Peter Prange – Unsere wunderbaren Jahre

Beschreibung
Es ist der 20. Juni 1948. Das neue Geld ist da. 40 DM „Kopfgeld“ gibt es für jeden. Auch für die drei so verschiedenen Schwestern Ruth, Ulla und Gundel, Töchter des geachteten Fabrikanten Wolf in Altena. Für Tommy, den charmanten Improvisateur, für den ehrgeizigen Jung-Kaufmann Benno, für Bernd, dem Sicherheit das Wichtigste ist. Was werden die sechs Freunde mit ihrem Geld machen? Welche Träume und Hoffnungen wollen sie damit verwirklichen?

Schicksalhaft verbunden erleben sie über drei Generationen hinweg die Bundesrepublik der D-Mark – und den Beginn der neuen, europäischen Währung.

Sprecher
Helmut Zierl

Länge
18 h 42 m

Meine Meinung
Peter Prange ist mit „Unsere wunderbaren Jahren“ wieder einmal ein Roman gelungen, der viel zu erzählen hat, der kurzweilig und interessant ist. Er kann das richtig gut, wie ich schon bei anderen Romanen aus seiner Feder feststellen durfte.

Über etliche Jahrzehnte wird hier die Geschichte von drei Geschwistern erzählt, die – jede für sich – ihr eigenes Glück nach der Einführung der D-Mark und dem damit verbundenen „Kopfgeld“ suchte. Und das auf ganz unterschiedlichen Wegen.

Interessant fand ich auch, die Entwicklungen der Stadt Altena zu erfahren. Ich stamme zwar nicht aus der Gegend, bin noch nicht mal aus der Nähe, aber es ist ein Stück Kulturgeschichte, die hier zu Papier gebracht wurde. Immerhin fand ich die Schilderung der Finanzierung des geplanten Aufzugs derart interessant, dass ich im Internet danach surfte und ganz fasziniert las, war hierzu zu finden ist.

Gut gefallen hat mir auch, dass Peter Prange sich selbst in die Story eingebaut hat. Manch einer mag das eitel nennen, ich nenne es einfach nur sympathisch, da er zwar „mitspielt“, aber keine tragende Rolle einnimmt.

Helmut Zierl als Sprecher – einfach perfekt. Ich mag ihn sehr als Hörbuchsprecher.

Weitere Informationen
Eine Hörprobe sowie weitere Informationen gibt es bei Audible.de
Und hier geht es direkt zum Hörbuch: Peter Prange – Unsere wunderbaren Jahre

Siehe auch: 

Sebastian Fitzek – AchtNacht

Beschreibung
Es ist der 8.8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8.8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

Sprecher
Simon Jäger

Länge
8 h 39 m

Meine Meinung
Von dem neusten Werk von Sebastian Fitzek wurde ich wirklich positiv überrascht. Eigentlich mehr aus Unentschlossenheit, was ich als nächstes hören sollte, lud ich mir quasi als „Pausenfüller“ den neuesten Fitzek herunter. Denn, auch wenn ich seine letzten Bücher nicht mehr so toll fand, so zieht er mich doch magisch an und ich will unbedingt wissen, was er nun wieder geschrieben hat. Meine Erwartungen waren also nicht besonders hoch gesteckt.

Den Einstieg fand ich schon mal sehr gelungen, er war dramatisch und machte neugierig. Auch die Überführung in die eigentliche Geschichte fand ich gut gelöst. Leider ist es – wenn man sich so manche Hypes anschaut, die heutzutage um einen herum so passieren – auch gar nicht so weit hergeholt. Ok, etwas überspitzt vielleicht und nicht immer konnte ich den Protagonisten in seinen Entscheidungen verstehen, aber es hielt sich in Grenzen und war doch noch vorstellbar realitätsnah, so dass ich das nun gar nicht groß in den Vordergrund bringen will.

Selbst das Ende hat mir gut gefallen. Das hatte ich so nun nicht erwartet.

Ich würde sagen, das war fast einmal wieder ein Fitzek, wie man ihn von früher kannte. Clever aufgebaut, spannend ausgeführt und pointiert zu Ende gebracht. Was will man mehr?

Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es bei Audible.de. Und hier geht es direkt zur Hörprobe und zum Hörbuch: Sebastian Fitzek – AchtNacht

Siehe auch: