Andreas Winkelmann – Der Gesang des Blutes

Beschreibung
Der Traum von einem Haus auf dem Land: Für Kristin und Tom geht er in Erfüllung. Doch die junge Mutter hat von Anfang an ein ungutes Gefühl. Sie hört Stimmen, träumt von einem Scherenschleifer, der hier vor langer Zeit eine Frau getötet haben soll. Toms plötzlicher Tod wirft sie endgültig aus der Bahn. Ihre Mutter drängt sie, das unheimliche Haus so schnell wie möglich zu verlassen. Kristin bleibt – und die Ereignisse überschlagen sich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
9 h 42 m

Meine Meinung in Kürze
Zum Einschlafen finde ich dieses Hörbuch völlig ungeeignet. Aber für spannende und kurzweilige Unterhaltung ist es sehr gut! Ein paar winzige Kleinigkeiten fand ich nicht so gelungen, aber darauf möchte gar nicht eingehen, da sie recht belanglos waren und die Meisten vermutlich gar nicht stören wird.

Von Simon Jäger hatte ich schon länger nichts mehr gehört, daher war ich sehr erfreut, mal wieder seine geniale Stimme zu hören.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Bookbeat.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Winkelmann – Der Gesang des Blutes

Siehe auch: 

Victoria Jones – Das Haus an der Mündung

Beschreibung
Lange hat Iris darauf gewartet, sich als Archäologin beweisen zu können. Jetzt soll sie die Aushebung eines angelsächsischen Grabhügels beaufsichtigen. Die raue Landschaft von Suffolk fasziniert sie, ebenso die Ruine des Herrenhauses an der Flussmündung. Warum haben die Bewohner Hengist Hall verlassen?

In einem Bericht über einen Mord findet sie den Namen des Hauses, bei ihrer Recherche aber stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Erst ihr Kollege Caleb hilft ihr, der Wahrheit näherzukommen. Sie hat mehr mit ihrer Familie zu tun, als sie für möglich gehalten hätte…

Sprecher
Tanja Fornaro

Länge
12 h 51 m

>>> Sommerpause <<<
Das heißt: Ich höre zwar weiterhin Hörbücher, doch es gibt keine Rezensionen dazu. Ich werde hier lediglich meine Gesamtbewertung notieren.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei  Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Victoria Jones – Das Haus an der Mündung

Margaret Atwood – Das Herz kommt zuletzt

Beschreibung
Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein „soziales Experiment“ verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien.

Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan, ohne dass der jeweils andere davon weiß, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr schmuckes Heim bewohnen, wenn sie selbst ihren Gefängnismonat absolvieren. Doch dann finden sich Charmaine und Stan durch einen „Buchungsfehler“ in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe…

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Nils Nelleßen

Länge
12 h 05 m

Meine Meinung
Bisher haben mir die Geschichten von Margaret Atwood ja immer sehr gut gefallen. Doch hier bin ich etwas anderer Meinung. Der Plot an sich ist zwar wieder sehr interessant, die Idee gar genial. Doch trotzdem konnte mich diese Geschichte nicht so wirklich in seinen Bann ziehen. Irgendwie wollte der Funke einfach nicht so richtig überspringen.

Das liegt vermutlich daran, dass ich die Story über Strecken als ziemlich langatmig empfand. Auch fand ich die Protagonistin Charmaine ziemlich naiv und nervig. Ihren Mann empfand ich zwar als einen interessanteren Charakter, doch auch hier wollte die Sympathie nicht so richtig Fahrt aufnehmen.

Die Idee der Geschichte fand ich allerdings schon skurril und durchaus interessant. Man bekommt ein Haus für einen Monat, im nächsten Monat muss man ins Gefängnis und als Gefangene/r sein Leben fristen. Dies im steten  Wechsel, so dass alle Bewohner die Hälfte in Freiheit und die andere Hälfte ihres Lebens in Gefangenschaft verbringen mussten. Das sparte Wohnraum und löste weitere gesellschaftliche Probleme auf einen Schlag. Die totale Überwachung … wenn denn alle nach den Regeln spielen… doch man hätte es ja nicht mit Menschen zu tun, wenn dem eben nicht so ist.

Wie oben bereits erwähnt, ist die Story durchaus interessant, doch mich hat sie leider nicht in Gänze gepackt. Der Sprecher hingegen hat mir sehr gut gefallen.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Margaret Atwood – Das Herz kommt zuletzt

Siehe auch:

A. J. Finn – The woman in the window: Was hat sie wirklich gesehen

Beschreibung
Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre Wohnung nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht.

Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt sie ein. Ihr wird schwarz vor Augen. Als sie aus ihrer Ohnmacht erwacht, will ihr niemand glauben. Angeblich ist nichts passiert…

Meisterhaft und nuanciert gelesen von Nina Kunzendorf.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Nina Kunzendorf

Länge
10 h 48

Meine Meinung
Anna ist eine Person, die ihr Haus nicht verlassen kann. Nach einem traumatischen Erlebnis traut sie sich keinen Schritt mehr vor die Tür. Und wenn sie es doch versucht, dann endet es meist fatal. Deshalb bleibt sie lieber drinnen, beobachtet ihre Nachbarn, chattet im Internet, betätigt sich als Online-Psychologin. Denn nicht wenig andere leiden unter eben der gleichen Angststörung. Gegenseitig stützen sie sich in ihrer Einsamkeit der eigenen vier Wände. Ab und an bekommt sie Besuch. Da ist ihre Physiotherapeutin, ihr Therapeut und seit neuestem auch die neuen Nachbarn. Zuerst kommt der Sohn mit einem Einzugsgeschenk, dann die Mutter. Anna ist hocherfreut, diese Bekanntschaften gemacht zu haben, findet sie doch beide sehr nett. Doch dann passiert ein Drama im Nachbarhaus, Anna hat es beobachtet, doch niemand glaubt ihr. Denn sie trinkt auch ziemlich viel, nimmt viele Psychopharmaka – das hat sie sich wohl alles nur in ihrem Wahn zusammengesponnen, so die landläufige Meinung der Polizei.

Bis hierin tröpfelt die Geschichte recht lahm vor sich hin. Doch dann nimmt sie Fahrt auf und wird richtig spannend. Das heißt, es lohnt sich, die lange recht zähe Masse zu durchwaten. Denn am Ende wird man mit Spannung und einer überraschenden Wende belohnt.

Da es allerdings wirklich lange gedauert hat, bis ich richtig Gefallen an diesem Hörbuch gefunden habe, muss ich leider einen Punkt abziehen. Wer geduldig ist und sich nicht von einer langen Durststrecke abschrecken lässt, dem wird diese Geschichte vermutlich auch gefallen. Denn andererseits ist es auch durchaus mal etwas anderes, dieser einsamen Person zu lauschen, wie sie ihren Tag gestaltet, ganz ohne nach draußen zu gehen. Es hat was. Doch das ist sicherlich nicht jedermanns Ding.

Nina Kunzendorf als Sprecherin hat eine sehr eigene Art, die Sätze und Wörter zu betonen. Das ist sicherlich Geschmackssache. Mir hat es sehr gut gefallen und ich fand, das passte sehr gut zu der beschriebenen Einsamkeit der Protagonistin.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: A. J. Finn – The Woman in the window: Was hat sie wirklich gesehen