Alessandro Baricco – Novecento: Die Legende vom Ozeanpianisten

NovecentoBeschreibung
Auf dem luxuriösen Ozeandampfer Virginian, der um 1900 zwischen der Alten und Neuen Welt unterwegs ist, wird ein ausgesetztes Baby gefunden. Die Matrosen geben ihm den Namen Novecento, Neunzehnhundert. Noch ahnt niemand, dass Novecento ein begnadeter Pianist werden und Zeit seines Lebens nicht mehr von Bord gehen wird. Eine anrührende Geschichte um Musik, Leidenschaft und die Macht der Freundschaft.

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Sprecher
Friedrich Schoenfelder

Länge
2 CDs

Meine Meinung
Diese Geschichte ist so berauschend, so besonders, so betörend, so charmant, so eindrucksvoll, so einmalig, so ergreifend, so gewinnend, so herrlich, so dramatisch, so tragisch, so herzlich, so hinreißend, so kräftig, so rührend, so traumhaft, so faszinierend, so einzigartig – kurz: Diese Geschichte ist einfach wunderschön. 

Knapp 2 Stunden Hörgenuss am Stück. Die Zeit sollte man sich wirklich nehmen.

Auch der Film ist wunderbar – fast 1:1 umgesetzt.

Fazitstars_5 absolut empfehlenswert

Siehe auch: 

Oscar Wilde – Das Bildnis des Dorian Gray

Beschreibung
Für den Maler Basil Hallward verkörpert Dorian Gray die unvergleichliche Muse, die ihm als Künstler zu voller Blüte verhilft und ihm Genialität einflößt. Lord Henry erscheint dieser anmutige Jüngling wie ein hohles Gefäß von vollendeter Form, das darauf wartet, geöffnet und von Leben erfüllt zu werden. Basil betet Dorian als den Inbegriff von Aufrichtigkeit, Tugend und vollendeter Schönheit an. Für Lord Henry ist er hauptsächlich ein sehr interessantes Experiment.

Von der Ausstrahlung seines jungen Freundes geblendet und ihm völlig ergeben, überschüttet Basil ihn mit einer Flut an Komplimenten. Scharfzüngig, mit herrlich extremen Aussagen und provozierenden Thesen, versetzt Lord Henry den noch schlummernden Geist Dorians mit seinen paradoxen Philosophien in Aufruhr. Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, seine einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewusstheit.

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertiggestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Dorian, vergiftet durch den schlechten Einfluß von Lord Henry und eines Romans, den dieser ihm zu lesen gibt, gerät immer mehr zum Opfer seiner innersten Abgründe. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, das er voller Furcht vor Entdeckung in einem verstaubten Zimmer auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos und auf gräßlichste Weise.

Sprecher
Diverse (u. a. Jürgen Goslar, Gert Westphal, Friedrich Schönfelder) – > Hörspiel

Länge
65 Minuten

Radioaufnahme
Eine Produktion des hessischen Rundfunks aus dem Jahr 1955!

Meine Meinung
Wow! Dieses Hörspiel ist wirklich erste Sahne! Zu der Geschichte muss ich wohl nichts mehr sagen – sie ist hinreichend behandelt worden und somit bekannt. Geht es also einzig um die Hörspielfassung. Eigentlich sind mir Lesungen ja viel lieber als Hörspiele. Und ich hätte nicht gedacht, dass man dieses Buch in so kurzer Zeit so prägnant und spannend herüber bringen kann. Dieses Hörspiel ist faszinierend von der ersten bis zur letzten Minute – jeder Satz sitzt perfekt – trifft den Nagel auf den Kopf. Und nicht zuletzt durch die Auswahl der durchweg sehr guten Sprecher ist dieses Hörspiel ein wahrer Ohrenschmaus.

Fazit: absolut empfehlenswert

Siehe auch:

Fjodor M. Dostojewskij – Der Spieler

Beschreibung
Dostojewskij hat an den Spieltischen deutscher Casinos in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Spieler, ihre Welt und ihre suchtartige Leidenschaft erlebt und beobachtet. Er erzählt von der qualvollen Liebe eines Spielers zu seiner Stieftochter und von dem Leben einer russischen Adelsfamilie. Dieser Roman trägt autobiographische Züge und fasziniert dadurch auf ganz besondere Weise.

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Sprecher
Friedrich Schoenfelder

Länge
4 CDs

Meine Meinung
Herrlich! Dostojewskij in Bestform! Kann ich nur empfehlen!

Fazit:  absolut empfehlenswert

Gehört am 07.07.2009

Siehe auch: