Andreas Winkelmann – Das Haus der Mädchen

Beschreibung
Schweig, um zu leben. Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an – aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr. Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist – und dass sie in großer Gefahr schweben…

Sprecher
Simon Jäger

Länge
9 h 55 m

Meine Meinung
Dieser Thriller hat mich köstlich amüsiert. Das lag aber weniger an der Story als vielmehr am Sprecher Simon Jäger, der diesen Psychothriller eher wie eine Komödie gelesen hat, als wie einen spannenden Killerroman. Fand ich das gut? Naja, ich fand es lustig, aber nicht passend. Denn immerhin kommen hier einige Personen auf grausame Weise um.

Aber zurück zur Story. Das Landei Leni kommt nach Hamburg, um ein Praktikum als Lektorin in einem Verlag anzutreten. Ziemlich zu Beginn lernt sie eine Urlauberin kennen, die nach Hamburg gekommen ist, um sich einen Millionär zu angeln. Nun, unterschiedlicher könnten die beiden jungen Frauen kaum sein. Doch wie sich herausstellt, wohnen sie in der gleichen Wohnung, die beide über eine der modernen Zimmervermittlungsagenturen gemietet haben. Nach einem furchtbaren Abend für Leni und einem supertollen Abend im gleichen angesagten Hamburger Club, ist die Freundin am nächsten Tag spurlos verschwunden. Und schon macht sich unser Landei Sorgen. Parallel dazu beobachtet der kürzlich erst wohnungslos gewordene Freddy einen grausamen Mord in einem Auto. Und so kreuzen sich die Wege von Leni und Freddy und beide gehen der Sache genauer auf den Grund. Natürlich geraten sie dabei selbst in Lebensgefahr.

Es ist sicherlich eine nette Idee, allerdings fand ich vieles an den Haaren herbeigezogen und sehr klischeehaft dargestellt. Aber trotzdem war die Story spannend und ziemlich temporeich. Aber wirklich vom Hocker gerissen hat sie mich nicht. Und dies in Verbindung mit der komödienartigen Präsentation von Simon Jäger lässt mich dem Hörbuch insgesamt nur 4,0 Punkte geben. Naja, was heißt nur, 4,0 von 5,0 ist auch noch ganz schön gut.

Für Fans von Fitzek und Co. ist dieses Hörbuch sicherlich ein Muss. Ja, ich dachte eigentlich öfters, dass dies sehr Fitzeks Schreibe gleicht. Winkelmann kannte ich bisher anders.

Weitere Informationen
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Gregory David Roberts – Shantaram

Beschreibung von Audible
Interpol, Indien und das innere Ich: „Shantaram“ von Gregory David Roberts

Was zählt im Leben und wie finden wir uns wieder? Dass dies nur zwei Aspekte sind, denen Gregory David Robert in „Shantaram“ nachgeht, deutet auf die Vielseitigkeit der Geschichte vor der atemberaubenden exotischen Kulisse Indiens.

In „Shantaram“ spricht Jürgen Holdorf die spannende Geschichte des Australiers Lindsay, der nach zwei Jahren Gefängnis auf der Flucht vor Interpol ist. Er taucht in Bombay unter und trifft dort auf Prabaker, einen jungen Inder, der ihm die Metropole und die Möglichkeiten zeigt, die eigene innere Mitte wiederzufinden. Als Lindsay sich an der Seite der Armen in Sicherheit glaubt, macht ihm die Bekanntschaft einer jungen Frau einen Strich durch die Rechnung.

Dieses Hörbuch lädt Sie ein, das faszinierende Indien kennenzulernen und gleichzeitig einer spannenden Geschichte über den Sinn des Lebens zu lauschen.

Inhaltsangabe
Eine ebenso tollkühne wie bewegende Reise ohne Rückfahrkarte in das Indien abseits der touristischen Routen.

Als der Australier Lindsay mit falschen Papieren in Bombay strandet, hat er einen spektakulären Ausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis hinter sich und ist auf der Flucht vor Interpol. Ohne Sprachkenntnisse und Kontakte ist das Überleben in der chaotischen Metropole jedoch schwer. Zu seinem Glück begegnet Lindsay dem jungen Inder Prabaker, der in den Slums lebt und ihn unter seine Fittiche nimmt.

Auf ihren Streifzügen durch die exotische, schillernde, aber auch zutiefst brutale und gnadenlose Stadt schließen die beiden eine innige Freundschaft. Von Prabaker lernt Lindsay nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen und Verantwortung zu übernehmen: Als „Shantaram“, als „Mann des Friedens“ wird er zum Anwalt der Armen und kämpft fortan mutig und aufopferungsvoll für eine menschenwürdigere Welt.

Sprecher
Jürgen Holdorf

Länge
45 h 16 m

Meine Meinung
Shantaram ist eine wundervolle Geschichte mit philosophierenden Gangstern und jeder Menge Gefühle. Stinkig, wohlduftend, elendig, berauschend, gefühlsduselig und schockierend – alles ist vorhanden in diesem 45-Stunden-Werk von Gregory David Roberts, der hier eine halbautobiografische Geschichte zu Papier gebracht hat.

Ich war noch nie in Bombay. Doch jetzt nach diesem Hörbuch habe ich das Gefühl, dass ich den Herzschlag der Stadt kenne, dass ich all die schönen Plätze doch mehr noch die schmutzigen und verwegenen Orte der Stadt kenne. Und fast hatte ich den Eindruck, dass „Prabakers Slum“ der schönste Ort der Welt sein muss… Okay, zurück in die Realtität.

Beim Kauf des Hörbuches dachte ich mir: 45 Stunden, hm, das ist lang, aber ich kann ja zwischendurch etwas anderes hören, wenn es mir gerade zu langatmig wird. Tja, jetzt kann ich berichten, dass ich in jeder freien Minute dieses Hörbuch gehört habe und im Traum nicht auf die Idee kam, es zu unterbrechen. Denn ist absolut spannend. Nicht nur aufgrund der vielen Geschehnisse, die den Protagonisten ereilen, auch von den örtlichen Beschreibungen und von den vielen, vielen Gedankengängen her ist es einfach nie langweilig. Und man merkt wirklich, dass der Autor vieles davon tatsächlich selbst erlebt hat.

Im letzten Fünftel des Hörbuches muss ich allerdings gestehen, dass ich über die immer mehr überbordenden blumigen Metaphern meist nur noch lachen musste. Bollywood hat wohl doch sehr auf ihn und seine Gefühlswelt eingewirkt. Doch es schadet der Gesamtstory ganz und gar nicht. Höhen und Tiefen durchlebt Lin, der Protagonist, mehr als genug, wobei sich die Tiefen eindeutig häufen und die Höhen eher verschwindend gering sind. Doch einer meiner persönlichen Highlights war immer wieder der Auftritt des kleinen immer strahlenden Inders Prabaker, oder auch Prabo, wenn man ein Freund von ihm war. Dieser kleine herzensgute Mensch hat es mir so richtig angetan, ihn habe ich wirklich lieben gelernt. Ein Lieblingsausdruck von ihm: „Viel prima gut“. Hach, das wird mir noch lange in den Ohren klingen. Vor allem da Jürgen Holdorf ihn so genial gesprochen hat. Doch nicht nur ihn, auch alle anderen Personen, und davon gab es verdammt viele – ich fand seine Leistung wirklich bombastisch gut und würde ihm gerne noch ein paar mehr Pingus geben.

Die Geschichte mit der dressierten Maus – nur ein kleiner Absatz in diesem Hörbuch – hat mir sehr zugesetzt. Es geht hier um eine kleine Maus und ich kämpfte mit den Tränen.

Zur Entwicklung des Protagonisten möchte ich sagen, dass ich ihn anfangs sehr bewunderte, wie er seine zunächst wirklich fatale Lage gemeistert hat. Doch im weiteren Verlauf der Story, hätte ich ihm gerne öfter mal in den Allerwertesten getreten, doch bitte nicht immer so blauäugig den Menschen zu vertrauen. Doch ganz am Ende, nach viel Leid und Enttäuschung hat selbst er einiges über das Leben gelernt. Doch da er vermutlich kein Unikat auf dieser Welt ist, der erst ganz harte Prüfungen hinter sich bringen muss, um zu begreifen, will ich das gerne verzeihen.

Sehr köstlich hingegen fand ich die „philosophierenden Debattierstunden“ der Gangster, um nicht zu sagen Schwerverbrecher. Es war immer wieder interessant, diesen Diskussionen und Gedankengängen zu lauschen.

Insgesamt ist Shantaram ein wahrhaft berauschendes Hörbuch, das an Spannung nicht spart, das durch detaillierte Beschreibungen lebhaft und glaubhaft wird und einen leichten Hauch von Bollywood aufzeigt. Letzteres ist auf die gewählte oftmals übertrieben blumige Ausdrucksweise des Autors bezogen – insbesondere, wenn es um seine große Liebe Karla ging. Ich konnte diese Frau – bei mir war sie von Anfang an nur: „Miss Superschlau“ – nicht leiden. Was der Protagonist an ihr so toll fand, war für mich dementsprechend schwer nachvollziehbar. Aber – wo die Liebe hinfällt.

Ich kann dieses Hörbuch also besten Gewissens allen empfehlen, die gerne Spannung, fremde Länder und Erfahrungen und natürlich philosophische Gedanken lieben. Ein Mann auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Eine geniale Mischung von allem bietet diese Geschichte. Von der Länge des Hörbuches sollte man sich wirklich nicht abschrecken lassen. Denn fast jede Minute ist äußerst hörenswert.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Gregory David Roberts – Shantaram

Patrick Lee – Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

Beschreibung
Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste.

Über dreißig Jahre später stößt Ex-Polizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen. Todesursache: Kopfschuss. Unter den Opfern: die First Lady der USA. Unvermittelt sieht sich Travis als wichtigste Figur in einem apokalyptischen Spiel. Der Einsatz: die Zukunft der Erde.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Matthias Lühn

Länge
10 h 08 m

Meine Meinung
Zugegeben, anfangs tat ich mich etwas schwer damit, in die Geschichte hineinzufinden. Es sind zwar durchweg spannende Szenen beschrieben, doch man versteht absolut nicht, worauf das hinauslaufen könnte. Gerade als ich dachte: „Also wenn das noch lange so weitergeht, dann…“ bekam man einen kleinen Deut, in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Und von da an war ich und die Story nicht mehr zu bremsen. Die Ereignisse überschlugen sich und der Spannungsbogen wurde immer straffer gezogen. Das ging dann soweit, dass ich heute morgen extra früher aufgestanden bin, um das Ende noch vor Arbeitsbeginn fertig hören zu können. Jetzt kann ich es kaum erwarten, bis am 20.07.2017 der zweite Teil erscheinen wird. Der ist dann sofort mir 🙂

Besonders gut haben mir die wirklich verzwickten Denkvorgänge bzgl. der Kenntnisse des „Flüsterns“ gefallen. Ich fand das sehr gut und trotz der Komplexität auch nachvollziehbar beschrieben. An Ideenreichtum, was die Pforte so hervorbringt, hat es auch nicht gemangelt.

Mit Matthias Lühn habe ich ja meistens so meine Probleme. So auch hier wieder. Seine Art muss man einfach mögen – oder eben nicht. Leider gehöre ich zur letzteren Kategorie, was den Hörspaß für mich etwas getrübt hat.

Insgesamt kann ich diesen 1. Teil der Thriller-Serie allen Science-Fiction-Fans empfehlen. Nach den anfänglichen Fragezeichen wird man später vollauf mit Spannung und kreativen Ideen belohnt.

Weitere Informationen
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Stephenie Meyer – The Chemist – Die Spezialistin

the-chemistBeschreibung
Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet. Sie weiß Dinge. Zu viele Dinge. Deshalb wird sie jetzt selbst gejagt, bleibt nie länger an einem Ort, wechselt ständig Name und Aussehen. Drei Anschläge hat sie knapp überlebt. Die einzige Person, der sie vertraut hat, wurde umgebracht.

Doch jetzt hat sie die Chance, wieder ein normales Leben zu führen. Dafür soll sie einen letzten Auftrag ausführen. Was sie dabei herausfindet, bringt sie jedoch in noch größere Gefahr, macht sie verwundbar. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben gibt es einen Mann an ihrer Seite, der ihr wirklich etwas bedeutet. Und sie muss alles dafür tun, damit sie beide am Leben bleiben – mit ihren ganz eigenen Mitteln.

Sprecher
Luise Helm

Länge
18 h 18 m

Meine Meinung
Viel weiß ich nicht mehr darüber, nur noch, dass ich die Story äußerst unglaubhaft fand und dachte, sie solle besser bei Vampir-Geschichten bleiben. Die Protagonisten handelten völlig weltfremd. So würde sich kein Mensch verhalten. Wenn man etwas Realitätsnähe erwartet, sollte man von diesem Hörbuch die Finger lassen. Eine Freundin von mir betitelte es mit: Slapstick. Passend, wie ich meine.

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Karin Slaughter – Pretty Girls

Pretty GirlsBeschreibung
SAG‘ MIR, WER DU WIRKLICH BIST…

Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. 24 Jahre später erschüttert eine Mordserie den Bundesstaat Georgia. Die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes Filmmaterial findet, in dem Menschen auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr Mann damit zu tun?
Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an den eigenen Abgrund führt.

Sprecher
Nina Petri, Dietmar Wunder

Länge
7 h 56 m (gekürzt)

Meine Meinung
Die Beschreibung klang sehr spannend. Und natürlich deutet es auch darauf hin, dass es da mehrere Opfer gibt. Aber auf das, was mich dann letztendlich erwartete, war ich nicht vorbereitet. Wirklich nicht. Puh, ich bin froh, dass ich dieses Hörbuch jetzt beendet habe und dass es eine gekürzte Fassung war. Länger hätte ich das wohl nicht ausgehalten.

Die Geschichte fängt spannend an, ein brutaler Überfall auf Claire und Paul in einer Seitengasse. Paul überlebt das nicht. So weit, so gut. Doch was dann Stück für Stück herauskommt – nun, das fand ich schon grenzwertig, des öfteren auch grenzüberschreitend. Mir war das eindeutig zu viel des Abartigen, der viel zu detaillierten Beschreibungen der Grausamkeiten, der immer noch schlimmer werdenden Szenerien, nein, das war mir eindeutig zu viel des „Bösen“. Vielleicht werde ich ja auch mit zunehmendem Alter immer weicheiiger, mag sein. Aber solche Geschichten mag ich nun wirklich nicht mehr hören. Karin Slaughter hat hier ihrem Namen alle Ehre gemacht.

Die doch öfters in den Vordergrund treten wollende durchaus interessante Geschichte um die Geschwister, die Eltern etc. kamen bei mir gar nicht richtig zu Geltung, da sie ganz schnell wieder durch unnötig detailliert heftig beschriebene Gewalttaten in den Hintergrund geraten sind.

Spannend war das Hörbuch, keine Frage. Und sicherlich finden es auch die meisten, die derartige Thriller lieben, ganz klasse. Aber mir ist da ein echter Psychothriller viel lieber, der ohne viel grausame Beschreibungen auskommt, sondern vielmehr mit der Fantasie des Lesers/Hörers spielt.

Ich denke, ich werde in Zukunft die Finger von Karin-Slaughter-Büchern lassen. Denn eines ist dieses Hörbuch bestimmt: Ein typischer Slaughter-Thriller.

Ein Tipp noch zum Schluss: Versuche nicht, während des Hörens etwas zu essen. Es vergeht einem wirklich dabei. Ich bin nun nicht der Typ, der ständig am Essen ist, aber immer dann, wenn ich mich gerade hinsetzte und mich auf mein Essen freute…nun, ich wiederhole mich.

Die beiden Sprecher hingegen fand ich sehr gut. Jedoch kam Dietmar Wunder eher selten ans Mikro. Aber wenn er dann mal das Wort hatte, dann machte er das in gewohnt perfekter Art und Weise.

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Ramez Naam – Crux (Nexus-Trilogie 2)

CruxBeschreibung
Die Erfindung der Nano-Droge Nexus hat die Menschheit in ein neues Zeitalter katapultiert. Die Verschmelzung von Mensch und Internet hat zu einer internationalen Terrorkrise geführt. Kade Lane, ein brillanter Forscher und Miterfinder von Nexus, findet sich plötzlich wieder in einem undurchsichtigen Kampf zwischen unerbittlichen US-Behörden und skrupellosen Terroristen. Sein größter Gegner, die Chinesin Su-Yong, tritt ihm als scheinbar übermächtiges Cyberwesen entgegen. Eine atemlose Jagd beginnt.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Uve Teschner

Länge
17 h 26 m

Meine Meinung
Nach dem sehr interessanten 1. Teil, an dem ich ja einzig die vielen Kampfszenen zu bemängeln hatte, ansonsten aber vollends begeistert war, freute ich mich auf die Fortsetzung. Gespannt lud mich mir also den 2. Teil auf den Player. Doch was war denn nun passiert? Ich war sehr schnell von all den Namen sehr verwirrt. Vermutlich waren es gar nicht so viele Mitwirkenden, aber mal wurden sie mit Vornamen, dann mit Nachnamen benannt. Da waren es schon mal zwei. Und das bei vielen Personen. Hinzu kamen sehr viele für europäische Ohren nicht gerade gängige Namen… nochmal schwierig. Vor allem: ist das nun Männlein oder Weiblein? Und selbst bei amerikanischen Namen hatte ich beim Hören meine liebe Mühe. Ok, Kade (ein Mann) und Sam (eine Frau) kennt man schon von Teil 1. Doch im Hörbuch hört sich Kade nunmal wie Kate an und bei Sam denke ich zunächst an einen männlichen Namen. Hach, die Verwirrung war groß.

Auch mit Uve Teschner hatte ich meine Mühe. Er hat das Hörbuch super gesprochen, keine Frage! Aber durch sein Engagement wurden sehr viele Szenen (gerade wieder diese unsäglichen Kampfszenen) sehr laut, gar geschrien, andere wieder waren dann so leise, dass ich kaum was verstand. Ich musste also ständig an der Lautstärke regulieren. Ok. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht mehr allzu gut höre. Aber ich hatte schon lange nicht mehr solche Probleme mit einem Hörbuch. Vor allem nicht bei einer Lesung. Eigentlich war dies bisher einzig ein Problem bei Hörspielen. Nun gut, ich hoffe, es bleibt die Ausnahme.

Die Idee der Story fand ich wieder gut! Nur deshalb habe ich überhaupt bis zum Schluss durchgehalten. Denn ich wollte ja schon wissen, wie es denn nun ausgeht. Aber eins steht fest. Teil 3 der Trilogie werde ich mir nicht mehr holen. Teil 2 hat mich zu viele Nerven gekostet und mich zu sehr angestrengt, über die knapp siebzehneinhalb Stunden überhaupt durchzuhalten. Und vermutlich wird der 3. Teil ähnlich werden. Schön für alle die, die den Stil bisher toll fanden. Schade für mich, da ich dann das wahre Ende nie erfahren werde. Aber naja, damit kann ich/muss ich leben.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Ramez Naam – Crux

Siehe auch:

 

Arno Strobel – Das Dorf

Das DorfBeschreibung
Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass er Anna zuletzt gesehen hat. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach ihr und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Sascha Rotermund

Länge
8 h 54 m

Meine Meinung
Soeben habe ich das Hörbuch fertig gehört. Was soll ich sagen: Ich bin fasziniert, entsetzt, begeistert, schockiert – und froh, dass ich nun endlich die Auflösung kenne. Diese hat mich allerdings mehr als verblüfft. Meine Ahnung, wohin das führen würde, war mal wieder total falsch. Ein Glück, denn das wirkliche Ende fand ich tausend Mal besser, als mein „Geahntes“.

Wie oben bereits beschrieben, fährt Bastian in ein kleines Dorf an der Müritz, aus dem er einen Hilferuf seiner Exfreundin Anna erhielt. Sein Freund Safir kommt mit und will ihm helfen, Anna wiederzufinden. Doch in dem Dorf ist alles mehr als seltsam. Vieles deutet darauf hin, dass Anna hier festgehalten wird und trotzdem kann er sie nicht finden. Die Dorfbewohner sind mehr als unfreundlich und wollen ihm nicht helfen. Einzig Mia schenkt ihm ein offenes Ohr und hilft ihm. Seltsame Dinge passieren, die Bastian nach und nach immer mehr an seinem Verstand zweifeln lassen. Den Hörer übrigens auch. Die Geschichte ist stellenweise äußerst verwirrend aber nicht so, dass man denkt, was ein Mist, sondern vielmehr so, dass man sagt: Gott, der arme Kerl – was geschieht da.

Ich will von der Geschichte nicht mehr erzählen, denn sie soll für dich ja genauso spannend bleiben, wie die Story für mich war. Ich lauschte jedenfalls gebannt jeder Minute der knapp 9 Stunden und fand sie durchweg spannend und interessant. Zum Ende hin nahm die Story sogar nochmals mehr an Fahrt auf, was meine Nerven schier zum Bersten brachte. Na, und das Ende fand ich toll.

Sascha Rotermund fand ich wieder ganz hervorragend in seiner Rolle des Sprechers. Er passt sehr gut zu Strobels Büchern.

Kurzum, „Das Dorf“ war für mich beste und spannende Unterhaltung, genau so, wie ich mir einen Psychothriller vorstelle.

Dieses Hörbuch kommt auf meine Bestenliste.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Arno Strobel – Das Dorf

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Doris Gercke – Georgia

GeorgiaBeschreibung
Eigentlich lebt Bella, wie es ihr gefällt – zwischen Büchern, Wodka mit Orangensaft und ihren skurrilen Mitbewohnern. Doch das beschauliche Leben ist vorbei, als sie von Susanne Behrendt, Verteidigerin in einem Folterprozess, um Personenschutz gebeten wird. Bella hat mit Verstrickungen zu tun, die bis in die Berliner Politik reichen, und auf ein paar Tote mehr oder weniger kommt es dabei offenbar nicht an. Die Ermittlungen führen sie zu einer Geschichte, die so phantastisch ist, dass sie wahr sein könnte. Doris Gercke erzählt virtuos, romantisch und kühl bis ins Herz.

Sprecher
Hannelore Hoger

Länge
3 CDs

Meine Meinung
Bella Block ist wohl sehr bekannt. Ich kenne die Krimis nur aus der Fernsehzeitung – ich habe noch nie einen Krimi mit ihr gesehen. Auch habe ich noch keinen Bella Block-Krimi gelesen oder gehört. Dieses Hörbuch kramte ich aus den Archiven meiner Hörbuchsammlung heraus. Wusste gar nicht mehr, dass ich dieses Hörbuch habe.

Heute nach der Arbeit war bei mir Fensterputzen angesagt. 3 CDs waren da genau die richtige Länge für die 2 Fenster, die ich mir für heute vorgenommen hatte. Ich lud es also auf meinen Player. Und was soll ich sagen: es war eine sehr interessante, kurzweilige und spannende Fensterputzaktion.

Bella ist nicht mehr im Polizeidienst. Sie arbeitet – wenn überhaupt – als Privatdetektivin. Als sie einen Anruf von Susanne Behrendt erhält, die sie als „Personenschutz“ beauftragen will, ist sie zunächst wenig begeistert. Als sie sich dann auch noch von ihrer Klientin an der Nase herum geführt fühlt, wird sie stinkig und kündigt den Job auf der Stelle.

Doch dann fängt die Story erst richtig an.

Hier geht es um Folter, um das Grundgesetz der Republik Deutschland und um die fatale und totgeschwiegene Akzeptanz von Folter. Kommt ja schließlich immer darauf an, wieso, weshalb und wer foltert.

Dieses Thema ist nach wie vor hochaktuell und nicht selten schlackerten mir die Ohren. Vor allem, wie versucht wird, das ganze zu vertuschen.

Ich fand diesen kurzen Krimi äußerst interessant und eindringlich.

Hannelore Hoger mit ihrer etwas schnoddrigen Stimme passte gut zur Protagonistin und zur Story insgesamt.

Somit bin ich voll des Lobes für diesen kleinen aber feinen Krimi.

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Brigitte Pons – Celeste bedeutet Himmelblau (Frank Liebknecht 1)

Celeste bedeutet HimmelblauBeschreibung
Als im kleinen Örtchen Vielbrunn im Odenwald ein Bauer tot auf einem Feld gefunden wird, geht die Polizei zunächst von einem Unfall aus. Doch der junge Polizist Frank Liebknecht entdeckt sehr schnell Ungereimtheiten. Weil ihm niemand glauben will, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln – und gerät schon bald in einen Mahlstrom aus Verrat, Mord und fanatischer Verblendung…

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Sprecher
Martin L. Schäfer

Länge
9 h 52 m

Meine Meinung
Zum Kauf dieses Hörbuch verleitete mich zum Einen das interessante Cover und zum Anderen natürlich der Handlungsort Odenwald. Erwartet hatte ich einen netten „Provinzkrimi“, bekommen habe ich einen interessanten Krimi, der mir richtig gut gefallen hat.

Wie oben bereits beschrieben, wird ein Bauer tot auf seinem Feld gefunden. Die Polizei glaubt an einen Unfall, Frank Liebknecht jedoch vermutet hier ein Verbrechen. Da ihn aber keiner wirklich ernst nimmt und die Details, die er wahrgenommen hat, niemanden zu interessieren scheinen, ermittelt er auf eigene Faust. Hilfreich zur Seite steht ihm hierbei ein alter Bildhauer, der sich als der einzige Mensch entpuppt, der Franks Vermutungen Glauben schenkt. Bei etlichen Gläsern Fruchtwein und diversen herzhaften Essen erzählt Frank dem Bildhauer Karl jeweils seine neuesten Gedankengänge. Frank setzt Stück für Stück die Puzzleteile, die er sich mühsam zusammensucht, zusammen und vermutet eine wirklich große Sache hinter dem Bauernmord. Seine Theorie bringt ihn jedoch selbst in Lebensgefahr, was ihn aber nicht davon abhält, die ganze fatale Wahrheit ans Licht zu bringen. Denn hier geht es um viel mehr, als um einen ermordeten Bauern.

Frank Liebknecht, der aus Heppenheim (meinem Heimatort) stammt, zunächst in Darmstadt als Polizist arbeitete und sich dann nach Vielbrunn versetzen lässt, ist ein mir äußerst sympathischer Protagonist. Er ist noch recht jung mit seinen 27 Jahren, hat einen leichten Silberblick, braune dichte Locken und sein Hobby ist Bassgitarre spielen. In dem kleinen Dorf Vielbrunn ist er noch nicht allzu lange, hat entsprechend auch noch keine Freunde gefunden und bei der Arbeit nimmt ihn auch keiner wirklich ernst. Manchmal stellt er sich aber auch einfach dusselig an. Aber immerhin fällt es ihm auch selbst auf, wenn er mal wieder nicht ganz profihaft unterwegs ist. Das führte zu einigen wirklich humorvollen Beschreibungen, die mich des öfteren schmunzeln ließen.

Frank ist ein Mensch, der voll und ganz in seinem Beruf aufgeht und auch stets im Sinne der Gerechtigkeit handeln will. Da Brunhilde, die kurz vor dem Ruhestand steht und deren Position er dann übernehmen soll, seine Bedenken auch nicht wirklich ernst nimmt, teilt er seine Gedanken Karl dem Bildhauer mit. Dieser ist ein interessierter Zuhörer und unterstützt ihn bei seiner Arbeit, wo er nur kann. Bald hat Frank das Gefühl, in Karl einen ersten echten Freund im Dorf gefunden zu haben. Als Zuhörer denkt man bald: oh Frank, ob das wirklich so eine gute Entscheidung ist, Karl alle deine Ermittlungsergebnisse mitzuteilen? Aber andererseits ist es auch wieder verständlich, menschlich.

An diesem Krimi hat mir besonders die menschliche Art von Frank sehr gut gefallen. Er ist eifrig in seinem Job und steht sich dabei aber ab und an selbst im Weg. Doch er lernt dazu und wird im Verlauf der Geschichte immer besser.

Auch den Schreibstil von Brigitte Pons fand ich schön. Stellenweise hatte sie wirklich richtig herrliche Beschreibungen. Z. B. als es um Franks Silberblick ging, beschrieb sie es folgendermaßen: Das eine Auge versucht, das andere Auge anzusehen. Fand ich sehr köstlich und auch sehr treffend.

Trotz der wirklich großen Dramatik, die diese Geschichte aufdeckte und trotz all des Leids, das hier ans Licht kam, kam für mich der Humor nicht zu kurz. Immer wieder flocht sie gekonnt kurze Aufheiterungen in die Story ein. Das hat mir sehr gut gefallen. Denn der Stoff ist nun wirklich harter Tobak und schwer zu verdauen.

Ich fühlte mich mit dieser Geschichte insgesamt bestens unterhalten. Warum die Story trotzdem nicht die ganzen 5 Pingus von mir bekommt, liegt darin begründet, dass ich es sehr seltsam fand, dass die Polizei den Tod des Bauern zunächst als Unfall ansah und nicht sofort als Mord. Denn ich fand das nun wirklich sehr offensichtlich. Aber das ist nun wirklich kein großes Manko (und auch kein Spoiler!).

Die Geschichte insgesamt fand ich sehr spannend. Sie hatte jetzt zwar nicht viele überraschende Wendungen, aber sie wurde immer interessanter, je tiefer man in den Sumpf eintauchte. Einiges war zwar auch vorhersehbar, aber ich bin ja auch immer mal wieder dankbar, wenn ich mit meinen Vermutungen nicht gänzlich falsch liege.

Mit Martin L. Schäfer als Sprecher war ich sehr zufrieden. Ich  kannte ihn bisher noch nicht, aber er passte sehr gut zu der Geschichte und hat sie sehr engagiert gesprochen.

Nachdem dieser Titel mit dem Zusatz „Frank Liebknecht 1“ versehen wurde, darf man ja getrost auf weitere Folgen mit Frank hoffen werden. Also ich werde dabei sein. Und du?

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Ferdinand von Schirach – Tabu

TabuBeschreibung
Sebastian von Eschburg verliert als Kind durch den Selbstmord seines Vaters den Halt. Er versucht sich durch die Kunst zu retten. Er zeigt mit seinen Fotografien und Videoinstallationen, dass Wirklichkeit und Wahrheit verschiedene Dinge sind. Es geht um Schönheit, Sex und die Einsamkeit des Menschen. Als Eschburg vorgeworfen wird, eine junge Frau getötet zu haben, übernimmt Konrad Biegler die Verteidigung. Der alte Anwalt versucht dem Künstler zu helfen – und damit sich selbst.

Schirach schreibt über ein aktuelles gesellschaftliches Thema, das den Leser zwingt, grundsätzliche Entscheidungen zu treffen. Aber dieses Hörbuch ist viel mehr: Schirach hat den Roman eines Lebens geschrieben, lakonisch, poetisch, berührend.

Sprecher
Matthias Brandt

Länge
4 h 48 m

Meine Meinung
„Tabu“ finde ich ein seltsames Buch. Es fängt damit an, dass die Kindheit von Sebastian von Eschburg erzählt wird. Eine schöne Kindheit war das wohl nicht. Trotzdem fand ich es interessant erzählt und war gespannt, wohin diese Geschichte wohl führen mochte. Dann plötzlich sitzt Sebastian in Untersuchungshaft. Hm. Seltsam. Ok, eine Wendung um 180°, so kam es mir vor. Ich hatte fast den Eindruck, als würde ich jetzt ein anderes Buch hören. Ich konnte das zunächst gar nicht richtig zu- und einordnen. Ich dachte ständig, ich müsste etwas wichtiges überhört haben. Aber nein. Hatte ich nicht. Ok, ich hörte also weiter zu. Jetzt ging es plötzlich um Folter und darum, ob man einen Verdächtigen foltern darf, um jemand anderes zu retten. Prinzipiell ja durchaus sehr interessant. Aber es hatte meiner Meinung nach keinen richtigen Platz in der Geschichte. Mir kam das furchtbar konstruiert vor. Mir war nicht wirklich verständlich, wie die Geschichte da hin kam, wo sie plötzlich war.

Somit ist für mich die Geschichte in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil für sich gut, der zweite Teil für sich auch gut – doch insgesamt einfach nicht rund. Auf den Übergang hätte von Schirach meiner Meinung nach viel mehr Augenmerk legen müssen.

Warum heißt dieses Buch eigentlich „Tabu“? Das ist mir irgendwie auch ein Rätsel. Weder Prostitution/Pornografie noch Folter sind heute noch ein Tabu-Thema. Hm, nee, von diesem Buch bin ich dann doch eher enttäuscht. Ferdinand von Schirach kann das eindeutig besser, wie er z. B. in „Der Fall Collini“ bewiesen hat.

Matthias Brandt als Sprecher fand ich toll. Er hat mir sehr geholfen, durch diese seltsame Geschichte durchzukommen.

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Siehe auch: