Siri Pettersen – Odinskind – Die Rabenringe

Beschreibung
Ihr fehlt etwas, das alle anderen haben. Das macht sie zu einem Mythos, einer Seuche, einem Menschen.

Odinskind handelt vom Dasein als Außenseiter und von Vorurteilen, Intrigen und Machtkämpfen. Und von der Liebe.

Hirka ist in der Welt von Ym aufgewachsen. Mit fünfzehn findet sie heraus, dass sie ein Odinskind ist, ein schwanzloses Wesen aus einer anderen Welt. Verachtet, verfolgt, aussätzig. Von nun an ändert sich alles in ihrem Leben. Hirka weiß weder, wer sie ist, noch wohin sie gehört. Sie weiß nur, dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Aber das ist erst der Anfang: Sie ist bei weitem nicht der einzige Fremdling, den es nach Ymsland verschlagen hat. Doch Hirka ist die Einzige, die nicht mit der Absicht gekommen ist, zu töten.

Sprecher
Konstantin Graudus

Länge
23 h

Meine Meinung
Ich bin nun wahrlich kein ausgesprochener Fantasyfan. Vielmehr schaue ich eher über solche Titel hinweg oder lehne sie gleich ab, falls ich gefragt werde, ob ich Interesse daran hätte. So hätte ich sicherlich auch bei „Odinskind“ reagiert. Doch dieses lag letzte Woche einfach in meinem Briefkasten. Also hörte ich doch mal rein. Zugegeben, ich dachte nicht, dass es etwas für mich sei. Ein Fantasy-Jugendbuch, niemals hätte ich gedacht, dass mir das gefallen könnte.

Doch es kam anders. Ganz anders. Ich bin hin und weg von dieser Geschichte! Ich habe wirklich in jeder freien Minute der Geschichte gelauscht, bin früher aufgestanden, nur damit ich vor der Arbeit noch weiter hören konnte. Alles andere blieb liegen. Denn die 23 Stunden wollten meine ganze Aufmerksamkeit.

Die Geschichte fesselt von Anfang an. Eigentlich ist Hirka ein ganz normales junges Mädchen. Ok, ihr fehlt der Schwanz, den alle anderen haben, doch er wurde ihr laut Auskunft ihres Vaters als Baby von einem Wolf abgebissen. Und doch fühlt sie sich anders als andere junge Mädchen im Dorf. Sie spürt das, doch sie macht sich nichts daraus. Bis sie erfährt, warum sie tatsächlich so anders ist, als alle anderen. Und dieser Happen ist wahrlich nicht leicht zu schlucken. Als sich dann ihr geliebter Vater auch noch umbringt, um ihr ihre unumgängliche Flucht zu erleichtern, sitzt er doch im Rollstuhl und kommt nur sehr langsam in dem steinigen und hügeligen Gebiet vorwärts, beginnt ihr spannendes Abenteuer erst so richtig. Nicht selten gerät sie dabei in Lebensgefahr. Doch Hirka wächst über sich selbst hinaus und besteht Prüfungen, die sie sich früher wohl nie hätte vorstellen können. Keine unerhebliche Rolle spielt ihr Freund Raime (ich weiß nun nicht, ob ich den Namen richtig geschrieben habe, ich habe es ja als Hörbuch gehört). Raime selbst passt auch nicht in sein von der Familie vorgeschriebenes Raster. Auch er ist ein Außenseiter, der sich nicht nach dem Willen anderer richtet. Die beiden sind also ein äußerst interessantes und sympathisches Protagonisten-Paar, auch wenn sie nicht alle Abenteuer gemeinsam bestehen.

Natürlich gibt es auch richtig böse Antagonisten – allen voran Urd, der Hirka nach dem Leben trachtet. Selbstverständlich spielen hier auch Raben eine große Rolle, doch ich will gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Das würde wahrlich zu weit führen.

Insgesamt wurde ich also äußerst positiv von dieser Geschichte überrascht. Der Plot bietet viele tolle Ideen, etliche nordische Mythen – und doch sind sie in diesem Umfeld einfach anders erzählt – sehr interessant, kurzweilig und immer spannend. Das Ymsland ähnelt zwar auf einer Weise dem Land der Menschen und doch ist es derart andersartig und fantastisch beschrieben, das man wirklich mit offenen Ohren nur noch staunt.

Die geschilderten Personen und Orte wurden sehr glaubwürdig und anschaulich beschrieben, so dass man sich die verschiedenen Szenen sehr gut vorstellen konnte.

Nun warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Trilogie. Doch da muss ich wohl noch sehr geduldig sein. Denn Teil 2 wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 und Teil 3 im Sommer 2019 erscheinen. Seufz.

Konstandin Graudus kannte ich bisher als Sprecher noch nicht. Doch ich muss sagen, dass auch er mir sehr gut gefallen hat! Er hat eine sehr zurückhaltende Art und doch bringt er die verschiedenen Stimmungen sehr gut zur Geltung.

Fünf Kerben für Odinskind!

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei  der Hörcompany. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Siri Pettersen – Odinskind – Die Rabenringe.

Herzlichen Dank an die Hörcompany für das Rezensionsexemplar.

Thomas Thiemeyer – Evolution – Die Stadt der Überlebenden

EvolutionBeschreibung
Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat? …

Sprecher
Mark Bremer

Länge
6 h 40 m

Meine Meinung
Als erstes: Dies wird eine Trilogie. „Die Stadt der Überlebenden“ ist Teil 1 davon.

Deutsche Jugendliche fliegen zum Schüleraustausch in die USA. 10 Monate soll ihr Aufenthalt dort andauern. Alle sind aufgeregt und freuen sich, doch als sie in den USA ankommen, ist nichts mehr wie es einmal war. Es gibt scheinbar keine Menschen mehr und die Population der Tiere ist enorm angestiegen und sie scheinen die Städte erobert zu haben. Hier und da gibt es noch Roboter, einer trägt einen erheblichen Beitrag dazu bei, etwas Licht in das Dunkel der Geschehnisse zu bringen.

Ich fand diese Geschichte kurzweilig und interessant. Sie ist spannend erzählt und man fiebert mit den Protagonisten mit. Einzig den Stil fand ich stellenweise etwas einfallslos. Denn klar gab es hier sehr viele Dinge, die man so noch nie gesehen hatte. Doch diese auch immer mit den Worten „So etwas hatte sie noch nie gesehen“ zu beschreiben, fand ich etwas langweilig. Da hätte ich mir etwas mehr Ideenreichtum in der Beschreibung gewünscht. Aber das ist nun wirklich nur ein kleines Manko. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es mit den Protagonisten weiter gehen wird und freue mich somit auf die Fortsetzung.

Mark Bremer als Sprecher – na was soll ich dazu noch sagen – ich finde ihn einfach immer klasse! Ich mag seine Stimme und seine Art, die Texte zu sprechen. Ganz besonders hat mir hier gefallen, wie er das „Flüstern der Herrscher“ (ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben könnte, ohne zu viel zu verraten) gesprochen hat. Das klingt mir jetzt noch in den Ohren. Sehr genial!

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Weitere Informationen
Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Thomas Thiemeyer – Evolution – Die Stadt der Überlebenden

Herzlichen Dank an den Rubikon-Audioverlag für das Rezensionsexemplar!

Siehe auch:

Jostein Gaarder – Sofies Welt

Sofies WeltBeschreibung
Begleiten Sie die fünfzehnjährige Sofie auf ihrer aufregenden Reise durch die Geschichte der Philosophie. Lauschen Sie voller Spannung, wenn Aristoteles sie in die Geheimnisse und Ursprünge abendländischen Denkens einweiht und folgen Sie ihr auf ihren akustischen Streifzügen durch das mystische Mittelalter über Kants Königsberg, bis auf Freuds berühmte Couch und in unsere Gegenwart.

Die stimmungsvolle Musik und so großartige Sprecher wie Matthias Habich oder Gunda Aurich lassen die faszinierenden Gedankenwelten der großen Philosophen immer wieder aufs Neue lebendig werden.

Sprecher
Peter Fitz, Gunda Aurich, Matthias Habich u. v. a.  (-> Hörspiel)

Länge
5 h 34 m

Meine Meinung
Inspiriert durch meine Nichte, die vor kurzem die Philosophie für sich entdeckt hat und gerade das Buch liest, dachte ich, ich könnte mir diese wundervolle Geschichte auch noch einmal zu Gemüte fahren. Vor vielen Jahren hatte ich das Buch gelesen, jetzt wollte ich das Hörspiel hören. Selbst nach all den Jahren und den mittlerweile doch etlichen anderen Büchern, die ich zum Thema Philosophie bereits gehörte habe, hat dieses Buch kein bisschen von seiner Genialität verloren. Ganz im Gegenteil. Die Inszenierung als Hörspiel fand ich grandios umgesetzt und mit tollen Sprechern besetzt!

Die Idee von Gaarder, die Philosophie auf so spannende Weise zu präsentieren, finde ich extrem gut (wie meine Nichte sagen würde). Ich will hier nicht verraten, wie er das gemacht hat, ich will hier ja nichts ausplappern, was sich wirklich lohnt, selbst herauszufinden. Obwohl: Gibt es überhaupt noch irgend jemanden, der diese Geschichte nicht kennt? Ok, ja klar. Die jungen Leute von heute. Für die ist es noch neu und unbekannt. Und an die richte ich mich jetzt ganz direkt: Lasst euch gesagt sagt, kaum ein anderes Buch vermag die Philosophie so lebhaft, spannend, kurzweilig und vor allem leicht verständlich zu präsentieren wie „Sofies Welt“. Lasst euch entführen auf eine ganz besondere Reise! Und wenn Ihr wieder zurück im Hier und Jetzt seid, werdet Ihr die Welt mit anderen Augen sehen. Viel Spaß damit!

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Jostein Gaarder – Sofies Welt

Andreas Eschbach – Blackout (Out 1)

BlackoutBeschreibung
Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik – ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.

Sprecher
Stefan Kaminski

Länge
6 h 45 m (gekürzt)

Meine Meinung
Von diesem Hörbuch wusste ich bis vor 3 Tagen gar nichts! Und das finde ich sehr verwunderlich, denn Andreas Eschbach gehört zu meinen Lieblingen unter den Schriftstellern. Aber gut, das Erscheinen dieser Trilogie ging gänzlich an mir vorüber. Dann las ich mit staunenden Augen eine Rezension darüber. Sofort holte ich mir natürlich Teil 1 – die Vorfreude war groß.

Ich begann zu hören. Ok, fing gut an. Vielversprechend. Ein junger Mann mit Verfolgungswahn – oder hat er wirklich Panik vor – ja, was eigentlich? Vor etwas, das für den „Otto-Normal-Mensch“ nur schwer vorstellbar ist. Aber Eschbach gelang es sehr gut, dieses Schreckgespenst stückweise zu präsentieren und glaubhaft in mein Hirn zu implantieren.

Die Protagonisten wurden – wie von Eschbach gewohnt – sehr gut beschrieben. Ich hatte sie jetzt zwar nicht unbedingt visuell vor Augen, aber ihre Charaktere waren mir grundsätzlich durchaus bewusst.

Die Idee der Story fand ich auch absolut genial! Hier wird die Gefahr der weltweiten Vernetzung hinterfragt und auf die Spitze getrieben. Typisch Eschbach eben.

Was mir allerdings echte Probleme bereitete, dass ein junger Mann von 17 Jahren ein derartiges Genie sein soll/kann. Gut, er ist ein brillanter Hacker. Das finde ich absolut ok für dieses Alter. Aber diese Weitsicht, diese Allwissenheit über Politik und Wirtschaft und die Reaktion der Menschen – nun, das fand ich den Bogen dann doch etwas sehr überspannt.

Die Spannung war konstant, erst zum Ende hin wird der Spannungsbogen aber wirklich straff angezogen. Das Ende – des ersten Teils – hat mir gut gefallen. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass ich mir gleich Teil 2 laden würde. Aber nein, dem ist nicht so. Denn insgesamt konnte mich die Story einfach nicht wirklich erreichen, nicht mitreißen. Die Geschichte war ok, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein Problem damit, sie zu unterbrechen. Und meine Neugierde, wie es denn weitergeht mit Christoph & Co. hält sich in Grenzen. Vielleicht hole ich mir Teil 2 mal in 6 Monaten, aber momentan besteht kein akutes Interesse.

Stefan Kaminski hingegen hat mir sehr gut gefallen. Er ist mit seiner Stimmvielfalt einfach immer wieder ein Ohrenschmaus. Ein Ein-Mann-Hörspiel ist für ihn eine Leichtigkeit. Unglaublich gut dieser Mensch. Und natürlich hat er auch hier wieder alle Register seiner sprachlichen Gewalt gezogen. Er war wirklich perfekt und auch sehr passend für diese Geschichte. Denn eine Gruppe von Stimmen als einzelner Mensch gleichzeitig zu präsentieren – das gelingt nur Kaminski. Er bekommt natürlich die Höchstpunktzahl.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Eschbach – Blackout (Out 1)

Siehe auch:

 

Andreas Eschbach – Aquamarin

AquamarinBeschreibung
Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Unfall stellt alles in Frage.

Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt…

Sprecher
Maximiliane Häcke

Länge
7 h 15 m

Meine Meinung
Diese Geschichte beginnt, wie die meisten Jugendbücher. Unsere Protagonistin Saha hat ein Problem. Sie hatte als Baby einen Unfall der ihr Wunden beigefügt hat, die einfach nicht verheilen wollen. Deshalb darf sie auf keinen Fall schwimmen gehen. Das könnte für sie lebensgefährlich sein, falls Bakterien oder o. ä. in die Wunde gelangen würden. Dementsprechend kann sie auch nicht schwimmen. Und DAS ist das ultimative KO in Seahaven.

Dementsprechend wird sie von den anderen Schülern nicht akzeptiert, von den meisten gar nicht wahrgenommen, von manchen aber richtiggehend gehasst. Somit ist sie immer alleine. Mit diesem Schicksal hat sie sich mittlerweile abgefunden und um jeglichem Ärger aus dem Weg zu gehen, versucht sie, so unauffällig wie nur möglich zu sein. Doch leider gelingt ihr das nicht immer.

Diese Geschichte beginnt damit, dass Saha auf dem Weg zur Schule ist. Dazu muss sie an einem sehr langen Fischbecken vorbei laufen. An diesem Morgen wird sie von ihrer Erzfeindin und ihrer Gang eingekesselt. Dieses sehr beliebte und äußerst hübsche Mädchen will Saha nicht mehr ständig sehen und gibt ihr unmissverständlich zu verstehen, dass sie gefälligst die Schule verlassen und sich an einer anderen Schule anmelden soll. Die Anmeldeformulare hat sie vorsorglich schon mal herausgesucht und schickt sie ihr auf ihre Tafel. Dazu muss man sagen, dass diese Geschichte in der Zukunft spielt. Doch es kommt, wie es kommen muss: Es wird gestupst und gestoßen und Saha landet irgendwann im Fischbecken. Sie versinkt. Die anderen schauen zu wie sie untergeht – wenden sich ab und gehen zur Schule.

Saha wird natürlich gerettet. Doch erst nach langer, langer Zeit. Und hier nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Ihr behandelnder Doc wird skeptisch. Er sieht die Wunden an ihrem Oberkörper, fragt sie, wie das passiert sei, sie erzählt ihm die Geschichte, die ihr erzählt wurde. Denn schließlich war sie noch sehr klein, als der Unfall passierte und natürlich hat sie keine Erinnerung daran.

Mittlerweile freundet sie sich mit ihrem Retter an. Ein Junge, der ein Jahr jünger ist als sie, dem Gerechtigkeit und Wahrheit über alles gehen und dessen Vater – ein Professor – eine beachtliche Bibliothek sein Eigen nennt. Dank der Bücher und einem lebensgefährlichen Selbstversuch kommt Saha ihrem eigenen Geheimnis auf die Spur. Doch dadurch gerät auch ihr bisheriges Leben und das ihrer Tante in größte Gefahr.

Mehr will ich nicht zu den Geschehnissen erzählen. Nur soviel. Es ist bis dahin und bleibt bis zum Schluss spannend!

Saha als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Vom grauen, einsamen und ängstlichen Mäuschen zum Teenager, dem die anderen voller Bewunderung nachschauen und zum Schluss … na hört selbst. Vielleicht etwas dick aufgetragen, aber ich habe diese Entwicklung Saha wirklich von Herzen gegönnt. Denn Andreas Eschbach hat Sahas Gefühle, Gedanken, Ängste und Freuden derart gut beschrieben, dass man sich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Auch die Antagonistin wurde entsprechend gemein dargestellt. Eine Schönheit, wie sie im Buche steht, eine Horde an Freundinnen, der Schwarm aller Jungs und natürlich hat sie den Hübschesten als Freund. Ihr Vater hat immensen Einfluss in der Gesellschaft, so dass sie sich quasi alles leisten kann. Niemand traut sich, ihr eine Strafe aufzuerlegen oder sie auch nur zu rügen. Somit kann sie tun und lassen was sie will, sie kommt mit allem durch. Selbst mit versuchtem Mord.

Nun, solch einen Gegner wünscht man keinem. Saha hat ihn.

Es geht in diesem Buch viel über die Werte in der Gesellschaft, um Wahrheit, um Gerechtigkeit, um Gentechnik, um Regeln und um Neotraditionalismus. Neotraditionalismus (ein Begriff der Zukunft) ist gegen gentechnische Eingriffe, jedoch nicht grundsätzlich. Wo hier die Differenzierung gemacht wird – hört selbst. Dieser Standpunkt ist durchaus eine Überlegung wert.

Bei dem Titel „Aquamarin“ denkt man sicherlich an tolle Unterwasserbilder. So ging es mir zumindest. Nun, dahingehend werden die Erwartungen etwas enttäuscht. Denn die Unterwasserbeschreibungen fallen äußerst kurz aus. Jedoch hat der Titel auch eine andere Bedeutung, wie man im Laufe der Geschichte feststellen wird. Somit ist der Titel wieder absolut passend.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist äußerst schwarz/weiß gezeichnet und dieser harte Kontrast hat sehr gut herausgestellt, dass die Welt eben genau so nicht ist. Sie hat viele Grauschattierungen und sogar auch Farbe.

Maximiliane Häcke als Sprecherin fand ich grundsätzlich sehr passend, auch wenn sie für meine Ohren hier und da etwas zu aufdringlich daher kam. Aber im Großen und Ganzen war ich auch mit ihr sehr zufrieden.

Kurzum: Für mich war „Aquamarin“ von Andreas Eschbach ein sehr tolles Hörerlebnis, das kurzweilig daher kam, mit vielen Höhepunkten gespickt war und das sehr zum Nachdenken anregte. Und da Weihnachten ja fast schon wieder vor der Tür steht: Es ist sicherlich auch ein tolles Geschenk! Vorzugsweise für Mädchen ab 13/14 Jahren. Jedoch auch für alle anderen, die gerne Sci-Fi/Fantasy mögen. Hier hat man eine gelungene Mischung à la Eschbach.

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Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Andreas Eschbach – Aquamarin

Siehe auch:

 

Gabriella Engelmann – Sturmgeflüster

SturmgeflüsterBeschreibung
Für Tinka sollte es der coolste Sommer ever werden. Doch wenn einen die beste Freundin versetzt, sind Ferien auf Sylt einfach nur noch langweilig. Bis Tinka Kitesurfer Sven kennenlernt, der sie in seine Clique aufnimmt und mit seinem durchdringenden Blick ihr Herz sofort zum Kentern bringt. Bald aber merkt Tinka, dass er und die anderen ihr etwas verschweigen. Es ist fast zu spät, als Tinka begreift, dass sie selbst die dunkle Vergangenheit wieder heraufbeschworen hat.

Sprecher
Uta Dänekamp

Länge
4 h 26 m

Meine Meinung
Tinka soll ihre Sommerferien zusammen mit ihrer besten Freundin bei den Großeltern auf Sylt verbringen. Schlimm genug. Doch als dann auch noch ihre beste Freundin absagt, fürchtet sie, dass sie in den 6 Wochen komplett versauern wird. Ok, die Großeltern wohnen auf Sylt, was ja nun nicht gerade der schlechteste Urlaubsort ist. Doch trotzdem empfindet sie wenig Lust, ihre Sommerferien dort zu verbringen.

Doch kaum ist sie dort angekommen, findet sie auch schon Anschluss an eine Kyte-Clique. Unsterblich verliebt ist sie vom ersten Augenblick in den coolen und gutaussehenden Typen namens Sven. Auch er findet sie mehr als nur nett. Zunächst sieht alles nach tollen und erlebnisreichen Sommerferien aus. Doch recht schnell bemerkt Tinka, dass irgendetwas nicht stimmt. Besonders mit Sven. Die Stimmung kippt zunehmend und bald schwebt sie sogar in Lebensgefahr.

„Sturmgeflüster“ ist ein sehr schöner, unterhaltsamer und spannender Jugendroman, der auch für ältere Semester wie mich interessant anzuhören ist. Die viereinhalb Stunden vergingen wie im Flug und Tinka hat dabei so einiges erlebt. Als Hörer hat man den Eindruck, dass man ständig an Tinkas Seite dabei ist und ihre Höhen und Tiefen hautnah miterlebt.

Ich kann dieses Hörbuch Mädchen so ab 13 Jahren empfehlen, doch auch für 50-jährige ist „Sturmgeflüster“ eine wirklich schöne Unterhaltung für zwischendurch.

Die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Ich kannte sie bereits von den Hörbüchern „Stolperherz“ und „Herzriss“. Auch bei diesen Hörbüchern fand ich sie toll. Sie hat eine sehr passende Stimme für junge Mädchen an der Schwelle zum Erwachsen werden.

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Herzlichen Dank an den Rubikon Audioverlag für das Rezensionsexemplar!

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Bei Audible.de. kann man es natürlich auch herunterladen: Hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Gabriella Engelmann – Sturmgeflüster

 

Britta Sabbag – Herzriss

HerzrissBeschreibung
Sanny erlebt mit Bassist Greg ihre erste große Liebe. Doch als der einen Plattenvertrag angeboten bekommt, ist klar, dass die Band damit vor einer echten Zerreißprobe steht. Auch Sanny kommen Zweifel: Hat ihre Liebe zu Greg eine Zukunft, wenn er vielleicht schon bald das Leben eines Popstars führt?

Gleichzeitig lassen sich Sannys Eltern scheiden, und Sanny merkt, dass ihre Kindheit zwar irgendwie vorbei ist, aber das Erwachsensein noch nicht richtig angefangen hat. Und mitten in diesem Gefühlschaos stellt sie dann auch noch fest, dass die Freundschaft zu Schlagzeuger Lex ein paar ganz bestimmte Punkte überschreitet …

Die Fortsetzung von Stolperherz – ein Roman voller Musik, über die Liebe und innere Zerrissenheit.

Sprecher
Uta Dänekamp

Länge
5 h 21 m

Meine Meinung
Da mir der erste Teil „Stolperherz“ so gut gefallen hatte, hörte ich mir gleich im Anschluss die Fortsetzung „Herzriss“ an. Ich wollte doch unbedingt wissen, wie es mit Sanny und Greg und der Band und dem evtl. winkenden Plattenvertrag weiterging.

Ich wurde nicht enttäuscht. Auch der zweite Teil brilliert durch seine tolle Beschreibung der Charaktere, wartet wieder mit jeder Menge Höhen und Tiefen auf und auch die Spannung bleibt nicht auf der Strecke. Ganz im Gegenteil. Denn es stehen schwere Entscheidungen an, die zu treffen sind. Und manchmal ist es eben sehr schwer, es allen Recht zu machen. Manchmal muss man eben Entscheidungen treffen, die andere tief verletzen, um sich nicht selbst zu verlieren. Doch das ist natürlich nicht einfach zu verstehen, vor allem nicht für die, die die Entscheidung nicht treffen mussten. Und so gibt es gewaltig Zoff im Paradies.

Sanny erlebt auch in diesem Teil das Leben in all seiner Wucht. Ihre Eltern lassen sich scheiden, sie findet die Neue von Papa furchtbar und verhält sich in ihrer Verletztheit äußerst kindisch. Ist sie doch innerlich immer noch zerrissen zwischen Kind sein und Erwachsen werden. Doch auch hieraus lernt sie und fasst ihre Erkenntnisse wieder wunderbar zusammen.

Aber nicht nur ihre Eltern trennen sich. Auch mit ihr und Greg ist es nicht mehr Wolke 7. Haben sie überhaupt noch eine Chance? Und falls ja, wie soll ein Leben mit einem Musiker funktionieren? Und dann steht da noch die Herz-OP an, für die sie sich endlich entschieden hat und die natürlich nicht gerade ungefährlich ist. Und überhaupt, was sind das plötzlich für Gefühle für Lex? Hat sie sich etwa in ihn verliebt? Oder ist das „nur“ das Gefühl einer tiefen Freundschaft?

Man sieht, es geht spannend weiter im zweiten Teil. Doch leider endete auch dieser irgendwann. Ich stehe nun gebannt in den Startlöchern für den nächsten Teil. Denn einen nächsten Teil muss es einfach geben. Das geht gar nicht anders.

Uta Dänekamp wurde auch hier wieder als Sprecherin gewählt. Alles andere wäre auch nicht passend gewesen. Denn sie und Sanny sind wie Topf und Deckel.

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Herzlichen Dank an den Rubikon Audioverlag für das Rezensionsexemplar!

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Siehe auch:

Britta Sabbag – Stolperherz

StolperherzBeschreibung
Sanny kann ihr Glück kaum fassen: Ausgerechnet Greg, der coole Bassist der Schulband Crystal, lädt sie ein, bei der letzten Probe vor den Sommerferien dabei zu sein. Doch es kommt noch besser: Die Jungs fragen sie, ob sie Lust hat, die Band auf ihrer Tour zu begleiten.

Bisher war Sanny immer nur das unscheinbare Mädchen mit dem Stolperherzen, so genannt, weil sie mit einem Herzfehler geboren wurde. Doch Sanny zögert nicht lange – tischt ihrer Mutter kurzerhand eine Lüge auf und steht am nächsten Morgen pünktlich am Treffpunkt. Und einmal unterwegs beginnt für Sanny die aufregendste Zeit ihres Lebens …

Sprecher
Uta Dänekamp

Länge
6 h 7 m

Meine Meinung
Jugendbücher sind was für Jugendliche. Lange Zeit dachte ich so und interessierte mich kaum für Jugendbücher. Ein paar Mal wurde ich bereits eines Besseren belehrt. Und so auch hier. Stolperherz ist ein tolles Buch für Jung und Alt gleichermaßen.

Sanny ist ein unscheinbares Mädchen. Durch ihren angeborenen Herzfehler kann sie die meisten Dinge, die Jugendliche tun, eben nicht tun. Kein Wunder, dass sie ihr Leben in ziemlicher Einsamkeit verbringt und von Arzttermin zu Arzttermin und von einem Krankenhausaufenthalt zum nächsten lebt. Selbstvertrauen ist für sie ein Fremdwort, sie wird schon rot, wenn sie nur angesprochen wird. Alle wissen von ihrer Krankheit, alle nehmen Rücksicht, aber niemand sieht Sanny, den Menschen. Ein Mädchen, dessen Leben vor lauter Achtsamkeit aufs Überleben nicht gelebt, lediglich überlebt wird. Als sie einen ersten für sie äußerst wagemutigen Schritt tut und sich die Haare rot färbt, ändert sich ihr Leben schlagartig. Greg, der coolste Junge der Schule und gleichzeitig auch Bassist der angesagten Schulband Crystal, nimmt sie plötzlich wahr, nennt sie Red und lädt sie zur Probe ein. Sie kann ihr Glück kaum fassen, ist völlig verunsichert, wie sie sich denn bei der Probe verhalten soll. Als sich dann herausstellt, dass ihr Keyboarder kurzfristig bei der anstehenden Tour ausfällt, kann sie der Band aus der Patsche helfen, indem sie ihren Nachbarn vorschlägt, der von morgens bis abends nicht anderes tut, als Keyboard zu spielen. Sie ruft ihn an, er kommt zur Probe und die Band akzeptiert ihn als Ersatzkeyboarder. Und dann passiert das Unfassbare: Die Band fragt sie, ob sie mit auf Tour gehen will! Start morgen früh um 5:00 Uhr. Sie stimmt spontan zu und hat nun ein Problem. Ein großes Problem! Ihre Eltern werden ihr das nie erlauben und eigentlich sollte sie am nächsten Morgen zu einem 3-wöchigen Kuraufenthalt aufbrechen. Sie muss sich nun schnell entscheiden: 3 Wochen in die Kur, in die sie eh nicht will, in die sie ihre Eltern einfach angemeldet haben, oder aber mit der coolsten Band auf Tour gehen und ihr Gesicht vor Greg bewahren! Also tut sie etwas, das sie noch nie getan hatte. Die Eltern sind der Meinung, sie reist ab in die Kur, doch in Wirklichkeit trifft sie sich mit der Band und bricht auf in ihr größtes Abenteuer.

Auf dieser Tour lernt Sanny sich erstmals selbst kennen, erlebt die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen in ihrem bisher allzu behüteten Leben.

Diese Geschichte ist derart herzerfrischend und lebensecht geschrieben, dass ich sie in einem Rutsch durchgehört habe. Ich konnte nicht unterbrechen, viel zu spannend und zu aufregend waren die Erlebnisse, die Sanny mit der Gruppe und den beiden anderen Mädels, die die Band begleiteten, durchmachte. Die Sprache ist angemessen jugendlich und angepasst an die jungen Leute, die sich zwischen Kindheit und Erwachsensein zurechtfinden müssen. Sanny lernt auf dieser Tour mehr über das wahre Leben als in den ganzen Jahren zuvor. Und sie fasst ihre Erkenntnisse immer sehr treffend zu Lebensweisheiten zusammen. Das hat mir sehr gut gefallen. Sie erlebt die Dinge nicht einfach, sie fasst sie auch in Worte und macht sie dadurch greifbarer.

Die Protagonisten fand ich durch die Bank weg sehr gut beschrieben. Ich hatte von allen Bandmitgliedern, den Eltern und den beiden anderen Mädels sehr schnell ein klares Bild vor Augen, was die Geschichte vor meinem inneren Auge als Film ablaufen ließ. Schade fand ich lediglich, als das Hörbuch zu Ende war. Doch das war in diesem Fall nicht tragisch, da der zweite Band bereits darauf wartete, gehört zu werden. Das tat ich direkt im Anschluss. Doch dazu mehr in meiner nächsten Rezension „Herzriss“.

Die Sprecherin Uta Dänekamp kannte ich bisher noch nicht. Doch sie hat mir mit ihrer frechen und flotten Stimme sehr gut gefallen und sie passte auch ganz hervorragend zu Sanny, unserer liebenswerten Protagonistin.

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Herzlichen Dank an den Rubikon Audioverlag für das Rezensionsexemplar!

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Siehe auch:

Andreas Masuth – Das Ding aus der Tiefe (Danger 2)

frontBeschreibung
Unter dem ewigen Eis der Antarktis endecken russische Satelliten einen See von gigantischen Ausmaßen. Seit über einer halben Millionen Jahre von der Außenwelt isoliert. Ein Forschungsteam arbeitet sich durch den 3000 Meter dicken Eispanzer, um dem prähistorischen Gewässer seine langgehüteten Geheimnisse zu entreißen. Und die Mühe wird belohnt. Die Wissenschaftler werden fündig. Aber das, was sie aus den Tiefen mit nach oben bringen, hätte niemals aus seinem Gefängnis befreit werden dürfen…

Sprecher
Svetlana Kapinski, Sandra Schwittau, Philipp Bramer

Länge
1 h 17 m

Meine Meinung
Teil 2 der Danger-Reihe hat mich nicht so begeistert wie Teil 1. Ok, sie war mysteriös und auch recht spannend, doch ich verlor recht bald das Interesse, was vermutlich an den Protagonisten lag, die ich nicht richtig sympathisch fand. Die Idee an sich fand ich ganz nett, war allerdings nichts Neues und konnte mich somit wenig überraschen.

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Weitere Informationen
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Siehe auch:

 

Libba Bray – The Diviners: Aller Anfang ist böse

The DivinersBeschreibung
New York, 1926: Die 17-jährige Evie O’Neill kommt aus der langweiligen Provinz in die aufregende Metropole. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein Ritualmord die Stadt erschüttert. Und dann ein zweiter und ein dritter… Die Polizei tappt im Dunklen -der Mörder scheint übernatürliche Kräfte zu haben. Doch die hat Evie auch!

Anja Stadlobers Lesung des mitreißenden Thrillers entführt die Hörer in die glitzernde und abgründige Welt der Roaring Twenties.

Sprecher
Anja Stadlober

Länge
18 h 32 m

Meine Meinung
Leider habe ich auch hier mit meiner Bewertung zu lange gewartet. Zum Glück habe ich mir aber die Gesamtbewertung notiert.

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Weitere Informationen gibt es bei D>A<V. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Libba Bray – The Diviners: Aller Anfang ist böse