Carolin Emcke – Gegen den Hass

Gegen den Hass

Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit – Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay zu den großen Themen unserer Zeit: In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Für alle, die überzeugende Argumente und Denkanstöße suchen, um eine humanistische Haltung und eine offene Gesellschaft zu verteidigen.

Sprecher
Nina Kunzendorf

Länge
5 h 06 m

Meine Meinung in Kürze
Sehr interessant, gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Situation in Deutschland.

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Weitere Hörbücher zum Thema:

Anna Johannsen – Enna Andersen und das verschwundene Mädchen

Beschreibung
Der spannende erste Fall für die Ermittlerin Enna Andersen und ihr Team von #1-Kindle-Bestsellerautorin Anna Johannsen.

Nach dem Unfalltod ihres Mannes und einer beruflichen Auszeit wird die alleinerziehende Hauptkommissarin Enna Andersen in eine Abteilung versetzt, die sich um alte, ungelöste Fälle kümmern soll. Zunächst wenig begeistert von der Aufgabe, macht sie sich mit ihren beiden Mitstreitern, einem degradierten Oberkommissar und einer frisch gebackenen Kommissarin, an die Arbeit.

Vor zehn Jahren ist Marie Hansen bei einer Klassenfahrt auf der ostfriesischen Insel Wangerooge spurlos verschwunden. Trotz intensiver neuer Ermittlungen landet das Team immer wieder in einer Sackgasse. Erst ein Telefonat mit der mittlerweile in Australien lebenden Schwester des Opfers bringt Bewegung in den Fall. Enna wird plötzlich das Gefühl nicht los, dass die Familie von Marie jahrelang etwas verschwiegen hat…

Sprecher
Heike Warmuth

Länge
9 h 15 m

Meine Punktebewertung

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Christiane Ritter – Eine Frau erlebt die Polarnacht

Beschreibung
Der Klassiker der Abenteuerliteratur als ungekürztes Hörbuch. „Die Arktis ist die Zone der Welt, wo der Himmel die Erde berührt. Nicht jeder erträgt das große Licht, nicht jeder die Finsternis, nicht jeder die große Einsamkeit. Ich hatte die große Gnade, gleich am Anfang meines Abenteuers, und dies alleine, mitten hineingeschleudert zu werden in die Unerbittlichkeit der wilden Natur und erhielt meine Feuertaufe.“

Im eisigen Spitzbergen, viele hundert Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt und ohne technische Hilfsmittel moderner Arktisexpeditionen, haben sich Christiane Ritter und ihr Mann einen Traum erfüllt: Sie lebten 1934 ein Jahr lang zusammen mit einem Pelzjäger in einer primitiven Hütte. Christiane Ritters Erlebnisbericht vermittelt eine Ahnung von der rätselhaften Faszination der Arktis.

Sprecher
Vera Teltz

Länge
5 h 33 m

Meine Meinung
Wow, das fand ich einen äußerst interessanten Erfahrungsbericht einer Frau, die die Polarnacht erlebt. Das klingt nun auf den ersten Blick zeitlich ziemlich überschaubar, zieht sich ja aber doch verdammt lang hin. Ihre Erlebnisse und Schilderungen fand ich sehr interessant und natürlich sehr außergewöhnlich. Kann ich wirklich jedem empfehlen, der gerne ungewöhnlichen „Reiseberichten“ lauscht.

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Laetitia Colombani – Das Haus der Frauen

Beschreibung
Ein Haus in Paris für die Frauen dieser Welt In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben infrage stellt. Im Haus der Frauen schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe – an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten – und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Doch wer war die Frau, die vor 100 Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben. Endlich fühlt sie sich am Ziel, so wie all die anderen Frauen, die nach langer Reise im Haus der Frauen in Sicherheit sind. Andrea Sawatzki hat bereits an „Der Zopf“ mitgewirkt und leiht zusammen mit Ruth Reinecke, bekannt aus „Weißensee“, der Anwältin Solène ihre Stimme.

Sprecher
Andrea Sawatzki, Ruth Reinecke

Länge
5 h 41 m

Meine Punktebewertung
Tolle Geschichte in zwei Zeitebenen erzählt.

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Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter und der Fluch der Pest – Henkerstochter 8

Beschreibung
Die Henkerstochter auf der Spur einer landesweiten Verschwörung

Sommer 1679. Die Pest, die in Wien bereits Tausende Opfer gefordert hat, breitet sich Richtung Bayern aus. Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl wird von einem offensichtlich Pestkranken aufgesucht, der kurz darauf zusammenbricht. Bevor er stirbt, flüstert er Jakob Kuisl noch ein paar rätselhafte Worte ins Ohr: Kuisl müsse Kaufbeuren retten, ein schwarzer Reiter spiele mit seiner Pfeife dort zum Tanz auf. Der Mörder habe zwei Gesichter.

Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena und seinem Schwiegersohn, dem Medicus Simon, die beide extra aus München zu ihm gereist sind, macht Jakob Kuisl sich auf, den geheimnisvollen Andeutungen auf den Grund zu gehen …

Sprecher
Johannes Steck

Länge
18 h 12 m

Meine Meinung
Im April hatte ich den bis dahin letzten Band der Henkerstochter gehört. Sehr erfreut war ich dann natürlich, als ich von der brandneuen Folge 8 erfuhr, die ich mir natürlich sofort auf den Player lud und loslegte. Heute habe ich es fertig gehört und bin mal wieder begeistert. Dieses Mal verschlägt es die Sippe Kuisl nach Kaufbeuren.

Sehr interessant fand ich die genannten Ausgangssperren und Reiseverbote, die aufgrund der Pest verhängt wurden. Deshalb können sie nur mit List nach Kaufbeuren „einreisen“. Und wieder werden sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Kaum sind sie dort, überschlagen sich schier die Ereignisse und irgendwie ermitteln alle auf ihre eigene Art und im Alleingang. Na, und dass das natürlich nicht immer gefahrlos ist, das kann man sich ja lebhaft vorstellen. Während dessen erkrankt Peter selbst an der Pest und kämpft um sein Leben. Hach, es gäbe hier so vieles zu erzählen, was sich hier wieder alles ereignet. Doch ich will hier enden.

Allen Fans der Reihe sei aber gesagt: Der 8. Teil ist eine würdige und wieder gnadenlos spannende und „verflucht“ gute Fortsetzung.

Johannes Steck war natürlich wieder der Sprecher und auch wieder verdammt gut!

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Bookbeat. Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter und der Fluch der Pest – Henkerstochter 8

Siehe auch:

Die Geschichte des Johann Georg Faustus:

Henkerstochter:

Oliver Pötzsch – Der Lehrmeister – Die Geschichte des Johann Georg Faustus II

Beschreibung
Das große Abenteuer-Epos vom Meister des historischen Romans: Oliver Pötzsch.

Der goldene Herbst 1518 neigt sich dem Ende. Sechs Jahre sind vergangen, seitdem der berühmte Magier Johann Georg Faustus aus Nürnberg geflohen ist. Noch immer zieht er als Quacksalber und Astrologe durch die Lande. Sein Ruhm ist gewachsen, selbst an den Höfen von Herzögen, Grafen und Bischöfen sucht man seinen Rat. So als würde der Herrgott – oder sein böser Gegenspieler? – eine schützende Hand über ihn halten. Gemeinsam mit seinen neuen Gefährten Karl Wagner und der jungen Gauklerin Greta, seiner Ziehtochter, geht er gegen das erstarkende Böse in der Welt vor – immer auf der Suche nach dem wahren Wissen, das die Welt im Innersten zusammenhält. Johann spürt deutlich, dass dieses Leben nicht ewig so weiter gehen kann. Sein Erzfeind Tonio ist noch lange nicht besiegt, im Moment hält er sich bloß im Hintergrund. Doch manchmal glaubt Johann, dass der Teufel schon jetzt seine Hand nach ihm ausstreckt …

Sprecher
Tobias Kluckert

Länge
25 h 02 m

Meine Meinung
Die Fortsetzung von „Der Spielmann“ hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Okay, es gab jetzt vielleicht nicht mehr ganz so viele Überraschungsmomente wie im ersten Teil, doch trotzdem wurde ich wieder über die gesamte Spielzeit sehr gut unterhalten.

Die neu hinzugekommenen Protagonisten fand ich durchaus sehr interessant und liebenswert, die neuen Probleme, vor denen Faustus stand, haben mir auch wieder sehr gut gefallen. Beeindruckend fand ich auch hier wieder die Tricks mit viel Rauch und Lärm – herrlich. Ich konnte mir so richtig gut vorstellen, wie so etwas in der damaligen Zeit wirken musste.

Auch Tobias Kluckert war hier wieder hervorragend in seiner Rolle als Sprecher.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Oliver Pötzsch – Der Lehrmeister – Die Geschichte des Johann Georg Faustus II

Siehe auch:

Die Geschichte des Johann Georg Faustus:

Henkerstochter:

Oliver Pötzsch – Der Spielmann – Die Geschichte des Johann Georg Faustus I

Beschreibung
Ein farbenprächtiges Abenteuer-Epos von Bestsellerautor Oliver Pötzsch

1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, von seiner Mutter „Faustus“, der Glückliche, genannt, kümmert das nicht. Ihn interessieren nur die bunten Kostüme, die Sackpfeifen und Kunststücke. Besonders der Spielmann und Magier Tonio del Moravia beeindrucken ihn: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus. Johann schließt sich ihm an, gemeinsam ziehen sie durch die deutschen Lande. Der junge „Faustus“ saugt alles auf, was Tonio ihm beibringt. Doch von Tonios Lehren geht eine ungeahnte Gefahr aus, und schon bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht…

Sprecher
Tobias Kluckert

Länge
24 h 16 m

Meine Meinung
Dieses Hörbuch hatte ich schon lange im Visier, jetzt endlich habe ich es mir geholt, nicht zuletzt, da es auch in der Facebook-Gruppe angepriesen wurde.

Zu der Geschichte an sich möchte ich eigentlich viel verraten. Nur soviel,  die Geschichte bietet sehr viel Abwechslung, nicht nur an Einfallsreichtum, nein auch die Spielorte sind immer wieder verschiedene. Gerade letzteres fand ich richtig klasse, da einige Monate auch in meiner unmittelbaren Nachbarschaft u. a. in Heidelberg  und dem Heidelberger Schloss spielten. Den nahe gelegenen Stift, der hier auch Erwähnung findet, werde ich demnächst einmal besichtigen. Denn ein Hinweis-Schild  zu diesem habe ich schon erspäht.

Weiterhin fand ich die Zeit, die Faustus bei Leonardo da Vinci verbrachte, äußerst interessant. Denn natürlich werden hier einige der Erfindungen Leonardos in die Story eingebaut. Sehr interessant ist natürlich auch der damalige Stand der Technik. Ja doch, in diesem Buch kann man so einiges lernen.

Doch dadurch kommt der Hörgenuss keinesfalls zu kurz. Viele Tricks und „Teufelszeug“ begeistern und verunsichern hier die Zuschauer, wenn sie als Gaukler in den Städten ihre Auftritte haben. Das alles ist auch wunderbar lebendig beschrieben. Auch das Böse in Form von Tonio del Moravia wird hier fantastisch beängstigend in Szene gesetzt, so dass man selbst als Zuhörer leichte Gänsehaut bekommt. Na, und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Überhaupt bin ich von Oliver Pötzsch sehr begeistert. Es gefällt mir sehr gut, wie er mich innerhalb kürzester Zeit in die Geschichte hineingezogen hat und erst am Ende hat wieder auftauchen lassen. So etwas liebe ich.

Tobias Kluckert hat hier auch eine ganz fantastische Arbeit geleistet. Er hat hier die gesamt Szenerie wie in einem Film aufleben lassen, allein durch seine stimmliche Vielfalt. Mir war bisher gar nicht so bewusst, was für ein toller Sprecher Tobias Kluckert ist! Dieser gehört aber ab sofort mit zu meinen Lieblingen.

Ja, und da ich davon so begeistert bin, kommt dieses Hörbuch natürlich auf meine Bestenliste.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Oliver Pötzsch – Der Spielmann – Die Geschichte des Johann Georg Faustus I

Siehe auch:

Die Geschichte des Johann Georg Faustus:

Henkerstochter:

Kathryn Croft – Als Grace verschwand

Beschreibung
Bist du meine Tochter?

Vor achtzehn Jahren hat Simone Porter ihre sechs Monate alte Tochter Helena verloren – die Kleine wurde entführt. Alle Versuche, das Kind wiederzufinden, schlugen fehl. Zusammen mit ihrem Ehemann Matt, einem Arzt, brauchte Simone eine lange Zeit, um sich von diesem Schicksalsschlag zu erholen. Nun aber taucht eine achtzehnjährige Frau auf, die sich Grace nennt und behauptet, ihre Tochter zu sein. Als Beweis legt sie ein Stofftier vor, das damals im Kinderwagen der kleinen Helena lag.

Simone weiß nicht, ob sie dieser Frau trauen kann – doch Grace sorgt noch für eine andere Überraschung. Sie gesteht, einen Mann getötet zu haben, der an ihrer Entführung beteiligt war, und bittet Simone, ihr zu helfen. Doch die Leiche ist verschwunden – und dann ist auch Grace wie vom Erdboden verschluckt.

Sprecher
Elisabeth Günther

Länge
10 h 24 m

Meine Meinung
Dieses Buch handelt von einer jungen Familie, oder besser gesagt einem Mann und einer Frau, die sehr jung ein Baby bekommen haben. Als die Oma mit dem 6 Monate alten Baby im Park spazieren geht, wird es entführt.
18 Jahre später steht eine junge Frau vor der Tür und meint, sie sei die damals entführte Tochter. Kaum entsteht ein wenig Vertrauen zwischen den beiden Frauen, verschwindet die Fremde auch wieder spurlos, jedoch nicht ohne vorher von einem begangenen Mord erzählt zu haben…

„Als Grace verschwand“ ist ein spannender Thriller, der ein ziemliches Tempo an den Tag legt. Mir fiel es extrem schwer, hier eine Pause einzulegen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht.

Einziger Kritikpunkt: Es gab hier meiner Meinung nach ein paar Reaktionen, die ich etwas unglaubwürdig fand. Ich will diese hier nicht thematisieren, da ich damit zu viel verraten würde. Vielleicht bin ich hier aber auch zu pingelig.

Für die Sprecherin vergebe ich 5 Punkte, für den Thriller an sich vier – aber gute vier – Punkte.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Kathryn Croft – Als Grace verschwand

Siehe auch: 

Sebastien de Castell – Spellslinger – Karten des Schicksals

Beschreibung
Sebastien de Castell hat mit seiner »Spellslinger«-Reihe um den Magierlehrling Kellen eine fantastische Welt für alle HörerInnen erschaffen, die Geschichten voller Spannung, Humor, Magie und großartiger Charaktere lieben. Der Audio Verlag präsentiert den Auftakt der Erfolgsserie jetzt als ungekürzte Lesung im Hörbuch. Dirk Petrick nimmt seine Hörer*innen mit in die geheimnisvolle Wüstenoase des magischen Volks der JanʼTep. Und hier fliegen nicht nur Zaubersprüche, sondern auch die Fäuste! In der ungekürzten Lesung  von »Spellslinger – Karten des Schicksals«, erschienen bei DAV, entfacht Dirk Petrick auf einer mp3-CD ein Feuerwerk an Action, Magie und Humor. Die Buchausgabe zum Hörbuch ist bei dtv junior erschienen.

Der Auftakt einer Fantasy-Reihe voller Spannung, Machtspiele und Humor

Kellen wird bald 16 und steht kurz vor seiner Magierprüfung. Allerdings hat er ein Problem: Seine Kräfte schwinden Stück für Stück. Und was ein noch viel größeres Problem darstellt: Er würde vom Sohn des mächtigsten Clan-Lords zum Diener absteigen, sollte er die Prüfung nicht bestehen! Doch so schnell gibt er nicht auf. Während andere mit Elementen zaubern, spielt Kellen geschickt mit Worten. Bisher hat er sich auf diese Weise gut durchs Leben getrickst  – und gewinnt sogar sein erstes Duell, auch wenn er dabei fast draufgeht. Glücklicherweise erscheint genau in diesem Moment eine Fremde, die ihn ganz ohne Magie wiederbelebt: Ferius Parfax. Die geheimnisvolle Frau bewirkt mit Spielkarten, was sonst nur wahre Magie vermag. Gemeinsam mit ihr und der Baumkatze Reichis, die mit einem unschlagbar lockeren Mundwerk ausgestattet ist, beginnt Kellen, das Geheimnis seiner schwindenden Kräfte zu ergründen.

Clever und selbstironisch – dieser Held wickelt seine Hörer*innen um den kleinen Finger

Das originell und packend erzählte Actionspektakel wird ungekürzt gelesen von Dirk Petrick, der Stimme von Cole Sprouse in der Rolle als »Jughead Jones« aus der Erfolgsserie »Riverdale«. Mit »Spellslinger – Karten des Schicksals« hat Sebastien de Castell den ersten Band einer actiongeladenen Reihe geschrieben, in der Dirk Petrick als Sprecher brilliert und sein Stimmtalent in der ungekürzten Lesung unter Beweis stellt. Ein Hörbuch, das Fans von rasanter Fantasy und unwiderstehlichem Humor begeistern wird.

Sprecher
Dirk Petrick

Länge
10 h 53 m

Meine Meinung
Unser Protagonist stammt aus einer mächtigen Magierfamilie. Er ist kurz vor seinem 16. Geburtstag und seine letzten Prüfungen stehen an. Doch wenn er seine Ringe nicht zum Leuchten bringt, dann hat er nicht genug Magie in sich und wird mehr oder weniger verbannt. So die Regeln. Er darf zwar weiterhin in der Familie bleiben, allerdings als niedriger Diener. (Sein Onkel war übrigens auch so ein Verbannter). Erschwerend kommt hinzu, dass er die schwarzen Schatten hat. Eine Krankheit, die ihm seine Großmutter „vererbt“ hat. Könnte das evtl. ein Grund dafür sein, weshalb seine Magie so schwach ist? Wie man unschwer erkennen kann, hat unser Protagonist Kellen nicht gerade die besten Zukunftsaussichten. Doch damit will er sich natürlich nicht einfach so abfinden.

Dank einer unbekannten Fremden kann er aus einigen ziemlich brenzligen Situationen doch noch das Beste herausholen. Sie fordert und lehrt ihn, an sich und seine Kräfte zu glauben. Auch eine normalerweise sehr gefährliche Baumkatze steht ihm unterstützend bei. Mit ihr kann er sich sogar unterhalten. Diese Spezies war mir übrigens auf Anhieb äußerst sympathisch.

Und so besteht Kellen vielleicht nicht mit der größten Magie aber mit vielen cleveren Tricks, Geschicklichkeit und ziemlicher Gerissenheit auch die heftigsten Prüfungen und Kämpfe. Morde werden hier übrigens kaum bis gar nicht bestraft. Dies sei nur mal so am Rande bemerkt.

Kellen war mir als Type sehr schnell sehr sympatisch. Er, ein klarer Außenseiter, der sich aber trotzdem irgendwie in seinem Leben behauptet und in so manche spannende, skurrile und auch witzige Situationen gerät.

Ein paar Kleinigkeiten fand ich etwas unlogisch, aber vielleicht kenne ich mich im Reich der Fantasy und Magie einfach noch nicht gut genug aus.

Die Geschichte an sich brauchte meines Erachtens ein klein wenig, bis sie richtig interessant wurde. Doch als sie mich dann packte, hörte ich 8 Stunden am Stück durch, bis die Story endete. Und das Ende deutet auf eine spannende Fortsetzung hin, auf die man sich freuen darf.

Den Sprecher fand ich größtenteils wirklich richtig gut. Allerdings gab er manchen Figuren recht seltsame Stimmen. Somit bin ich nicht restlos begeistert aber doch sehr zufrieden.

Weitere Informationen
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Herzlichen Dank an DAV für das Rezensionsexemplar im Rahmen der Hörbuch-Blogger-Aktion! 

Richard Russo – Ein Mann der Tat

Beschreibung
Eigentlich sollte das Memorial-Day-Wochende für alle Bewohner von North Bath eine Zeit der Ruhe und Besinnung sein. Aber in diesem Jahr ist es, als hätte jemand ungebeten die Büchse der Pandora geöffnet. Chief Raymer, der Leiter der Polizeidirektion, kollabiert auf einer Beerdigung, fällt ins offene Grab und verliert dabei das einzige Beweisstück dafür, dass seine Frau ihn betrogen hat. Die Wand eines Gebäudes, das der impotente Bauunternehmer Carl errichtet hat, stürzt ein. Sein ehemaliger Kontrahent Sully hat alle Hände voll damit zu tun, eine schwere Krankheit vor den Menschen, die er liebt, zu verheimlichen. Und zu allem Übel ist auch noch eine illegal gehaltene Giftschlange entwichen und irgendwo in den Straßen der Kleinstadt an der Ostküste unterwegs. Chief Raymer, dem es eigentlich am liebsten ist, wenn die Dinge so bleiben, wie sie immer waren, wird aktiv: Er schreitet zur Tat, um wieder Ordnung in das verheerende Chaos zu bringen. Und um dem Mann auf die Schliche zu kommen, der ihn gehörnt hat. Aber auch die anderen Bewohner der Stadt müssen an diesem Wochenende Farbe bekennen und von ihren gewohnten Mustern abweichen …

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
20 h 28 m

Meine Meinung
Zugegeben, ich war etliche Stunden auf der Suche, was mir Richard Russo mit dieser Story denn eigentlich erzählen will. Denn lange, wirklich lange Zeit, passiert in diesem Buch recht wenig. Es wird viel erzählt. Man lernt viele verschiedene Menschen des kleinen Ortes Bath kennen. Es ist ein kleines Kaff irgendwo in den USA, mit ganz normalen Menschen, kaum einer ist ein Überflieger, die meisten sind einfach Menschen wie du und ich, die versuchen, ihr Leben so gut wie es eben in diesem gottverdammten Ort geht, zu leben.

Man braucht anfangs wirklich viel Durchhaltevermögen, um bei dieser Geschichte nicht aufzugeben. Ich für meinen Teil bin froh, dass ich es eigentlich recht gerne mag,  wenn Menschen sehr genau beschrieben werden, wenn man sie so richtig gut kennen lernt. Nicht nur mit ihren Stärken, sondern eben auch – oder gerade – ihren Schwächen. Das ist natürlich Geschmackssache. Mir hat es gefallen. Und je weiter die Story fortschreitet, umso besser hat sie mir gefallen. Und doch, sie wird auch tatsächlich noch richtig interessant. Zumindest wenn man die Menschen, die vorher so detailliert beschrieben wurden, ins Herz geschlossen hat, so wie mir es erging. Ich war dann irgendwann völlig unbemerkt ein Teil des Örtchens Bath geworden und nahm Anteil am Schicksal der verschiedenen Charaktere.

Mir hat hier besonders gut gefallen, dass keiner ein „Superheld“ war. Alle waren ganz normale Menschen, die manchmal – zwar selten – aber eben doch manchmal über sich selbst hinaus wuchsen, wenn es die Situation eben gerade von ihnen verlangte. Und so wurde selbst der Polizeichef, der eigentlich am meisten an sich selbst und an seiner Eignung zweifelte, dann doch im richtigen Augenblick ein echter Mann der Tat wurde. Ich war richtig stolz auf ihn und habe mich sehr für ihn gefreut. Als wäre er ein guter Freund von mir. Hach, ich fand das schön.

Stefan Kaminski hat hier mal wieder ein perfektes Ein-Mann-Hörspiel hingelegt. Unglaublich, wie viele verschiedene stimmliche Charaktere er drauf hat. Das haut mich immer wieder aus den Socken, wie ein einzelner Mensch so dermaßen unterschiedlich klingen kann.

Die volle Punktzahl kann ich diesem Hörbuch wohl nicht geben. Denn dazu ist es am Anfang einfach nicht reizvoll genug. Vermutlich werden viele niemals in den Genuss der ganzen Geschichte kommen, da es wirklich sehr, sehr lange dauert, bis es wirklich interessant wird. Aber tolle 4 Punkte bekommt die Story von mir auf alle Fälle. Denn wie gesagt, mir haben auch die anfangs sehr ausführlichen Charakterbeschreibungen sehr gut gefallen. Und spätestens ab etwa der Hälfte war ich total fasziniert von der  gesamten Story.

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Richard Russo – Ein Mann der Tat

Siehe auch: