Michael Robotham – Die andere Frau (Joe O’Loughlins 11)

Beschreibung
Joe O’Loughlins neuester Fall

Am frühen Morgen erhält der Psychologe Joe O’Loughlin einen alarmierenden Anruf: Sein Vater William ist Opfer eines brutalen Überfalls geworden und liegt im Koma. Joe eilt ins Krankenhaus. Doch am Bett seines Vaters sitzt nicht Joes Mutter Mary, sondern eine völlig fremde Frau, tränenüberströmt, mit blutbefleckten Kleidern und der absurden Behauptung, William O’Loughlins Ehefrau zu sein. Wer ist sie wirklich? Bekannte, Geliebte, verwirrte Seele – Mörderin? Gegen den Willen der Polizei beginnt Joe, eigene Ermittlungen anzustellen, und muss erkennen, dass man für die Wahrheit bisweilen einen hohen Preis bezahlt.

Sprecher
Johannes Steck

Länge
11 h 57 m

Meine Meinung
Joe O’Loughlin durchlebt gerade eine wirklich schwere Zeit. Nicht genug, dass seine Frau nicht mehr lebt und er mit den beiden Kindern alleine zu Recht kommen muss, nein, da erhält er auch noch die Nachricht, dass sein Vater Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist. Mit schweren Hirnverletzungen liegt er im Krankenhaus. Doch am Krankenbett sitzt nicht seine Mutter, nein, es ist eine ihm gänzlich unbekannte Frau, die auch noch behauptet, Williams Ehefrau zu sein. Puh, das muss man erst einmal im Kopf ordnen. Nach einem Gespräch mit der Fremden wird ihm schnell bewusst, dass sie William wirklich sehr nahe gestanden haben muss, denn sie weiß Einzelheiten aus seinem Leben, die sie nur über William erfahren haben kann. Doch wie soll man diese junge und anziehende Frau einordnen?

Im Verlauf der Geschichte kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, die Joe komplett an seinem Leben und seinen festen Überzeugungen zweifeln lassen. Wer war sein Vater wirklich? Anscheinend ein gänzlich anderer Mensch, als wie er ihn immer gesehen hatte. Das muss man erst einmal verdauen.

Dieser Thriller birst nun nicht an Spannungsbögen und gefährlichen Szenarien, doch er ist durchgehend interessant, rätselhaft und legt erst nach und nach seine Karten auf den Tisch. Das hält einen bei der Stange und man will natürlich immer weiter hören, um endlich auf die Lösung dieses mysteriösen Überfalls und der außergewöhnlichen Lebensweise des Familienvaters zu stoßen.

Insgesamt ist „Die andere Frau“ eine empfehlenswerte Story, die nur selten Längen aufweist und an zwischenmenschlichen Beziehungen und Dramen nicht geizt.

Johannes Steck als Sprecher hat mir hier wieder sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Michael Robotham – Die andere Frau

Siehe auch: 

Linus Geschke – Das Lied der toten Mädchen

Beschreibung
Das Letzte, was sie hörte, war ein Schlaflied

Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die „Hush little baby“ spielt.

Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem die Frau damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist…

Sprecher
Nils Nelleßen

Länge
9 h 36 m

Meine Meinung
Den 3. Teil des sympathischen „Ermittler-Duos“ Jan und Mütze fand ich wieder richtig klasse. Man konnte wieder sehr gut miträtseln, wenn es auch anfangs reichlich wenig Anhaltspunkte zum Ermitteln gab. Denn der Fall war mehr als merkwürdig.

Doch es wären hier nicht Jan und Mütze am Werk, wenn sie so leicht aufgeben würden. Sie verbissen sich schier in ihre Nachforschungen und nach und nach kam dann doch ein zunächst zwar verschwommenes bis später hin immer klareres Bild zum Vorschein. Und als man dachte, jetzt kann es nicht mehr spannender werden, kommt der Showdown und haut einem glatt vom Hocker. Denn damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Klasse Story, toller Aufbau, perfektes Ende. Ein Krimi, den ich guten Gewissens sehr empfehlen kann. Doch man sollte sich zunächst die ersten beiden Teile anhören, damit man die Protagonisten kennenlernt. Das lohnt sich!

Nils Nelleßen als Sprecher hat mir – wie schon in den vorherigen Teilen – wieder sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Linus Geschke – Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)

Siehe auch:

Linus Geschke – Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

Beschreibung
Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party-Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt…

Sprecher
Nils Nelleßen

Länge
9 h 45 m

Meine Meinung
Welch ein Trauma. Einige Jugendliche wollen ein tolles Wochenende in einer Blockhütte verbringen, doch es wird jäh beendet, als sie zwei ihrer Freunde ermordet im nahegelegenen Wald finden.

Eigentlich sollte es die Party ihres jungen Lebens werden. Viele von ihnen sind frisch verliebt, für viele ist es die erste Möglichkeit, die Nacht mit ihrem Liebsten/ihrer Liebsten zu verbringen. Natürlich gibt es auch Eifersüchteleien, wie es wohl normal ist in diesem Alter. Überhaupt fand ich die Emotionen und Gefühlsregungen der Jugendlichen sehr gut beschrieben. Das hatte mich durchaus an meine Clique von damals erinnert. Somit kam es mir sehr glaubwürdig vor.

In Rückblenden erfährt man hier die Erinnerungen an eben jenes Party-Wochenende, das die unbekümmerte Jugendzeit abrupt enden ließ.

Jan Römer soll nun über eben diesen ungeklärten Doppelmord berichten. Dabei kann er natürlich auf seine alten Freunde zurückgreifen, mit denen er aber weitestgehend keinen Kontakt mehr hat. Zusammen mit seiner besten Freundin Mütze versucht er, hinter die Kulissen des so schrecklichen Ereignisses von damals zu blicken.

Ich fand die Auflösung des Falles völlig überraschend. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Du etwa?

Nils Nelleßen hat mir in seiner Rolle als Sprecher sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Linus Geschke – Die Lichtung

Siehe auch:

Claire Douglas – Missing: Niemand sagt die ganze Wahrheit

Beschreibung
Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen.

Frankie und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen die Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. 18 Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Frankie weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund.

Sprecher
Cathlen Gawlich, Laura Maire

Länge
10 h 42 m

Meine Meinung
Das Hörbuch „Missing: Niemand sagt die ganze Wahrheit“ hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt.

Aufgebaut ist die Story folgendermaßen: Erzählt wird zum einen die Geschichte aus der heutigen Sicht von Frankie, sprich 18 Jahre nach dem Tod von Sophie und zum anderen wird aus Sophies Tagebuch berichtet. Nach und nach erfährt man immer mehr aus der Jugendzeit der beiden Freundinnen. Und ebenso nach und nach wandelt sich der Eindruck, den man von den agierenden Personen hat. Doch was sich dann tatsächlich in dieser verhängnisvollen Nacht zutrug, damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

Sehr interessant fand ich den geschickten Aufbau. Durch die immer hin- und her wechselnden Erzählstränge/Zeitebenen wurden einem völlig unterschiedliche Meinungen/Ansichten zu ein und denselben Geschehnissen präsentiert. Wie es im Leben eben so oft ist. Zwei Menschen empfinden die gleiche Situation eben nicht gleich.

Die beiden Sprecherinnen waren nicht nur eine sehr gute Wahl, sie erleichterten auch das Zuhören enorm. Denn so wusste man jederzeit ganz genau, aus wessen Sicht die Story gerade weitererzählt wird.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es z. B. bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Claire Douglas – Missing: Niemand sagt die ganze Wahrheit

Karen Hamilton – Perfect Girlfriend: Du weißt, du liebst mich

Beschreibung
Sie ist die perfekte Freundin. Sie würde alles für dich tun… Du kannst ihr nicht entkommen.

Juliette Price weiß genau, was sie will und wen sie will. Um ihrem Freund Nate nahe zu sein, wird sie Flugbegleiterin bei der Airline, für die er als Pilot arbeitet. Sie sind füreinander bestimmt, da ist Juliette sich absolut sicher. Dass Nate vor ein paar Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, bedeutet nichts. Denn Juliette hat einen Plan, wie sie ihn zurückgewinnen wird. Sie ist die perfekte Freundin, und sie wird ihm zeigen, wie sehr er sie in seinem tiefsten Inneren noch liebt – und wenn er sie dafür erst einmal fürchten lernen muss…

Fragil und doch abgrundtief böse gelesen von Nora Waldstätten.

Sprecher
Nora Waldstätten

Länge
12 h 06 m

Meine Meinung
Poh, dieses Hörbuch hat mir wirklich einige graue Haar beschert. Fand ich den Plot anfangs ja noch richtig gut und wirklich spannend aufgebaut, so wird er etwas vor der Hälfte echt – hm, wie soll ich sagen  – bescheuert! Da plant  sie und plant, man denkt, heijah, wenn man sich die Blöße geben will, derart einem Mann nachzurennen – bitte, und dann – Peng – an einem Abend macht sie alles kaputt. Aber nicht so, dass es ein Versehen gewesen wäre. Nein, das war wirklich von der Autorin so gewollt!

Das war der Moment, an dem ich das Hörbuch abbrechen wollte. Hätte ich mal besser getan. Aber nein, meine Neugierde war natürlich größer und ich hörte weiter. Doch anschließend habe ich mich eigentlich nur noch aufgeregt. Eine Frau mit einem kompletten Sockenschuss und ein Mann wie ein Waschlappen. Machtspielchen, eins nach dem anderen… hach, es war einfach nur noch ein Dilemma, diesem Drama zuzuhören. Doch ich hörte weiter, ich wollte unbedingt wissen, wie es denn nun ausgeht. Und ja, auch hier wurde ich wieder bitter enttäuscht.

Nein, also trotz der wirklich sehr guten Leistung von Nora Waldstätten, die ich bisher übrigens noch gar nicht als Sprecherin kannte, hat mich diese Story einfach nur enttäuscht und genervt.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Karen Hamilton – Perfect Girlfriend

Andreas Föhr – Eifersucht (Rachel Eisenberg 2)

Beschreibung
Der zweite Fall für Rachel Eisenberg.

Judith Kellermann, die neue Mandantin von Anwältin Rachel Eisenberg, wird verdächtigt, ihren Lebensgefährten aus Eifersucht in die Luft gesprengt zu haben. Für die Reste des verwendeten Sprengstoffs, die bei ihr gefunden werden, liefert sie jedoch eine abenteuerliche Erklärung: Ein geheimnisvoller Ex-Soldat soll den Mord begangen und die Beweise manipuliert haben. Doch der Mann ist seit der Tat verschwunden. Niemand scheint ihn zu kennen. Existiert er nur in ihrer Phantasie? Falls nicht: Wer ist der Unbekannte und was treibt ihn an?

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Michael Schwarzmaier

Länge
11 h 51 m

Meine Meinung in super kurz
Der 2. Teil der Rachel Eisenberg-Reihe hat mir nicht so gut gefallen, wie Teil 1. Er war zwar durchaus auch spannend, aber er hatte auch seine Längen und einige Stellen, die mir so gar nicht gefallen haben.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Föhr – Eifersucht

Siehe auch:

Kommissar-Wallner-Reihe:

Elly Griffiths – Aller Heiligen Fluch (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 4)

Beschreibung
Manche Geheimnisse lassen sich nicht begraben. Die forensische Archäologin und alleinerziehende Mutter Ruth Galloway nimmt an der feierlichen Öffnung des Sarges eines legendären Bischofs im Museum von King’s Lynn teil. Als sie den Ausstellungsraum betritt, findet sie den Museumsdirektor: tot neben dem Sarg. Schon steckt Ruth mitten in den Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich den Geburtstag ihrer Tochter vorbereiten muss. Da ist es wirklich keine Hilfe, dass ausgerechnet ihre große Liebe auf den Fall angesetzt wird. Einmal mehr muss Ruth sich für oder gegen Detective Harry Nelson entscheiden – nur dass diesmal ihr Leben davon abhängt…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Gabriele Blum

Länge
9 h 44 m

Meine Meinung in Kürze
Also man kann sagen, was man will. Mir gefällt die Reihe mit Dr. Ruth Galloway in der Hauptrolle. Sie ist zwar immer noch nicht die perfekte Mutter (zumindest nicht in den Vorstellungen mancher Leute), doch sie macht ihre Sache richtig gut.

Der Fall, um den sie sich im 4. Teil der Reihe kümmert, hat es auch wieder in sich und ausgerechnet um den Vater ihrer Tochter ziehen ganz dunkle Wolken auf.

Ich fand auch den 4. Teil wieder kurzweilig und interessant und somit durchaus empfehlenswert.

Gabriele Blum fand ich – wie immer – klasse.

 

 Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Elly Griffiths – Aller Heiligen Fluch (Ein Fall für Dr. Ruth Galloway 4)

Siehe auch:

Ivonne Keller – Unglücksspiel

Beschreibung
Nerina hat Angst. Todesangst. Besonders seit jenem Tag vor elf Jahren, an dem sie etwas Unverzeihliches tat. Die Angst vor der Strafe Gottes und vor der Abschiebung zurück in den Kosovo, aus dem sie einst floh, verfolgt sie. Immer.

Als eine junge Frau mit Kind in die Nachbarschaft zieht und sich mit ihr anfreundet, sieht Nerina einen Hoffnungsschimmer, vergisst für einen Moment ihre Angst. Doch dann macht die neue Nachbarin einen Fund, der Nerinas Geheimnis in Gefahr bringt. Für Nerina beginnt ein Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
11 h 17 m

Meine Meinung
Also die Schriftstellerin Ivonne Keller werde ich im Auge behalten. Das ist das zweite Hörbuch, das ich von ihr gehört habe. Es ist ganz anders als „Hirngespenster“ und trotzdem wieder sehr, sehr gut.

Nerina ist einst aus dem Kosovo geflohen. Die Erinnerungen an den Krieg dort begleiten sie Nacht für Nacht in ihrem Träumen und stets lebt sie in der Angst, dass sie wieder zurückgeschickt wird. Zurück in ein Land, in dem es für sie und ihre Familie keine Zukunft zu geben scheint. So lebt sie zurückgezogen und unauffällig in Deutschland und wagt sich nicht, Freundschaften zu schließen. Doch eines Tages zieht eine junge Mutter mit Tochter in der Nachbarschaft ein. Diese braucht dringend jemand, der sich um ihre Tochter kümmert, während sie arbeiten geht. Recht schnell sind sich die beiden Frauen einig. Doch so sehr zuverlässig, scheint Nerina nicht zu sein. Denn ab und an kommt sie einfach nicht zur vereinbarten Zeit und in der Mutter wächst der Verdacht, dass Nerina von ihrem Mann geschlagen und unterdrückt wird. Doch ist dieser Verdacht berechtigt? Soll sie sich einmischen?

Sehr gut gefallen hat mir hier der behutsame Aufbau der Geschichte. Langsam kommen sich die Frauen näher. Durch Rückblenden erfährt man nach und nach, was sich in dem Haus damals vor 10 Jahren zugetragen hatte.

Auch die Auflösung all der Rätsel, die sich im Lauf der Story im Kopf des Zuhörers bilden, werden am Ende allesamt zufriedenstellend aufgeklärt.

Vera Teltz als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen.

Ich freue mich jedenfalls, auf das nächste Buch von Ivonne Keller und bin schon sehr gespannt, mit welcher Geschichte sie mich dann in ihren Bann ziehen wird.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ivonne Keller – Unglücksspiel

Siehe auch:

Mark Douglas-Home – Ein Grab in den Wellen (Sea Detective 1)

Beschreibung
Cal McGill ist Meeresbiologe. Seine Spezialität: per Computer die Route von Gegenständen im Wasser zu verfolgen, um Umweltsünder zur Strecke zu bringen. Doch bei seinem Einsatz für die Natur überschreitet der Sea Detective bisweilen legale Grenzen: Als er in den Gärten hochrangiger Politiker Weißen Silberwurz pflanzt, um auf den Klimawandel hinzuweisen, nimmt man ihn fest. Detective Helen Jamieson von der Polizei Edinburgh kommt der sympathische junge Mann gerade recht.

Denn vor der Küste wurden kurz zuvor zwei abgetrennte Füße entdeckt. Bei ihren Recherchen stoßen Cal und Helen auf ein Netz aus Korruption, Ausbeutung und Menschenhandel. Und auf ein indisches Mädchen, das sie vielleicht noch retten können.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Michael Schwarzmaier

Länge
11 h 29 m

Meine Meinung
Insgesamt gesehen fand ich diesen Krimi ziemlich gut, allerdings gibt es nicht nur positive, sondern auch einige negative Dinge zu erwähnen.

Zunächst das Positive:
Der Protagonist Cal ist ein sympathischer Typ, der in keine Schublade passt. Das finde ich persönlich schon mal sehr interessant. Allerdings war er manches Mal auch ziemlich blauäugig und vertrauensseelig.

Das indische Mädchen fand ich gut beschrieben, sie hat eine erstaunliche Entwicklung während der Story durchlebt.

Auch Helen Jamieson fand ich klasse. Insbesondere wie sie mit dem Ekel von Chef umging. Ja Sir, nein Sir, doch Sir – das waren herrliche Dialoge. Da musste ich oft schmunzeln.

Der Plot insgesamt war auch sehr interessant und gut aufgebaut.

Doch nun das Negative
Die Geschichte um Cals Opa fand ich langatmig und auch irgendwie fehl am Platz. Meiner Meinung nach nahm dieser Teil einen viel zu großen Raum in der Story ein. Es war zwar durchaus eine recht interessante Story, aber für meinen Geschmack passte sie einfach nicht richtig in die Story. Man hätte da vielleicht eine eigene Geschichte daraus machen können.

Auch den Sprecher fand ich nicht so passend. Er las fast das ganze Buch ein bisschen so, als würde er eine Komödie sprechen. Das fand ich für das dramatische Thema wirklich unpassend.

Ja, es fällt mir schon ein wenig schwer, diese Story zu bewerten. Denn es lohnt sich schon, sich diese Story anzuhören, trotz der negativen Aspekte. Aber vielleicht sehe auch nur ich das so. Ergo gilt auch hier: Selbst anhören und eigene Meinung bilden.

Weitere Informationen
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Eva Almstädt – Grablichter (Pia Korittki 4)

Beschreibung
Bei Probebohrungen für die geplante Umgehungsstraße stößt man auf ein Skelett ohne Kopf. Im Dorf scheint niemand den Toten zu kennen, der mehr als ein Vierteljahrhundert in seinem flachen Erdgrab ruhte. Dann stellt sich der tödliche Reitunfall einer Journalistin im nahe gelegenen Wald als heimtückisch geplanter Mord heraus. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team ermitteln mal wieder auf dem Land…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Anne Moll

Länge
7 h 48 m

Meine Meinung
Auch der vierte Fall der Kommissarin Pia Korittki ist wieder solide, spannend und kurzweilig. Und vor allem hat mich das Ende einmal mehr überrascht. Und selbstverständlich gerät Pia Korittki auch in „Grablichter“ wieder selbst in Lebensgefahr.

Der Fall, den sie dieses mal zu lösen hat, hat es wieder in sich. Was zunächst nach einem unglücklichen Reitunfall mit Todesfolge aussieht, erweist sich schnell als kaltblütiger Mord. Dadurch, dass alle in dem kleinen Dorf sich kennen, wird zwar viel geredet, doch wie viel vertrauen die Bewohner wirklich einer Fremden an? Keine leichte Nuss, die es hier zu knacken galt.

Besonders gut gefällt mir an den „Korittki-Krimis“ die Protagonistin selbst, die sich zunächst schwer behaupten musste, um überhaupt akzeptiert zu werden und nun immer besser mit ihrem Team klar kommt. Auch ihre Hin- und Hergerissenheit zwischen ihrem Beruf und ihrem Privatleben finde ich absolut glaubhaft beschrieben und herzlich ausgearbeitet. Das wirkt alles sehr natürlich, sehr lebensecht.

Anne Moll gehört natürlich mittlerweile wie der Deckel auf den Topf zu den Pia-Korittki-Krimis. Eine andere Stimme wäre einfach nicht mehr passend und sehr fatal.

Insgesamt gesehen ist also auch der vierte Teil der Krimi-Reihe ein solider und unterhaltsamer Krimi, den ich an einem herrlichen Urlaubstag auf einen Rutsch durchgehört habe.

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Weitere Informationen
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Siehe auch: