kapitalBeschreibung (von Amazon)
Viele glauben zu wissen, wie es geht. Wenige tun es wirklich. Noch weniger sind damit erfolgreich. Etwas ist falsch an der Art, wie wir versuchen Unternehmen zu gründen. Dabei geht es auch ganz anders: Ein Ideen-Kunstwerk schaffen und das eigene Unternehmen aus vorhandenen, jedermann zugänglichen Komponenten zusammensetzen. Den Kopf freihalten für die wichtigen Fragen. Den Horizont im Auge behalten, statt in den Alltagsanforderungen unterzugehen. Nur ein schöner Traum? Keineswegs. Wer heute erfolgreich gründen will, muss sogar so vorgehen. Günter Faltin zeigt an vielen Beispielen, wie jeder ganz praktisch an eigenen Ideen arbeiten kann, sie wie ein Puzzle kombiniert und daraus etwas Neues schafft – das eigene Unternehmen. Je unkonventioneller man denkt, um so besser! Buchhaltung und Rechnungswesen? Sollte ein Gründer denen überlassen, die das schnell, zuverlässig und zu niedrigen Preisen erledigen. Versand, Verpackung und Logistik? Auch dafür gibt es Profis. Günter Faltin lehrt seine Methode seit vielen Jahren – und ist damit sehr erfolgreich: Die von ihm gegründete „Teekampagne“ funktioniert nach diesem Modell: Sie hat mehr als 180.000 Kunden, ist das größte Teeversandhaus Deutschlands und der größte Importeur von Darjeeling-Tee weltweit. Eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, die im Umfeld des Hochschullehrers entstanden, wenden seine Prinzipien erfolgreich an. Dieses Buch ist die Chance für Menschen mit Ideen, die engagiert sind, die etwas verbessern wollen.

Pressestimmen
„Der Unternehmer und Entrepreneurship-Professor räumt mit dem Vorurteil auf, Gründer müssten betriebswirtschaftliche Tausendsassas sein. Ein echter Mutmacher mit Überzeugungskraft!“ enable (Financial Times Deutschland), Dezember 2008

„Günter Faltin, selbst ein erfolgreicher Unternehmer, hat ein inspirierendes Buch geschrieben: Es kann all denen als Leitfaden dienen, die das Beste aus ihren Fähigkeiten machen wollen – in dem sie ihr eigenes Unternehmen gründen.“
(Muhammad Yunus, Friedensnobelpreis)

Klappentext
Prof. Faltin lehrt Unternehmensgründung an der Freien Universität Berlin. Mit der Teekampagne setzte er den Konventionen des Teehandels ein Unternehmen entgegen, das in kurzer Zeit zum weltweit größten Importeur von Darjeeling Tee wurde.

„Heute sind Unternehmensgründungen möglich, die nicht von Kapital und Technologie, sondern von der Kreativität und den Ideen ihrer Gründer geprägt sind… Erfolgreiche Unternehmen entstehen im Kopf. Je besser eine unternehmerische Idee ist, je durchdachter und ausgearbeiteter, je mehr sie einem vollendeten Kunstwerk gleicht, desto mehr wird sie sich durchsetzen.“

Sprecher
Stephan Reimertz

Länge
7 h 45 m

Meine Meinung
Faszinierend, inspirierend, äußerst interessant! Ich weiß gar nicht, mit welchen Superlativen ich dieses Buch noch beschreiben soll. Günter Faltin beschreibt hier eine für mich völlig neue Herangehensweise auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Anhand vieler erstaunlicher Beispiele zeigt er Ideen auf, die wirklich ganz anders als in den Büros der BWLer entwickelt wurden und die mittlerweile sehr erfolgreich am Markt etabliert sind.

Normalerweise fällt mir zu einem Buch, das ich derart super gut fand, wesentlich mehr ein. Aber hier kann ich nur jedem, der irgendwann einmal auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat, sich selbstständig zu machen: kauft euch dieses Buch! Ich habe selten ein inspirierenderes Hörbuch gehört!

Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und jetzt auch noch das Buch gekauft. Das musste ich einfach haben.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Günter Faltin – Kopf schlägt Kapital

Siehe auch:

Philippe Rothlin/Peter R. Werder – Diagnose Boreout – Warum Unterforderung im Job krank macht

Beschreibung
Die schleichende Gefahr – wie Langeweile und Unterforderung bei der Arbeit krank machen. Burnout kennt jeder – aber was ist Boreout? Die Autoren Philippe Rothlin und Peter Werder beschreiben anschaulich das weit verbreitete, aber bisher totgeschwiegene Phänomen: Boreout durch Desinteresse, Langeweile und Unterforderung am Arbeitsplatz. Die Auswirkungen sind eindeutig: Unzufriedenheit, ständige Müdigkeit und Verlust der Lebensfreude. Das Erschreckende dabei: Es kann jeden von uns treffen, der sich im Job unterfordert oder schlicht »fehl am Platze« fühlt. Diagnose Boreout ist ein Buch für alle, die aktiv und offensiv mit dem neuen Phänomen umgehen wollen. Neues Phänomen in der Arbeitswelt: Boreout. Erste Publikation über dieses Thema. Konkrete Ansätze für Betroffene.

Verlag
Redline Verlag

Seiten
131

Meine Meinung
Selten habe ich mich bei der Lektüre eines Sachbuchs so aufgeregt! Denn es ist meiner Meinung nach sehr einseitig beschrieben, man könnte zu dem Schluss kommen: bist doch selbst Schuld an deiner Lage und machst auch noch alles, damit es ja so bleibt! Also so was…

Der unternehmerische Aspekt und auch die Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber wird hier nur wenig beleuchtet und wenn dann nur mit so dubiosen Aussagen, dass der Chef halt die Sahnestückchen für sich behält und den schundigen Rest auf sein Team verteilt… Und dass es im Team halt immer Leute gibt, die viel arbeiten und andere die wenig arbeiten und dann quasi die Spirale anfängt: die, die viel arbeiten bekommen irgendwann ein Burnout, die, die eh nicht viel arbeiten, bekommen irgendwann ein Boreout. Also jetzt mal so ganz lapidar auf den Punkt gebracht. Tz. Da kann ich mich nur wundern…

Und auf die Möglichkeit, dass man das Thema bei seinem Chef bereits angesprochen hat, er zunächst aber nichts ändern konnte, dann aber, als es möglich war, sofort reagiert hat und wirklich interessante Arbeit an den Mitarbeiter delegiert hat, dieser Mitarbeiter aber immer noch leidlich unterfordert ist, weil die gesamte Arbeitszeit pro Tag vielleicht 2 oder 3 Stunden beträgt, auf solche Varianten sind die beiden Herren Autoren bei ihren Recherchen nicht gestoßen. Oder dass einem der Job Spaß macht, und man wirklich gerne mehr arbeiten würde, aber es die Firmensituation einfach nicht hergibt – nun auch das wurde nicht angesprochen.

Vielmehr wurde über die wirklich ausgeklügelten Strategien, wie man sich als Boreout-Betroffener möglichst jegliche Arbeit vom Hals hält, immer und immer wieder berichtet. Man könnte meinen, „Boreoutler“ seien sie faulsten Menschen, die  überhaupt auf der Welt herumlaufen. Aber halt stopp, nein, Boreoutler sind ja nicht von Natur aus faul, sie wurden ja nur faul gemacht. Also so ein Quatsch. Ok, das mag für den einen oder anderen zutreffen. Aber mit Sicherheit nicht auf alle.

Es wird hier als Quintessenz an die Eigenverantwortung appelliert. Und wenn das auch nicht hilft, wenn man es gar nicht mehr aushalten könne, solle man kündigen. Super Tipp! Und dann? Was soll man bitte tun, wenn man nicht mehr der oder die Jüngste ist? Wenn man seinen Lebensunterhalt komplett alleine erarbeitet und wenn man sich ein Studium oder eine andere Lehre finanziell nicht leisten kann? Tja. Schweigen im Walde – bzw. im Buch.

Mir waren in diesem Buch eindeutig zu viele Schubladen. Wenig Beleuchtung von allen Seiten und schon gar nichts war von den „konkreten Ansätzen für Betroffene“ zu bemerken.

Außerdem haben Werder und Rothlin sich eine fiktive Person namens Alex ausgedacht. Und durch die Schilderungen aus Alex’ Sicht wurde dieses meiner Meinung nach durchaus ernstzunehmende Thema stellenweise fast in die Lächerlichkeit gezogen.

Und die ganzen Tippfehler fand ich auch echt nervig und die ständigen Wiederholungen sowieso… Inhaltlich hätte man das Buch auf geschätzte 70 Seiten bringen können, hätte man die Redundanzen einfach weggelassen.

Fazit: ganz nett

Siehe auch:

(Anmerkung: überarbeitet am 14.07.2011)

Angela Winter – BOREout SchachMATT – Die Kunst der Zerstörung

Beschreibung
Jeden Tag auf der Arbeit die gleichen Aufgaben erfüllen. Ohne hohe Anforderungen und unvorhergesehene Mehrarbeit ist dies für Sie ein paradiesischer Zustand? Ich kannte viele Kollegen in meinem Arbeitsumfeld, die weniger bis gar nichts zu tun hatten und trotzdem Geld dafür bekamen. Das wünschte ich mir auch: Freizeit ohne Ende und Geld aus der Steckdose. Ich möchte Sie gerne einladen, mit meinem Buch BOREout – Die Kunst der Zerstörung eine relativ junge Krankheit zu erfahren also eher zu erleben als in einer wissenschaftlichen Meta-Modellebene vermittelt zu bekommen.

Verlag
BoD

Seiten
73

Meine Meinung
Ein sehr interessanter Einblick in ein (noch) Tabuthema. Angela Winter hat in dieser kurzen Biografie beschrieben, wie es ihr jobtechnisch erging, wie sehr sie darunter litt, Tag für Tag keine Arbeit zu haben und trotzdem anwesend sein zu müssen. Wie sehr ihr Selbstwertgefühl darunter litt und immer mehr Selbstzweifel und auch körperliche Erkrankungen hinzukamen. Erschwerend kam noch anscheinend gezieltes Mobbing von Vorgesetzten hinzu, was sie immer tiefer in die Falle Boreout brachte. Durch viel Kampfgeist, Wille und Mut ist sie heute auf einem anderen, bessern Weg. Ich wünsche ihr weiterhin viel Erfolg und drücke die Daumen, dass sie nie wieder in diese Warteschleife gerät!

Fazit: stars_4 empfehlenswert

Siehe auch:

Jürgen Domian – Extreme Leben

Beschreibung
Der Autor Jürgen Domian moderiert täglich live im WDR-Hörfunkprogramm EINS LIVE und im WDR-Fernsehen eine Sendung, in der Menschen mit Problemen anrufen können, um mit Domian darüber zu reden. In diesem Buch dokumentiert der Autor Gespräche, Anliegen und Probleme, die ihn über die Sendung hinaus intensiv beschäftigten und gibt seine eigenen Gedanken dazu preis.

.
Seiten

131

Verlag
vgs

Meine Meinung
Mit seinen 131 Seiten ist dieses Büchlein natürlich schnell gelesen. Und selbstverständlich kann man dieses Buch, was aus Protokollen und Kommentaren seiner Arbeit besteht, absolut nicht mit den zwei sehr genialen Romanen von Jürgen Domian vergleichen. Interessant fand ich es – also nicht alles – es war einfach sehr menschlich. Denn schließlich waren es Probleme und Gedanken von Mitmenschen, die in der Sendung „Domian“ angesprochen wurden. Manches fand ich äußerst erschütternd, manches lustig und manches – nun – konnte ich gar nicht nachvollziehen.

Fazit: stars_3 ganz nett

Siehe auch: