Jeff Sutherland – Die Scrum Revolution

Management mit der bahnbrechenden Methode der erfolgreichsten Unternehmen

Beschreibung
„Scrum“ heißt die revolutionäre Methode, die seit den 90er-Jahren große IT-Projekte zum Fliegen bringt. Und das schneller und kostengünstiger als geplant: Unternehmen, die mit Scrum arbeiten, schaffen die doppelte Arbeit in der Hälfte der Zeit. Gar nicht auszudenken, was geschähe, wenn jede Firma von dieser Methode profitieren könnte!

Genau das ist Jeff Sutherlands Mission. Als Scrum-Erfinder zeigt er in seinem neuen Standardwerk ganz normalen Unternehmen, wie sie Scrum-Teams etablieren, ihre Entwicklungsaufgaben vereinfachen und alle ihre Projekte agil, zügig und kostengünstig durchziehen.

Sprecher
Sebastian Pappenberger

Länge
7 h 22 m

Meine Meinung
Warum habe ich erst jetzt von dieser bahnbrechenden Vorgehensweise etwas gehört? Ok, vermutlich lebe ich hinter dem Mond, gleich links in einem kleinen abgeschiedenen Winkel der Unwissenheit.

Scrum. Hm. Was soll das sein? Ich kann jetzt auch gar nicht mehr genau sagen, wie ich auf Scrum aufmerksam wurde. Wahrscheinlich wurde es in einem der Hörbücher erwähnt, die ich in der letzten Zeit gehört hatte. Egal. Jedenfalls habe ich mir jetzt endlich das Hörbuch „Die Scrum Revolution“ vom Erfinder der gleichnamigen Methode Jeff Sutherland angehört und bin wirklich sehr begeistert. Ursprünglich wurde Scrum für die Softwarebranche entwickelt. Doch wie sich mittlerweile zigfach bewiesen hat, ist sie universell einsetzbar. Diese Methode ist derart genial, um Projekte – egal welcher Art – wesentlich effektiver umzusetzen, dass es einen wirklich verblüfft staunen lässt. Sei es im Privatleben, in der Bildung, in der Industrie, in der Armutsbekämpfung, in der Politik oder sonst wo. Scrum greift spürbar und hat dabei noch den absolut positiven Nebeneffekt, dass es die beteiligten Personen zufriedener und glücklicher macht. Na, wenn das mal nicht genial ist, dann weiß ich ja auch nicht.

Jeder, wirklich jeder der sich diese Methode einmal anhört, wird danach bereichert und mit vielen Anregungen und Ideen im Kopf das Hörbuch beenden.

Ich bin immer noch völlig begeistert davon und werde das Hörbuch wohl gleich nochmals hören, damit ich auch wirklich alle Feinheiten verinnerlichen kann.

Eigentlich war ich ja bisher der Meinung, dass Frank Arnold der einzig wahre und beste Hörbuchsprecher ist, wenn es sich um Sachbücher handelt. Doch nach dem Hören dieses Hörbuches muss ich meine Meinung revidieren. Auch Sebastian Pappenberger ist ein sehr, sehr guter Sprecher für Sachbücher. Beiden kann man stundenlang zuhören, ohne dass es anstrengend wird. Doch, diesen Namen werde ich mir merken.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Jeff Sutherland – Die Scrum Revolution

Wolfram Fleischhauer – Das Meer

Beschreibung
Das Blut an unseren Händen

Teresa, eine Fischereibeobachterin der EU, verschwindet spurlos auf hoher See. Sie sollte die Arbeit auf einem modernen Fischfang- und Gefrierschiff dokumentieren. Entsetzt darüber ist nicht nur John vom Fischereirat in Brüssel, der die junge Kontrolleurin ausgebildet hat und seit Kurzem mit ihr zusammen war. Genauso am Boden zerstört sind Ragna und ihre Gruppe von Umweltaktivisten, denen sich Teresa heimlich angeschlossen hatte.

Seit einiger Zeit arbeiten sie daran, industriell gefangenen Fisch mit einer hochgiftigen Substanz zu verseuchen. Denn wenn die Menschen am Fisch sterben, wird keiner mehr Fisch kaufen. Wenn es anders nicht gelingt, die dramatische Zerstörung der Meere zu stoppen, dann eben auf diese Weise…

Sprecher
Johannes Steck

Länge
13 h 09 m

Meine Meinung
Puh, diese Geschichte öffnet einem mit Wucht die Augen, wie es bei der heutigen Fischerei zugeht und wie es um den Zustand der Meere und seiner Bewohner wirklich bestellt ist. Das mit solch einer gebündelten Wucht vorgeführt zu bekommen, lässt wohl niemanden kalt.

Was uns Wolfram Fleischhauer hier als Geschichte erzählt, ist wirklich keine leichte Kost. Es geht um die gnadenlose Fischerei, die die ganzen Meere gnadenlos leerfischt, egal ob sie den Fisch verwenden können oder nicht. Was mir nicht bewusst war ist, dass die großen Schiffe die Fische auf dem Meer in Empfang nehmen. Kein Wunder, dass hier alles mögliche miteinander zusammengewürfelt wird und keiner mehr wirklich sagen kann, woher sein Barsch auf dem Teller wirklich stammt. Und auch, ob es überhaupt Barsch ist. Ich bin kein großer Fischesser – aber darum geht es auch gar nicht. Es geht vielmehr um das gnadenlose und skrupellose Geschäft damit.

Eine Gruppe Umweltaktivisten, die bereits seit Jahren vergeblich versucht, dieser gnadenlosen Überfischung Herr zu werden, sich selbst an die EU wendet und um Hilfe bittet, doch auch hier keinerlei Unterstützung bekommt, greift nun zu sehr radikalen Mitteln, um den weiteren Raubzug durch die Meere zu unterbinden.

„Das Meer“ ist ein Ökothriller, der es so richtig in sich hat. Gnadenlos wird hier erzählt, wie es auf hoher See zugeht, unter welchen Umständen die Matrosen dort arbeiten, wie sich das mit den Fischen verhält, was die EU dazu beiträgt, um das alles zu unterbinden und wie man sich ein mögliches Ende der Misere vorstellen könnte. Wenn es auch hoffentlich niemals soweit kommen möge!

Johannes Steck passte ganz wunderbar zu dieser düsteren Story.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Wolfram Fleischhauer – Das Meer

Siehe auch:

Andrea Sawatzki – Von Erholung war nie die Rede

Von Erholung war nie die RedeBeschreibung
Im Nachhinein kann man Gundulas Entscheidung, mit ihrer Schwiegermutter Susanne in die Ferien zu fahren, als durchaus leichtsinnig bezeichnen. Aber die Verlockung eines sonnenwarmen, harmonischen Urlaubs auf Norderney war stärker als die Vernunft.

Doch schon die Überfahrt verläuft alles andere als reibungslos, es regnet Bindfäden – und dann steht auch noch ihre liebeskranke Mutter Ilse in der Hotellobby. Ihr derangierter Zustand aber ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die amourösen Schicksalsschläge, die Gundula in diesem Urlaub treffen.

Sprecher
Andrea Sawatzki

Länge
4 h 56 m

Meine Meinung
„Von Erholung war nie die Rede“ ist ein wunderbares Buch, um sich selbst ein wenig vom eigenen Streß zu erholen. Gundula und ihre Familie. Der ein oder andere mag schon bei „Tief durchatmen, die Familie kommt“ Bekanntschaft mit ihnen gemacht haben. Herrlich überdreht wird hier von einem Urlaub berichtet, der chaotischer kaum sein könnte. Schwiegermutter Susanne hat bei einem Rätsel diese Reise gewonnen. Einzige Bedingung, um diese Reise anzutreten zu können, ist, dass ein Reisetagebuch geschrieben wird – natürlich zugunsten des Marmeladenherstellers. Ein Interview und Familienfotos – nun auch das gehört dazu. Eigentlich ja nicht ganz so schwierig. Doch bei Gundulas Familie ein schier unmögliches Unterfangen.

Natürlich wird diese Geschichte wieder auf herrlich witzige Weise beschrieben, es hagelt gerade so urkomische Situationen und Szenen. Das Grinsen ist hier über die ganze Länge nicht aus dem Gesicht zu bekommen.

Andrea Sawatzki als Sprecherin ihres eigenen Textes passt natürlich ganz hervorragend. Sie liest die gesamte Geschichte äußerst gekonnt und pointiert. Somit ist „Von Erholung war nie die Rede“ ein herrliches Büchlein, um dem eigenen Alltag für eine Weile zu entfliehen.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andrea Sawatzki – Von Erholung war nie die Rede

Siehe auch: