Steffen Jacobsen – Trophäe (Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander 1)

Beschreibung
Elisabeth Caspersen, steinreiche Erbin eines dänischen Industrieimperiums, findet im Tresor ihres verstorbenen Vaters einen Film, der eine grauenvolle Menschenjagd zeigt. Einer der im Film zu sehenden Jäger hat unverkennbare Ähnlichkeit mit Elisabeths Vater. Um der Sache nachzugehen, heuert sie Michael Sander an, einen exklusiven Privatdetektiv, der auf brisante Fälle spezialisiert ist. Als Sander sich auf die Suche nach der Identität der Opfer macht, stößt er auf eine perfide Welt aus Gewalt und Größenwahn, in der er bald selbst zum Gejagten wird.

Sprecher
Josef Vossenkuhl

Länge
15 h 06 m

Meine Meinung
Gleich mal eines vorneweg: Dieser Thriller ist nichts für zartbesaitete. Was einem hier für eine Geschichte erzählt wird, könnte schlimmer kaum sein. Und so musste ich auch des Öfteren ziemlich schlucken beim Anhören der Story.

Eine Truppe größenwahnsinniger Elitesoldaten ist auch noch nach der Rückkehr aus den verschiedenen Einsatzgebieten eine eingeschworene Gruppe. Sie sind der Meinung, sie können sich alles erlauben, ihnen gehöre die Welt, sie hätten die Macht über alles und jeden.

Lene Jensen von der Polizei untersucht einen rätselhaften Selbstmord eines früheren Elitesoldaten, Michael Sander ist Privatermittler und wird von einer Milliardärin beauftragt, einen auf einer DVD aufgezeichneten Mord aufzuklären. Die privat aufgenommen DVD hat sie im Tresor ihres kürzlich verstorbenen Vaters gefunden.

Und so kreuzen sich die Wege der beiden Ermittler. Die Charaktere der beiden eher außergewöhnlichen Ermittler werden hier sehr gut beschrieben. Sehr schnell wird einem klar, dass man es hier nicht mit 08/15-Charakteren zu hat, sondern dass beide schon sehr harte Typen sind, die sich von Schwierigkeiten und persönlichen Bedrohungen nicht so leicht schockieren oder gar von Ihrem Handeln abhalten lassen.

So nimmt die Story sehr schnell an Spannung zu. Als Hörer stand ich quasi unter Dauer-Adrenalin-Beschuss. Das machte die Geschichte natürlich sehr kurzweilig. Doch stellenweise fand ich schon, dass es vielleicht etwas zu viel des Guten bzw. des Bösen war, was einem hier präsentiert wurde. Die Auflösung ganz am Ende fand ich persönlich etwas unglaubwürdig und eben auch einfach ein bisschen zu viel. Man hätte es auch einfach bei dem „vorherigen“ Ende belassen könnte. Wäre auch schon schlimm genug gewesen. Aber das ist sicherlich Geschmackssache.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Mischung zwischen Charakter- und Landschaftsbeschreibung zwischen den Actionszenen. Nach und nach konnte man sich die Personen sehr gut vorstellen, so dass man am Ende ein abgeschlossenes Gesamtbild vor Augen hatte. Nicht so gut hat mir die oben bereits erwähnte Übertriebenheit in manchen Szenen gefallen. Aber insgesamt fand ich „Trophäe“ einen wirklich verdammt guten Thriller, der einmal eine andere Geschichte präsentiert.

Was auch noch positiv zu erwähnen wäre, ist die Tatsache, dass die Story tatsächlich ganz ohne private Liebesdramen der Ermittler auskommt. Hat man ja heutzutage eher selten.

Den Sprecher fand ich ebenfalls sehr gut. So bekommt dieser Thriller von mir eine Wertung von 4,2 Punkten.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Steffen Jacobsen – Trophäe (Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander 1)

Siehe auch:

Robert Galbraith – Weißer Tod (Cormoran Strike 4)

Beschreibung
Der private Ermittler Cormoran Strike ist zutiefst beunruhigt: Ein verstörter junger Mann bittet ihn um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er und seine Worte klingen glaubwürdig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht.

Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons zu einem geheimen exklusiven Zirkel innerhalb des Parlaments und einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
21 h 36 m

Meine Meinung
Der vierte Teil der Reihe mit Cormoran und Robin hat mir wieder sehr gut gefallen. Dies ist die bisher längste Geschichte um die beiden sympathischen Detektive, doch sie hat mich derart begeistert, dass ich sie in nur zwei Tagen ausgehört habe. Ein Glück hatte ich gestern noch frei.

Der Fall, mit dem sie es dieses Mal zu tun hatten, konnte kniffliger kaum sein. Ich musste mich wirklich sehr konzentrieren, um all die Familienmitglieder des ermordeten Kulturministers Chiswell richtig zuordnen zu können. Denn es gab hier etliche Ehefrauen und Kinder. Und dann noch das ganze Personal. Doch mit etwas gutem Willen gelingt einem das und bald hat man den ganzen Clan vor Augen. Es gab hier sehr aufregende Szenen, dann ein Glück wieder einige Verschnaufpausen. Diese fand ich nie zu lange, immer genau richtig dosiert.

Einen sehr großen Teil nimmt auch das private Umfeld der beiden Detektive ein. Anfangs eigentlich fast nur. Und zunächst dachte ich, hm, wenn das so weiter geht, dann wird das ja eher ein Liebesdrama. Doch es blieb ein Glück nicht so einseitig. Es war eine gesunde Mischung aus Privat und Job und bot somit auch jede Menge Abwechslung. Und da beide Ermittler ja derart sympathisch sind (finde ich zumindest), fiebert man natürlich auch mit ihren privaten Problemen mit und wünscht sich nur das beste für sie.

Der Showdown der Story endete natürlich wieder hochdramatisch und lebensbedrohlich für Robin und überraschte natürlich nicht nur Robin komplett, sondern auch mich als Hörerin. Insgesamt war ich mit dieser Erklärung letztendlich aber wesentlich zufriedener, als diejenige, die Cormoran sich zunächst zusammengereimt hatte. Somit war am Ende alles stimmig und ich hochzufrieden.

Die zig Zitate aus Henrik Ibsens Drama „Rosmersholm“ fand ich zunächst leicht überflüssig. Aber gut, sie waren nie sonderlich lange und ich konnte sie einfach als gegeben hinnehmen. Und ja, im Nachhinein gesehen, passten sie ja auch echt gut.

Dietmar Wunder war natürlich wieder klasse in seiner „Inszenierung“.

Somit bin ich mit dem ersten Hörbuch, das ich im Jahr 2019 gehört habe, sehr zufrieden und vergebe die volle Punktzahl für diese spannende Detektivstory.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Robert Galbraith – Weißer Tod  (Cormoran Strike 4)

Siehe auch:

Robert Galbraith – Der Ruf des Kuckucks (Cormoran Strike 1)

der-ruf-des-kuckucksBeschreibung
Das Krimi-Ereignis, über das die Welt spricht!

Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch Strike ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während er immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert Strike Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr…

Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt – von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. „Der Ruf des Kuckucks“ ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
16 h 02 m

Meine Meinung
Vor einigen Monaten hatte ich schon einmal mit diesem Hörbuch angefangen. Doch da konnte es mich nicht fesseln, denn die Welt der Reichen und Schönen trifft nicht ganz meinen Geschmack. Doch dann hörte ich letztens den 3. Teil der Serie und fand diesen toll. Also nahm ich mir vor, auch die vorherigen 2 Teile zu hören.

Ja, diese Folge spielt eindeutig in der Welt der Reichen und Schönen. Doch es ist eine wirklich spannende Geschichte, die ich so nicht erwartet hätte. Der Bruder der Toten engagiert Cormoran Strike, der, gebeutelt durch eine Kriegsverletzung, verzweifelt versucht, seine Detektei am Leben zu erhalten. Dazu kommt noch, dass er sich endgültig von seiner Lebensgefährtin getrennt hat. Ab sofort „wohnt“ er also auch in seinem Büro. Eine Aushilfe, die ihm über eine Leiharbeitsfirma geschickt wurde, erweist sich als äußerst clever und engagiert. Obendrein ist sie auch noch sehr sympathisch und aufgeweckt. Das Kennenlernen der beiden Protagonisten in den ersten zwei Wochen fand ich sehr gut und emotional glaubwürdig beschrieben.

Doch auch der Fall des tödlichen Balkonsturzes des Fotomodells wird nach und nach immer interessanter. Und dieses Mal dauerte es tatsächlich nicht lange, bis ich von dem Hörbuch sehr fasziniert war. Die Spannung steigerte sich stetig, man konnte sich Stück für Stück ein klareres Bild von den Ereignissen machen. Doch was tatsächlich bei der Lösung des Falles herauskam, überraschte mich dann doch.

Insgesamt fand ich den ersten Fall äußerst spannend und gelungen. Jetzt fehlt mir noch Teil 2. Doch lange werde ich nicht damit warten. Denn wenn Teil 1 und Teil 3 derart gut waren, wird der 2. Teil wohl nicht viel anders sein. Ich freue mich schon drauf.

Dietmar Wunder als Sprecher war natürlich wie immer wundervoll. Ich höre ihn einfach sehr gerne – er kann es einfach.

s5g5

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Robert Galbraith – Der Ruf des Kuckucks  (Cormoran Strike 1)

Siehe auch:

 

Robert Galbraith – Die Ernte des Bösen (Cormoran Strike 3)

Die Ernte des BösenBeschreibung
Scharfsinnig, packend, teuflisch klug…

Nachdem Robin Ellacott ein mysteriöses Paket in Empfang genommen hat, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Ihr Chef, Privatdetektiv Cormoran Strike, ist nicht überrascht. Ihm fallen vier Menschen ein, denen er eine solche Tat zutrauen würde. Während die Polizei im Dunkeln tappt, wagen sich Strike und Robin vor in eine düstere und verstörende Welt…

Fesselnd von Anfang bis Ende gelesen von Dietmar Wunder, der deutschen Stimme von Daniel Craig.

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
18 h 22 m

Meine Meinung
Ja, und auch hier habe ich zu lange mit meiner Rezension gewartet. Doch auch hier gilt: Das Hörbuch war klasse!  Ich kenne zwar die zwei Vorgängerbände nicht, doch diese geniale Story hat mich dazu inspiriert, dies nun nachzuholen. Denn die beiden sind ein zu interessantes Privatermittler-Paar, als dass ich mir das länger entgehen lassen möchte.

s5g5

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Robert Galbraith – Die Ernte des Bösen (Cormoran Strike 3)

Siehe auch:

 

Anna Grue – Der Judaskuss (Sommerdahls zweiter Fall)

Der JudaskussBeschreibung
Heiße Spur im kalten Norden.

Schon wieder eine Leiche im beschaulichen Christianssund: Ein junger Mann liegt erschlagen in einem Schuppen. Kommissar Flemming Torp ist ratlos, es gibt weder einen Verdächtigen noch ein Motiv – und diesmal kann ihm auch sein Freund Dan Sommerdahl nicht helfen. Der „kahle“ Detektiv ist damit beschäftigt, einen Heiratsschwindler ausfindig zu machen. Dann jedoch tut sich plötzlich in beiden Fällen eine ganz neue Fährte auf…

Sprecher
Dietmar Wunder

Länge
7 h 15 m (gekürzt)

Meine Meinung
Das zweite Buch um den nicht ganz freiwilligen „kahlen“ Detektiven Dan Sommerdahl und den Kommissaren Flemming Torp kommt – wie auch schon der erste Teil – clever aufgebaut daher. Doch dieses Mal gehen die beiden zunächst völlig getrennte Wege, bis sich ein Detail ergibt, das die beiden Fälle (ein Toter und ein Heiratsschwindler) in Verbindung bringt.

Ganz glimpflich kommt Dan Sommerdahl bei diesem Fall nicht davon, wird er doch angegriffen und mit einer abgeschlagenen Vase im Gesicht verletzt. Doch auch das kann ihn nicht aufhalten, den Heiratsschwindler sogar bis nach Indien zu verfolgen. Sehr zum Leidwesen seines Freundes Torp, der irgendwie immer einen Tick zu spät von den eigenmächtigen Handlungen Sommerdahls erfährt.

Mir hat dieser Krimi wieder sehr gut gefallen. Sehr gut fand ich hier, wie die zunächst völlig verschiedenen Handlungsstränge am Ende zu einem verwoben wurden und sich ein klares Bild ergab. Wie auch schon der erste Teil wurde dieser Krimi gekürzt. Doch ich muss sagen, dass ich nicht den Eindruck hatte, dass wichtige Details gefehlt hätten oder dass es seltsame Sprünge gab. Ich fand somit die gekürzte Form absolut ok.

Dietmar Wunder als Sprecher hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Er hat der Geschichte immer den richtigen Ton gegeben. Er kann das halt.

s5g5

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Anna Grue – Der Judaskuss

Siehe auch:

 

Val McDermid – Abgeblasen (Kate Brannigan 1)

AbgeblasenBeschreibung
In ihrem ersten Fall durchkämmt Kate Brannigan die Popmusikszene in Manchester nach einer verschwundenen Songwriterin. Nach einiger Laufarbeit weiß Kate: Die Gesuchte hat einen Totalabsturz hinter sich und wäre an einem Comeback mehr als interessiert. Doch als sie zusammen mit ihrem ehemaligen Kollegen ein neues Album aufnimmt, wird sie mit einem Tenorsaxophon erschlagen…Teil 1 von 6 mit Kate Brannigan!

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Tanja Geke

Länge
8 h 02 m

Meine Meinung
Bei dieser Serie stecke ich in einer echten Zwickmühle. Denn einerseits liebe ich die Storys von Val McDermid, aber anderseits kann ich Tanja Geke als Sprecherin nur sehr schwer ertragen. So habe ich das Hörbuch schon lange zuhause, habe mich aber doch immer für ein anderes Buch entschieden. Jetzt wollte ich es aber doch endlich wissen und startete das HB.

Die Story hat mir gut gefallen. Wenn sie auch schon vor Jahren geschrieben worden zu sein scheint. Denn auf dem aktuellsten Stand der Technik sind die Protagonisten nun nicht wirklich. So ist hier von Modems die Rede, mit denen man Texte übertragen kann – süß. Aber egal, etwas Nostalgie schadet ja nicht.

Den Aufbau der Geschichte fand ich gut, man fand sehr schnell hinein und konnte sich auch dank der guten Beschreibung recht bald ein Bild von den Protagonisten machen. Der Spannungsbogen war recht konstant über die Gesamtlänge gezogen, so dass kaum Langeweile aufkam. Einzig, wie der Fall dann aufgeklärt wurde fand ich – naja – dann doch viel zu antiquiert und hat mich etwas enttäuscht.

Aber ich wurde über die ganze Zeit von der Story her wirklich gut unterhalten. Was mich aber schier in den Wahnsinn trieb, waren mal wieder die Versuche von Tanja Geke, Männerstimmen zu sprechen. Für meine Ohren klingt das wirklich ganz furchtbar und nicht selten habe ich das Hörbuch unterbrochen, da mich das einfach schrecklich nervte.

Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung was Tanja Geke betrifft, ziemlich alleine auf weiter Flur. Aber ich kann es halt nicht ändern. Ich finde ihre Stimme ja durchaus ok – solange keine Männerstimmen vorkommen. Doch hier gab es leider viele Männer…

s2g4s2g4

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Val McDermid – Abgeblasen (Kate Brannigan 1)

Siehe auch:

 

Frauke Scheunemann – Winston: Ein Kater in geheimer Mission

WinstonBeschreibung
Winston Churchill ist ein Perserkater. Genauer gesagt war er ein Perserkater, denn momentan steckt er im Körper des zwölfjährigen Mädchens Kira fest. Winston ist ein genialer Beobachter der Menschenwelt mit dem messerscharfen Verstand eines Detektivs. In Kira findet er die perfekte Partnerin: Sie stellt die richtigen Fragen, er recherchiert unerkannt. Zusammen sind sie ein unschlagbares Ermittlerteam und kommen jedem Täter auf die Spur. Der Auftakt einer lustigen Detektiv-Reihe, erzählt aus Katersicht – gelesen von Oliver Kalkofe.

Sprecher
Oliver Kalkofe

Länge
4 h 06 m

Meine Meinung
Winston Churchill, genannt Winston, ist ein echter Stubentiger. Die Welt hat er bisher nur von seinem Fenster im 2. Stock erlebt. Aber natürlich kennt er sich bestens aus. Er ist ein kleiner arroganter Klugscheißer, den ich aber sofort ins Herz geschlossen habe. Das Wesen einer Katze hat Frauke Scheunemann mit Winstons charakterlicher Darstellung bestens beschrieben.

Winston liebt seine Wohnung, seine Ruhe und seine extra für ihn zubereiteten Speisen. Und daran soll sich natürlich auch nichts ändern. Doch natürlich kommt es anders, als es ihm vorschwebt. Nämlich dann, als die frisch angestellte Haushälterin eines Nachts mit Sack und Pack und der 12-jährigen Tochter Kira Sturm klingelt und sein Professor die beiden herein bittet. Kira zittert, weint, sie ist sichtlich entsetzt. Neugierig wie Winston nun einmal ist, schleicht er zu Kira ins Zimmer und knüpft die ersten zarten Bande zu dem Mädchen. Er stellt überrascht fest: Kinder sind doch nicht so doof wie er immer glaubte und im Bett neben einem Menschen zu schlafen hat durchaus auch etwas.

Eines Morgens kommt Kira auf die Idee, Winston mit nach draußen zu nehmen. Pah, was für eine dreiste Idee. Was soll Winston denn draußen? Er will natürlich nicht. Doch stellt er bald fest, dass er aufgrund der Leine, die ihm um den Hals gebunden wurde, keine Chance hat, sich zu wehren. Also ergibt er sich tapfer seinem Schicksal. Ihr Spaziergang führt sie zunächst in den Hof. Hier hat er erstmals Kontakt zu den Streunerkatzen, die er bislang nur von seinem Fenster aus beobachten konnte. Doch welch eine Schmach. Sie lachen ihn aus, da er an einer Leine geführt wird und er wird auch noch als arrogant beschimpft. Und das Schlimmste: seine Angebetete, die süße weiße Katze, scheint ihn ganz und gar nicht leiden zu können.

Tief geknickt trottet Winston hinter Kira her, die (ebenfalls todtraurig) mittlerweile die Straße entlang läuft. Als es dann auch noch zu regnen anfängt, suchen sie Unterschlupf an einem nicht ganz so geeigneten Ort, um sich vor einem Gewitter zu schützen. Sie setzen sich auf eine Kabelrolle und warten auf das Ende des Gewitters. Doch dann schlägt ein Blitz ein! Als sich beide von ihrem Dämmerzustand langsam wieder erholen, stellen sie entsetzt fest, dass sie die Körper getauscht haben! Kira steckt im Körper von Winston und Winston ist urplötzlich das Mädchen Kira.

Winston muss nun also in die Schule. Heidenei, das da so einiges schief bei gehen kann und natürlich auch schief geht, kann man sich lebhaft vorstellen. Doch nicht nur diese Herausforderung gilt es zu meistern. Nein, es wartet eine noch viel größere Aufgabe auf die beiden, die sie mit viel Talent, Geschick und einer gehörigen Portion Humor bewältigen.

„Winston: Ein Kater in geheimer Mission“ ist ein spannendes und kurzweiliges Jugendbuch, das mich über die vier Stunden hat schmunzeln lassen. Aber nicht nur die humorvollen Dialoge und die treffende Charakterdarstellung der Katze haben mir gut gefallen. Auch die Handlung an sich fand ich spannend. Und natürlich darf in einem Jugendbuch auch der Punkt „pädagogisch wertvoll“ nicht fehlen. Alles zusammen wurde durch Frauke Scheunemann in dieser wunderschönen Detektivgeschichte sehr schön vereint.

Den Sprecher Oliver Kalkofe fand ich passend für Geschichte. Er hat seine Sache wirklich gut gemacht.

s4g5s4g5=4,8

Vielen Dank an den „Audio-Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

Arthur Conan Doyle – Die Abenteuer des Sherlock Holmes

Beschreibung
Diese erste Sammlung klassischer Sherlock-Holmes-Stories gilt vielen Sherlock-Holmes-Fans als die mit Abstand am besten gelungene.

Folgende Geschichten präsentieren dem Hörer den wahren, noch unverfälschten Sherlock Holmes:

.

.

  • Ein Skandal in Bohemia
  • Die Liga der rothaarigen Männer
  • Ein Fall von Identität
  • Das Rätsel im Boscombe-Valley
  • Fünf Apfelsinenkerne
  • Der Mann mit dem schiefen Mund
  • Der blaue Karfunkel
  • Das gefleckte Band
  • Der Daumen des Ingenieurs
  • Der adlige Junggeselle
  • Die Beryll Krone
  • Das Haus »Zu den Blutbuchen«

Sprecher
Christian Poewe

Länge
640 Minuten

Meine Meinung
Eine absolut geniale Zusammenstellung von tollen Sherlock Holmes Geschichten. Von den 12 Geschichten haben neun Stück 5 Sterne von mir erhalten, drei haben 4 Sterne bekommen. Das ergibt zusammen eindeutige 5 Sterne für das komplette Hörbuch, welches über 10 Stunden Hörgenuss garantiert.

Christian Poewe spricht ein perfektes Oxford English, obwohl er deutsch spricht – aber er betont die Wörter so genial, dass man sich jederzeit bewusst ist, dass die Stories in England spielen. Ein wirklich sehr guter Sprecher!

Fazit: stars_5 absolut empfehlenswert

Siehe auch: