Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 4

Beschreibung
Der Abschluss der Bestseller-Saga! Der Kampf gegen die Nekorer führen Farin und Ritter Emicho in die Hauptstadt Nabenstein. Dank Ekels dämonischer Zutaten steigt der Totengräbersohn zu der Attraktion am königlichen Hof auf. Allzu schnell muss er sich zwischen Machenschaften und Intrigen beweisen. Der andere Kontinent verlangt Aross mehr ab, als sie zu geben bereit ist. Ihr Weg führt sie zu einer geheimnisvollen Gilde in einem alten Kloster. Je mehr sie über ihre Magie lernt, desto weniger möchte sie wissen.

Sprecher
Robert Frank

Länge
9 h 44 m

Meine Meinung
Was für ein toller Abschluss für diese Reihe! Gestern ist der 4. und somit letzte Teil des Totengräbersohns erschienen. Natürlich musste ich das gleich haben. Und eben habe ich es leider, leider schon fertig gehört.

Es war wieder grandios! Wirklich! Ekel läuft wieder zur Höchstform auf und konnte mich immer wieder neu überraschen. Farin hat sich auch gehörig weiterentwickelt, doch sein Auftritt vor dem König war mal wieder derart genial – ich musste mir die Szene glatt nochmals anhören, da ich vor lauter Lachen nicht alles genau mitbekommen hatte. Aross ist mit der Barbarossa zu einem anderen Kontinent gesegelt. Doch was sie dort zusammen mit dem Künstler Ki alles erlebt, hat mir nicht selten den Angstschweiß auf die Stirn getrieben.

Überhaupt geht es nicht gerade zimperlich in diesem Teil zu. Oftmals stecken unsere Protagonisten in wahrhaft lebensbedrohlichen Situationen, bei denen man sich natürlich nicht sicher sein kann, ob sie dies alles überleben. Bei einem letzten Teil einer Reihe weiß man ja nie.

Die Story glänzt wieder durch herrliche Dialoge, die von Robert Frank wieder ganz hervorragend in äußerst lebendiger Sprache gesprochen, ja gar durchlebt und durchfühlt wurden. Es mangelt wieder nicht an Situationskomik und ebenso an tragischen Geschehnissen. Die perfekte Mischung, um diese knapp 10 Stunden lange Geschichte in ein suchterzeugendes Hörerlebnis zu verwandeln.

Tja, doch nun ist die Serie abgeschlossen. Ich werde Farin, Ekel, Aross, den Künstler Ki und ja auch Emicho sehr vermissen. Sie haben mich über 40 Stunden ganz hervorragend unterhalten. Danke Sam Feuerbach und Robert Frank für dieses tolle Hörerlebnis.

Und jetzt, da die Reihe abgeschlossen ist, kommt natürlich auch der Totengräbersohn auf meine Bestenliste. Ebenso wie schon die Krosann-Saga des gleichen Autors und gleichen Sprechers.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 4

Siehe auch:

Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 1

Beschreibung
Das geheimnisvolle Amulett

Im mittelalterlichen Dorf Haufen lebt der 18-jährige Farin. Der Junge ist ein Außenseiter, denn als Sohn des Totengräbers wird er von den anderen Dorfbewohnern geächtet und geprügelt. Dennoch hat er keine andere Wahl, als den Beruf des Vaters zu übernehmen, der zunehmend dem Alkohol verfällt.

Die Dinge ändern sich für Farin schlagartig, als die Dorfhexe stirbt und er die Giftmischerin für die Beerdigung vorbereitet. Denn die Hexe trägt ein geheimnisvolles Amulett um den Hals, und Farin kann nicht widerstehen, das Schmuckstück anzulegen…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Robert Frank

Länge
11 h 06 m

Meine Meinung
Nachdem ich von „Instabil“ so begeistert war, habe ich nach weiteren Büchern von Sam Feuerbach geschaut. Dadurch bin ich auf „Der Totengräbersohn“ aufmerksam geworden. Kaum entdeckt, schon geholt.

Der Totengräbersohn brilliert meiner Meinung nach mit noch mehr bissigem Humor und wieder einer herrlich herzerfrischenden Sprache.

Farin ist der Protagonist und somit der Totengräbersohn. Er hat es nun wahrlich nicht leicht in seinem Leben. Seine Mutter, die recht gebildet war, ist leider schon recht früh verstorben. Sein alter Vater verfällt immer mehr dem Alkohol und tut sich sehr schwer, seinem Sohn zu zeigen, dass er ihn liebt. Raubeinig und grob behandelt er stets den Jungen, der alles gehorsam macht. Farin bleibt nichts anderes übrig, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Das bedeutet, dass auch er als Totengräber arbeitet. Von allen im Dorf verachtet träumt er von der schönen Tochter des Schmieds. Doch diese scheint unerreichbar für ihn.

Als eines Tages die Dorfhexe stirbt, nimmt er ihr Amulett an sich. Eigentlich will er es bei der Beerdigung den Angehörigen übergeben, falls denn welche kommen sollten. Doch es kommt niemand. Außer einem furchteinflößenden ganz in schwarz gekleideten Mann. Farin behält das Amulett und trägt es verborgen unter seinem Hemd um den Hals. Als Tage später ein Ritter im Dorf eintrifft, Angst und Schrecken verbreitet und nach der Dorfhexe fragt, soll diese exhumiert werden. Doch die Leiche ist verschwunden. Samt dem Pfarrer. Hier ergreift Farin das Wort und sieht seine Chance gekommen.

Es geht hier noch herrlich skurril und böse weiter. Doch das will ich gar nicht erzählen, höre es dir selbst an. Es ist einfach nur zu gut.

Den ersten Teil dieser Saga habe ich an einem Sonntag komplett durchgehört.

Den Sprecher kannte ich bisher noch nicht. Ich fand ihn aber auch absolut klasse. Er hat daraus ein wahres Ohrenkino gemacht. Auch hat er allen Charakteren verschiedene Stimmen verpasst, so dass man jederzeit genau wusste, wer denn gerade spricht.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sam Feuerbach – Der Totengräbersohn 1

Siehe auch:

 

Karin Slaughter – Pretty Girls

Pretty GirlsBeschreibung
SAG‘ MIR, WER DU WIRKLICH BIST…

Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. 24 Jahre später erschüttert eine Mordserie den Bundesstaat Georgia. Die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes Filmmaterial findet, in dem Menschen auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr Mann damit zu tun?
Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an den eigenen Abgrund führt.

Sprecher
Nina Petri, Dietmar Wunder

Länge
7 h 56 m (gekürzt)

Meine Meinung
Die Beschreibung klang sehr spannend. Und natürlich deutet es auch darauf hin, dass es da mehrere Opfer gibt. Aber auf das, was mich dann letztendlich erwartete, war ich nicht vorbereitet. Wirklich nicht. Puh, ich bin froh, dass ich dieses Hörbuch jetzt beendet habe und dass es eine gekürzte Fassung war. Länger hätte ich das wohl nicht ausgehalten.

Die Geschichte fängt spannend an, ein brutaler Überfall auf Claire und Paul in einer Seitengasse. Paul überlebt das nicht. So weit, so gut. Doch was dann Stück für Stück herauskommt – nun, das fand ich schon grenzwertig, des öfteren auch grenzüberschreitend. Mir war das eindeutig zu viel des Abartigen, der viel zu detaillierten Beschreibungen der Grausamkeiten, der immer noch schlimmer werdenden Szenerien, nein, das war mir eindeutig zu viel des „Bösen“. Vielleicht werde ich ja auch mit zunehmendem Alter immer weicheiiger, mag sein. Aber solche Geschichten mag ich nun wirklich nicht mehr hören. Karin Slaughter hat hier ihrem Namen alle Ehre gemacht.

Die doch öfters in den Vordergrund treten wollende durchaus interessante Geschichte um die Geschwister, die Eltern etc. kamen bei mir gar nicht richtig zu Geltung, da sie ganz schnell wieder durch unnötig detailliert heftig beschriebene Gewalttaten in den Hintergrund geraten sind.

Spannend war das Hörbuch, keine Frage. Und sicherlich finden es auch die meisten, die derartige Thriller lieben, ganz klasse. Aber mir ist da ein echter Psychothriller viel lieber, der ohne viel grausame Beschreibungen auskommt, sondern vielmehr mit der Fantasie des Lesers/Hörers spielt.

Ich denke, ich werde in Zukunft die Finger von Karin-Slaughter-Büchern lassen. Denn eines ist dieses Hörbuch bestimmt: Ein typischer Slaughter-Thriller.

Ein Tipp noch zum Schluss: Versuche nicht, während des Hörens etwas zu essen. Es vergeht einem wirklich dabei. Ich bin nun nicht der Typ, der ständig am Essen ist, aber immer dann, wenn ich mich gerade hinsetzte und mich auf mein Essen freute…nun, ich wiederhole mich.

Die beiden Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Jedoch kam Dietmar Wunder eher selten ans Mikro. Aber wenn er dann mal das Wort hatte, dann machte er das in gewohnt perfekter Art und Weise.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Karin Slaughter – Pretty Girls

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